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Die Alben

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Klassik - Erschienen am 19. April 2019 | harmonia mundi

Hi-Res Booklet Auszeichnungen Diapason d'or - 4F de Télérama - Gramophone Editor's Choice - Le Choix de France Musique
Wenn das ruhige Seitenthema anhebt, klingt der Flügel wunderbar dunkel, warm. Beinahe fahl leuchtet die Oberstimme drein, bis sich das Orchester einschaltet und wieder in den „appassionato“-Modus wechselt. Wir befinden uns im Kopfsatz von Felix Mendelssohns zweitem Klavierkonzert. Der Solist heißt Kristian Bezuidenhout und spielt auf jenem Érard-Flügel von 1837, an dem u. a. schon Alexander Melnikov die Chopin-Etüden op. 10 und Yury Martynov einige der Beethoven-Sinfonien in Liszts Klaviertranskription aufgenommen haben. Bezuidenhout weiß, wie aus diesem historischen Instrument das Optimum herauszuholen ist – sowohl bei den schnellen, filigranen und stets luftigen Läufen als auch bei den gesanglichen Passagen im Mittelsatz. Er bedient die unterschiedlichen Klang-Register mit großer Selbstverständlichkeit und kommt so zu zwingenden Ergebnissen. Pablo Heras-Casado leitet das Freiburger Barockorchester, das mit dieser Produktion den Zyklus mit Mendelssohn-Sinfonien fortschreibt; denn neben der Ouvertüre zur „Schönen Melusine“ enthält die CD auch die furiose c-Moll-Sinfonie, Mendelssohns erstes Werk für größere Orchesterbesetzung, das die Erfahrungen der Jugend-Streicher-Sinfonien auf eine höhere Ebene hebt. Wie schon bei den bisher erschienenen Folgen spielen die Freiburger auch diesmal sehr risikofreudig, mit einer Mischung aus Eleganz, Dämonie und virtuoser Leichtigkeit – was diesen Zyklus ohnehin zu etwas Besonderem macht. Die minimalen Temporückungen und die Akzente, die mal organisch, mal überraschend verrückt daherkommen, zerren Mendelssohn aus der biedermeierlichen Gemütlichkeitsecke und verleihen seiner Musik die erforderliche Bandbreite an Ausdrucksformen. © Vratz, Christoph / www.fonoforum.de
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Geistliche Vokalmusik - Erschienen am 8. Juni 2015 | Archiv Produktion

Hi-Res Booklet Auszeichnungen Diapason d'or - 4F de Télérama - Choc de Classica
Only two of the three composers named Praetorius on this Archiv release are related; Jacob was the son of Hieronymus, while Michael, known mostly for his small dances, was from a different family. But all the music was written between the very end of the 16th century and the beginning of the 17th, and it is more or less consistent in style. The real appeal of the program is its thematic consistency: although there are a couple of large Magnificat settings, most of the rest is devoted to motets on passages from the Song of Songs, the sexy part of the Bible. At least some were written for weddings connected with the composers themselves, and they respond to the texts in personal, warm, and even humorous ways. Put that together with the fact that all this music is virtually unknown, and it's easy to see why conductor Pablo Heras-Casado is one of the hottest new presences on the early music conducting scene. He gets a precise, lively sound from the only moderately prominent Balthasar-Neumann-Chor und Ensemble of Freiburg, and he is backed by excellent studio sound from the revived Archiv label, which is quickly living down its predecessor's reputation for stodginess. A superb early German Baroque recording. © TiVo
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Klassik - Erschienen am 20. September 2019 | harmonia mundi

Hi-Res Booklet Auszeichnungen Diapason d'or - Le Choix de France Musique
Die Ballette „El sombrero de tres picos“ und „El amor brujo“ gehören zu den Höhepunkten des schmalen Œuvres Manuel de Fallas. Sie sind geprägt vom Canto jondo, jenem beschwörenden Gesangsstil Andalusiens, in dem sich die orientalische Musik der Araber mit hispanischen Elementen verbindet. Dies ist eine farbenprächtige und zupackende Interpretation, bei der der musikalische Witz dieser Partituren nicht zu kurz kommt. Die Flamenco-Spezialistin Marina Heredia mit ihrer wunderbar kehligen Stimme trifft genau den „Ton“ dieser Musik zwischen heiterer Volkstümlichkeit und Verzweiflung. © Demmler, Martin / www.fonoforum.de
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Geistliche Vokalmusik - Erschienen am 10. November 2017 | harmonia mundi

Hi-Res Booklet Auszeichnungen 5 de Diapason - Choc de Classica
Es sei gleich erwähnt, dass das vorliegende – einfach herrliche – Album mit Selva morale et spirituale (wörtlich: Der moralische und spirituelle Wald) von Monteverdi nicht das gesamte Werk des großen Meisters enthält, sein letztes, das 1640 veröffentlicht wurde, sondern nur fünfzehn Stücke daraus, die sorgfältig ausgewählt wurden, um einen Überblick über die verschiedenen Stile und melodischen und formalen Genres zu bieten, mit denen sich Monteverdi beschäftigt hat, vor allem in der geistlichen Musik. Eine Gesamtausgabe würde leicht drei bis vier Stunden beanspruchen… Sagen wir es gleich: die Interpretation von Pablo Heras-Casado an der Spitze des Balthasar-Neumann-Chors und -Ensembles ist einmalig schön und lässt den vokalen und instrumentalen Klangfarben (Monteverdi hat die Instrumentierung sowie den Wechsel zwischen Singstimmen und Instrumenten genau notiert) sowie den so charakteristischen venezianischen Klängen viel Raum. Heras-Casado beweist hier eindeutig, dass er nicht nur ein ausgezeichneter Sinfonieorchester-Dirigent ist, sondern auch die Vokalmusik der Renaissance bis ins kleinste Detail kennt. © SM/Qobuz
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Symphonien - Erschienen am 10. März 2014 | harmonia mundi

Hi-Res Booklets Auszeichnungen Choc de Classica - Hi-Res Audio
Schon bei seiner Aufnahme mit zwei Schubert-Sinfonien und dem Freiburger Barockorchester hat Pablo Heras-Casado bewiesen, dass er in romantischen Werken nicht nach Gefühlsduselei sucht, sondern nach unmittelbareren, kontrastreichen Emotionen. So auch bei Mendelssohns zweiter Sinfonie, die wegen ihres vierten Satzes, einer Kantate, den Beinamen „Lobgesang“ führt (vom Komponisten selbst als „Symphonie-Kantate nach Worten der Heiligen Schrift“ bezeichnet) und die Heras-Casado im Juni 2012 beim Bayerischen Rundfunk dirigiert hat. Heute gilt es fast als selbstverständlich, dass, wer sich in historisch orientierter Spielweise auskennt, diese auch von einem modernen Sinfonieorchester einfordert. Heras-Casado gelingt das offenbar mühelos, einige wenige Momente grenzwertiger Präzision ausgenommen. Entscheidend an dieser Aufnahme ist, wie es den Musikern gelingt, die jeweiligen Stimmungen in den Sätzen zu verdichten. Das „Maestoso con moto“ im Kopfsatz lebt tatsächlich von einem fortwährenden „con moto“, beim Allegretto kommt das „agitato“ markant zur Geltung, und im „Adagio religioso“ meidet Heras-Casado alles Weihevolle. Er predigt nicht in verschroben-salbungsvollen Worten, sondern durchaus erdverbunden und damit verständlich. Das macht Mendelssohns Musik herrlich unmittelbar. Was auch für Solisten und Chor im Schlussteil gilt. Die Zartheit dieser Musik wird hier nicht imperial ausgestellt, sondern vor allem in den Duetten geradezu liedhaft herausgearbeitet. Selbst im Schlusschor fehlt glücklicherweise bleiernes Pathos. Das wirkt schlank und eindringlich zugleich. Eine Kunst! © Vratz, Christoph / www.fonoforum.de
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Klassik - Erschienen am 9. Juni 2014 | Archiv Produktion

Hi-Res Booklet Auszeichnungen 5 de Diapason - Choc de Classica
The casual browser might assume from the large word Farinelli and the picture of a bearded hipster dude in the graphics that this is another album devoted to arias connected with Italian castrato Carlo Broschi, known as Farinelli. But look more closely: the title, "El Maestro," is in Spanish. The album deals with Farinelli's tenure in Madrid, where he held the title of chamber musician to King Philip V and was a sort of impresario. His performing career was over by this time, and the album is mostly instrumental (a couple of countertenor arias, one of them the Farinelli hit Alto giove, are included), consisting of music by composers with whom Farinelli was associated, and might have programmed in Spain. This may seem a slender concept on which to hang the relaunch of the venerable Archiv early music imprint, and about all you can say in its favor is that the music is a great deal of fun. The program mixes opera overtures of the middle 18th century with some engaging dances by Spanish composer José de Nebra, the aforementioned arias, and independent symphonies by Carl Philipp Emanuel Bach and Johann Adolf Hasse. The music is all almost unknown, and it is for the most part zippy and extremely attractive. Start in with the very first track, the overture to La festa cinese (The Chinese Festival) of Nicola Conforto, with its unique rhythmic drive, and then sample the overtures by Jommelli and Traetta, opera seria composers who are almost forgotten today but whom any fan of the time would have known. The Concerto Köln, with a solid group of 28 players, gives this novel music a good deal of rhythmic zest, and it's hard not to conclude that even if the concept is strange, if that's what it took to get the music rediscovered, the effort was worth it. Archiv's studio sound is masterful. © TiVo
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Symphonieorchester - Erschienen am 9. September 2013 | harmonia mundi

Hi-Res Booklet Auszeichnungen Choc de Classica - Hi-Res Audio
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Symphonieorchester - Erschienen am 4. November 2016 | harmonia mundi

Hi-Res Booklet Auszeichnungen Gramophone Record of the Month - 5 Sterne Fono Forum Klassik
Vom Orchestra of St. Luke’s war hierzulande noch nicht sehr viel zu hören. Das mag daran liegen, dass dieses New Yorker Kammerorchester auf dem europäischen Plattenmarkt nicht allzu präsent ist, Aufnahmen wurden in der Vergangenheit im ensembleeigenen Label herausgebracht. Nun erfolgt das Debüt bei harmonia mundi. Den Chefdirigenten des Orchesters (seit sechs Jahren bereits) kennt man dort gut: Pablo Heras-Casado. Über seine großen Fähigkeiten weiß man mittlerweile Bescheid, das Orchester, das er in der Nachfolge von Roger Norrington, Charles Mackerras und Donald Runnicles leitet, steht ihm nicht nach. Was für eine Präzision, was für eine Beweglichkeit, was für ein sprechendes Spiel! Gezeigt wird das an Tschaikowskys erster Sinfonie, die unter Heras-Casados’ Händen ihre klassische Prägung zeigen darf. Romantisch weit sind zwar die Themen dieses Werks, eine russische Winterstimmung wollte der Komponist nach eigener Aussage in den ersten beiden Sätzen einfangen. Doch ist diese Musik zugleich von großer Dialoghaftigkeit, sie wirkt wie an Brahms und Mendelssohn geschult, im Schlusssatz kommt nach guter Tradition das große Fugato. Dass das Orchestra of St. Luke‘s wie sein Chef ebenfalls in der klassischen Klangsprache geschult ist, kommt da gerade recht. Tschaikowskys Musik bleibt verschont von süßlichem Parfüm, in den Vordergrund treten die Eleganz, die Klarheit dieses Werks. Ähnlich stark die „Sturm“-Fantasie, in der Heras-Casado die romantischen Ausdrucksmittel herunterfährt, ohne bei dogmatischer Spröde zu landen. Dramatik ergibt sich aus dem Rhythmus, aus dem eloquenten Gespräch der Instrumente, aus unaufgelösten Klangflächen wie jener zu Beginn, die hier in bedrohlicher Kälte stehenbleiben darf. © Haustein, Clemens / www.fonoforum.de
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Symphonien - Erschienen am 22. Januar 2016 | harmonia mundi

Hi-Res Booklet Auszeichnungen Choc de Classica
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Symphonieorchester - Erschienen am 22. Juni 2018 | harmonia mundi

Hi-Res Booklet
Wenn es stimmt, dass Debussy japanische Holzschnitte mehr liebte als Gemälde von Monet, dann hätte ihm Pablo Heras­Casados Interpretation seines „La Mer“ sicherlich gefallen. Nichts ist da von jenem Mischklang zu hören, den man gemeinhin mit „Impressionismus“ verbindet – ein Wort, das Debussy ohnehin nicht mochte. Stattdessen: ein Reichtum an Details, in größtmöglicher Deutlichkeit realisiert, hart gegeneinander abgesetzte Klangfarben und dazu ein Höchstmaß an Dramatik, ja Aggressivität. Das „Spiel der Wellen“ im zweiten Satz entwickelt, bei bewegtem, doch nie gehetztem Tempo, weit mehr Dynamik als gemeinhin üblich, und jede einzelne instrumentale Schaumkrone ist in der ihr angemessenen Bedeutung vernehmbar. Der abschließende „Dialog zwischen Wind und Meer“ wiederum generiert einen veritablen Seesturm. Dieses Meer ist gefährlich, man möchte nicht darin schwimmen! Ob damit alles zu diesem Werk gesagt ist, darüber könnte man diskutieren, doch kalt lassen dürfte diese Interpretation wohl niemanden – umso weniger, als das raue Gesamtbild mit einer vorbildlichen Freiheit der Gestaltung und Artikulation einhergeht. Ganz im Sinne Debussys, der die Diktatur des Taktstrichs in seiner Musik stets vermeiden wollte. Auch die anderen beiden Werke sind hervorragend gelungen: Im „Prélude“ agieren Heras­Casado und das treffliche Philharmonia Orchestra mit genau richtig dosierter emotionaler Emphase, ohne ins Schwelgerische zu verfallen. Und gut, dass Heras­Casado die „Saint Sébastien“­-Fragmente mit aufs Programm gesetzt hat. Liegt es an der durchgehend dunklen und meditativen Färbung der Musik, dass dieses Werk so selten zu hören ist? Jedenfalls arbeiten die Musiker die dunklen Goldtöne der Partitur ebenso mustergültig heraus wie ihre beinahe religiöse Versenkung. Ein sehr spannender Beitrag zum Debussy­-Jahr! © Schulz, Thomas / www.fonoforum.de

Klassik - Erschienen am 12. Juli 2019 | harmonia mundi

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Symphonien - Erschienen am 26. Juni 2020 | harmonia mundi

Hi-Res Booklet
Das Beste an dieser Neunten ist der Finalsatz. Hier wird nicht gebrüllt, die vier Solisten – Christiane Karg, Sophie Harmsen, Werner Güra und Florian Boesch – meistern ihren Part genauso unangestrengt wie die Zürcher Sing-Akademie und schaffen es nichtsdestoweniger, die Freude, um die es hier geht, ebenso euphorisch wie exakt zu Klang werden zu lassen. Dazu passt bestens das himmelstürmende Tempo der Coda. Ansonsten findet sich wenig, was nicht auch schon andere Interpretationen dieses Werks im „Originalklang“ auf den Punkt gebracht haben: schnelle, gelegentlich auch gehetzte Tempi (seltsamerweise nur in den Außenteilen des Scherzos nicht) sowie zugespitzte Dramatik. Hier muss man erst durchs Tal der Dornen, ehe man sich von Herzen freuen kann. Daran wäre nichts auszusetzen, wäre die Tempogestaltung gelegentlich nicht so mechanisch. Auch ist das Klangbild sehr auf die Bläser fokussiert (besonders das Holz), sodass wichtiges thematisches Geschehen in den Streichern unterbelichtet bleibt. Warum dann trotzdem die vier Sterne? Wegen der „Zugabe“ auf der zweiten CD – der „Chorfantasie“. Hier werden wir nicht nur im Notentext Zeuge von Beethovens Kompositionsprozess (das einleitende Solo kommt wohl, da erst nach der Uraufführung notiert, einer originalen Beethoven᾿schen Improvisation so nahe wie sonst kein Stück aus der Feder des Meisters), sondern auch in der Interpretation: Kristian Bezuidenhout nähert sich dem Klavierpart mit einer souveränen Freiheit der Gestaltung, die glauben lässt, er würde ihn im Moment erst erschaffen. Solisten, Chor und Orchester tun das Ihrige dazu. So überzeugend bekommt man dieses vermeintliche Nebenwerk selten zu hören. © Schulz, Thomas / www.fonoforum.de