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Die Alben

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Alternativ und Indie - Erschienen am 30. August 2019 | Polydor Records

Auszeichnungen Pitchfork: Best New Music
Ihre sinnliche Stimme ist anziehend, daran ist nicht zu rütteln. Egal, ob Elizabeth Grant alias Lana Del Rey die Bedienungsanleitung eines kabellosen Staubsaugers vor sich hinmurmelt oder gleich die ganze Welt zu ihren Partys einlädt (A$AP Rocky, The Weeknd, Stevie Nicks und Sean Lennon – auf Lust for Life, ihrem Album aus dem Jahre 2017), Sie wandert Schritt für Schritt gemächlich auf ihrem elegischen, für sie so typischen, kleinen Planeten dahin. Es ist eben ihre Art, von ihrer Zeit zu plaudern, von ihren Zeitgenössinnen und Zeitgenossen, vom American Dream und, warum auch nicht, von sich selbst… Nach dem etwas schockierenden Titel Norman Fucking Rockwell!, der Pop-Ästhetik des Covers (mit Jack Nicholsons Enkelsohn Duke Nicholson auf einem Boot, in sicherer Entfernung einer brennenden Küste) und ihrem extrem langsamen Tempo (einzig und allein Balladen) bietet sie hier folkig weiche Elemente. Eine großartiger Klangteppich, auf dem sich die Sängerin auf noch melancholischere und verflüchtigende Art und Weise räkelt als je zuvor. Vor allem hat sie diese Platte in enger Zusammenarbeit mit Jack Antonoff ausgearbeitet, dem Lieblingssongwriter/-produzenten von Popstars wie Taylor Swift, St. Vincent, Lorde, Carly Rae Jepsen und Pink, und der seinen Spleen ebenso nüchtern wie effizient verkleidet. Etwas Außergewöhnliches bietet das in unserer verrohten Welt im Zeitlupentempo laufende schöne Album mit einer Coverversion des Doin’ Time (1996) der Gruppe Sublime (die damit selbst schon mehr oder weniger Gershwins Summertime neu interpretiert hatten). Damit liegt ein weiteres Beweisstück im Fall Lana Del Rey vor, der sich als weitaus komplexer entpuppt als manche vielleicht zugeben möchten… © Marc Zisman/Qobuz
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Pop - Erschienen am 19. März 2021 | Polydor Records

Hi-Res
Da im Lockdown die ganze Welt Verstecken spielt, macht Lana Del Rey es eben auch. Für ihr siebtes Album wählte die in L.A. niedergelassene New Yorkerin eine vertraute, gemütliche Atmosphäre mit Melodien, die für das Séparée tauglich sind und Arrangements, als wären sie im Beichtstuhl gemacht worden. Mehr als je zuvor klingt ihr Pop auf Chemtrails Over The Country Club nach Folk, obgleich die nach wie vor exquisite, verführerische und hypnotisierende, sich in Echo- und Resonanz-Effekten räkelnde Stimme damit in himmlische Sphären katapultiert wird. Der Charakter dieses Folk fasziniert sie übrigens dermaßen, dass sie ihre Platte mit dem Beitrag von Natalie Mering alias Weyes Blood und Zella Day in einer herrlichen Coverversion von Joni Mitchells For Free aus ihrem Album Ladies of the Canyon (1970) ausklingen lässt. Außerdem gibt es diese Gitarren, die in Not All Who Wander Are Lost an die siebziger Jahre mit Laurel Canyon auf der Bühne denken lassen, und genauso unverdorben klingen auch jene zu Beginn von Yosemite. Wie so oft schon kritisiert Lana Del Rey anhand ihrer Texte auf vernichtende Weise, wie quälend das Star-System ist, wenn man berühmt ist, und das gleich im Opener des Albums, White Dress. Dort trauert sie der guten alten Zeit nach, als sie als noch unbekannte Bardame Sun Ra, Kings of Leon und die White Stripes hörte. Ein bisschen später stellt sie noch andere geschichtliche Bezüge zur Musik her, etwa in Breaking Up Slowly (im Duett mit Nikki Lane), wo sie die Szenen einer Ehe von zwei legendären Stars der Country Music zur Sprache bringt, nämlich Tammy Wynette und George Jones. Mit jedem Song macht sie einen Schritt weiter als einsame Amazone, die sich für nichts engagiert und sich für keinen Kampf stark macht, die einzig und allein macht, was sie will („Well, I don't care what they think. Drag racing my little red sports car. I'm not unhinged or unhappy, I'm just wild“). Mit diesem Chemtrails Over The Country Club wird vor allem klar, dass sie die Kunst des Storytellings ausgezeichnet beherrscht. Dabei feilt sie gekonnt alle ihre Worte bis ins kleinste Detail aus. Mit ihren 35 Jahren legt Lana Del Rey hier wohl eines ihrer freiesten und vollendetsten Alben vor. © Marc Zisman/Qobuz 
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Alternativ und Indie - Erschienen am 30. Januar 2012 | Polydor Records

Hi-Res
Das lang erwartete Debütalbum der internetgewandten Sängerin und Songschreiberin mit der rauchigen Stimme, Lana Del Ray, enthält 12 Titel, unter anderem den allgegenwärtigen Hit „Video Games“ der selbstbezeichneten „Gangsta Nancy Sinatra“ aus dem Jahr 2010. © TiVo
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Alternativ und Indie - Erschienen am 19. April 2017 | Polydor Records

Hi-Res Booklet
Zwei Jahre nach Honey Moon kehrt Lana Del Rey mit ihrem heiß ersehnten, vierten Studioalbum Lust For Life zurück. Ihre Stimme klingt darauf anziehend und sinnlicher als jemals zuvor, und die Melodien sehr handfest. Auch wenn Lana hier wie gewohnt stark, nachdenklich und ruhig rüberkommt, so bringen die sorgfältig ausgesuchten Featurings ein paar Lichtstrahlen ins Gesamtbild. Die Sängerin hat hier also einige Freunde eingeladen: A$ap Rocky erscheint auf Groupie Love und Summer Bummer, auf welchem er seinen jungen Kollegen Playboi Carti aus Atlanta mitbringt, The Weeknd ist auf Lust For Life zu hören und Jonathan Wilson auf Love. Und auch weitere, nicht weniger bekannte Gäste sind der Einladung nachgekommen: Stevie Nicks, legendäre Sängerin von Fleetwood Mac ist auf Beautiful People Beautiful Problems zu hören und Sean Ono Lennon auf Tomorrow Never Came. 16 Titel, 72 Minuten. Ein Gemisch aus verschiedenen Genres von Hip Hop, einigen Akzenten des Trap, Psychedelischer Musik, bis hin zu Piano-Balladen. Und dabei wird natürlich immer ein besonderes Augenmerk aufs Akustische gelegt. Eine Ode ans Leben also, dessen Titel im Gegensatz zu dem Album steht, das sie berühmt gemacht hat: Born To Die. Beinahe ironisch. Was da wohl passiert ist? Auf jeden Fall hört man auch hier weiterhin die so typische, leicht verblasste Melancholie heraus. Diese beschäftigt sich hier aber nicht nur mit den klaffenden Qualen des Idols selber, sondern spricht auch von einem heutigen Amerika, das an einem Wendepunkt zwischen der Vergangenheit und der Zukunft steht. © MD/Qobuz
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Alternativ und Indie - Erschienen am 16. Juni 2014 | Polydor Records

Hi-Res
Über fast sieben Minuten erstreckt sich der erste Track von "Ultraviolence", Lana Del Reys zweiter Major-Label-Platte. Sie singt von Jugend, Spaß und Party – in Tempo und Tonfall eines Trauermarsches, begleitet von einer psychedelisch schwebenden Gitarre und depressiven Beats. Ein Statement im schnelllebigen Popbusiness. Wer ernsthaft dachte, Lana Del Rey würde nach "Born To Die" etwas Neues ausprobieren, ihren Stil erweitern oder mehr in Richtung Mainstream rücken, hat sich gewaltig getäuscht. Statt unbekanntes Terrain zu betreten, engt die Sängerin ihren Sound noch stärker ein. Sie konzentriert sich einzig und allein auf die melancholische Verträumtheit, die schon "Video Games" oder "Million Dollar Man" prägte. Nur um ein Vielfaches reduzierter. Ansatzweise fröhliche Ausbrüche, wie es sie auf dem Vorgänger noch vereinzelt gab ("Radio", "Off To The Races"), verschwinden völlig. Hört man sich "Ultraviolence" und "Born To Die" im direkten Vergleich an, merkt man erst, wie (instrumental) vollgepackt letzteres eigentlich war. Gemein haben die beiden Alben vor allem, dass sie nach dem ersten Durchlauf einen ziemlich langweiligen Eindruck hinterlassen. Die schleppende Geschwindigkeit zerrt an den Nerven, Lanas gezogene, halb geflüsterte Nuscheleien wirken monoton und kein bisschen aufregend. Schafft es die CD trotzdem noch einmal in den Player, stellt sich beim aufmerksamen Zuhörer ein Aha-Erlebnis ein. Zwar sicher nicht bei jedem – wer sich partout nicht mit Lana Del Rey anfreunden kann, sollte von "Ultraviolence" lieber die Finger lassen – aber hoffentlich bei manchem. Einen Hit im klassischen Sinne serviert Del Rey keinen einzigen. Dafür außergewöhnliche Hooklines ohne Ende. Vor Tempowechseln scheut sie nicht zurück ("West Coast"), genauso wenig meidet sie unmelodiöse oder atonale Passagen. Die geplante, leider aufgrund dessen Todes vereitelte, Zusammenarbeit mit Lou Reed hätte musikalisch wohl hervorragend funktioniert. Die Lyrics präsentieren sich wie schon auf "Born To Die" teilweise nachdenklich, subtil provokant, immer überlegt und interpretationsoffen, nie kitschig. Es sei denn, sie setzen den Kitsch sorgfältig dazu ein, ihn ins Lächerliche zu ziehen. Ihre Texte spiegeln – genau wie auch die Musik insgesamt – gewissermaßen das von der Künstlerin erschaffene Image wider: Intim und gleichsam undurchsichtig wie unantastbar steht irgendwo zwischen Rockerbraut und High Society-Diva Lana Del Rey. Sie verkörpert auf verstörende Art und Weise Alice im Wunderland, die – vollgepumpt mit Drogen – das Bond-Girl mimt. Effektbeladene, schräge Gitarrensoli erwachsen aus schwummrigen Sphären ("Shades Of Cool", "Pretty When You Cry"), "The Other Woman" klingt stärker als jemals zuvor nach Nancy Sinatra, scheinbar zufällige spanische Wortschnipsel reichern die Melodien an, beschwören verlorene, unbekannte Geheimnisse und entreißen "Ultraviolence" endgültig dem Popuniversum. Obwohl sich die Stücke beherzt aus dessen Fundus bedienen. Die Klavierballade "Old Money" fügt dem Repertoire der Musikerin eine weitere Facette hinzu. Sie reduziert die Untermalung auf ein Minimum, ihre Stimme balanciert zwischen leisen Akkorden und singt von vergangener Schönheit, Jugend und Wohlhabenheit. Sehnsucht, Romantik und tiefe Traurigkeit machen das Lied zu einem der vielen Höhepunkte des Albums. Lana Del Rey zieht sich auf "Ultraviolence" in ihre Nische zurück, verweigert Abwechslung und Vielseitigkeit. So erreicht sie einen Grad der Authentitzität, der ihr mit gezielter Weiterentwicklung wohl nicht vergönnt gewesen wäre. Der dritte Longplayer der New Yorkerin ist die geradlinige Fortsetzung seines Vorgängers, steht aber ebenso komplett abgekapselt für sich allein und grenzt sich trotz Anspielungsreigen und Vintage-Sound deutlich vom Vorbild der 50s/60s-Loungemusik ab. "Life is awesome, I confess", haucht Lana in "Fucked My Way Up To The Top". Stimmt – vor allem mit einem solchen Album in der Playlist. Auch wenn dieses mehr nach vertonter Todessehnsucht klingt. © Laut
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Alternativ und Indie - Erschienen am 18. September 2015 | Polydor Records

Auf ihrem vierten Album Honeymoon setzt Lana Del Rey ganz auf den düsteren Glamour-Pop, den sie auf den vorigen Platten entwickelte – wobei die psychedelischen Elemente von Ultraviolence ebenso entfallen wie der gefällige Touch von Born to Die. Honeymoon konzentriert sich auf Del Reys Stimme, die Musik setzt auf pure Atmosphäre: Zwischen schwermütiger Schönheit und düsteren, leinwandhaften Klängen bietet das Album wenig Eingängiges, aber dafür die pure Essenz von Del Reys vertrauter Melancholie. © TiVo
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Alternativ und Indie - Erschienen am 16. Juni 2014 | Polydor Records

Hi-Res
Über fast sieben Minuten erstreckt sich der erste Track von "Ultraviolence", Lana Del Reys zweiter Major-Label-Platte. Sie singt von Jugend, Spaß und Party – in Tempo und Tonfall eines Trauermarsches, begleitet von einer psychedelisch schwebenden Gitarre und depressiven Beats. Ein Statement im schnelllebigen Popbusiness. Wer ernsthaft dachte, Lana Del Rey würde nach "Born To Die" etwas Neues ausprobieren, ihren Stil erweitern oder mehr in Richtung Mainstream rücken, hat sich gewaltig getäuscht. Statt unbekanntes Terrain zu betreten, engt die Sängerin ihren Sound noch stärker ein. Sie konzentriert sich einzig und allein auf die melancholische Verträumtheit, die schon "Video Games" oder "Million Dollar Man" prägte. Nur um ein Vielfaches reduzierter. Ansatzweise fröhliche Ausbrüche, wie es sie auf dem Vorgänger noch vereinzelt gab ("Radio", "Off To The Races"), verschwinden völlig. Hört man sich "Ultraviolence" und "Born To Die" im direkten Vergleich an, merkt man erst, wie (instrumental) vollgepackt letzteres eigentlich war. Gemein haben die beiden Alben vor allem, dass sie nach dem ersten Durchlauf einen ziemlich langweiligen Eindruck hinterlassen. Die schleppende Geschwindigkeit zerrt an den Nerven, Lanas gezogene, halb geflüsterte Nuscheleien wirken monoton und kein bisschen aufregend. Schafft es die CD trotzdem noch einmal in den Player, stellt sich beim aufmerksamen Zuhörer ein Aha-Erlebnis ein. Zwar sicher nicht bei jedem – wer sich partout nicht mit Lana Del Rey anfreunden kann, sollte von "Ultraviolence" lieber die Finger lassen – aber hoffentlich bei manchem. Einen Hit im klassischen Sinne serviert Del Rey keinen einzigen. Dafür außergewöhnliche Hooklines ohne Ende. Vor Tempowechseln scheut sie nicht zurück ("West Coast"), genauso wenig meidet sie unmelodiöse oder atonale Passagen. Die geplante, leider aufgrund dessen Todes vereitelte, Zusammenarbeit mit Lou Reed hätte musikalisch wohl hervorragend funktioniert. Die Lyrics präsentieren sich wie schon auf "Born To Die" teilweise nachdenklich, subtil provokant, immer überlegt und interpretationsoffen, nie kitschig. Es sei denn, sie setzen den Kitsch sorgfältig dazu ein, ihn ins Lächerliche zu ziehen. Ihre Texte spiegeln – genau wie auch die Musik insgesamt – gewissermaßen das von der Künstlerin erschaffene Image wider: Intim und gleichsam undurchsichtig wie unantastbar steht irgendwo zwischen Rockerbraut und High Society-Diva Lana Del Rey. Sie verkörpert auf verstörende Art und Weise Alice im Wunderland, die – vollgepumpt mit Drogen – das Bond-Girl mimt. Effektbeladene, schräge Gitarrensoli erwachsen aus schwummrigen Sphären ("Shades Of Cool", "Pretty When You Cry"), "The Other Woman" klingt stärker als jemals zuvor nach Nancy Sinatra, scheinbar zufällige spanische Wortschnipsel reichern die Melodien an, beschwören verlorene, unbekannte Geheimnisse und entreißen "Ultraviolence" endgültig dem Popuniversum. Obwohl sich die Stücke beherzt aus dessen Fundus bedienen. Die Klavierballade "Old Money" fügt dem Repertoire der Musikerin eine weitere Facette hinzu. Sie reduziert die Untermalung auf ein Minimum, ihre Stimme balanciert zwischen leisen Akkorden und singt von vergangener Schönheit, Jugend und Wohlhabenheit. Sehnsucht, Romantik und tiefe Traurigkeit machen das Lied zu einem der vielen Höhepunkte des Albums. Lana Del Rey zieht sich auf "Ultraviolence" in ihre Nische zurück, verweigert Abwechslung und Vielseitigkeit. So erreicht sie einen Grad der Authentitzität, der ihr mit gezielter Weiterentwicklung wohl nicht vergönnt gewesen wäre. Der dritte Longplayer der New Yorkerin ist die geradlinige Fortsetzung seines Vorgängers, steht aber ebenso komplett abgekapselt für sich allein und grenzt sich trotz Anspielungsreigen und Vintage-Sound deutlich vom Vorbild der 50s/60s-Loungemusik ab. "Life is awesome, I confess", haucht Lana in "Fucked My Way Up To The Top". Stimmt – vor allem mit einem solchen Album in der Playlist. Auch wenn dieses mehr nach vertonter Todessehnsucht klingt. © Laut
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Pop - Erschienen am 1. Januar 2012 | Urban

Booklet
Das lang erwartete Debütalbum der internetgewandten Sängerin und Songschreiberin mit der rauchigen Stimme, Lana Del Ray, enthält 12 Titel, unter anderem den allgegenwärtigen Hit „Video Games“ der selbstbezeichneten „Gangsta Nancy Sinatra“ aus dem Jahr 2010. © TiVo
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Alternativ und Indie - Erschienen am 20. Mai 2021 | Polydor Records

Hi-Res
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Alternativ und Indie - Erschienen am 9. August 2019 | Polydor Records

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Alternativ und Indie - Erschienen am 1. Januar 2013 | Polydor Records

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Alternativ und Indie - Erschienen am 30. Januar 2012 | Polydor Records

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Das lang erwartete Debütalbum der internetgewandten Sängerin und Songschreiberin mit der rauchigen Stimme, Lana Del Ray, enthält 12 Titel, unter anderem den allgegenwärtigen Hit „Video Games“ der selbstbezeichneten „Gangsta Nancy Sinatra“ aus dem Jahr 2010. © TiVo
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Pop - Erschienen am 19. März 2021 | Polydor Records

Da im Lockdown die ganze Welt Verstecken spielt, macht Lana Del Rey es eben auch. Für ihr siebtes Album wählte die in L.A. niedergelassene New Yorkerin eine vertraute, gemütliche Atmosphäre mit Melodien, die für das Séparée tauglich sind und Arrangements, als wären sie im Beichtstuhl gemacht worden. Mehr als je zuvor klingt ihr Pop auf Chemtrails Over The Country Club nach Folk, obgleich die nach wie vor exquisite, verführerische und hypnotisierende, sich in Echo- und Resonanz-Effekten räkelnde Stimme damit in himmlische Sphären katapultiert wird. Der Charakter dieses Folk fasziniert sie übrigens dermaßen, dass sie ihre Platte mit dem Beitrag von Natalie Mering alias Weyes Blood und Zella Day in einer herrlichen Coverversion von Joni Mitchells For Free aus ihrem Album Ladies of the Canyon (1970) ausklingen lässt. Außerdem gibt es diese Gitarren, die in Not All Who Wander Are Lost an die siebziger Jahre mit Laurel Canyon auf der Bühne denken lassen, und genauso unverdorben klingen auch jene zu Beginn von Yosemite. Wie so oft schon kritisiert Lana Del Rey anhand ihrer Texte auf vernichtende Weise, wie quälend das Star-System ist, wenn man berühmt ist, und das gleich im Opener des Albums, White Dress. Dort trauert sie der guten alten Zeit nach, als sie als noch unbekannte Bardame Sun Ra, Kings of Leon und die White Stripes hörte. Ein bisschen später stellt sie noch andere geschichtliche Bezüge zur Musik her, etwa in Breaking Up Slowly (im Duett mit Nikki Lane), wo sie die Szenen einer Ehe von zwei legendären Stars der Country Music zur Sprache bringt, nämlich Tammy Wynette und George Jones. Mit jedem Song macht sie einen Schritt weiter als einsame Amazone, die sich für nichts engagiert und sich für keinen Kampf stark macht, die einzig und allein macht, was sie will („Well, I don't care what they think. Drag racing my little red sports car. I'm not unhinged or unhappy, I'm just wild“). Mit diesem Chemtrails Over The Country Club wird vor allem klar, dass sie die Kunst des Storytellings ausgezeichnet beherrscht. Dabei feilt sie gekonnt alle ihre Worte bis ins kleinste Detail aus. Mit ihren 35 Jahren legt Lana Del Rey hier wohl eines ihrer freiesten und vollendetsten Alben vor. © Marc Zisman/Qobuz
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Alternativ und Indie - Erschienen am 20. Mai 2021 | Polydor Records

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Pop - Erschienen am 19. November 2020 | Polydor Records

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Alternativ und Indie - Erschienen am 9. August 2019 | Polydor Records

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Alternativ und Indie - Erschienen am 10. Dezember 2012 | Polydor Records

Booklet
Even after selling nearly three million copies of her debut album worldwide, Lana Del Rey still faced a challenge during 2012: namely, proving to critics and fans that Born to Die wasn't a fluke. In that spirit, she released Paradise, a mini-album close to Christmas, one that finds her copying nearly wholesale the look and feel of her vampish Born to Die personality. The sound is also very familiar. Strings move at a glacial pace, drums crash like waves in slow motion, and most of the additional textures in these songs (usually electric guitar or piano) are cinematic in their sound and references. Del Rey is in perfect control of her voice, much more assured than she was even one year ago, and frequently capable of astonishing her listeners with a very convincing act, even while playing nearly the same character in each song. There's really only one difference between Born to Die and Paradise, but it's a big one. Instead of acting the softcore, submissive, '60s-era plaything, here she's a hardcore, wasted, post-millennial plaything. She even goes so far as to tell her audience that she likes it rough (in words that earned the album a parental advisory sticker), to ask whether she can put on a show, and at her most explicit, proffering a simile that compares the taste of an intimate part of her anatomy to Pepsi. Granted, at the age of 26, she still has a few things to learn about lyricism, also resorting to cliché and baby talk in a manner that may fit the persona in a song, but doesn't result in great songwriting. (For examples, check "Body Electric," with the lines "Elvis is my daddy, Marilyn's my mother, Jesus is my bestest friend" and "We get crazy every Friday night, drop it like it's hot in the pale moonlight.") For all the progress and growth Del Rey shows in the vocal realm, her songwriting appears to be in stasis and the productions behind her have actually regressed from Born to Die. (The inclusion of a cover, "Blue Velvet," is not only a perfect match for her style, but also a hint that she performs up to better material.) Still, all of this is merely the fodder for her continuing controversy and popularity. Del Rey puts it better here than anyone else, with another simile: "Like a groupie incognito posing as a real singer, life imitates art." © John Bush /TiVo
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Alternativ und Indie - Erschienen am 17. Mai 2019 | Polydor Records

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Alternativ und Indie - Erschienen am 20. Mai 2021 | Polydor Records

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Alternativ und Indie - Erschienen am 19. April 2017 | Polydor Records

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Zwei Jahre nach Honey Moon kehrt Lana Del Rey mit ihrem heiß ersehnten, vierten Studioalbum Lust For Life zurück. Ihre Stimme klingt darauf anziehend und sinnlicher als jemals zuvor, und die Melodien sehr handfest. Auch wenn Lana hier wie gewohnt stark, nachdenklich und ruhig rüberkommt, so bringen die sorgfältig ausgesuchten Featurings ein paar Lichtstrahlen ins Gesamtbild. Die Sängerin hat hier also einige Freunde eingeladen: A$ap Rocky erscheint auf Groupie Love und Summer Bummer, auf welchem er seinen jungen Kollegen Playboi Carti aus Atlanta mitbringt, The Weeknd ist auf Lust For Life zu hören und Jonathan Wilson auf Love. Und auch weitere, nicht weniger bekannte Gäste sind der Einladung nachgekommen: Stevie Nicks, legendäre Sängerin von Fleetwood Mac ist auf Beautiful People Beautiful Problems zu hören und Sean Ono Lennon auf Tomorrow Never Came. 16 Titel, 72 Minuten. Ein Gemisch aus verschiedenen Genres von Hip Hop, einigen Akzenten des Trap, Psychedelischer Musik, bis hin zu Piano-Balladen. Und dabei wird natürlich immer ein besonderes Augenmerk aufs Akustische gelegt. Eine Ode ans Leben also, dessen Titel im Gegensatz zu dem Album steht, das sie berühmt gemacht hat: Born To Die. Beinahe ironisch. Was da wohl passiert ist? Auf jeden Fall hört man auch hier weiterhin die so typische, leicht verblasste Melancholie heraus. Diese beschäftigt sich hier aber nicht nur mit den klaffenden Qualen des Idols selber, sondern spricht auch von einem heutigen Amerika, das an einem Wendepunkt zwischen der Vergangenheit und der Zukunft steht. © MD/Qobuz

Der Interpret

Lana Del Rey im Magazin