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Die Alben

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Electronic - Erschienen am 11. April 2011 | Because Music Ltd.

Auszeichnungen Qobuz' Schallplattensammlung - Sélection Les Inrocks - 4 étoiles Technikart - Mercury Prize Selection
Das letzte Metronomy-Album "Nights Out" sei der Versuch gewesen, der kurzen Aufmerksamkeitsspanne der MP3-Generation zu begegnen, erzählte Songwriting-Chef Joseph Mount vor drei Jahren. Diese Rezeptionstendenz hat sich seither ebenso wenig verändert wie Mounts Verdruss darüber. Das erklärt vielleicht, warum "The English Riviera" so komplett anders geraten ist als sein Vorgänger. Ja, warum es fast das Album einer komplett anderen Band sein könnte. Vielleicht hatte der Alleingänger aber auch genug von den New Rave-Vergleichen, die ihn ständig mit Bands wie Klaxons und Foals in Verbindung brachten. Zu allem Übel setzten die auch noch weit mehr Alben ab. Der Aufkleber "The follow up to the critically acclaimed 2008 album Nights Out", mit dem das Label nun das komplett informationsfreie "The English Riviera"-Cover bewirbt, sagt eigentlich alles. Platten, die "critically acclaimed", also von der Kritik geliebt wurden, gelten in der Regel als kommerzielle Flops. Sonst könnte man sie ja mit der hohen Chartsplatzierung bewerben. Gleichzeitig verrät das pittoreske, unprätentiöse Cover einiges über das Selbstverständnis der Gruppe: 2011 geht es um Reduktion, um das Entledigen sämtlichen optischen und soundtechnischen Zierrats und um die Konzentration auf Wesentliches. Dazu gehört seit Neuestem auch die Arbeit als Bandgefüge, wenngleich Mount die Kompositionszügel weiter fest in den Händen hält. Es sei kein politisches Signal, aber das Album solle "den Leuten zeigen, was man mit einem richtigen Studio alles machen kann, wenn man sich die Zeit dazu nimmt", erläuterte der bisher als Hinterzimmer-Frickler bekannte Metronomy-Chef. Zeit nehmen, innehalten, reflektieren: Das Konzeptalbum über die Jugend des Mittzwanzigers im südwestenglischen Badeort Devon gerät zu einem Triumph stiller Pop-Melancholie, die zwar noch rudimentär auf den Grundlagen elektronischer Klangerzeugung basiert, ansonsten aber mit skelettartig funkelnden Funk-Grooves bezaubert. Verwunderlich, welche Sogwirkung solch in sich gekehrte Songs wie "We Broke Free" oder das wunderbare, von Roxanne Clifford gesungene "Everything Goes My Way" entwickeln. Voluminöse Basslines, federnde Gitarren, schnörkelige Synthesizer, Wurlitzer-Wahnsinn und Handclap-Beats bilden die Grundstruktur dieses furchtbar infektiösen Popalbums. Die Referenzpunkte reichen von Belle And Sebastian über Phoenix bis hin zu 70er Jahre Westcoast Pop à la ELO, was alleine schon spannend genug klingen sollte, in die Platte hineinzuhören. Selbst wenn ungemein eingängige Songs wie "She Wants" oder "The Look" für sich gesehen Single-Hits werden könnten, sind sie doch elementarer Teil eines atmosphärischen Gesamtwerks, dessen Faszination den Sommer 2011 weit überdauern wird. Es ist schwer vorstellbar, dass alte Fans den Dance-Ansatz der Gruppe auf "The English Riviera" vermissen werden, alleine weil Mount mit "Corinne" einen Song auffährt, der galant eine Brücke schlägt und auf dem Vorgänger zu den absoluten Highlights gezählt hätte. "The Bay" klingt dagegen wie ein Outtake von "Nights Out" und wirkt daher im Albumkontext eher als Fremdkörper. Dennoch: "The English Riviera" ist Metronomys bisheriges Meisterstück, das mit Sicherheit nicht nur von der Kritik geliebt werden, sondern auch die Jahreshitlisten dominieren wird. © Laut
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Electronic - Erschienen am 10. März 2014 | Because Music Ltd.

Hi-Res Auszeichnungen Hi-Res Audio
Joseph Mount ist nicht zu fassen. Mit "The English Riviera" erreichte der Metronomy-Kopf 2011 so viele Menschen wie nie zuvor, was in ihm dennoch nicht den Drang auslösen wollte, der eigenen Gefolgschaft das zu kredenzen, was diese erwartet. Gut, ich kann über die Erwartungshaltung eines Metronomy-Fans natürlich auch nur mutmaßen, aber es ist mal anzunehmen, dass auf den Punkt gespielte Pop-Ausgefuchstheiten wie "She Wants" und "The Look" bei der Masse Begehrlichkeiten geweckt haben, die nun gerne in Tanzflächennähe aufgehen dürfen. Zwar finden sich solche Momente vereinzelt auch auf "Love Letters", in ihrer auffallend sparsamen Instrumentierung markiert die Platte im direkten Vergleich jedoch einen radikalen Schnitt, wie seinerzeit das zweite Album "Nights Out", für das Mount einfach mal spontan beschloss zu singen. Was nicht heißt, dass Metronomy sich nun komplett neu erfinden, Mount überträgt sein Songwriting einfach in ein neues Setting. "The Upsetter" leitet das Album betont soft ein, der billige Drumcomputer-Beat pocht zu einem antiquierten Orgelsound, den man bei Leuten vom Fach wie Martin Gore maximal auf Depeche Mode-Demos vorfinden würde. Die Sinne über Reduktion zu schärfen, schien Mount jedoch genau der richtige Weg, um vom digitalen Aufnahmeprozess der englischen Riviera wegzukommen, an die er seit einer Weile von der Wahlheimat Paris aus zurückdenkt: "Yeah girl we're meant to be together / and back out on the Riviera / It got so cold at night", klagt er wehmütig im Opener. Mit dem "You're really giving me a hard time tonight"-Part bekommt der Song einen fantastischen Dreh und Mount lässt ein 80er-Gniedelgitarrensolo von der Leine, über das ich in wohl jedem anderen Kontext Häme und Spott ausgießen würde. Das Beste der 60er, 70er, 80er und das Allerbeste von heute: Tja, liebe Formatradios, das geht halt nur bei Talentmonstern wie Metronomy, weil da irgendwie alles geht, weil da alles auf so wundersame Weise eins wird, unique. Bereits das vorab ausgekoppelte "I'm Aquarius" mit seiner unverblümten "Shoop Doop Doop Aahh"-Motown-Reminiszenz belegte Mounts neu gewecktes Interesse an Stilmitteln lange vergangener Zeiten. Damals wusste man nur noch nicht, wie ernst es ihm damit ist. Auch das Retro-Funkverständnis von Outkast, große Helden von Mount, blitzt immer wieder auf. Seine Dance-Fans dürfte indes das wie eine endlose Spieluhrmelodie analog dahinwabernde "Monstrous" auf eine harte Probe stellen, bevor "Love Letters" zum ersten Mal überhaupt das Tempo anzieht - vielleicht das beste Beispiel für Mounts derzeitiges Faible, organische Sounds und alte Soul-Vibes zu verquicken. Das Ergebnis, eine knallbunte Mischung aus The Mamas And Papas-Schönklang und 70er-Bowie ist der furioseste Albumtrack und hat eigentlich schon nach dem fast eineinhalbminütigen Klarinetten-Intro alle Herzen auf seiner Seite (oder spätestens beim ans hinterletzte Ende gequetschte Spitzen-Trompetensolo). "Month Of Sundays" beginnt wie ein Smiths-Song und endet wie der eines Psychedelic Pop-One-Hit-Wonders aus den späten 60ern, "Boy Racers" ist einer dieser instrumental-verspulten Zockersound-Highlights, bevor Mount zwei weitere Juwelen ans Ende setzt: "The Most Immaculate Haircut" leistet sich die witzigsten Zeilen der Platte ("He's got the most immaculate haircut / but with the right dye and shampoo / maybe I could too") bevor "Reservoir" als einziger Song einen Bezug zum federleichten "The Look"-Pop herstellt. Mit der minimalen Zeitlupen-Ballade "Never Wanted" endet das Album allerdings etwas indifferent. Der enormen Songqualität von "Love Letters" tut dies natürlich keinen Abbruch mehr. Es wird daher spannend sein zu beobachten, ob dem britischen Pop-Sonderling trotz des größtenteils pastoralen Sounddesigns mit diesem Album endlich der internationale Durchbruch gelingt. Mit der von Josh Homme zuletzt in so ziemlich jedem zweiten Interview breit getretenen Metronomy-Begeisterung ist das Fundament eigentlich schon gelegt. © Laut
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Alternativ und Indie - Erschienen am 13. September 2019 | Because Music

Hi-Res
Von seinem englischen Landhaus aus hat sich Joseph Mount, der Kopf der Gruppe Metronomy, die Ausgabe des Jahres 2019 ausgedacht, also drei Jahre nach Summer 08 und zehn Jahre nach Nights Out, jenem Album, das ihnen die Tore Europas geöffnet hatte und im Februar als Neuausgabe inklusive B-Seiten und  erstmals veröffentlichten Aufnahmen erschienen war. Für Joseph Mount ist es also mit dem Nachtleben vorbei, seit er Vater ist und Paris verlassen hat, wo er jahrelang gelebt hatte. Und dennoch strahlt dieses Album etwas von diesen heißen Sommernächten aus, die man etwas angeheitert durchtanzt. Mount komponiert im Alleingang und mixt dieselben, wohl nicht aus der Mode kommenden Zutaten auf den drei Singles, Salted Caramel Ice Cream auf seinem Synthie mit dem Retro-Flair sowie Lately und Wedding Bells, die seit dem Frühjahr nacheinander erschienen sind. Der Rest dieser reich bestückten Platte (17 Tracks) steht in völliger Übereinstimmung damit, es ist nämlich eine Kombination aus Elektro, Rock, Pop, Funk, ja sogar Deep House (in Miracle Rooftop), einer ganzen Serie von Hits, die man schunkelnd mitsingen kann. Reicht das aus, damit Metronomy in die Dimension von Blur, Oasis und Elastica überwechseln? Das wünscht sich Joseph Mount jedenfalls, der sich in einem Interview für die englische Presse beklagte, wie schlecht er in seinem Land anerkannt wird: „Zu welchem Zeitpunkt wird eine Band von ihrem eigenen Land adoptiert? Ich habe das Gefühl, mich hinter einer Glaswand zu befinden und zu sehen, dass massenhaft Leute hereinkommen: ‚Wir sind schon seit Ewigkeiten hier, lasst uns rein!‘ Es wäre schade, dass es erst am Ende unserer Karriere dann soweit ist.“ © Smaël Bouaici/Qobuz
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Electronic - Erschienen am 30. April 2021 | Because Music Ltd.

"2011 geht es um Reduktion", schrieb Michael Schuh zu "The English Riviera" vor zehn Jahren. 2021 kann dasselbe behauptet werden. Nur, dass es diesmal um die Reduktion sozialer Kontakte und überhaupt des sozialen Lebens und nicht nur um Soundarrangements. Funktioniert das Album in seinem zehnten Lebensjahr also besonders gut, weil der abgespeckte Sound zum abgespeckten Leben passt? Ja, tatsächlich. Die sechs Outtakes, die Metronomy für die Jubiläumsversion aufbereitet haben, beweisen vor allem, dass die Briten um Klangtüftler Joseph Mount 2011 ein gutes Händchen bei der Songauswahl hatten. Denn für das Ursprungsalbum gilt noch immer, was hier schon 2011 geschrieben wurde: "'The English Riviera' ist Metronomys bisheriges Meisterstück". Dabei sind die neuen Stücke nicht schlecht oder gar unhörbar. Im Gegenteil, aber sie fügen keine neuen Facetten hinzu, haben wenig Hit-Potential und funktionieren eher als kleines Geschenk für die Fans. Den Auftakt macht das kurze "Aquarius", das ebenso wie das abschließende "Jazz Odyssey" auch gut in einer Spotify-Playlist namens 'Late Night Jazz' an einem vorbeirauscht. Beide stützen sich auf ein charmantes Zusammenspiel von Piano, Bass und Drums und verzichten auf Gesang. Spannender gestalten sich die vier Titel dazwischen. "Picking Up For You", ein Instrumental, das nun mit Text daherkommt, treibt eine Drum-Machine an und wirkt zu Beginn schwer und sperrig. Mit dem Einsetzen der Piano-Akkorde und später Gitarre geht der Song dann aber in eine sympathische Schwelgerei über. "French Organ" erinnert an Videospielmusik aus der 8-Bit-Ära, bietet unterhaltsames Synth-Wabern und kommt erneut ohne Mounts Stimme aus. Die Highlights unter den neuen Stücken sind "Friends" und "The Ballad Of The 17 Year Old". Beide Titel sind auch am stärksten ausformuliert. "Friends" kommt mit schleppendem Beat zwar nie richtig in Fahrt, macht aber dank prägnanter Bass-Läufe und Synth-Spielereien Spaß. "I should say it's time we sat down / We'll let your friends get back now / I never said they're boring / It's just the way they're talking", heißt es in dem Stück, und die Musik spiegelt die Nervosität oder das Unwohlsein in unangenehmer Gesellschaft wider. Der Song beweist einmal mehr, wie gut die Band darin ist, vor einem repetitiven Hintergrund mit viel Variation bei Instrumentierung und Melodien zu glänzen. "The Ballad Of The 17 Year Old" ist der eingängigste der Outtakes und begeistert mit dem zentralen Motiv und der textlichen Abhandlung jugendlicher Gefühlswirrungen: "Don't hate me for hurting / Sometimes things stop working". Dazu schiebt die Kombination aus Drums und Arpeggiator-Synths, die den Gesang nahezu übertönt, richtig gut an. Lediglich gegen Ende scheint dem Stück etwas die Puste auszugehen. So bleibt diese "10th Anniversary Edition" vor allem ein Anlass, die großen Metronomy-Hits wie "The Look", "The Bay" und "Everything Goes My Way" mal wieder in die eigene Rotation zu nehmen und spendiert als Bonus die Möglichkeit, etwas tiefer in die damaligen musikalischen Ideen Metronomys einzutauchen. Und wenn es dieses Jahr schon wieder nicht mit der italienischen Riviera klappt, stillt wenigstens der sonnig melancholische Sound ein bisschen die aufgestaute Urlaubslust. © Laut
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Electronic - Erschienen am 26. Mai 2021 | Because Music Ltd.

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Alternativ und Indie - Erschienen am 15. September 2021 | Because Music Ltd.

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Electronic - Erschienen am 8. Februar 2019 | Because Music Ltd.

Die Zeit vergeht wie im Flug. Schon zehn Jahre her. Die traurig stimmende Synthie-Pop-Perle Nights Out verbreitete 2008 weit und breit ihre schmollenden Hits: Heartbreaker und sein Sample, das sich wie eine knarrende Tür anhört: A Thing For Me, Radio Ladio. Drei Synthies, eine Gitarre, ein lässig gespielter Bass und Backgroundchor mit aufheulend oder im Kanon gesungenen Falsettstimmen– diese Formel gab der damals gerade aktuellen Elektropopwelle den besten Antrieb, und die turbulenten Hot Chip waren auch ganz in der Nähe. Wogegen die anderen in vertrauteren bzw. weniger auffälligen Bereichen ihren Job machen, provozieren sie mit instrumentaler Power auf Nights Out eine Flutwelle, die es trotz einer derartigen Verstiegenheit schafft, das breite Publikum für sich zu interessieren. Die Krönung des Albums bietet Mister Mount, der als mischender Produzent schon auf reichlich viel Erfahrung zurückblicken kann. Nachdem er 2016 Pip Pain (pay the £5000 you owe) im Alleingang herausgebracht hatte, tut sich Joseph mit Oscar Cash und Gabriel Stebbing für ein zweites Album zusammen, aber er erledigt fast alles selbst. Dieser teils schaurige (Nights Out), teils verspielte (Down On Dancefloor) Soundtrack missratener Partys setzt auf Diskrepanzen und Dissonanzen und bietet zugleich rabiate Melodien, die auch noch heutzutage nichts von ihrer Wirkung verloren haben. Messen lässt sich dieser Erfolg mit der anlässlich dieses Jahrestages erschienenen Version, unveröffentlichte Aufnahmen, B-Sides und sonstige Raritäten inklusive. © Charlotte Saintoin/Qobuz
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Alternativ und Indie - Erschienen am 1. Juli 2016 | Because Music Ltd.

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Electronic - Erschienen am 8. September 2008 | Because Music Ltd.

MySpace kann ein Segen sein. Ende 2007 über den Umweg Bloc Party-Konzerthinweis für Stuttgart auf die mir unbekannte Vorgruppe Metronomy gestoßen. Internet war nie so toll: Flugs rüber auf deren Homepage gesurft, aber: down. Okay, dann halt Murdoch. Und siehe da: immerhin ein einziger Song ("Radio Ladio") und die karge Info, dass die Gruppe ein Trio aus England ist. Worte indes waren nie so unnötig, da "Radio Ladio" ein knietiefes Sammelbecken für Liebhaber schräger Elektro-Grooves mit Hang zu Atari-Fummlertum. Sollte man meinen. Vom eigenen Entdeckergeist förmlich berauscht, gingen sogleich Mails raus an Genre-bewanderte Kollegen, die hier zum eigenen Schutz ungenannt bleiben sollen, da sie von Witz und Groove scheinbar unbeeindruckt törichterweise die Produktion schalten, obwohl sie selbst sonst gerne den letzten LoFi-Schlonz mit siebzehn marktschreierischen Adjektiven in den Himmel loben. Ich schweife ab: "Nights Out" ist der etwas arg spät folgende Longplayer mit formidablem Airbrush-Cover zum tollen Song des ostenglischen Landjungen Joseph Mount, der sich zum Glück für uns alle entschieden hat, seine einstmals rein instrumentalen Dancespacker-Tracks nun auch mit Gesang zu versehen. Zusammen mit zwei alten Freunden sind Metronomy nun ein Trio unter Mounts Federführung, das mit "Nights Out" eine Art Konzeptalbum zum großen Thema Nachtleben vorlegt. Zu welchem Mount ein ambivalentes Verhältnis pflegt: "Ich gehe viel aus und kann mich selten amüsieren. Ich gehe herum und gucke mir die leeren Gesichter der Leute an und weiß nicht mal, ob sie überhaupt Musik mögen." Dass auf den Tanzflächen mittlerweile Metronomys Musik gespielt wird, dürfte ihn allerdings aufheitern. Zwar gelten sie in England aufgrund von Tourneen mit Klaxons und Foals noch immer als New Rave-Band. Auf Albumlänge entziehen sie sich aber dieser Kategorie. Stumpfe 4/4-Beats sucht man hier vergebens. Behutsam mischt die Band zündende Hits ("A Thing To Me", "Heartbreaker") mit instrumentalen Passagen, die von spektakulär ("On The Motorway") bis belanglos ("Side 2") die unterschiedlichsten Gefühlsregungen hervorrufen. Und doch, dieser Mount ist ein schlauer Kopf. Sein Feeling für elektro-akustische Musik und federleichte Arrangements dringt ebenso oft durch wie seine Vorliebe für Pop-Sonderlinge der Sorte Devo und Sparks. Die Langzeitwirkung der Platte steht klar im Vordergrund, ganz ähnlich wie bei den artverwandten Hot Chip. Wie sagte Mount selbst so treffend: "'Nights Out' ist der Versuch, der kurzen Aufmerksamkeitsspanne der MP3-Generation zu begegnen." Auch wenn ich Songs manchmal zuerst auf MySpace anhöre: Ein bis zwei Knaller mehr und das Ding wäre ratatat durch die Decke gegangen. © Laut
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Electronic - Erschienen am 20. Juni 2011 | Because Music Ltd.

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Electronic - Erschienen am 4. April 2011 | Because Music Ltd.

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Electronic - Erschienen am 25. Juni 2006 | Because Music Ltd.

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Alternativ und Indie - Erschienen am 2. November 2019 | Because Music

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Electronic - Erschienen am 5. März 2012 | Because Music Ltd.

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Electronic - Erschienen am 3. September 2012 | Late Night Tales

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Electronic - Erschienen am 23. Juni 2021 | Because Music Ltd.

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Electronic - Erschienen am 3. September 2012 | Late Night Tales

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Alternativ und Indie - Erschienen am 11. Dezember 2020 | Because Music Ltd.

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Electronic - Erschienen am 14. September 2009 | Because Music Ltd.

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Electronic - Erschienen am 24. März 2021 | Because Music Ltd.

Der Interpret

Metronomy im Magazin