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Die Alben

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Folk - Erschienen am 1. Januar 2013 | UMC (Universal Music Catalogue)

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Folk - Erschienen am 1. Januar 1970 | Universal-Island Records Ltd.

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Folk - Erschienen am 1. Januar 2013 | UMC (Universal Music Catalogue)

Hi-Res Auszeichnungen Hi-Res Audio
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Folk - Erschienen am 1. Januar 1972 | Universal-Island Records Ltd.

Auszeichnungen Qobuz' perfekte Schallplattensammlung
Der Tonarm senkt sich. Zarte Akustikgitarrenklänge und ein entrücktes Piano streicheln das Ohr des Lauschenden. Drakes gänzlich unaffektierte, sehr smoothe Stimme setzt ein. "Ein rosaroter Mond ist aufgegangen / Und keiner von euch wird sich über ihn erheben können / Der rosa Mond wird euch alle kriegen!" Bei den amerikanischen Ureinwohnern sowie in manch anderen Kulturen gilt der "Pink Moon" - ein tatsächlich leicht rosa farbener Vollmond im Frühling der Apriltage (mitunter auch "Killing Moon" genannt) als prophetisches Omen, schlechtes Vorzeichen und Verkünder eines baldigen, unausweichlichen Todes. In den Morgenstunden eines Januartages 1972 drückt ein Unbekannter dem Empfangschef von Island Records stumm ein unordentlich in grobes Papier gewickeltes Päckchen in die Hand. Als der verdutzte Mann es öffnet, erblickt er Tonbänder, handschriftlich versehen mit den Worten "Nick Drake" und "Pink Moon". Doch weit und breit keine Spur vom Schöpfer dieser zarten Klänge. Island: "... und wir haben ihn seitdem auch nie wieder gesehen." Am Morgen des 25. November 1974 stirbt Drake mit nur 26 Jahren an einer Überdosis Antidepressiva. "Pink Moon" war seine letzte von insgesamt lediglich drei Platten zu Lebzeiten. Sie gilt heute als eine der Bibeln der Singer-/Songwriterkunst. Dabei passiert scheinbar gar nicht viel, was unsere heutigen überproduktionsgestählten Ohren beeindrucken könnte. Da sitzt im stillen Kämmerlein nur ein einzelner Mann mit nichts als einer Gitarre, ein paar schwarz-weißen Tasten und seinem Charisma. Es gibt keine raffinierte Wall Of Sound, keine rasanten Soli und keine farbenprächtigen Bleeps oder Clonks. Es gibt: elf großartige Lieder randvoll mit gehauchter Poesie mit der Gesamtspieldauer einer knappen halben Stunde. Und diese hat es wahrlich in sich. "Pink Moon" steht musikhistorich im Ruf eines "depressiven Meisterwerks". Das trifft es indes nur halb. Der Clou des Albums liegt in der atmosphärischen Trennung von Musik und Texten. Die Lyrics pendeln zwischen melancholischer Romantik und poetisch verpackter Desillusionierung. Dazu hier ein Tröpfchen buddhistischer Symbolismus und dort ein Quäntchen kafkaeske Dunkelheit. Mitunter traurig aber nie depressiv. Alle Ettikettierung bleibt lediglich griffige Projektion der überforderten Popkultur. "Ich schaue unter die Maske eines ansässigen Clowns und fühle mich genau so bedrückt wie er / Wirf nur einen Blick auf den Boden / Dort wirst du mich sehen / Denn ich bin der Parasit dieser Stadt." Die Musik hingegen kontrastiert jedes Wort mit Freundlichkeit und leicht konsumierbarem Hörgenuss. Drake singt nicht so schreiend wie Dylan, nicht so pointiert wie Cohen, nicht so süßlich wie Cat Stevens und nicht so ausgelassen wie etwa Simon und Garfunkel. Unspektakulär, dabei vollkommen in sich ruhend, erhebt der Engländer als echter Prince of Calm die Stille zur hohen Kunst. Auch das Spielen der Gitarre ist bemerkenswert. Sie tönt zunächst wie eine unauffällige, nahezu graue Maus. Doch der Mann aus Tanworth-in-Arden ist ein akribischer Vorzeigegitarrist. Seine schönen Figuren zupft er mit warmem Anschlag. Das karge, repetitive Riff von "Know" etwa geriet nachfolgenden Generationen zur oft kopierten oder sonstwie genutzten Inspiration. Welch Ironie des Schicksals, dass ausgerechnet der Titeltrack des introspektiven, kommerzfeindlichen Denkers einer breiteren Öffentlichkeit vor Jahren ausgerechnet durch einen VW-Werbespot bekannt wurde. Der Feind aller Oberflächlichkeit an die Oberfläche gezerrt durch die frühe Gallionsfigur des Konsumkults. Mein persönlicher Höhepunkt dieser in nur zwei Tagen eingespielten LP ist - neben dem Titelstück - das wundervolle "Things Behind The Sun". Sein nahezu fröhlicher Sechssaiter darf zumindest mal einen Fuß breit aus sich heraus gehen, der besungenen Sonne entgegen. Dazu deklamiert der erst 24-jährige Brite lebensweise: "Du neben einem Stern, der an einem regnerischen Herbsttag heraus kam, um zu scheinen / Aber nimm dich in Acht vor denen, die dich nur anstarren." Die Liste bekennender "Pink Moon"-Jünger ist schier unglaublich: Für Mikael Åkerfeldt (Opeth) und Steven Wilson (der "Pink Moon" bereits coverte) sind der Künstler und sein finales Album ewiger Einfluss. Den ruhigen Stellen ihres gemeinsamen Werks "Storm Corrosion" hört man die Weiterführung des Mondes mit teils anderen Mitteln deutlich an. Ebenso stehen so unterschiedliche Musiker wie Antony Hegarty, R.E.M., Elton John, David Sylvian, Ben Folds bis hin zu Dinosaur Jr in der nicht enden wollenden Schlange der Verehrer des Mondalbums. Drake ist ebenso Urvater modernen Folks: Conor Oberst, Ryan Adams, Coco Rosie oder Devendra Banhart verehren den in Burma geborenen Drake (und speziell diese Platte) wie einen Heilsbringer. Solch überbordende Anteilnahme war der Scheibe kurz nach ihrem Erscheinen nicht vergönnt. "Pink Moon" und sein introvertierter Schöpfer passten nicht in den 70er Jahre-Zeitgeist zwischen Led Zeppelin, Pink Floyd oder Genesis. Der erhoffte Erfolg blieb aus und Drake wandte sich enttäuscht von einer ihn ignorierenden Welt ab. Doch auch dies hatte er bereits voraus gesehen. "Die Welt zu gewinnen, wäre deine Tage und Nächte nicht wert / Wer wird schon hören, was ich sage?" Knapp vier Jahrzehnte nach Drakes Tod hören ihm mehr Leute denn je zu. © Laut
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Folk - Erschienen am 1. Januar 1970 | Universal-Island Records Ltd.

Auszeichnungen Qobuz' perfekte Schallplattensammlung
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Folk - Erschienen am 1. Januar 2004 | Universal-Island Records Ltd.

Kaum ein Name erzeugt unter Singer/Songwritern so viel Ehrfurcht und Bewunderung wie der Nick Drakes. Obwohl der Brite 1974 im Alter von 26 Jahren starb und zu Lebzeiten kaum Aufmerksamkeit erweckte, blieben seine drei Alben mit ihren intimen Texten, der eigenwillig gezupften Gitarre und der melancholischen Stimme eine nie versiegende Inspirationsquelle. Nachdem sie um die Jahrtausendwende im Nice Price-Bereich auf CD erschienen, blieb noch eine Lücke offen: Eine Rarities-Sammlung namens "Time Of No Reply", die in Deutschland nur in einem Box-Set als sündhaft teurer Import zu haben war. "Made To Love Magic" schließt nun weitgehend das Loch, denn nur die hier vertretenen "The Riverman", "Thoughts Of Mary Jane" und "Three Hours" kamen in überarbeiteter Version auf seinem ersten Album "Five Leaves Left" (1969) auf den Markt. Ansonsten handelt es sich um Material, das Drake entweder davor oder nach seinem letzten Werk "Pink Moon" (1972) aufnahm. Dass dabei keine neuen Erkenntnisse entstehen, spielt eine nebensächliche Rolle. Allein das wunderschöne "Clothes Made Of Sand" macht den Einkaufspreis wett. Aber es bleibt nicht bei dem einen Stück; jedes der Lieder vermittelt Ehrlichkeit und eine fast schmerzhafte Zerbrechlichkeit. "Mayfair", "Time Of No Reply" und die Singleauskopplung "Magic" stammen von 1968, als Drake noch in Cambridge studierte und in Kneipen auftrat. Sein Kommilitone Robert Kirby nahm die Stücke auf und zeichnete für die Orchesterbegleitung verantwortlich, die auf "Five Leaves Left" eine zentrale Rolle spielen. Wer nur den Minimalismus von "Pink Moon" kennt, wird bei der üppigen Begleitung eher erstaunt reagieren, zumal Kirby bei der vorliegenden Veröffentlichung die Feder geführt und das eine oder andere Stück nachträglich angereichert hat. Es handelt sich jedoch um eine so behutsame Überarbeitung, dass sie selbst Puristen nicht stören dürfte. Neben der 'Ausschussware' "Joey" und "Clothes Made Of Sand", die es aus Platzgründen nicht aufs Debütalbum schafften, bietet "Made To Love Magic" auch fünf Stücke, die Drake ein Jahr vor seinem Tod aufnahm und die angeblich für ein neues Album gedacht waren. Neben dem Opener "Rider On The Wheel" handelt es sich um "Black Eyed Dog", "Voices" und "Hanging On A Star". "Tow The Line" wurde sogar erst bei der Zusammenstellung dieses Albums entdeckt. Neben einer weiterentwickelten Gitarrentechnik überrascht vor allem die Stimme, die entspannt und fast glücklich klingt. Hatte Drake so etwas wie den inneren Frieden gefunden? Sein früher Tod an einer Überdosis an Medikamenten spricht eher dagegen. "Made To Love Magic" bietet eine gelungene Ergänzung zu den drei offiziellen Alben. Und liefert auch eine Erklärung, warum Drake noch immer soviel Interesse weckt. "Voice from the mountain, voice from the sea, voice in my neighbourhood, and a voice calling me" singt er am Anfang von "Voices". Besser lässt dich die Faszination seiner berührenden Musik kaum erklären. © Laut
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Folk - Erschienen am 1. Januar 2004 | UMC (Universal Music Catalogue)

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Folk - Erschienen am 9. November 2014 | UMC (Universal Music Catalogue)

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Folk - Erschienen am 1. Januar 2007 | Universal-Island Records Ltd.