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Die Alben

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Pop - Erschienen am 27. November 2020 | RCA Records Label

Hi-Res
Bei den Feierlichkeiten der MTV Video Music Awards 2020 präsentierte Miley Cyrus Midnight Sky (eine der Singles ihres 7. Studioalbums) und schaukelte dabei auf einer riesigen Discokugel hin und her. Charlie Chaplins Globus in Der Diktator explodierte am Ende der Vorstellung, diese vielen Spiegelfacetten jedoch nicht. Das Discomusic-Symbol brachte den ehemaligen Disney-Kinderstar nicht aus der Fassung, er behielt das Gleichgewicht. Es war, als ob die Sängerin uns darauf hinweisen wollte, dass sie ihren, mit ihrer musikalischen Ausdruckskraft untrennbar verbundenen Wunsch nach Freiheit nie aufgeben wird. In diesem Song behauptet sie, dass sie „niemandem gehört“ und dass sie „zum Laufen auf die Welt gekommen ist“. Obwohl in diesem energiegeladenen Opus immer noch punkrockdurchtränkter Disco zu hören ist, gibt es ebenso Spuren von Bubblegum-Pop, mit dem Cyrus früher so großen Erfolg hatte. Ein perfektes Beispiel dafür ist das Stück Prisoner mit dieser unbeirrbaren Melodie, die sie in transparentem Kleid mit selbstsicherer und etwas röhriger Stimme vorträgt, um dabei das Ganze raffiniert in eine feministische Richtung zu lenken. Plastic Hearts steht also zu seinen Referenzen – um nicht zu sagen Hommagen – nämlich gewissen Ikonen des Pop-Rock und Feministinnen der 80er und 90er Jahre. Das Plattencover ist übrigens dem legendären Rock-Fotografen Mick Rock und, was ihr Äußeres betrifft, dem Modedesigner Jean-Paul Gaultier zu verdanken – bester Beweis, in welchem Maße sich Miley Cyrus zum „madonnahaften“ Feminismus in Stöckelschuhen hingezogen fühlt. Auch die Featurings und Coverversionen auf diesem Album zeigen durchaus dieselbe Tendenz. Genannt seien in losem Zusammenhang Black Karma im Duett mit Joan Jett (bekannt für ihre Neuinterpretation von I Love Rock’n’Roll im Jahre 1982), sowie die live gecoverten Stücke von The Cranberries (Zombie) und von Blondie (Heart of Glass). ©Nicolas Magenham/Qobuz
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Pop - Erschienen am 4. Oktober 2013 | RCA Records Label

Hi-Res
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Pop - Erschienen am 31. Mai 2019 | RCA Records Label

Hi-Res
Kniet nieder! Miley Cyrus hat eine neue EP am Start! Zusammen mit Lady Gaga gehört sie in Zeiten, in denen alles auf das Publikum zugeschnitten wird zu einer der letzten Vertreterinnen der Spezies des Pop-Chamäleons. Allein die letzten drei Veröffentlichungen könnten nicht unterschiedlicher sein. Mit "She Is Coming" geht es nun zurück zum Pop, der aber eine gehörige Portion Trap mit auf den Weg bekommt. Kein Wunder, dass es da manch einem Fan schwindelt. Da muss man auch erst mal mit kommen. Also wieder raus aus der Western-Fransenjacke und den Cowboystiefeln, die man sich für "Younger Now" angelegt hat, und rein in das "Never Mind The Bollocks"-Shirt. Dabei sprudelt Miley vor Energie fast über. Verspielt, frisch und frei präsentiert sie sich in den sechs neuen Songs. Zwei weitere EPs sollen in nächster Zeit folgen. Drei Geschichten einer Trilogie, die letztendlich im Album "She Is Miley Cyrus" zusammen finden sollen. Aber wer weiß schon wirklich, worauf die Sängerin in der nächsten Woche Lust hat. Dieses Unterfangen könnte genauso scheitern, wie einst David Bowies "Nathan Adler Diaries". Gemeinsam mit Andrew Wyatt (Liam Gallagher, Lady Gaga, Lorde), einem Fünftel Wu-Tang Clan (Ghostface Killah und RZA), RuPaul, John Cunningham, Swae Lee (Rae Sremmurd) und Mike WiLL Made-It entstand eine zwanzigminütige Sommersause. Der scheinbar unverzichtbare Mark Ronson, mit dem sie Ende des letzten Jahres dessen Hit "Nothing Breaks Like A Heart" veröffentlichte, darf ebenso wenig fehlen. Miley verschwendet keine Zeit und kommt mit "Mother's Daughter" sofort auf den Punkt, wendet sich von dem zuletzt allzu braven Country-Image ab. "Don't fuck with my freedom / I came back to get me some / I'm nasty, I'm evil", singt sie wiedererstarkt. Dazu eine mitreißende Pop-Melodie, unterlegt mit subtilen Beats, für den alleine sich diese EP bereits lohnt. So geht selbstbewusster Pop im Jahr 2019. Madonna, stell dich mit "Madame X" schon mal ganz weit hinten an. Ein fester Platz in meinen Jahresendcharts dürfte diesem Track nur schwer zu nehmen sein. Das von RZA und John Cunningham produzierte "D.R.E.A.M." nimmt direkten Bezug zum Wu-Tang-Klassiker "C.R.E.A.M." ("Enter The Wu-Tang (36 Chambers)"), zitiert diesen gar kurz im Text und Song. Damals rulte cash noch everything around me, nun sind es die drugs. Munter erzählt die alte Kifferin von ihren Drogenerfahrungen. Überraschung: Ghostface Killahs kurzer Part stellt ein klares Highlight des Albums dar. Nein, wer hätte das gedacht. Ein Ball, den gleich darauf RuPaul aufnimmt. Mit "Cattitude" folgt ein Duell, in dem die legendäre Drag Queen und Cyrus über ihre sexuellen Wünsche und der Liebe zu ihren Genitalien rappen. Dazu der schicke Satz "I love you, Nicki, but I listen to Cardi". Das Ergebnis macht zwar Laune, aber am Ende bleibt nur eine Erkenntnis: Miley hat sich bemüht, zieht aber deutlich den Kürzeren. Im Sonnenuntergang namens "Party Up the Street" findet sich Miley zusammen mit Swae Lee und Mike WiLL Made-It im gesungenen Instagram-Filter wieder. Eine entspannte Meditation für die Strandbar des Vertrauens, in der sich die Protagonisten perfekt ergänzen. "Mach mal mehr Hall auf den Gesang." - "Aber ich hab doch schon..." - "MACH MAL MEHR HALL AUF DEN GESANG!!" Die EP-Länge steht Miley Cyrus ausgezeichnet. Kurze Schwächephasen wie auf dem psychedelischen "Miley Cyrus And Her Dead Petz" lässt diese gar nicht erst zu. Auf diese Weise wird "She Is Coming" zu ihrem bisher besten Release. Wenn sie diese Energie aufrecht erhält, können wir uns nur auf die folgenden EPS und "She Is Miley Cyrus" freuen. © Laut
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Pop - Erschienen am 13. August 2020 | RCA Records Label

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Pop - Erschienen am 29. September 2017 | RCA Records Label

Hi-Res
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Pop - Erschienen am 27. November 2020 | RCA Records Label

Hi-Res
Bei den Feierlichkeiten der MTV Video Music Awards 2020 präsentierte Miley Cyrus Midnight Sky (eine der Singles ihres 7. Studioalbums) und schaukelte dabei auf einer riesigen Discokugel hin und her. Charlie Chaplins Globus in Der Diktator explodierte am Ende der Vorstellung, diese vielen Spiegelfacetten jedoch nicht. Das Discomusic-Symbol brachte den ehemaligen Disney-Kinderstar nicht aus der Fassung, er behielt das Gleichgewicht. Es war, als ob die Sängerin uns darauf hinweisen wollte, dass sie ihren, mit ihrer musikalischen Ausdruckskraft untrennbar verbundenen Wunsch nach Freiheit nie aufgeben wird. In diesem Song behauptet sie, dass sie „niemandem gehört“ und dass sie „zum Laufen auf die Welt gekommen ist“. Obwohl in diesem energiegeladenen Opus immer noch punkrockdurchtränkter Disco zu hören ist, gibt es ebenso Spuren von Bubblegum-Pop, mit dem Cyrus früher so großen Erfolg hatte. Ein perfektes Beispiel dafür ist das Stück Prisoner mit dieser unbeirrbaren Melodie, die sie in transparentem Kleid mit selbstsicherer und etwas röhriger Stimme vorträgt, um dabei das Ganze raffiniert in eine feministische Richtung zu lenken. Plastic Hearts steht also zu seinen Referenzen – um nicht zu sagen Hommagen – nämlich gewissen Ikonen des Pop-Rock und Feministinnen der 80er und 90er Jahre. Das Plattencover ist übrigens dem legendären Rock-Fotografen Mick Rock und, was ihr Äußeres betrifft, dem Modedesigner Jean-Paul Gaultier zu verdanken – bester Beweis, in welchem Maße sich Miley Cyrus zum „madonnahaften“ Feminismus in Stöckelschuhen hingezogen fühlt. Auch die Featurings und Coverversionen auf diesem Album zeigen durchaus dieselbe Tendenz. Genannt seien in losem Zusammenhang Black Karma im Duett mit Joan Jett (bekannt für ihre Neuinterpretation von I Love Rock’n’Roll im Jahre 1982), sowie die live gecoverten Stücke von The Cranberries (Zombie) und von Blondie (Heart of Glass). ©Nicolas Magenham/Qobuz
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Pop - Erschienen am 16. August 2019 | RCA Records Label

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Pop - Erschienen am 30. August 2015 | RCA Records Label

Hi-Res
Miley Cyrus pfeift auf jegliche Konventionen. Zu "Wrecking Ball"-Zeiten wirkte sie noch seltsam ferngesteuert und traurig, ging aber zunehmend in ihrer Rolle auf und fand in ihr ungeahntes Selbstbewusstsein. Ihrem kompromisslosen Auftreten lässt sie nun erstmals in ihrer Musik Taten folgen. Ihr fünftes Album könnte kaum unangepasster und konsequenter ausfallen. Zwischen "Bangerz", das man bis auf den lieblichen Radio-Pop von "We Can't Stop" nach wie vor getrost in die Tonne treten darf, und "Miley Cyrus And Her Dead Petz" fand eine atemberaubende künstlerische Weiterentwicklung statt, die man selbst als wohlwollender Smiler nicht für möglich gehalten hätte. Enthemmt schwimmt Miley in der Anarchie des freien Streams. Sie befreit sich von den Zwängen des Marktes und Plattenfirmen und zeigt sich kreativ, innovativ und vulgär. Die Sängerin fordert festgefahrene Meinungen heraus, erschafft eine bizarre Welt, die keine Regeln kennt. Nach unzähligen Kostümwechseln auf der Bühne erfindet sie sich nicht etwa einfach als Musikerin neu. Nein, sie definiert sich erstmals als Künstlerin. Mit "Miley Cyrus And Her Dead Petz" gelingt ihr die Platte, die Lady Gaga mit ihrem überambitionierten "Artpop" gerne veröffentlicht hätte. Spätestens mit der Zusammenarbeit auf "With A Little Help From My Fwends" gaben die Flaming Lips Miley den entscheidenden Stups in die richtige Richtung. Das danach nichts mehr wie vorher sein sollte, konnte man bereits erahnen. Zwar beteiligen sich die "Bangerz"-Produzenten Mike Will Made It und Oren Yoel an "Dead Petz", die deutlichsten Spuren hinterlässt aber Lips-Frontmann Wayne Coyne. Er reicht Cyrus die Hand, führt sie in eine andere Welt, in der sie nicht einfach zu seinem Spielball verkommt, sondern deutlich Verantwortung über ihr Werk übernimmt. Während sie in den Kredits des letzten Longplayers noch unter ferner liefen stand, emanzipiert sich die Instagram-Ikone nun auch als ernstzunehmende erwachsene Songwriterin. Zehn der dreiundzwanzig Stücke gehen komplett auf ihr eigenes Konto, bei den restlichen reduziert sich die Unterstützung auf ein Minimum. Dabei pfeift sie auf jegliche Anbiederung an den Mainstream-Pop. Ein Schnitt, den ihre ehemaligen Konkurrentinnen Rihanna, Selena Gomez oder Katy Perry wohl niemals in dieser Radikalität schaffen. Mileys bisheriger Erfolg kommt ihr dabei entgegen. "Ich kann einfach tun, was ich tun will, und die Musik machen, die ich machen will", erklärt sie in einem Interview mit der New York Time. "Ich habe mein Geld gemacht." Mit ihren Gästen Ariel Pink, Sarah Barthel (Phantogram), Big Sean und Daddy Billy Ray Cyrus betritt sie eine psychedelische Umgebung, die sich nie festnageln lässt. Zwischen Liebe, Tod, Freiheit, Drogen und Sex feiert sie die Extreme. Selbst in den süßesten Momenten wie der possierlichen Ballade "Pablow The Blowfish" bleibt sie herrlich beschwipst. "How can I love / Someone I never touched / You lived under the water / But I love you so much / You never been on land / And you never seen the sky / You don't know what a cloud is / Why does everything I love have to die?" Das zornige "Dooo It!", das sich merklich an M.I.A. orientiert, bietet noch eine mit harten Steinen gepflasterte Brücke zu "Bangerz". "Yeah, I smoke pot / yeah, I love peace / but I don't give a fuck / I ain't no hippie", erklärt sich Miley in einer spröden Interpretation des Vorgängers. Ein lauter Opener voll rumpelnder Bässe, der nicht exemplarisch für das weitere Album steht. Gleich das darauf folgende melancholische "Karen Don't Be Sad" hätte man der Sängerin in dieser Schönheit und Zärtlichkeit noch vor zwei Jahren nicht einmal im Ansatz zugetraut. Großartiger nostalgischer Pop, den elektronische Schnörkel begleiten. Das wenig subtile und dafür um so schamlosere "Bang Me Box" groovt zu einem herrlich rauem Bass. Ebenso derbe geht es zwischen strahlenden Synthesisern und harten Einschlägen in "Milky Milky Milk" zu. Dabei verliert Cyrus vor lauter Effekthascherei jedoch nie die Melodie aus den Augen. Im weiteren Höhepunkt, dem fast auf Stillstand stehendem Trip Hop "Cyrus Skies", zeigt sich die Sängerin ungewohnt schwermütig und düster. "I'm still standing here forever / Without sunshine in my mind / Yeah, I've been alive / But I've been a liar." Das mit Ariel Pink eingespielte "Tiger Dreams" hält diese offene Atmosphäre aufrecht. "I keep searchin' for some meanin' in my dreams / And I'm dreamin' of bein' eaten by tigers / While the sparrows start to sing in a tree." Verschrobene Akustik-Gitarren und Synthpop-Glimmer begleiten "The Floyd Song (Sunrise)". In dem Stück, das Miley für ihren im April 2014 verstorbenen Hund komponierte und das den Grundstein für "Dead Petz" legte, wird die Anwesenheit der Flaming Lips am deutlichsten. Der von billig kitschigem Keyboardsound begleitete "Twinkle Song" startet mit der grandiosen Zeile "I had a dream / David Bowie taught us how to skateboard / But he was shaped like Gumby." Mit "Dead Petz" stößt Miley Cyrus ihre Fans und Hater gleichermaßen vor den Kopf. Trotz des auf neunzig Minuten üblichen Füllmaterials gehört ihr fünftes Album zum Spannendsten, was eine Pop-Sängerin in diesem Jahrzehnt vollbracht hat. Die Marionette hat sich ihrer Fäden endgültig entledigt. Man muss sie nun nicht zwangsweise mögen, ihre Konsequenz nötigt aber Respekt ab. Wer sie jetzt noch unterschätzt, ist selbst daran schuld. © Laut
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Pop - Erschienen am 1. Januar 2009 | Hollywood Records

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Pop - Erschienen am 29. September 2020 | RCA Records Label

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Pop - Erschienen am 1. Januar 2009 | Hollywood Records

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Pop - Erschienen am 16. Juni 2019 | RCA Records Label

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Pop - Erschienen am 1. Januar 2010 | Hollywood Records

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Pop - Erschienen am 31. Mai 2019 | RCA Records Label

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Kniet nieder! Miley Cyrus hat eine neue EP am Start! Zusammen mit Lady Gaga gehört sie in Zeiten, in denen alles auf das Publikum zugeschnitten wird zu einer der letzten Vertreterinnen der Spezies des Pop-Chamäleons. Allein die letzten drei Veröffentlichungen könnten nicht unterschiedlicher sein. Mit "She Is Coming" geht es nun zurück zum Pop, der aber eine gehörige Portion Trap mit auf den Weg bekommt. Kein Wunder, dass es da manch einem Fan schwindelt. Da muss man auch erst mal mit kommen. Also wieder raus aus der Western-Fransenjacke und den Cowboystiefeln, die man sich für "Younger Now" angelegt hat, und rein in das "Never Mind The Bollocks"-Shirt. Dabei sprudelt Miley vor Energie fast über. Verspielt, frisch und frei präsentiert sie sich in den sechs neuen Songs. Zwei weitere EPs sollen in nächster Zeit folgen. Drei Geschichten einer Trilogie, die letztendlich im Album "She Is Miley Cyrus" zusammen finden sollen. Aber wer weiß schon wirklich, worauf die Sängerin in der nächsten Woche Lust hat. Dieses Unterfangen könnte genauso scheitern, wie einst David Bowies "Nathan Adler Diaries". Gemeinsam mit Andrew Wyatt (Liam Gallagher, Lady Gaga, Lorde), einem Fünftel Wu-Tang Clan (Ghostface Killah und RZA), RuPaul, John Cunningham, Swae Lee (Rae Sremmurd) und Mike WiLL Made-It entstand eine zwanzigminütige Sommersause. Der scheinbar unverzichtbare Mark Ronson, mit dem sie Ende des letzten Jahres dessen Hit "Nothing Breaks Like A Heart" veröffentlichte, darf ebenso wenig fehlen. Miley verschwendet keine Zeit und kommt mit "Mother's Daughter" sofort auf den Punkt, wendet sich von dem zuletzt allzu braven Country-Image ab. "Don't fuck with my freedom / I came back to get me some / I'm nasty, I'm evil", singt sie wiedererstarkt. Dazu eine mitreißende Pop-Melodie, unterlegt mit subtilen Beats, für den alleine sich diese EP bereits lohnt. So geht selbstbewusster Pop im Jahr 2019. Madonna, stell dich mit "Madame X" schon mal ganz weit hinten an. Ein fester Platz in meinen Jahresendcharts dürfte diesem Track nur schwer zu nehmen sein. Das von RZA und John Cunningham produzierte "D.R.E.A.M." nimmt direkten Bezug zum Wu-Tang-Klassiker "C.R.E.A.M." ("Enter The Wu-Tang (36 Chambers)"), zitiert diesen gar kurz im Text und Song. Damals rulte cash noch everything around me, nun sind es die drugs. Munter erzählt die alte Kifferin von ihren Drogenerfahrungen. Überraschung: Ghostface Killahs kurzer Part stellt ein klares Highlight des Albums dar. Nein, wer hätte das gedacht. Ein Ball, den gleich darauf RuPaul aufnimmt. Mit "Cattitude" folgt ein Duell, in dem die legendäre Drag Queen und Cyrus über ihre sexuellen Wünsche und der Liebe zu ihren Genitalien rappen. Dazu der schicke Satz "I love you, Nicki, but I listen to Cardi". Das Ergebnis macht zwar Laune, aber am Ende bleibt nur eine Erkenntnis: Miley hat sich bemüht, zieht aber deutlich den Kürzeren. Im Sonnenuntergang namens "Party Up the Street" findet sich Miley zusammen mit Swae Lee und Mike WiLL Made-It im gesungenen Instagram-Filter wieder. Eine entspannte Meditation für die Strandbar des Vertrauens, in der sich die Protagonisten perfekt ergänzen. "Mach mal mehr Hall auf den Gesang." - "Aber ich hab doch schon..." - "MACH MAL MEHR HALL AUF DEN GESANG!!" Die EP-Länge steht Miley Cyrus ausgezeichnet. Kurze Schwächephasen wie auf dem psychedelischen "Miley Cyrus And Her Dead Petz" lässt diese gar nicht erst zu. Auf diese Weise wird "She Is Coming" zu ihrem bisher besten Release. Wenn sie diese Energie aufrecht erhält, können wir uns nur auf die folgenden EPS und "She Is Miley Cyrus" freuen. © Laut
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Pop - Erschienen am 1. Januar 2010 | Hollywood Records

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Pop - Erschienen am 11. Mai 2017 | RCA Records Label

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Pop - Erschienen am 1. Januar 2009 | Hollywood Records

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Pop - Erschienen am 1. Januar 2008 | Universal Music Group International

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Pop - Erschienen am 1. Januar 2008 | Hollywood Records

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Pop - Erschienen am 2. August 2019 | RCA Records Label