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Die Alben

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Jazz - Erschienen am 13. Juli 2012 | ECM

Hi-Res Auszeichnungen 4F de Télérama - Choc de Classica - Indispensable JAZZ NEWS - Stereophile: Recording of the Month
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Jazz - Erschienen am 13. Juli 2012 | ECM

Hi-Res Booklet Auszeichnungen 4F de Télérama - Choc de Classica - Indispensable JAZZ NEWS - Stereophile: Recording of the Month
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Jazz - Erschienen am 7. Mai 2010 | ECM

Hi-Res Booklet Auszeichnungen Choc de Classica - Hi-Res Audio - Stereophile: Record To Die For
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Jazz - Erschienen am 8. Mai 2015 | ECM

Hi-Res Booklet Auszeichnungen Choc de Classica - Sélection JAZZ NEWS - 5 Sterne Fono Forum Jazz
Mit Creation präsentiert uns Keith Jarrett eine sehr persönliche Auswahl an Aufnahmen, die 2014 bei seinen Improvisationskonzerten in Japan, Kanada und Europa entstanden sind. Während vergangene Live-Aufnahmen den Improvisationsprozess eines ganzen Konzertabends wiederspiegeln, konzentriert er hier die wichtigsten Momente der 6 Konzerte in Tokyo, Toronto, Paris und Rom. Mit diesem « neuen » Ansatz, demonstriert er hier seine derzeitige, spontane musikalische Schaffensphase und zeigt einmal mehr, dass er ein Künstler ist, der sich auch mit 70 Jahren weiterentwickelt und voranschreitet. Beeindruckend. © CM/Qobuz
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Jazz - Erschienen am 6. September 1982 | ECM

Hi-Res Booklet Auszeichnungen Elu par Citizen Jazz - Hi-Res Audio - Top du mois de Jazznews
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Jazz - Erschienen am 1. Januar 1975 | ECM

Hi-Res Booklet Auszeichnungen Qobuz' perfekte Schallplattensammlung - Qobuz Referenz
Wie die Mona Lisa für den Louvre, so ist das Köln Concert von Keith Jarrett eine Vitrine für ECM. Mit 4 Millionen verkauften Exemplaren ist es nicht nur der größte Erfolg in der Geschichte des Labels sondern auch das meistverkaufte Klavier-Soloalbum! Und viele, die diese am 24. Januar 1975 in der Kölner Oper mitgeschnittene Live-Aufnahme kauften, besaßen in ihrer Schallplattensammlung noch kein Jazz-Album. Dabei hatte das Weltphänomen an jenem Abend denkbar ungünstige Voraussetzungen. Der amerikanische Pianist war von einer langen Autofahrt erschöpft, hatte Rückenschmerzen und fand auf der Bühne anstelle des bestellten Bösendorfer einen anderen, billigen Flügel vor. „Ich glaube, Keith hat gerade wegen dieses mittelmäßigen Klaviers so gut gespielt“, erzählte der Produzent Manfred Eicher später. „Weil er sich nicht in den Klang dieses Instruments verlieben konnte, hat er sein Spiel entsprechend angepasst, um trotz allem das Beste daraus zu machen.“ Aber was bleibt, über die Anekdoten und Rekorde hinaus, von dem, was die 1400 Zuhörer an jenem Abend gehört haben? Jarrett war damals 30 Jahre alt und hatte bereits eine erfolgreiche Karriere mit 15 Platten und zwei prägenden Erfahrungen in den Bands von Charles Lloyd und vor allem von Miles Davis gemacht. 1975 hatte er bereits eine sehr persönliche Ausdruckweise entwickelt. Wenn auch Bill Evans’ Einfluss unverkennbar ist, so waren seine Improvisationen einzigartig, wie dieses Köln Concert beweist. Lyrisches und Meditatives sind ineinander verwoben. Jarrett betont die Durchlässigkeit der Genres, indem er seinen Jazz (ist es überhaupt Jazz?) mit Elementen aus der klassischen Musik, dem Gospel, dem Folk oder bestimmten lateinamerikanischen Musikrichtungen nährt. Aus seinem Klavier sprudeln Noten hervor wie ein Sturzbach und singen eine Ode an die Improvisation. 1992 erklärte er dem Spiegel, dass das Köln Concert mit der Zeit zu einer Art Filmmusik geworden sei. „Wir müssen lernen, die Musik zu vergessen,“ fügte er hinzu. „Sonst werden wir süchtig nach der Vergangenheit.“
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Jazz - Erschienen am 13. Juni 2014 | ECM

Hi-Res Booklet Auszeichnungen Choc de Classica - Indispensable JAZZ NEWS
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Jazz - Erschienen am 4. Oktober 1999 | ECM

Auszeichnungen Qobuz' perfekte Schallplattensammlung - Qobuz Referenz
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Jazz - Erschienen am 30. November 1975 | ECM

Hi-Res Booklet Auszeichnungen Qobuz' perfekte Schallplattensammlung - Qobuz Referenz
Es ist sicher keine Alltäglichkeit, wenn ein Album, das bei Jazz/Klassik einsortiert ist, knapp vier Millionen Exemplare verkauft. Das alles sogar ohne großen Werbeaufwand, nur aufgrund simpler Mundpropaganda. Das Album, um das es hier geht, avancierte vom schicken Geheimtipp zu einem popkulturellen Aushängeschild, das Conaisseure wie Hipster gleichermaßen auf dem heimischen Plattenteller zirkulieren lassen. Mit anderen Worten: Es dreht sich hier um Keith Jarretts "The Köln Concert". Rein formal betrachtet ist die Aufnahme ein Meilenstein des Jazz und der Improvisationskunst. Wer jedoch einen sinnlicheren Blick riskiert, entdeckt viel mehr. Hier geht es weder um Jazz noch Klassik oder irgendein Genre. Alles dreht sich um pure Schönheit und emotionalisierende Klänge, die sich jeder Kategorisierung erfolgreich verweigern. Ähnlich wie Oldfields "Tubular Bells" aus dem Rock/Pop-Sektor, ist Jarretts Solopiano-Performance ein Solitär, dessen Zauber so gut wie jeden erreicht. Vollkommen unwichtig, was genau der Hörer ansonsten konsumiert, und ob man Jazz bei geistiger Klarheit nicht mit der Kneifzange anfassen würde. "The Köln Konzert" ist eine der großen Integrationsplatten und Schubladenkiller des 20 Jahrhunderts. Die Geschichte dieser Kult-LP hingegen ist eine echte Horrorstory. Am Ende ist es ein Wunder, dass sie überhaupt existiert. 24. Januar 1975: Jarrett kommt nach einem Gig und tagelanger Schlaflosigkeit mit dem Auto aus der Schweiz. Es erwartet ihn ein Bild des Grauens: Die verantwortliche Konzertpromoterin ist minderjährig, das Hotelzimmer eine Zumutung. Das wenige ungenießbare Essen kommt erst Minuten vor Konzertbeginn an. Die Belegschaft verwechselt das Instrument, so dass Jarrett nur ein total verstimmter Schrotthaufen erwartet, der längst nicht mehr alle Tasten im Schrank hat sowie ein kaputtes Pedal. Zur Krönung brach damals ein akutes Rückenleiden Jarrets aus, das ihn zum Tragen eines Korsetts zwingt. Doch da ansonsten alles in bester Ordnung ist, lässt sich der Pianoman des Publikums wegen zum Auftritt überreden. Jarrett will in Ansehung solch haarsträubender Vorzeichen keine Liveaufnahme. Zum Glück entscheiden sich die Tontechniker heimlich für einen Mitschnitt. Ohne diese Courage gäbe es bis heute keinerlei Dokumentation des einmaligen Ereignisses. So sitzt der noch immer angepisste, komplett übermüdete, ausgehungerte und schmerzerfüllte Musiker etwas später vor 1.400 Gästen in der Kölner Oper und wartet auf die erlösende Inspiration. Vor ihm keine Band; nur ein Kasten, neben dem jedes durchlöcherte Saloonklavier aus dem Sezessionskrieg wie ein nagelneuer Boesendorfer wirkt. Man sieht es dem Cover der Platte im Grunde auch an. Ausgerechnet der Pausengong der Kölner Oper bricht alles Eis. Jarrett nimmt ihn kurzerhand als Intro. Urplötzlich sind alle Schleusen auf. Die typische, fast messianische Keith-Atmosphäre stellt sich augenbicklich ein. Schon die ersten zwölf Minuten von "Part 1" haben es in sich. Absolut perfekt für Einsteiger. Denn Jarrett spielt ausschließlich, um Gefühle zu vermitteln. Medien, Musikpolizei oder selbstverliebte Soli interessieren ihn nicht. So wandelt er seinen womöglich stressigsten Karrieremoment in eine der lieblichsten Passagen überhaupt um. Wie Strahlen von Mondlicht perlt das erste zwischendurch stets wiederkehrende Kernthema durch den Raum. Alles so geschlossen und eingängig, dabei so romantisch wie Chopin. Hieraus schält er eine Melodie zum Niederknien und perfekter Anspieltipp: Nach gut fünf Minuten baut sich eine Dramatik auf. Jarrett gibt mit kaputtem Pedal den Rhythmus dazu. Er lässt kurz nach der siebten Minute alles in einem der schönsten musikalischen Momente aller Zeiten kulminieren. Von hier an spielt sich der Mann, der kurz vorher noch mit Miles Davis eine Bühne teilte (u.A. "Live Evil") hörbar in totale Ekstase. Das akustische Wunder geschieht: Man bemerkt den miserablen Zustand des Instruments nicht eine Sekunde. Kein einziger der zahlreich fehlenden Töne wird vermisst. Dafür klingt der Amerikaner konstant, als habe er drei Hände. Besonders deutlich vernehmbar in "Part 2a", einem offensiven Boogie. Jarrett legt alle Wut und Pein in einen mitreißend aggressiven Anschlag. Mit "Part 2b" erzeugt er mittels repetitiver Klangmuster einen elegischen Malstrom, der sich in seiner zweiten Hälfte zum echten Hollywood-Melodram steigert. So wechseln sanfte und tobende Stimmungen einander ebenso ab, wie hundert Stile mehrerer Jahrhunderte. Ganz egal, ob groovy, rau oder soft. Mit unerschöpflichem Vorrat eingängiger Motive und Gegenfiguren geleitet er den Hörer sicher durch das akustische Gelände. Nach einem relaxten Finale klingt eines der größten Solokonzerte aller Zeiten aus. Nur wenige Monate später wird dieser ultimative "Pain-In-The-Ass"-Moment Keith Jarrett zu einem der wenigen, ewigen Popstars des Jazz- und Klassik-Genres machen. Das Genie selbst sieht alles deutlich nüchterner: Wenn die Musik schon in dir ist, dann sollst du sie gefälligst auch spielen." Weiterhören mit "Bremen/Lausanne" und dem tollen Spätwerk "La Scala". © Laut
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Jazz - Erschienen am 24. Mai 2013 | ECM

Hi-Res Booklet Auszeichnungen Sélection FIP - Hi-Res Audio
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Jazz - Erschienen am 1. Januar 2009 | ECM

Hi-Res Booklet Auszeichnungen Elu par Citizen Jazz - Hi-Res Audio
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Jazz - Erschienen am 4. November 2011 | ECM

Auszeichnungen Pianiste Maestro - Choc de Classica
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Klassik - Erschienen am 14. Juni 2019 | ECM New Series

Hi-Res Booklet Auszeichnungen 5 Sterne Fono Forum Klassik
Im Rahmen einer von Keith Jarrett in Auftrag gegebenen, recht umfassenden Reihe von Aufnahmen von Werken des Leipziger Kantors wurde 1988 eine Interpretation von J. S. Bachs Band I des Wohltemperierten Klaviers auf dem Cembalo herausgegeben, die in Wirklichkeit bereits im Februar 1987 aufgenommen wurde. Aus der gleichen Zeit stammt auch die von ECM New Series herausgebrachte Neufassung – am Klavier –, die bei einem Konzert am 7. März 1987 in der Troy Savings Bank Music Hall mitgeschnitten wurde. Sie ist von dem gleichen Willen nach einem fließenden Diskurs und unwiderstehlichem Elan geprägt, was in bestimmten Fugen besonders erfreulich ist, die unter anderen Fingern derb klingen können (Cis-Dur). Alles scheint zu tanzen, in Bewegung sein zu wollen (D-Dur). Hier finden wir nicht die Farben, die von Pianisten wie Tatiana Nikolayeva, Samuel Feinberg oder sogar einem Cembalisten wie Gustav Leonhardt in der Polyphonie verwendet werden. Denn für Keith Jarrett triumphiert bei Bach letztlich die Struktur, und er spielt diese Werke, um sich insbesondere mit einem Element seiner eigenen Kunst auseinanderzusetzen: der polyphonen Ausarbeitung. Das Werk des Kantors unterstützt seine eigene musikalische Kreativität als Jazzmusiker und Improvisator. Poesie und Gefühl fehlen dabei jedoch nie. Diese Version wird Fans von Keith Jarrett begeistern. Sie können die beiden Versionen, die im Abstand von wenigen Wochen entstandenen sind, miteinander vergleichen. © Pierre-Yves Lascar/Qobuz
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Jazz - Erschienen am 19. Oktober 2018 | ECM

Hi-Res Booklet Auszeichnungen 5 Sterne Fono Forum Jazz
Die etwa 25 Alben umfassende Diskografie, die Keith Jarrett seit Ende der sechziger Jahre im Alleingang geschaffen hat, ist eine nie versiegende Quelle. Ein wilder Sturzbach, und die Karriere des aus Allentown stammenden Pianisten sieht recht ähnlich aus. Im Jahre 2002 tritt Jarrett nach großen gesundheitlichen Problemen in Japan erneut als Solist auf. Vier Jahre später, am 19. Juli 2006, immer noch allein, steht er im Scheinwerferlicht des angesehenen Teatro La Fenice, dem Mekka der venezianischen Opernwelt schlechthin. Ganz anders als in seinen früheren Konzerten, die aus langen, dreißig-, ja sogar vierzigminütigen Improvisationen bestanden, präsentiert er nunmehr kürzere, oft untereinander in Verbindung stehende Stücke. Das ist auch bei diesem, an der Fenice aufgezeichneten Album der Fall. Es beginnt auf recht überraschende Weise, denn Jarrett stürzt sich Hals über Kopf in ein wahres Notenmeer, eine dieser 17 Minuten dauernden, ununterbrochenen Improvisationen, deren überwältigende Technik er wie kein zweiter im Griff hat. Atonalität und ziemlich melodische Sequenzen fahren auf Kollisionskurs und alle seine Ideen sind dabei von Jazz und klassischer Musik durchdrungen. Kurz gesagt, man sollte sich gut festhalten, will man nicht aus dem Sattel fallen. Seine Phrasierung ist aber dermaßen musikalisch und originell, dass man von dieser einzigartigen Kunst immer wieder von neuem fasziniert ist. Der bewanderte Zuhörer wird von diesem Stil genauso überwältigt wie der Neuankömmling. Und auch dann, wenn er Glanznummern wie My Wild Irish Rose, Blossom und vor allem Stella By Starlight hervorholt und sie neu interpretiert, ist seine Musik recht unwiderstehlich. © Marc Zisman/Qobuz
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Jazz - Erschienen am 4. November 2016 | ECM

Booklet Auszeichnungen Choc de Classica
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Jazz - Erschienen am 9. Oktober 2000 | ECM

Auszeichnungen Qobuz' perfekte Schallplattensammlung
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Jazz - Erschienen am 12. Mai 2003 | ECM

Auszeichnungen Qobuz' perfekte Schallplattensammlung
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Jazz - Erschienen am 1. Januar 1977 | ECM

Hi-Res Booklet Auszeichnungen Qobuz' perfekte Schallplattensammlung
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Jazz - Erschienen am 1. November 1976 | ECM

Hi-Res Booklet Auszeichnungen Hi-Res Audio
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Jazz - Erschienen am 19. Oktober 2018 | ECM

Booklet Auszeichnungen 5 Sterne Fono Forum Jazz
Die etwa 25 Alben umfassende Diskografie, die Keith Jarrett seit Ende der sechziger Jahre im Alleingang geschaffen hat, ist eine nie versiegende Quelle. Ein wilder Sturzbach, und die Karriere des aus Allentown stammenden Pianisten sieht recht ähnlich aus. Im Jahre 2002 tritt Jarrett nach großen gesundheitlichen Problemen in Japan erneut als Solist auf. Vier Jahre später, am 19. Juli 2006, immer noch allein, steht er im Scheinwerferlicht des angesehenen Teatro La Fenice, dem Mekka der venezianischen Opernwelt schlechthin. Ganz anders als in seinen früheren Konzerten, die aus langen, dreißig-, ja sogar vierzigminütigen Improvisationen bestanden, präsentiert er nunmehr kürzere, oft untereinander in Verbindung stehende Stücke. Das ist auch bei diesem, an der Fenice aufgezeichneten Album der Fall. Es beginnt auf recht überraschende Weise, denn Jarrett stürzt sich Hals über Kopf in ein wahres Notenmeer, eine dieser 17 Minuten dauernden, ununterbrochenen Improvisationen, deren überwältigende Technik er wie kein zweiter im Griff hat. Atonalität und ziemlich melodische Sequenzen fahren auf Kollisionskurs und alle seine Ideen sind dabei von Jazz und klassischer Musik durchdrungen. Kurz gesagt, man sollte sich gut festhalten, will man nicht aus dem Sattel fallen. Seine Phrasierung ist aber dermaßen musikalisch und originell, dass man von dieser einzigartigen Kunst immer wieder von neuem fasziniert ist. Der bewanderte Zuhörer wird von diesem Stil genauso überwältigt wie der Neuankömmling. Und auch dann, wenn er Glanznummern wie My Wild Irish Rose, Blossom und vor allem Stella By Starlight hervorholt und sie neu interpretiert, ist seine Musik recht unwiderstehlich. © Marc Zisman/Qobuz

Der Interpret

Keith Jarrett im Magazin