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Die Alben

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Instrumentalmusik - Erschienen am 16. Februar 2018 | Avie Records

Hi-Res Booklet Auszeichnungen 5 Sterne Fono Forum Klassik
Obwohl er 97 Jahre alt wurde, hat Hans Gál (1890 bis 1987) in der europäischen Musikwelt keine unauslöschlichen Spuren hinterlassen. Dabei ließen die ersten Jahrzehnte seiner Karriere goldene Zeiten erwarten: Seine Werke erhielten begeisterte Zustimmung von Szell, Furtwängler, Strauss, Fritz Busch, und bis zur Machtübernahme der Nazis hatte er einen ausgezeichneten Ruf. Dann ging er nach Großbritannien ins Exil, wo er während des Krieges eine Zeitlang interniert wurde, bis die Behörden – übrigens sehr bald– dahinter kamen, dass er mit einem feindlichen Spion herzlich wenig zu tun hatte. Er beendete sein langes Leben in Edinburgh, wo er bis zu seiner Pensionierung an der Universität unterrichtete. Sein Kompositionsstil bleibt der spätromantischen österreich-ungarischen Tradition verbunden, ohne den kleinsten Ausflug in die Welt der Zwölftonmusik. Man kann sich vorstellen wie sehr sein Werk, insbesondere während der bleiernen Zeit der um-jeden-Preis-seriellen Nachkriegsjahre vernachlässigt wurde. Jetzt, zu Beginn des 21. Jh., beginnt sein Stern wieder zu strahlen. Wir begrüßen die Erscheinung des vorliegenden Albums mit dem Concertino für Violoncello aus dem Jahr 1966, gefolgt von der Sonate und der Suite für Violoncello solo, beide von 1982, also aus seiner späten Reifezeit. Diese Werke werden uns alle von Matthew Sharp präsentiert, Schüler von Pergamentchikow, Jacqueline du Pré – und sogar von Galina Wishnewskaya, denn er ist seines Zeichens nicht nur Cellist, sondern auch ein sehr gefragter Bariton. © SM/Qobuz