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Ähnliche Künstler

Die Alben

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Folk - Erschienen am 1. Januar 2010 | Virgin Records

Auszeichnungen 5/6 de Magic - Sélection du Mercury Prize
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Alternativ und Indie - Erschienen am 23. März 2015 | Virgin Records Ltd

Auszeichnungen 4F de Télérama
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Alternativ und Indie - Erschienen am 1. Januar 2013 | Virgin Records Ltd

Auszeichnungen Sélection du Mercury Prize
Allein schon mit dem Cover ihres vierten Albums beweist die Engländerin Mut: Statt ihr durchaus hübsches Gesicht vorteilhaft in Szene zu setzen, wie es wohl viele junge Singer/Songwriterinnen getan hätten, zeigt sie ihre Rückenansicht in einer merkwürdigen Pose, sodass nur ihre ausgestreckten, nackten Arme und ihre blondgefärbte Mähne zu sehen sind. Dazu noch im Blitzlicht und vor schwarzem Hintergrund, nur um noch gespentischer wirken. Dabei ähnelt sie eher einer Taube, der Ozzy Osbourne gleich den Kopf abbeißt, als dem im Plattentitel zitierten Adler. So verletzlich Laura Marling vielleicht erscheint, so stark gibt sie sich in ihren Texten. Die Lieder entstanden vor dem Umzug nach Los Angeles in London, in einer kleinen Dachwohnung, deren winzige Terrasse den Blick auf die Dächer der Stadt freigab. In Gesellschaft eines Plattenspielers habe sie sich Gedanken über den Sinn des Lebens im Allgemeinen und ihre Daseinsberechtigung als Musikerin im Besonderen gemacht, erklärt Marling. Die Lieder erzählen die Geschichte einer jungen Frau namens Rosie, die sich in Begleitung eines Vogels durchs Leben schlägt. Ob Marling dabei die Beziehungen zu Verflossenen wie Charlie Fink (Noah And The Whale) oder Marcus Mumford verarbeitet, bleibt zweitrangig. Ihre Musik begibt sich jenseits der persönlichen Ebene und hat eher einen philosophischen Charakter. Zwei Wörter fallen auffällig oft: "Ich" und "naiv". Wobei die Naiven meist die anderen sind, und die Hauptdarstellerin eine verletzliche, dennoch starke Frau bleibt. "I will not be a victim of romance / I will not be a victim of circumstance / Chance or circumstance or romance / or any man", stellt der Titeltrack gleich zu Beginn des Albums klar. Mit 16 Stücken und 63 Minuten fällt es ungewöhnlich lang aus. Ungewöhnlich war auch die Herangehensweise im Studio. Marling steuerte Gitarre und Gesang bei, Produzent Ethan Johns übernahm fast alles andere, darunter Klavier, Tablas oder Streicher. Dazu streute er Geräusche, die den Stücken Verträumtheit und zugleich eigenwillige Bedrohlichkeit verleihen. Denn eines bietet die Platte sicherlich nicht: fröhlichen Folkpop. Marlings Stimme ist hoch, ruhig, verführerisch. Doch verzichtet sie auf Refrains sowie herkömmliche Songstrukturen. Eher als an ihr großes Vorbild Joni Mitchell erinnert ihr minimalistischer Zugang immer wieder an Lou Reed, der es geschafft hat, sein philosophisches Lebenswerk auf kaum mehr als einem Akkord aufzubauen. Verzerrungen gibt es bei Marling gleichwohl keine, die Auseinandersetzungen finden in den Texten statt. "You wanna a woman who will call your name / It ain't me babe / No no no it ain't me", erklärt sie in "Master Hunter". Und zitiert nebenbei Bob Dylan. Die erste Singleauskopplung aus einem Album, das keine Singles enthält, wie sie stolz erklärt. Aber so ist es nun mal, steht man bei einem großen Label wie Virgin/ EMI/Universal unter Vertrag. Das instrumentale "Interlude" ist so etwas wie der Scheitelpunkt des Albums. Der Einfluss traditioneller britischer Musik, der sich schon in "Devil's Resting Place" zeigte, wird nun stärker. "Undine" könnte mit seinen zwei gezupften Gitarren fast als klassisches Folk-Stück durchgehen, wie auch "Where Can I Go", "Once" oder "When Were You Happy?". In "Pray For Me" sorgt gar eine verstärkte Gitarre für etwas Tempo. Schließlich kommt es zum entscheidenden Gespräch. "Why did you run / from everyone? / Who only tried to love you / Rosie, only tried", fragt der Vogel in "Little Bird". Love is the answer, natürlich. Nicht, dass Rosie in die Arme eines hübschen Prinzen fällt, doch sieht sie in menschlicher Nähe den Ausgang aus ihrer Misere. "Life is heavy / When you're no master's son / When you're ready / Into my arms come", heißt es im abschließenden "Saved These Words". Ihren Kopf behält Laura Marling am Ende fest auf ihren Schultern. Mehr noch: Mit "Once I Was An Eagle" schuf sie ein Album mit zeitlosem Charakter. Und vielleicht ist ihr Ozzy gar schon mal über den Weg gelaufen, schließlich leben beide in derselben Stadt. Außerdem dürfte Marling ihr neues Alben ungefähr zeitgleich mit Black Sabbath aufgenommen haben. Wobei es in diesem Fall Ozzy gewesen sein dürfte, der angesichts von so viel Gedankentiefe und künstlerischem Mut schreiend davon gelaufen ist. © Laut
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Rock - Erschienen am 1. Januar 2008 | Virgin Records

Auszeichnungen Sélection du Mercury Prize
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Alternativ und Indie - Erschienen am 10. April 2020 | Chrysalis Records

Hi-Res
Mitte der sechziger Jahre kann man an den Fingern der armen Venus von Milo sofort die Zahl jener abzählen, die Bob Dylan beklatschen, sobald er seine Gitarre an einen Verstärker anschloss. Seit 2015 und ihrem Album Short Movie ist auch Laura Marling zeitweise Kundin beim Stromversorger. Mit ihrer Platte Song for our Daughter jedoch konzentriert sich die britische Königin des Nu-Folk, deren großes Vorbild Joni Mitchell ist, jetzt in erster Linie auf die akustische Komponente. Nach einem Abstecher für LUMP (faszinierendes Experimental-Side Project mit Mike Lindsay von der Gruppe Tunng) und eienm Masterstudium für Psychoanalyse setzt Marling die Arbeit an ihrem Hauptwerk fort. Wie schon der Titel sagt, ist Song for our Daughter an ihre Tochter gerichtet. An eine Tochter, die sie vorerst nicht hat. Ihre mütterlichen Ängste, ihre Träume, ihr Verlangen, alles existiert in ihrer Vorstellung dank der perfekt gewählten Worte, als handle es sich um reine Wirklichkeit. Bei einigen Songs dieses siebten Albums benutzt sie ihr zartes Spiel mit den – von ihr selbst arrangierten - Streichern dazu, ihren Worten einen poetischen, wenn nicht sogar verträumten Charakter zu verleihen. Mit Unterstützung ihrer langjährigen Komplizen Ethan Johns und Dom Monks versäumt Laura Marling es nie, ihre Melodien genauestens auszufeilen, wie im unbeirrbaren Held Down. Jetzt, mit ihren 30 Jahren klingt die Britin reif wie nie zuvor. Und tiefgründig noch dazu. © Marc Zisman/Qobuz
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Alternativ und Indie - Erschienen am 4. Dezember 2020 | Chrysalis Records

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Pop - Erschienen am 10. März 2017 | More Alarming Records

Hi-Res Booklet
Mit Semper Femina verfolgt sie eine perfekte Dosierung zwischen akustischen und verstärkten Sequenzen und legt dabei dieselbe Eleganz an den Tag. Ihre Höhenflüge und Wendungen ihrer Stimme erinnern gelegentlich an Joni Mitchell der 70er, aber ihre Komposition ist verblüffend und ihr Klangspektrum ist so reich an Nuancen und unbekannten Klängen, dass dieses sechste Album die Originalität ihres Vorhabens hervorhebt und sich von der Vergangenheit abhebt. Für ihr Album Semper Femina hat sich Laura Marling Blake Mills an ihre Seite geholt, Gitarrist der Band Of Horses und Produzent von Alabama Shakes, der ihr die perfekte Grundlage liefert - einen Cocon in den sie ihren Gesang und ihre Prosa hineinlegen kann. Eine große Platte des zeitgenössischen Folk.© MZ/Qobuz
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Alternativ und Indie - Erschienen am 1. Juni 2018 | Dead Oceans

Hi-Res
Gegenteile tendierten schon immer dazu, sich gegenseitig anzuziehen und sich damit oft von ihrer besten Seite zu zeigen. Lump ist das Ergebnis einer lang zurückliegenden Begegnung zwischen Mike Lindsay von der Gruppe Tunng und der erfolgreichen, britischen Folk-Sängerin Laura Marling. Eine sonderbare Mischung, die aufs Erste überraschend wirkt und auf die man anschließend nicht mehr verzichten kann. Zum ersten Mal stehen sie sich bei einem Konzert von Neil Young gegenüber, und stellen dabei fest, dass sie große Fans des jeweils anderen sind. Die junge Frau schreibt bald einige Texte, man plant eine Aufnahmesession und daraufhin unterhält das Tandem mehrere Monate lang den Kontakt aus der Ferne. Zwei Jahre später erblickt Lump mit einem ersten Werk das Licht der Welt. Ein Album mit einer Art Reisebeschreibung einer Drone. Könnte es moderner sein? Schon beim ersten Titel ist ein ziemlich angsteinflößender, elektronischer Summton zu hören, aber die Musik kommt vor allem durch Marlings Stimme zur Geltung. Da sie mit einer gewissen Leichtigkeit singt, passt sie haargenau zu dieser elektronischen Klangwelt. Sie entführt uns leichtfüßig zu einem lichterfrohen Trip in die Galaxie – eine wahre Laufbahn rund um die Sonne – und ein Keyboard mit einer Geräuschkulisse aus den 80er Jahren fungiert dabei als Raumschiff. Allmählich wird das Abenteuer etwas gefährlicher und die Elemente verdüstern sich, bis wir mit Laura Marling in einem herrlichen Chaos landen. Nach einem prächtigen Flötensortiment geben die Akkorde der E-Gitarren im Song Curse Of The Contemporary den Ton an; in Hand Hold Hero übernehmen dies dann elektronische Perkussionsinstrumente. Die sieben Tracks erinnern an eine in die Welt des Tron katapultierte Marlene Dietrich aus Blonde Venus - mit dem Unterschied, dass das Voodoo-Ritual im Cyperspace stattfindet! Das heißt also, man fängt gerne immer wieder von neuem an! Dann kommt Marlings totale Verwandlung. Auf dem Endtitel singt sie den Abspann mit versagender Roboterstimme, und ihre letzten Worte sind: Lump is a product. © Clara Bismuth/Qobuz
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Pop - Erschienen am 10. März 2017 | More Alarming Records

Hi-Res
Die ersten Lieder überraschen. Im Opener spielt ein Bassist einen scheinbar einfachen Lauf, zu dem er aber gefühlt vier Hände und zwölf Saiten bräuchte, dann setzen verträumte, entrückte Streicher ein, die auch im folgenden "The Valley" zu hören sind. "Wild Fire" klingt gar soulig, "Don't Pass Me By" hätte mit einem twangigen E-Gitarren-Riff und viel Hall das Zeug zum neuen Bond-Song. Laura Marling auf den Spuren Adeles? Nicht wirklich. Der neue Sound ist einerseits dem Umstand zu verdanken, dass die mittlerweile 27-jährige Britin ihr sechstes Album veröffentlicht. Begleitete sie ihre hohe, ausdrucksstarke Stimme auf ihren ersten Werken vor allem mit einer Konzertgitarre, ist sie nun in einer entrückten Indie-Pop-Welt angekommen. Andererseits spielt Produzent Blake Mills, der schon John Legend, Conor Oberst oder Fiona Apple betreute, eine entscheidende Rolle. Er war es, der um Marlings Stimme und Gitarre ein verträumtes Geflecht aus Streichern, Hammond-Orgeln, Akustikgitarren und Bässen geflochten hat. Ganz einfach sei das zu Beginn nicht gewesen, gesteht Marling, die es gewohnt ist, alle Fäden selbst zu ziehen. Wie gewohnt erscheint das Werk auf dem eigenen Label. Das Ergebnis gibt beiden Recht. Umso mehr im zweiten Teil des Albums, in dem beide zur Konzertgitarre greifen und sich nur noch im Hintergrund von weiteren Instrumenten begleiten lassen. Dass die Aufnahmen in Los Angeles stattfanden, drängt den Vergleich zum Laurel-Canyon-Jazz-Folk zu Beginn der 1970er Jahre nur noch mehr auf. Zumal Marling, die oft mit Joni Mitchell verglichen wird, tief schürft. Was es bedeute, eine Frau zu sein, fragt sie sich. "Varium et mutabile semper femina" ("Launisch und schwankend sind die Frauen") schrieb der lateinische Dichter Vergil vor gut 2.000 Jahren. Der Titel des Albums leitet sich davon ab - wie auch das Tattoo, das sich Marling zu Beginn ihrer Karriere aufs linke Bein stechen ließ. Einfache Antworten liefert sie natürlich keine, eher Beobachtungen. Die Stücke seien 2015 auf Tour entstanden, erklärt sie. Zunächst habe sie versucht, Frauen aus einer männlichen Perspektive zu betrachten, "doch dann dachte ich, 'das ist kein Mann, das bin ich'. Ich muss nicht vorgeben, ein Mann zu sein, um die Intimität zu rechtfertigen, die Weise, wie ich Frauen betrachte und empfinde." Die Texte sind durchaus sinnlich, zärtlich und intim, jedoch nicht unbedingt sexuell zu verstehen. Das vermittelt Marling auch im selbst gedrehten Video zu "Soothing", in dem sich zwei Frauen in Latex auf einem Bett räkeln. Zum Schluss schwenkt die Kamera auf die Umgebung und deckt auf, dass sie dabei von einem Publikum beobachtet wurden. "Das ist Tanz, nicht Sex. Ich wollte das Gefühl einer sich geschlossenen Intimität vermitteln, die dann von der Enthüllung unterbrochen wird. Und zwar auf eine offensichtlich nicht sexuelle Art. Wo sind unsere Grenzen? Was ist sexuell und was nicht? Und was ist überhaupt intim?" fragt Marling in einem Interview mit dem Rolling Stone. Eine Quelle der Inspiration seien Rainer Maria Rilkes "Duineser Elegien" gewesen und die intensive (platonische) Beziehung des Dichters zur Schriftstellerin und Psychoanalytikerin Lou Andreas-Salomé, die wiederum Sigmund Freud und Friedrich Nietzsche eng verbunden war. In einem Brief Andreas-Salomés an Freud fand Marling eine für sie zentrale Aussage: Der Penisneid sei eine Erfindung des Mannes. Die weibliche Sexualität sei von Natur aus nach Innen gerichtet und erhalte sich selbst, sodass es keinen Mangel oder Bedarf an etwas gebe. Marlings Aussage ist letztlich, dass Frauen vielleicht launisch und schwankend sein mögen, das aber ihre Stärke und nicht ihr Schwäche sei. Also ein feministisches Manifest? Nicht wirklich, spricht die Sängerin auch von ihrer maskulinen Seite und davon, dass Männer durchaus feminin sein können. "I'd like to think that we're all a link / In what makes the world go round", singt sie im einen herausragenden Stück, dem akustischen "Always This Way": "But you'll be anything you choose / Fickle and changeable are you / And long may that continue" im weiteren, dem ebenfalls akustischen und eigentlichen Titeltrack "Nouel". Alles kompliziert und doch so einfach, ebenso wie dieses betörende Album. Und der Basslauf zu Beginn: Der stammt nicht von einem einzelnen Instrument, sondern von gleichzeitig gespielten Kontrabass, E-Bass und mexikanischem Guitarròn. © Laut
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Pop - Erschienen am 21. Dezember 2017 | More Alarming Records

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Alternativ und Indie - Erschienen am 5. April 2020 | Chrysalis Records

Alternativ und Indie - Erschienen am 26. März 2012 | [PIAS] Cooperative

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Folk - Erschienen am 1. Januar 2012 | Virgin

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Alternativ und Indie - Erschienen am 17. Juli 2015 | Virgin Records Ltd

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Alternativ und Indie - Erschienen am 12. September 2011 | [PIAS] Cooperative

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Folk - Erschienen am 1. Januar 2007 | Virgin Records

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Folk - Erschienen am 1. Januar 2011 | Virgin

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Pop - Erschienen am 28. November 2016 | More Alarming Records

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Folk - Erschienen am 1. Januar 2008 | Virgin Records

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Pop - Erschienen am 11. Januar 2017 | More Alarming Records

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Der Interpret

Laura Marling im Magazin