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Die Alben

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Klassik - Erschienen am 14. Mai 2021 | Berlin Classics

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Mit einem packenden und mitreißenden Programm blicken Matthias Kirschnereit und das hr-Sinfonieorchester unter Michael Sanderling auf die Zeit am Ausgang der Klassik, hinein ins Vorzimmer der Romantik. Zwischen den Stühlen – und das im positivsten Sinne – befinden sich die Kompositionen von Johann Nepomuk Hummel, Carl Maria von Weber und Felix Mendelssohn-Bartholdy. Diesen musikalischen Wagemut macht Matthias Kirschnereit auf seinem neuen Album hörbar: „Mich lockte die Tatsache, dass diese seltenen Juwelen in einer Zeit entstanden, die von einem Umbruch, einer Neuorientierung gekennzeichnet war“. Nach über vierzig Aufnahmen kann es dem deutschen Pianisten nicht hoch genug angerechnet werden, dass er sich auch weiterhin seinen musikalischen Entdeckergeist beibehalten hat. Dieser trieb ihn zu diesem interessanten Programm, in dessen Zentrum das Hummel’sche Klavierkonzert a-Moll, Op. 85 steht, das von Webers Konzertstück f-moll, Op. 79 und Mendelssohns Capriccio brillant h-moll, Op. 22 begleitet wird. Alle Werke, deren Zusammenspiel von inneren Bezugnahmen, Anspielungen und Querverweisen lebt, eint dabei auch, dass sie auf den Bühnen nur selten zu hören sind. „Es gibt so viel spannende Musik, die in Vergessenheit geraten ist. Ich suchte hier eine neue Kombination“, erzählt Matthias Kirschnereit. Mit dem Dirigenten Michael Sanderling hat er bereits häufig zusammengearbeitet; hier nun war Sanderling sein Wunschkandidat: „Die Werke, die auch für Orchester eine große Herausforderung darstellen, verlangen ein hohes Maß an Präzision, Virtuosität und eleganter Klangrede“. Das Album beginnt mit dem a-moll-Klavierkonzert des Mozart-Schülers Hummel, dessen „ausladende, sinfonisch konzipierte Orchesterexposition noch ganz dem Vorbild etwa des dritten Beethoven-Konzerts folgt, um dann im Stile der romantischen Solistenkonzerte à la Chopin das Geschehen weitestgehend dem Klavier zu überlassen“, wie Kirschnereit erläutert. Vor allem Frédéric Chopins erstem Klavierkonzert dürfte Hummels Op. 85 als Vorbild gedient haben: „Die belcantoartigen, eleganten Koloraturen des 1. und 2. Satzes deuten auf Chopins fantasievollen Klavierstil hin. Robert Schumann hat sich bekanntlich intensiv mit diesem Konzert auseinandergesetzt: Immerhin steht sein einziges Klavierkonzert ebenfalls in a-moll, der intermezzohafte Mittelsatz wie bei Hummel in F-Dur... Hummel war ein Superstar seiner Zeit, eine charismatische, großherzige Natur – und er unterstützte zuweilen Beethoven finanziell.“. Carl Maria von Weber vollendete sein Konzertstück für Klavier und Orchester f-moll, Op. 79 am 18. Juni 1821, am Morgen der triumphalen Uraufführung seiner Oper „Der Freischütz“ in Berlin. „Der Freischütz ist omnipräsent“, so Matthias Kirschnereit. „Allerorten höre ich Agathes Arien, Szenen in der Wolfsschlucht, jubelnde Chöre! Das Werk ist zukunftsweisend, es kommt aus einem Guss daher und doch wie eine freie Fantasie“. Schließlich zu Felix Mendelssohn-Bartholdy überleitend: Sein Capriccio brillant hat wiederum Webers Konzertstück zum Vorbild. Er spielte es häufig, es zählte zu seinem Kernrepertoire. Wie das Webersche Konzertstück ist es für mich naturhaft inspiriert, ich erlebe hier Szenen des Sommernachtstraums oder der Walpurgisnacht". Glück, Jubel wie auch Verzweiflung und innere Zerrissenheit definieren beide Komponisten mit extrem schnellen Tempi. Ein jugendlich genialisches, verwegenes Draufgängertum!“ Die Zusammenarbeit mit Sanderling und dem hr-Sinfonieorchester kann man nur als glückliche Fügung bezeichnen: „Diese Session ließ das vergangene Corona-Jahr mit einem beglückenden Highlight ausklingen.“ Und so mag diese Musik, die trotzig-optimistisch schon vor 200 Jahren den Geist einer neuen Epoche heraufbeschwor, uns auch heute einen vorfreudigen Blick in die Zukunft schenken. © Berlin Classics
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Klassik - Erschienen am 20. Juni 2016 | CPO

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Klassik - Erschienen am 5. August 2014 | CPO

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Klassik - Erschienen am 3. April 2020 | Berlin Classics

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The Unknown Beethoven – gibt es das überhaupt? Der Pianist Matthias Kirschnereit hat sich für sein neues Album deshalb die Herausforderung gestellt, die kleinen aber desto trotz nicht weniger genialen Juwelen Beethovens Klaviermusik zu erforschen und einzuspielen. „Es geht mir bei diesem Album darum, Werke von Beethoven, die vielfach nicht im allgemeinen Fokus stehen, in neuem Glanze erscheinen zu lassen. Darunter auch Stücke, die nicht unbedingt zum Ziel haben, die Welt zu verändern. Ich bin kein Archäologe, der auf Dachböden stöbert oder in Bibliotheken und Archiven noch nicht Veröffentlichtes sucht und findet. Alles ist längst verlegt. Dann habe ich mich an die Zusammenstellung gemacht – und kam aus dem Staunen nicht heraus“, so Matthias Kirschnereit. Das Album gibt sowohl einen Überblick über alle wichtigen Formen Beethoven‘scher Klaviermusik wie Sonaten, Sonatinen, Variationen oder Tänzen, als auch einen Überblick über die kompositorische Entwicklung des großen Meisters. Angefangen von den musikalischen Anfängen wie dem Rondo in C-Dur WoO 48, welches er im Alter von gerade einmal 12 oder 13 Jahren geschrieben hat, bis hin zu letzten den musikalischen Aphorismen wie dem Klavierstück in g-Moll WoO 61a aus dem Jahre 1825. Ein Notat von gerade einmal 13 Takten, welches die tiefe Trauer über den wohl größten Verlust seines Lebens, den Verlust seines Gehörs beklagt. Dieses Nachempfinden von Emotionen, oder Musik psychologisch zu deuten, sieht Matthias Kirschnereit als eine der spannendsten Aufgaben eines Interpreten an. „Es ist stehts ein magischer Moment, wenn das Werk zu einem ‚spricht‘!“ Bei einem Werk fand es Matthias Kirschnereit besonders spannend, die emotionalen Hintergründe zu erforschen: das Präludium in f-Moll, welches wohl um das Jahr 1803 entstanden ist. Wenn man das Stück zum ersten Mal hört, weiß man es nicht recht einzuordnen. Die stilistische Nähe zu den Präludien aus Johann Sebastian Bachs Wohltemperierten Klavier fällt stark auf und so wirklich nach Beethoven klingt es im ersten Moment auch nicht. Doch wenn man genauer hinhört, erkennt man die Tiefe und den Schmerz in diesem Stück, welche kompositorisch nur von Beethoven so umgesetzt werden konnte. „Für mich ist es wie ein Zwiegespräch zwischen Beethoven und Johann Sebastian Bach bei Kerzenschein voller Schmerz, voller Einsamkeit und Melancholie“ sagt Kirschnereit selbst über dieses zutiefst berührende Werk. Man kann sich bildhaft vorstellen, wie das Werk wohl nachts komponiert wurde und es sich für Beethoven wie ein inniges Gespräch mit dem anderen Übervater der Musik, Johann Sebastian Bach anfühlen musste. Die kleinen Momente aus Beethovens Leben ziehen sich durch das ganze Album und die teilweise sehr kurzen Werke wirken schon fast wie Ausschnitte oder einzelne Zeilen aus einem Tagebuch. Beethovens Leben war sehr von Emotionen und Rückschlägen geprägt, was in so manchem Werk auf dem Album deutlich wird. Doch nicht das ganze Album besteht aus düsteren, traurigen Stücken. Auch die schönen alltäglichen Momente werden in musikalischen Miniaturen dargestellt und geben somit einen sehr großen, abwechslungsreichen Überblick über das Leben des vor 250 Jahren geborenen Komponisten. © Berlin Classics
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Klassik - Erschienen am 29. Oktober 2013 | CPO

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Klassik - Erschienen am 28. August 2015 | Berlin Classics

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Matthias Kirschnereit geht mit seinem neuen Album für Berlin Classics aufs Ganze. Er begnügt sich nicht mit einer Gesamtaufnahme der 8 x 6 „Lieder ohne Worte“ Mendelssohns, die ja im 19. Jahrhundert schnell zu Evergreens der sprichwörtlichen klavierspielenden höheren Töchter wurden. Er ergänzt sie noch um die sechs Einzelstücke, die er ihnen, als „neuntes Heft“ deklariert, nachstellt. Und vor allem um die drei Viererserien mit „Liedern für das Pianoforte“, die des Komponisten Schwester Fanny Hensel parallel zu den Stücken ihres vier Jahre jüngeren Bruders schrieb – schöne, kennenswerte Kompositionen einer beträchtlichen schöpferischen Begabung, deren volle Entfaltung die damaligen gesellschaftlichen Konventionen nicht zuließen. In seiner Interpretation dieser Werkgruppe hat Kirschnereit einen Weg eingeschlagen, der ebenso weit entfernt ist von der bedeutsamen Schwere, die einst „Alte“ wie Guiomar Novaes und auch noch Gieseking den „Liedern“ mitgaben, wie von der temperamentvollen Unruhe des Hammerflügel-Spezialisten Brautigam. Mir scheint, als habe der Rostocker Klavierprofessor hier primär darauf abgezielt, die kompositorische Stringenz dieser oft als „Damenmusik“ unterbewerteten Miniaturen zu unterstreichen. Hervorstechendes Merkmal von Kirschnereits Wiedergabe, deren Klangbild passend etwas „luftiger“ ausgefallen ist als beispielsweise jüngst die intime Auswahl auf der Mendelssohn-CD von Javier Perianes, ist die geschmeidige pianistische und musikalische Gewandtheit, mit der er der „fließenden Schreibweise“ Mendelssohns – der Komponist selber mochte diese Charakterisierung gar nicht! – wie selbstverständlich und trotz einiger agogischer Freiheiten schlüssig gerecht wird. Dies und nicht allein der programmatische „Blick über den Zaun“ lohnt die Beschäftigung mit dem konkurrenzlosen Dreierpack. © Harden, Ingo / www.fonoforum.de
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Klassik - Erschienen am 22. März 2019 | Berlin Classics

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Auch wenn Schumanns Klavierkonzert hier das „Zugpferd“ ist, erhält die Aufnahme ihren besonderen Rang durch die wenig bekannten Werke. Namentlich das Konzertstück für Klavier und Orchester op. 86 – ursprünglich für vier Hörner –, das vermutlich von einem Schumann-Zeitgenossen bearbeitet wurde, ist eine echte Trouvaille. Der Komponist hielt das Werk für eine seiner besten Arbeiten, und Matthias Kirschnereit überträgt mit beredter poetischer Emphase die grandiose Brillanz der Solohorn-Stimmen auf das Tasteninstrument. Für den Hamburger Pianisten war es ein lang gehegter Wunsch, neben dem Klavierkonzert die vernachlässigten Stücke einzuspielen, man spürt in seiner Aufführung, dass es ihm ein Anliegen war, die erstklassige Qualität der Werke gleichrangig neben das Klavierkonzert zu stellen und auch hier den spezifischen Schumann-Ton zu entfalten. Mit welcher dezenten Delikatesse er die einleitenden Phrasen der Introduktion von op. 92 singend-nachlauschend ausleuchtet, wie fein er mit dem Orchester das dialogische Geflecht zwischen Solo und Tutti ausarbeitet und die melancholische Dichte der inneren Spannungszustände im späten Konzert-Allegro op. 134 aufbaut, zeugt von einem tiefen Verständnis für den Komponisten. So brillant er die einleitenden Takte des Klavierkonzerts auch spielt, das Poetisch-Gestaltende behält stets die Oberhand, alles erwächst aus der Impulsivität eines seelisch-drängenden Ausdrucksverlangens. Pianistisches Potenzgehabe und sterile Orchesterpolitur sucht man hier vergebens. © Siebert, Frank / www.fonoforum.de
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Akkordeon - Erschienen am 14. Mai 2010 | Berlin Classics

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Klassik - Erschienen am 9. November 2010 | EMG Classical

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Klassik - Erschienen am 1. Januar 2000 | CPO

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Klassik - Erschienen am 14. Oktober 2005 | ARTE NOVA Classics

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Klassik - Erschienen am 25. August 2017 | Berlin Classics

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Keine Frage, hier geht es ans Eingemachte. So weit wie Matthias Kirschnereit dürften nur wenige Pianisten bisher in die emotionalen Tiefenschichten von Brahms’ f-Moll-Sonate vorgedrungen sein. Mit einer unglaublich fein differenzierten Anschlagskultur tastet er sich ins Innere der Musik und offenbart einen selten gehörten Reichtum an Farbnuancen, motivischen Bezügen und expressiven Gesten. Man spürt die Sorgfalt, mit der Kirschnereit den Notentext gelesen und durchdrungen hat, in jedem Ton und jeder Phrase – und trotzdem wirkt seine Darbietung keine Millisekunde abgezirkelt, sondern glutvoll empfunden und durchlebt. Der Pianist erzählt das knapp vierzigminütige Stück als packendes persönliches Drama eines Komponisten, der sich die Liebe aus dem Herzen reißt, um sich ganz der Musik zu widmen – gemäß seinem Motto „Frei aber einsam“, dem Titel des Albums. Als zweites, nicht minder gewichtiges Hauptwerk der Doppel-CD präsentiert Kirschnereit das Klavierquintett, in derselben Tonart f-Moll. Gemeinsam mit den Streichern vom Amaryllis Quartett entfacht er auch dort eine flammende Intensität, als wäre die Aufnahme auf heißen Kohlen gespielt. Im Scherzo stürmen die Interpreten in eine kontrollierte Ekstase, die der Komponist in mehreren, auf vertrackten Rhythmen konstruierten Steigerungswellen ansteuert; im Andante kosten sie den herb-süßen Schmelz der Musik mit jener expressiven Freiheit im Tempo aus, die das ganze Album kennzeichnet. Kaum möglich, sich davon loszureißen. Zwischen den beiden Schwergewichten des Programms geht das Scherzo aus der F.A.E.-Sonate fast ein bisschen unter, obwohl es programmatisch perfekt passt und von Lena Neudauer und Kirschnereit hinreißend musiziert ist. Aber das ändert rein gar nichts am Suchtpotenzial der Einspielung, die für meine Ohren zu den herausragenden Brahms-Aufnahmen der letzten Jahre gehört. © Stäbler, Marcus / www.fonoforum.de
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Klassik - Erschienen am 3. März 2006 | ARTE NOVA Classics

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Klassik - Erschienen am 24. Oktober 2002 | ARTE NOVA Classics

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Klassik - Erschienen am 9. Januar 2004 | ARTE NOVA Classics

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Klassik - Erschienen am 3. Januar 2000 | ARTE NOVA Classics

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Akkordeon - Erschienen am 27. Januar 2012 | Berlin Classics

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Klassik - Erschienen am 16. April 1999 | ARTE NOVA Classics

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Klassik - Erschienen am 14. März 2003 | ARTE NOVA Classics

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Klassik - Erschienen am 14. März 2003 | ARTE NOVA Classics