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Die Alben

CD13,99 €

Electronic - Erschienen am 8. Februar 2010 | Rough Trade

Auszeichnungen Qobuz' perfekte Schallplattensammlung - Pitchfork: Best New Music
"Die Musik schlummert in der Materie, jeder Sound, selbst Stille ist schon Musik. Deshalb gilt es, das Ungehörte und Unerhörte hörbar zu machen: Den schwarzen Lärm, eine für den Menschen unhörbare Frequenz", erfährt man auf der Website des Hamburger Produzenten. "Black Noise" umhüllt die Welt mit sphärischen Klängen und verwandelt sie in den Kosmos von Pantha Du Prince. Auch in Sachen Songtitel setzt er auf Kreativität: "Welt Am Draht" ist etwa nach einem Virtual Reality-Fernsehfilm aus 1973 von Rainer Werner Fassbinder benannt. Der erste Track "Lay In A Shimmer" nimmt den Hörer mit auf eine wundersame Reise von den tiefsten Tälern bis auf die Gipfel der Berge - der Schweizer Berge, um genau zu sein. Denn hierhin verschlug es Hendrik Weber, alias Pantha Du Prince, zusammen mit Joachim Schütz und Stephan Abry, um in der Natur Aufnahmen zu sammeln. "Black Noise" lässt sich also ganz wunderbar in die Sparte der Musique Concrète einordnen, bei der reale Sounds aufgenommen und anschließend elektroakustisch manipuliert werden. Natur und Technik konvergieren und die Frage nach Realität und Einbildung, wie sie auch in Fassbinders "Welt Am Draht" zur Debatte steht, schwebt konstant im Raum. Pantha Du Prince führt den Hörer an die Grenzen der Entfremdung heran. Das ganze Album spinnt ein Netz aus Sonderlichkeiten und Besonderheiten, wie sie schöner nicht sein könnten. Fröhliches Klingklong trifft auf jede Menge Geklacker und eine Fülle an Beats. Weber probiert diverse Klangdesigns aus, die sich keinem eindeutigen Format zuordnen lassen. Obwohl er der elektronischen Sparte zugetan ist und sich mit seinen musikalischen Projekten gerne mal in technolastigen Gefilden verliert - "Black Noise" ist kein übliches Club-Album! Die Stilkomponenten Acid und Ambient überwiegen. Minimal präsentiert sich hier in eher bedächtiger Form und wird regelmäßig von Glockengeläut aufgemischt. Die charakteristische Kombination aus organischem und synthetischem Sound suggeriert eine unendliche Weite, die so gut wie nie von Vocals durchbrochen wird. "Stick To My Side" ist der einzige Track, der tatsächlich Gesang vorweist. Und dieser stammt gar von Noah Lennox, aka Panda Bear - Mitglied bei Animal Collective. "Es Schneit" ist ein weiterer Titel, der nicht vollständig aus der Pantha-Feder stammt. Modell stand "Hilary", ein Song der englischen Post-Punker The Durutti Column von 1985. Kollaborationen stehen Pantha Du Prince außerordentlich gut, aber auch im kreativen Alleingang ist Weber Garant für minimalistische Qualität. Das stark melodische "Satellite Snyper" scheint schon fast tanztauglich und erinnert stellenweise an Paul Kalkbrenner. "Behind The Stars" gibt ebenfalls etwas mehr Gas als der Rest des Albums und verbreitet düsteres Flair. Webers Aufenthalt in den Bergen prägte die Arbeit ganzheitlich. Nicht nur Musik, sondern auch Albumtitel und -cover, letzteres gestaltete er selbst, entsprechen dem Konzept und machen "Black Noise" zu einem avantgardistischen Glanzstück. © Laut
HI-RES6,49 €
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Electronic - Erschienen am 8. März 2010 | Rough Trade

Hi-Res Auszeichnungen Hi-Res Audio
HI-RES17,49 €
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Electronic - Erschienen am 6. März 2020 | Modern Recordings

Hi-Res
Wie hört es sich an, wenn Bäume miteinander kommunizieren? Diese Frage bildete das Leitmotiv des jüngsten Projekts des Musikers Hendrik Weber alias Pantha du Prince. Diese Idee wurzelt in seinen langen Spaziergängen, die er als Kind in den großen Wäldern in der Nähe des Familienhauses gemacht hatte, und die er in den letzten Monaten mit The Conference of Trees auf die Bühne brachte. Es handelt sich um ein tiefgründig ökologisches Projekt, das im Sommer 2019 uraufgeführt wurde und nunmehr auf Platte gebrannt ist. Dabei wird er von verkleideten Perkussionisten und einer ganzen Schar von Holzbläsern begleitet, für die Weber seine Erfahrung als Schreiner umgesetzt hat, um den elektronischen Prozess in den Dienst dieser organischen Klänge zu stellen (Holz also, aber auch Stein oder Metall – recyceltes Material, natürlich wurde kein Baum gefällt) und die Zuschauer/Zuhörer auf eine verträumte Irrfahrt irgendwo zwischen Nova Materia und Alva Noto mitzunehmen.„Ich wollte ein Baum werden und auch ein paar Musikern dieselbe Chance bieten.“ Jetzt sind wir dran. © Smaël Bouaici/Qobuz
CD14,99 €

Electronic - Erschienen am 6. März 2020 | Modern Recordings

Hendrik Weber ist einer dieser Künstler, bei dem man ziemlich genau weiß, was einen bei einem neuen Album erwartet. Sein mittlerweile sechstes hat der Musiker unter seinem Alias Pantha Du Prince herausgebracht. Alle changieren sie qualitativ zwischen ziemlich gut bis hochgerade brillant, alle sind sie klanglich vom ersten Augenblick unverwechselbar zuordenbar. Zurückgenommen, verschachtelt und vielschichtig instrumentiert hat sich Weber seine eigene Nische als der große Denker der elektronischen Tanzmusik geschaffen. Stärker noch als bei seinem nun vor bereits zehn Jahren erschienenen Meisterwerk "Black Noise", bei dem Weber sich von den Wäldern und Schluchten rund um ein verschüttetes Schweizer Dorf inspirieren ließ, zieht es ihn für sein neues Album in die Natur. Zusammen mit drei Mitmusikern widmet er sich der Kommunikation von Bäumen untereinander. Klingt erst mal ziemlich esoterisch, und wahrscheinlich ist es das auch. Andererseits ist dieses Kommunikationsverhalten wissenschaftlich tatsächlich erwiesen und zudem ist der Wald, wie uns spätestens Amazonas-Brände und 'Hambi bleibt' in Erinnerung gerufen hat, in unserer Gesellschaft ein politisch stark umkämpftes Feld. Angelehnt an den persischen Literaturklassiker "Die Konferenz Der Vögel" stellt "Conference Of Trees" das Ergebnis der Konzerte der vergangenen Jahre dar. Für diese hat Weber neben zwei Musikern seines Projektes The Bell Laboratory auch Manuel Chittka, den Perkussionisten der Bands Jungstötter und Messer, um sich versammelt. Auf Platte klingt "Conference Of Trees" vielleicht eine Spur schwächer als der pulsierende Vorgänger "The Triad", dafür geben die Liveauftritte der Gruppe ein ziemlich eindrückliches Erlebnis ab. Mit obskuren Masken treten Weber und seine Mitmusiker dabei als Waldgötter auf. Wie ein Pantha Du Prince-Auftritt immer mindestens genauso sehr Performance wie Technokonzert ist, gehen Weber und seine Mitstreiter auch klanglich weit über die herkömmlichen Grenzen der elektronischen Musik hinaus. Die vier Musiker fahren ein beeindruckend breites Klangspektrum auf, das zu einem großen Teil akustisch ist. Die berühmten Glocken, quasi Webers Markenzeichen, kommen dabei natürlich wiederholt zum Einsatz, aber auch eine Vielzahl Instrumente, die er aus Steinen und Hölzern selbst zusammengebaut hat. Auch klassische Klangerzeuger finden sich auf "Conference Of Trees", gegen Ende nimmt etwa das Cello eine sehr prominente Rolle ein. Diese verschiedenartigen Klangfarben sind in einen vorwiegend sehr flächigen Sound eingebettet, der aber immer wieder mit kurzen, eruptiven Impulsen durchsetzt wird. Nahtlos gehen die einzelnen Ideen ineinander über und ergeben ein zusammenhängendes, ineinander verwobenes Set, sodass man tatsächlich kurz zusammenzuckt, als vor "Pius In Tacet" der musikalische Fluss tatsächlich einmal für wenige Sekunden abbricht. Am Ende steht eine atmosphärische Reflexion über den Wald als Rückzugs- und Sehnsuchtsort, ein Aufruf zur Rückbesinnung auf die Natur. Und damit vielleicht auch ein Appell, sich diesen Raum zurückzuerobern. © Laut
CD20,99 €

Electronic - Erschienen am 9. Juni 2017 | Rough Trade

CD13,99 €

Electronic - Erschienen am 20. Mai 2016 | Rough Trade

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CD8,09 €

Ambient - Erschienen am 22. September 2017 | Neue Meister

Hi-Res
CD13,99 €

Electronic - Erschienen am 18. April 2011 | Rough Trade

"Die Musik schlummert in der Materie, jeder Sound, selbst Stille ist schon Musik. Deshalb gilt es, das Ungehörte und Unerhörte hörbar zu machen: Den schwarzen Lärm, eine für den Menschen unhörbare Frequenz", erfährt man auf der Website des Hamburger Produzenten. "Black Noise" umhüllt die Welt mit sphärischen Klängen und verwandelt sie in den Kosmos von Pantha Du Prince. Auch in Sachen Songtitel setzt er auf Kreativität: "Welt Am Draht" ist etwa nach einem Virtual Reality-Fernsehfilm aus 1973 von Rainer Werner Fassbinder benannt. Der erste Track "Lay In A Shimmer" nimmt den Hörer mit auf eine wundersame Reise von den tiefsten Tälern bis auf die Gipfel der Berge - der Schweizer Berge, um genau zu sein. Denn hierhin verschlug es Hendrik Weber, alias Pantha Du Prince, zusammen mit Joachim Schütz und Stephan Abry, um in der Natur Aufnahmen zu sammeln. "Black Noise" lässt sich also ganz wunderbar in die Sparte der Musique Concrète einordnen, bei der reale Sounds aufgenommen und anschließend elektroakustisch manipuliert werden. Natur und Technik konvergieren und die Frage nach Realität und Einbildung, wie sie auch in Fassbinders "Welt Am Draht" zur Debatte steht, schwebt konstant im Raum. Pantha Du Prince führt den Hörer an die Grenzen der Entfremdung heran. Das ganze Album spinnt ein Netz aus Sonderlichkeiten und Besonderheiten, wie sie schöner nicht sein könnten. Fröhliches Klingklong trifft auf jede Menge Geklacker und eine Fülle an Beats. Weber probiert diverse Klangdesigns aus, die sich keinem eindeutigen Format zuordnen lassen. Obwohl er der elektronischen Sparte zugetan ist und sich mit seinen musikalischen Projekten gerne mal in technolastigen Gefilden verliert - "Black Noise" ist kein übliches Club-Album! Die Stilkomponenten Acid und Ambient überwiegen. Minimal präsentiert sich hier in eher bedächtiger Form und wird regelmäßig von Glockengeläut aufgemischt. Die charakteristische Kombination aus organischem und synthetischem Sound suggeriert eine unendliche Weite, die so gut wie nie von Vocals durchbrochen wird. "Stick To My Side" ist der einzige Track, der tatsächlich Gesang vorweist. Und dieser stammt gar von Noah Lennox, aka Panda Bear - Mitglied bei Animal Collective. "Es Schneit" ist ein weiterer Titel, der nicht vollständig aus der Pantha-Feder stammt. Modell stand "Hilary", ein Song der englischen Post-Punker The Durutti Column von 1985. Kollaborationen stehen Pantha Du Prince außerordentlich gut, aber auch im kreativen Alleingang ist Weber Garant für minimalistische Qualität. Das stark melodische "Satellite Snyper" scheint schon fast tanztauglich und erinnert stellenweise an Paul Kalkbrenner. "Behind The Stars" gibt ebenfalls etwas mehr Gas als der Rest des Albums und verbreitet düsteres Flair. Webers Aufenthalt in den Bergen prägte die Arbeit ganzheitlich. Nicht nur Musik, sondern auch Albumtitel und -cover, letzteres gestaltete er selbst, entsprechen dem Konzept und machen "Black Noise" zu einem avantgardistischen Glanzstück. © Laut
CD3,99 €

Electronic - Erschienen am 11. Oktober 2010 | Rough Trade

CD13,99 €

Electronic - Erschienen am 9. Juni 2017 | Rough Trade

CD2,99 €

Electronic - Erschienen am 14. Dezember 2009 | Rough Trade

CD3,99 €

Electronic - Erschienen am 19. Februar 2016 | Rough Trade

CD20,99 €

Dance - Erschienen am 1. Dezember 2017 | Stereo Deluxe

HI-RES2,99 €
CD2,29 €

Electronic - Erschienen am 10. Juli 2020 | Modern Recordings

Hi-Res
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Electronic - Erschienen am 17. April 2020 | Modern Recordings

Hi-Res
CD2,29 €

Electronic - Erschienen am 17. April 2020 | Modern Recordings

CD2,29 €

Electronic - Erschienen am 10. Juli 2020 | Modern Recordings