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Die Alben

23,49 €
16,49 €

Jazz - Erschienen am 15. Februar 2019 | ECM

Hi-Res Booklet Auszeichnungen 5 Sterne Fono Forum Klassik - 5 Sterne Fono Forum Jazz
Alben mit Solo-Kontrabass wenden sich eigentlich nur an ein begrenztes bzw. informiertes Publikum. Außerdem gibt es sie nicht gerade wie Sand am Meer. Zu denen, die dennoch das Experiment gewagt haben, gehören vor allem abenteuerlustige Jazzer; größtenteils solche, die im Bereich des Free Jazz tätig sind: Barre Phillips, Joëlle Léandre, Malachi Favors, Alan Silva, William Parker, Dave Holland, Michael Formanek, Miroslav Vitous, Ron Carter, Eberhard Weber, Henri Texier, Renaud Garcia-Fons, Jonas Hellborg, etc. Der Amerikaner Larry Grenadier hat mit Größen wie Paul Motian oder Pat Metheny gespielt. Vor allem hat er ein Vierteljahrhundert im Trio des Pianisten Brad Mehldau verbracht und sich so einen Namen gemacht. The Gleaners, das in den Avatar Studios in New York aufgenommen und von Manfred Eicher von ECM produziert wurde, ist vor allem das Ergebnis einer Selbstreflexion. „Der Kreationsprozess dieses Albums hat mit einem Blick nach innen, mit der Erforschung der wichtigen Elemente meiner Persönlichkeit als Bassist begonnen“, schreibt Grenadier im Booklet. „Es war die Suche nach dem Zentrum von Klang und Klangfarbe, nach Harmonien und Rhythmen, die den Kern der musikalischen Identität ausmachen.“ Er fügt hinzu, dass der Vorschlag von Eicher gekommen sei, der selbst als Bassist ausgebildete wurde. „Nur wenige Leute wissen wirklich, wie der Kontrabass im Studio akustisch zu behandeln ist, aber Manfred konzentriert sich darauf, die besonderen Qualitäten des Instruments hervorzuheben. Für The Gleaners hat er bei Ton und Schnitt eine wichtige Rolle gespielt und mir dabei geholfen, dieses Album zu gestalten.“ Um die Sache lebendig zu machen und Gleichförmigkeit zu vermeiden, benutzt Larry Grenadier hier verschiedene Techniken und Stimmungen und erhält dadurch eine breite, niemals redundante Klangpalette. Mit sieben Originalkompositionen (von denen eine, Pettiford, seinem Jugendidol, dem Kontrabassisten Oscar Pettiford gewidmet ist), einer Coverversion von My Man’s Gone Now von Gershwin und einem Medley von Compassionvon John Coltrane sowie The Owl of Cranston von Paul Motian, bietet The Gleaners eine weite Palette an Gefühlen. Ein sehr schönes Album, das mit keinem anderen zu vergleichen ist. © Marc Zisman/Qobuz
16,49 €

Jazz - Erschienen am 15. Februar 2019 | ECM

Booklet Auszeichnungen 5 Sterne Fono Forum Klassik - 5 Sterne Fono Forum Jazz
Alben mit Solo-Kontrabass wenden sich eigentlich nur an ein begrenztes bzw. informiertes Publikum. Außerdem gibt es sie nicht gerade wie Sand am Meer. Zu denen, die dennoch das Experiment gewagt haben, gehören vor allem abenteuerlustige Jazzer; größtenteils solche, die im Bereich des Free Jazz tätig sind: Barre Phillips, Joëlle Léandre, Malachi Favors, Alan Silva, William Parker, Dave Holland, Michael Formanek, Miroslav Vitous, Ron Carter, Eberhard Weber, Henri Texier, Renaud Garcia-Fons, Jonas Hellborg, etc. Der Amerikaner Larry Grenadier hat mit Größen wie Paul Motian oder Pat Metheny gespielt. Vor allem hat er ein Vierteljahrhundert im Trio des Pianisten Brad Mehldau verbracht und sich so einen Namen gemacht. The Gleaners, das in den Avatar Studios in New York aufgenommen und von Manfred Eicher von ECM produziert wurde, ist vor allem das Ergebnis einer Selbstreflexion. „Der Kreationsprozess dieses Albums hat mit einem Blick nach innen, mit der Erforschung der wichtigen Elemente meiner Persönlichkeit als Bassist begonnen“, schreibt Grenadier im Booklet. „Es war die Suche nach dem Zentrum von Klang und Klangfarbe, nach Harmonien und Rhythmen, die den Kern der musikalischen Identität ausmachen.“ Er fügt hinzu, dass der Vorschlag von Eicher gekommen sei, der selbst als Bassist ausgebildete wurde. „Nur wenige Leute wissen wirklich, wie der Kontrabass im Studio akustisch zu behandeln ist, aber Manfred konzentriert sich darauf, die besonderen Qualitäten des Instruments hervorzuheben. Für The Gleaners hat er bei Ton und Schnitt eine wichtige Rolle gespielt und mir dabei geholfen, dieses Album zu gestalten.“ Um die Sache lebendig zu machen und Gleichförmigkeit zu vermeiden, benutzt Larry Grenadier hier verschiedene Techniken und Stimmungen und erhält dadurch eine breite, niemals redundante Klangpalette. Mit sieben Originalkompositionen (von denen eine, Pettiford, seinem Jugendidol, dem Kontrabassisten Oscar Pettiford gewidmet ist), einer Coverversion von My Man’s Gone Now von Gershwin und einem Medley von Compassionvon John Coltrane sowie The Owl of Cranston von Paul Motian, bietet The Gleaners eine weite Palette an Gefühlen. Ein sehr schönes Album, das mit keinem anderen zu vergleichen ist. © Marc Zisman/Qobuz
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Jazz - Erschienen am 18. Januar 2019 | ECM

Der Interpret

Larry Grenadier im Magazin
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