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Die Alben

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Alternativ und Indie - Erschienen am 13. November 2020 | Marika Hackman

4 stars out of 5 -- "Instead of sticking faithfully to the blueprints laid out by artists as disparate as The Shins and Beyoncé, the London-based singer-songwriter delved deep into them, giving them her own quarantine makeover." © TiVo
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Pop - Erschienen am 16. Februar 2015 | Dirty Hit

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Alternativ und Indie - Erschienen am 9. August 2019 | AMF Records

Nach I’m Not Your Man (2017) meldet sich die Britin Marika Hackman mit ihrem dritten Album zurück. Any Human Friend. Damit distanziert sie sich aber vom Folk, der ihr bisheriges Markenzeichen war, um sich einer Soft-Rock-Produktion mit ausgetüftelten Arrangements zu widmen. Mit trockenem Humor präsentiert sie reihenweise bildhafte Beschreibungen ihres eigenen Sexuallebens und ihrer gleichgeschlechtlichen Liebe. Sie legt es natürlich darauf an, bei dieser Gelegenheit die mit zweierlei Maß gemessene Repräsentation in der Musikindustrie auszuleuchten. Bestimmte Titel wie etwa all night oder hand solo zeigen eine vulgäre Seite, die in eindeutigem Kontrast zum nachlässigen, ja sogar unschuldigen Auftreten der 27-jährigen Sängerin steht. Das ist für sie jedoch kein Grund, parallel zu den teilweise auch erotisch angehauchten Texten über Liebe eine innere, ihr konstant zusetzende Einsamkeit zum Ausdruck zu bringen, die mit dem Titel any human friend dann das Schlusslicht bildet. Dort stellt sie fest, wie eiskalt und lähmend eine zu Ende gehende Beziehung ist, und zwar in einem Instrumental, der mit orchestriertem Kammer-Pop, Synthie-Pop und melancholischem, aber gleichzeitig doch ausgetüfteltem Chorgesang ausklingt; die plötzlich wortlosen Stücke verdeutlichen auf wunderbare Weise das Ende des Dialogs, der für die zehn vorangegangenen Tracks so typisch war. © Alexis Renaudat/Qobuz
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Alternativ und Indie - Erschienen am 2. Juni 2017 | EMI

Anfang 2015 brachte Marika Hackman mit We Slept At Last ein verblüffendes Album heraus, das nicht umsonst an eine junge, kraftvolle Beth Orton erinnerte. Diese erste Platte des für Burberry laufenden Ex-Models schien wie ein Märchen, beim Hören durchlief man geisterhafte Landschaften, vorbei an beeindruckenden Hügeln und Tälern. Dies wurde natürlich vor allem durch ihre Stimme hervorgerufen, mit einem ebenfalls etwas geisterhaft hauchendem Klang und mit wunderschöner Melancholie. Hackman setzte vor allem auf akustische Instrumente, ließ aber dennoch hier und da elektronische oder New-Wave angehauchte Elemente zu. Mit I’m Not Your Man zeigt uns die Britin nun eine neue Seite und beweist, dass Sie auch anders kann: Ihre Musik behält zwar seinen eher introspektiven Kern und bleibt größtenteils auf der Folkschiene, dennoch hat das Album aber eine sehr viel poppigere Farbe. Und das nicht, weil Hackman einen Pakt mit einem unbekannten Geschäftsteufel abgeschlossen hat und auf den großen Durchbruch in der Popbranche wartet, nein, sondern einfach aus mehr Lust auf Elan und Schwung in den Gitarrenklängen und der Produktion der Platte im Allgemeinen. Ein sehr vielseitiges Album, das für uns grungige Töne, Shoegaze und etwas, das stark an Britpop erinnert, bereithält. Marika Hackman zeigt dabei durchweg viel Talent und beschert uns ein überraschendes, facettenreiches Album. © MD/Qobuz
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Alternativ und Indie - Erschienen am 20. Oktober 2020 | Marika Hackman

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Alternativ und Indie - Erschienen am 14. April 2014 | Dirty Hit

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Pop - Erschienen am 25. Februar 2013 | Dirty Hit

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Alternativ und Indie - Erschienen am 2. Dezember 2016 | Transgressive Records

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Pop - Erschienen am 9. Dezember 2013 | Dirty Hit

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Alternativ und Indie - Erschienen am 15. September 2020 | Marika Hackman

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Alternativ und Indie - Erschienen am 12. Januar 2018 | EMI

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Alternativ und Indie - Erschienen am 24. April 2019 | Sub Pop Records

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Alternativ und Indie - Erschienen am 10. Februar 2020 | AMF Records

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Alternativ und Indie - Erschienen am 13. Juni 2019 | Sub Pop Records

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Alternativ und Indie - Erschienen am 9. August 2019 | AMF Records

Auf Zurückhaltung zugunsten allseitiger Harmonie hat sie schon länger keinen Bock mehr. Sind ja auch nicht gerade die harmonischsten Zeiten. Schon vor zwei Jahren sang Marika Hackman unverschlüsselt davon, einem Typen die Frau auszuspannen, für den gleichgeschlechtliche Liebe sowieso "nicht zählt". Geht ja sicher irgendwann vorbei, sowas. Um ihren Standpunkt zu visualisieren, zeigte das Cover der "Boyfriend"-Single eine aufgeschnittene Gurke. Juppiduh, schallalala. Das Cover ihres dritten Albums "Any Human Friend" macht genau da weiter: Man sieht die britische Sängerin halbnackt, nur mit Feinripp-Unterbuchse und Socken bekleidet, ein Ferkel tragend. Ein Motiv, für das sie sich von der Holländerin Rineke Dijkstra inspirieren ließ, die mit Aktfotos junger Mütter direkt nach der Geburt für Aufsehen sorgte. Ein starkes Cover wider den im Mainstream-Pop nach wie vor gängigen Schönheitswahn, ein Statement gegen Heilerde, Avocado-Masken, wegretuschierte Falten und professionelle Bildbearbeitung. Während auf Instagram immer noch Katzen den Ton angeben, rückt Hackman beinahe unbemerkt das Schwein ins Zentrum, ein zu Unrecht als faul und dreckig beleumundetes Tier. Das Bild funktioniert wie ein visueller Aufruf an den Hörer und Betrachter: Suhle dich nicht in Klischees, hinterfrage deine eigenen vorgefassten Meinungen. Was sich ansatzlos als Ratschlag für die politische Rezeption im Jahr 2019 übertragen ließe, beschränkt sich bei Hackmann auf den zwischenmenschlichen Bereich, da gibt es schließlich auch noch genug Missverständnisse. Ihren selbstbewussten, kecken Ton hat die 27-Jährige beibehalten. Ein Song wie "All Night" handelt schlicht und ergreifend von der Freude an gleichgeschlechtlichem Sex, und er kommt aus dem Mund einer Frau, eine im Pop seltener gehörte Rahmenhandlung als jene über Heterosex aus dem Mund eines Mannes: "We go down on one another / you're my favourite kind of lover / with your kissing eating fucking moaning / kiss it eat it fuck it all night." Als Hackman den Song ihren fortschrittlichen, empathischen Eltern vorspielte, sei die Reaktion dennoch verhalten euphorisch gewesen. Dabei will Hackman "Any Human Friend" gar nicht als tabubrechendes Manifest für das moderne Leben von Lesben, Schwulen, Bisexuellen und Transgender verstehen. Vielmehr hatte sie einfach Spaß an dieser unverblümten Art des Textens: "Ich tauche förmlich in mich selbst ein und ziehe Hautschicht um Hautschicht ab, entblöße mich recht großflächig." Sollten ihre Worte dennoch Hörer irritieren, sagt das viel mehr Einiges über den gesellschaftlichen Status Quo in 2019 aus. Die Platte ist eine Art "Power, Corruption & LGBT", statt mit Folkrock bandelt Marita diesmal ausgiebig mit Synthie-Pop an. Das introspektive Gitarren-Picking in "Wanderlust" führt auf die falsche Fährte, anschließend präsentiert "The One" ihre im Studio entdeckte Experimentierlust mit elektronischen Geräten. So provokant und edgy ihre Texte, so infektiös der Sound. Mit großer Indie-Sensibilität verabschiedet sie ihre gitarrenlastige Vergangenheit für eine 80s-Sound-Melange, die so natürlich rüberkommt wie sie selbst. Neben den Upbeat-Hits "The One" und "I'm Not Where You Are" betören das erwähnte "All Night" mit intimer Melancholie und das mit Frank Ocean-Synthwärme überzogene "Hold On". Etwas beliebig gerät "Hand Solo", das dafür die schöne Zeile enthält: "I gave it all / but under patriarchal law / I'm gonna die a virgin." Hackmans 'big dick energy' strömt aus jeder Songpore, und angesichts der von männlicher Seite virulenten Benutzung der Vokabeln "bitches" und "hoes" lässt sie es sich dann auch nicht nehmen, den "dick" als Sinnbild der Potenz auf ihren eigenen Körper zu übertragen. Insgesamt gelingt "Any Human Friend" als einnehmender Rage Against The Patriarchat, und nach ihren Support-Shows bei der Europa-Tour von Alt-J zum letzten Album bleibt nur zu hoffen, dass die Britin ihre kompletteste Songsammlung bisher auch in unseren Breiten live vorstellt. © Laut
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Alternativ und Indie - Erschienen am 28. Juni 2019 | AMF Records

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Alternativ und Indie - Erschienen am 10. Februar 2020 | AMF Records

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Alternativ und Indie - Erschienen am 24. April 2019 | AMF Records

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Alternativ und Indie - Erschienen am 23. August 2019 | AMF Records

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Alternativ und Indie - Erschienen am 12. Juli 2019 | AMF Records