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Die Alben

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Jazz - Erschienen am 1. Januar 1975 | Sonodisc

Der kaum bekannte, aber von Free-Jazz-Fans angehimmelte britisch-jamaikanische Schlagzeuger Noel McGhie lässt sich zu Beginn der 70er Jahre in Paris nieder. Derjenige, der den Spuren von Max Roach und Rashied Ali folgt und sogar die Musik zu den Stücken den Spaniers Fernando Arrabal schreibt, wird der Lieblingsdrummer von Steve Lacy, eines anderen, in der französischen Hauptstadt im Exil lebenden Musikers. Sehr bald wenden sich auch andere Musiker der Avantgarde an ihn: François Tusques, Archie Shepp, Bobby Few, Byard Lancaster, Mal Waldron, Anthony Braxton, Alan Silva und Chico Freeman. Im Jahre 1971 erscheint McGhie sogar auf einer Platte von Colette Magny: Répression! Überraschenderweise sollte dann sein 1975 erscheinendes Album Trapeze eher zu Funk als zu Anarchismus tendieren. Zusammen mit dem Saxofonisten Jorge Joao, dem Trompeter Itaru Oki, dem Keyboarder Georges-Edouard Nouel und dem Bassisten Louis Xavier führt er uns eine einwandfreie, recht groovende Komposition vor Augen, die so richtig in die siebziger Jahre passt und den amerikanischen Produktionen derselben Epoche durchaus das Wasser reichen kann. Eine  wahre Perle des Fusion-Jazz, die es wert ist, noch einmal so schnell wie möglich ausgegraben zu werden! © Marc Zisman/Qobuz