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Die Alben

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Pop - Erschienen am 21. November 2011 | Noble & Brite

Auszeichnungen Pitchfork: Best New Music - Sélectionné par Ecoutez Voir
Kate Bush gehört zweifellos zu den ambitioniertesten Künstlerinnen im Musikgeschäft. Seit ihrem Debüt "The Kick Inside" (1978) glänzt sie mit ihrer betörenden Stimmgewalt und einem Musikverständnis, das mit großer Experimentierfreudigkeit das traditionelle Popformat immer wieder unterläuft. Auf "50 Words For Snow" wartet die 53-Jährige nun erstmals seit ihrem 2005er-Album "Aerial" wieder mit neuen Songs auf, die ihren Ruf als Pop-Exzentrikerin untermauern. Diesmal schöpft sie aus dem weiten Themenfeld des fallenden Schnees und fordert den Hörer mit einem konzeptionellen Werk heraus, dessen sieben Songs allesamt die Laufzeit von sieben Minuten überschreiten. Im Opener "Snowflake" fallen weiche Pianoschläge wie Eiskristalle von Himmel, im Hintergrund suggeriert ein leiser Klangteppich die der Jahreszeit angemessene Kälte. Neben Bushs unaufgeregtem Sprechgesang ist ihr 13-jähriger Sohn zu hören, der mit gespenstisch-schönem Knabengesang den Weg der Schneeflocke zur Erde besingt. So langsam und leise wie der Schnee fällt, so inszeniert Bush auch ihre musikalischen, bisweilen ätherischen Wintergemälde, indem sie weitgehend auf Reduktion und Behutsamkeit setzt. Neben ihrem wunderbaren Gesang prägt das sanfte Klavierspiel die Platte, weiches Schlagzeugspiel und Streicher bereichern die andächtigen Arrangements. Während hier ein sakral anmutender Chor seinen anmutigen Eindruck hinterlässt ("Lake Tahoe"), bahnt sich dort ein Schlagwerk mit jazzigem Rhythmus seinen Weg durch den bedrohlichen Nebel ("Misty"). Daneben überrascht Elton John als Bushs Duettpartner, um gemeinsam dem frostigen Ambiente, das vom Scheitern der Liebe kündet, mit zunehmendem Aufbegehren und zärtlicher Melodik entschlossen entgegen zu treten ("Snowed In At Wheeler Street"). Mit "Wild Man" bricht Kate Bush die getragene, kammermusikalische Atmosphäre erstmals auf und flirtet freizügig mit dem Pop. Sie intoniert ihre mit Sprechgesang vorgetragene Erzählung vom sagenumwobenen Yeti zu einem tapsig hüpfenden Synthie-Lauf, dichter Instrumentierung und von Männerstimmen vorgetragenem Refrain. Mit dem anschließenden skurrilen Titeltrack erreicht Bushs Exzentrik schließlich ihren Höhepunkt, wenn sie Gastredner Stephen Fry im tribal-artigen Ambiente vehement aufordert, 50 Synonyme für Schnee aufzuzählen. Mit dem letzten Track "Among Angels" hält die Besinnlichkeit wieder Einzug und Bush verlässt sich mit Pianobegleitung und unauffälliger Melodie ganz auf die Eindringlichkeit ihrer Stimme. "50 Words For Snow" ist ein unkonventionelles Album, dessen Schönheit aus der Stille jenseits des Mainstream entspringt. Es ist ein gleichermaßen irritierendes wie berauschendes Album, das die ganze Aufmerksamkeit des Hörers fordert. Kate Bush versteht es dabei blendend, ihrem musikalischen Wagemut eine harmonische Wärme einzuverleiben. Dem Winter ringt sie mit diesen Songs seine schönste Seite ab. © Laut
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Pop - Erschienen am 16. Mai 2011 | Parlophone UK

Auszeichnungen Qobuz' Schallplattensammlung
"Vorhang auf für jenes Album, das 1985 Madonnas "Like A Virgin" vom Thron fegte. Hier verschmilzt Kate Bush beide Seelen in ihrer Brust zum Einklang. Die Anmut der Komponistin und die Verschrobenheit ihres Genies ergeben gebündelt ein Meisterwerk. "Hounds Of Love" ist einer der musikalisch wichtigsten wie schönsten Momente der 80er. Als sie vor mehr als dreißig Jahren – im Januar 1984 – mit den Aufnahmen begann, sah es längst nicht so bedeutsam aus. Ihre letzte LP, "The Dreaming", wurde von Kritik wie Publikum gleichermaßen verschmäht. Bush fühlt sich unverstanden, zieht sich aufs Land zurück und erleidet eine nicht unbeträchtliche Schreibblockade. Doch Kate Bush war schon immer mehr Erscheinung als Popstar. Die Lösung heißt passenderweise: Noch mehr Kontrolle! Statt sich mit der Produzenten-Rolle zu begnügen, macht sie auch gleich die Arrangements selbst und erbaut sich das persönliche Traumstudio in den eigenen vier Wänden. Hier gedeiht alles ungestört. Nicht einmal das Label darf vor Fertigstellung ein Ohr riskieren. Einmal mehr ist sie die Meisterin des Eklektizismus; so wechselhaft wie Genesis und Bowie zusammen. Egal ob Irish Folk, kaukasische Klänge, Ansätze von Suiten, Art Pop oder Progrock. Alle Stile dürfen mitspielen. Keiner indes bestimmt das Gesamtbild ihrer Musik. Es bleibt stets einen Hauch zu farbenfroh, eine Idee zu absurd und einen Tick zu monumental für jede denkbare Kategorisierung. So sind denn alle Genres Schall und Rauch. Am Ende trägt jede Note den Stempel von Kate Bush; jeder Ton malt ihr Gesicht. Die LP selbst ist zweigeteilt. Die komplette A-Seite besteht aus dem Hounds Of Love-Zyklus. Fünf in sich geschlossene Tracks voll einladender Ästhetik machen den Unterschied zu allem bisherigen Schaffen der Engländerin. Trotz gesteigerter Zugänglichkeit geraten die Stücke tiefgründiger als etwa ihr Hit 1980er Radiohit "Babooshka". Jeder Song erhält sein ganz eigenes Klangkostüm. Bushs Arrangements sind ihrer Zeit meilenweit voraus. Kein Wunder mithin, dass alle vier Singles aus dieser Hälfte des Albums stammen. Bewegende Augenblicke gibt es pausenlos. Der Überhit "Running Up That Hill" wartet mit einer der prägnantesten Synthie-Hooks aller Zeiten auf. Für diesen Deal mit Gott packt sie etwas Forderndes, nahezu Eiferndes in den Gesang. Das verleiht dem Song eine Intensität, die fast allen Pophits ganz und gar fehlt. "Be running up that road. Be running up that hill. Be running up that building/ say, if I only could, oh..." Ihren Höhepunkt erreicht diese Methode beim zeitlos perfekten "Cloudbusting". Ein herausragendes Streicher-Arrangement schmiegt sich an das Lied wie ein organischer Panzer. Beschwörende Schamanen-Vocals und eine unaufhaltsam nach vorn marschierende Melodie tun ihr übriges. Um die Story des Textes in ansprechende Bilder zu kleiden, dreht Bush dazu noch ein schickes Video mit Schauspieler Donald Sutherland als Co-Star. Ohnehin sind die Zeilen meist ebenso wichtig für das jeweilige Stück wie die Töne. Sehr deutlich lebt sie ihren exquisiten – meist bitterbösen - Humor aus. "Mother Stands For Comfort" etwa ist kein kuscheliges Wiegenlied. Hier versteckt ein getriebener Serienkiller sich selbst plus die eigenen Untaten unter den Fittichen seiner wissenden, schützenden Mutter. "She knows that I've been doing something wrong. But she won't say anything./ Mother stands for comfort. Mother will hide the murderer." Very british, Gänsehaut! Urplötzlich ist die rauschende Ballnacht vorbei. Mit der B-Seite "The Ninth Wave" kommt eine geballte Ladung Exzentrik auf den Hörer zu. Bush hatte die Idee eines Konzept-Minialbums über eine Frau, die nach einer Schiffskatastrophe eine Nacht lang im Überlebenskampf mit dem Ozean gefangen ist und im Wasser treibend von Visionen heimgesucht wird. Ebenso unkonventionell wie das Thema, klingt auch die musikalische Umsetzung. Strenge klassische Strukturen treffen auf theaterhaften Gesang und gälischen Folk. Dazu allerlei surreale Gimmicks wie in "Waking The Witch" die Kirchenglocken und ein Sample des Hubschraubers aus Pink Floyds "The Wall". Mit jedem Hören weicht das Krude mehr und mehr der Faszination. Bush nimmt hier künstlerisch bereits alles vorweg, was jüngere Kolleginnen wie Björk später für sich weiter entwickeln. Inmitten dieser ambitionierten Vorstellung erstrahlt ihr womöglich intensivster Song überhaupt, "Hello Earth" wie ein Leuchtturm. Sogar in dieser allgegenwärtigen Superlative wirkt der Song überirdisch und berückend. Das liegt in beträchtlichem Maße am eingewobenen "Zinskaro" ("წინწყარო"), einem ebenso entrückten wie uralten georgischen Traditional, das im Kaukasus jedes Kind kennt und hier im typisch grusischen Chorgewand auftaucht. Nicht zum ersten Mal findet das Juwel seinen Weg in westliche Popkultur. Horrorfan Bush vernahm den Track erstmals beim Schauen von Werner Herzogs Nosferatu-Remake, für dessen Filmmusik ihn Popol Vuh bereits 1979 adaptierten. Auch drei Dekaden später hat die Platte nichts von ihrer hypnotischen Wucht und Eigenwilligkeit verloren. "Hounds Of Love" macht Kate Bush für die Musik des 20. Jahrhunderts als weibliche Symbolfigur ähnlich wichtig, wie etwa Frida Kahlo in der Malerei oder Virginia Woolf in der Literatur. Ob man ihre Musik begreift, ist Bush hingegen vollkommen gleichgültig. Es ist mir nicht wichtig, ob die Leute mich verstehen. © Laut
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Rock - Erschienen am 12. September 1994 | Parlophone UK

Auszeichnungen Qobuz' Schallplattensammlung
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Pop - Erschienen am 25. November 2016 | Rhino

Auszeichnungen Pitchfork: Best New Music
Es war nicht weniger als eine Sensation, als Kate Bush vor zwei Jahren ankündigte, 22 Shows im Londoner Hammersmith Apollo zu spielen. Ihre letzte Tour absolvierte Bush 1979 – dementsprechend schnell waren natürlich die Shows ausverkauft. Das Ergebnis war eine spektakuläre Residency sowie eine spannende Fortführung der Legende Kate Bush – nicht nur die Fans, auch die Kritiker zeigten sich begeistert. Nun liegt mit "Before The Dawn" ein Konzertmitschnitt auf drei CDs vor. Warum es keinen Video-Release gibt, bleibt indes fragwürdig, waren Bush-Konzerte doch nicht nur musikalisch, sondern auch theatralisch ein Riesenspektakel. Mitgefilmt wurde zwar auch – eine DVD ist dennoch kurioserweise (vorerst?) keine geplant. Natürlich hatte Bush überhaupt keine Lust, eine Greatest-Hits-Show abzuliefern. Doch was an den in drei Akte aufgeteilten Konzertabenden ein multimediales Spektakel aus Tanz, Theater und Musik war, macht auch als reines Audio-Erlebnis durchaus Sinn, selbst wenn diverse Breaks in der Dramaturgie im reinen Hörerlebnis weniger kohärent wirken. Die Anspannung ist hörbar hoch, als Bush mit "Lily" (im Original auf dem 1993er-Longplayer "The Red Shoes") eröffnet. Funkige Wah Wah-Gitarre, durchtriebener Beat, beim Refrain dann Chor. Grandios geht es weiter: "Running Up With That Hill (A Deal With God)", "Top Of The City": Hochspannung, große Gefühle, dichte Atmosphäre. Musikalisch wird streckenweise musicalhaft dick aufgetragen: Seeeehr viel Reverb, sehr viel Chorus, sehr viel wummernde Synth-Untermalungen, manchmal ein wenig zu viel. Ist der erste Akt noch am ehesten so etwas wie eine Best Of-Show, widmet sich der zweite Akt dann voll und ganz dem 1985er Klassiker "Hounds Of Love", der dritte Akt setzt den Fokus auf "Aerial" aus dem Jahr 2005. Keine Overdubs, keine vorab aufgenommenen Einspieler (bis auf kleine atmosphärische bits and pieces). Nur bei Stücken wie "Waking The Witch" fehlt einem die visuelle Ebene dann doch deutlich. Ebenso wenn das Publikum plötzlich mitten im Song zu applaudieren beginnt: In diesen Momenten spürt man, dass man wohl doch dort hätte gewesen sein müssen. © Laut
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Rock - Erschienen am 16. September 1985 | Rhino

Hi-Res
Dieses fünfte Studioalbum gilt oft als eines von Kate Bushs Meisterwerken. Die auf Hounds of Love angesprochenen Themen und die allgemeine Atmosphäre bestätigen ein weiteres Mal die Intelligenz der singenden, komponierenden Songwriterin und Pianistin, insbesondere wenn es darum geht, Finsteres und Helles auf subtile Weise zu kombinieren. Die  Single Running Up That Hill – Riesenerfolg im Jahre 1985 – ist der perfekte Beweis dafür, insofern Kate Bush uns sagt, dass Kommunikationsprobleme zwischen Männern und Frauen lösbar sind, etwa dadurch, dass sie miteinander die Plätze tauschen („And if I only could/I'd make a deal with God/And I'd get him to swap our places“). Die kämpferischen elektronischen Perkussionsinstrumente, die den Song vorantreiben, illustrieren auf ideale Weise, wie optimistisch die Sängerin trotz allem Misserfolg ist.Auch die für Kate Bush typische Ambivalenz ist in dem sowohl unschuldigen als auch düsteren The Big Sky zu spüren. Auch auf musikalischer Ebene entspricht das Album dieser Doppelvision der Dinge, da hier sowohl die von ihr so geschätzten Synthesizer (insbesondere von ihrem heiß geliebten Fairlight) vorzufinden sind, als auch akustische, ja sogar traditionelle Instrumente (besonders in dem recht irisch angehauchten Jig of Life). Und wie gewohnt durchsetzt sie ihre Songs mit allerlei unterschiedlichen Referenzen zu Horrorfilmen. In dem unheimlich klingenden Hello Earth zitiert sie Jacques Tourneur (Der Fluch des Dämonen, 1957) sowie den Chorgesang aus Nosferatu (Werner Herzog, 1979). Der Text des Hounds of Love würde genauso gut zu einer alptraumhaften Verfolgungsjagd in einem Hitchcock-Film passen. Nach solch spannungsgeladenen Momenten beruhigt uns Kate Bush mit sanfteren Songs wie der vom Klavier begleiteten Ballade Dream of Sheep. Ein intelligentes, elegantes und gewagtes Album. In einem Wort würde man sagen: ein Meisterwerk. ©Nicolas Magenham/Qobuz
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Rock - Erschienen am 17. Februar 1978 | Rhino

Hi-Res
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Rock - Erschienen am 7. November 2005 | WM UK

Hi-Res
Nahezu überraschend, fast aus dem Nichts, taucht nach zwölf Jahren Kate Bush wieder aus der Versenkung auf. Seit ihrem 93er Album "The Red Shoes" war die Künstlerin scheinbar aus der Musikszene verschwunden. Nun sind endlich wieder neue Kompositionen der großen britischen Künstlerin zu hören, die nichts von ihrer Klasse verloren hat. Das aktuelle Album zeigt sich rundum gelungen und dokumentiert eindrucksvoll die Reife und unnachahmliche Präsenz von Kate Bush. Viel Musik hat sie auf "Aerial" gepackt: Satte 16 Titel verteilen sich auf zwei CDs. Die erste Hälfte ist mit "A Sea Of Honey" betitelt und der ruhigere, besinnlichere Teil des Doppelalbums. Die Vorabsingle "King Of The Mountain" eröffnet die Reise in den Klangkosmos der Künstlerin. Auf breiten Soundteppichen schwebt melodisch Kates Stimme über einem dezenten Midtempobeat. Die beruhigende Erkenntnis: Kates Stimme verzaubert wie vor über zwanzig Jahren. Der Aufbau gestaltet sich abwechslungsreich. Zunächst streicheln sphärische Klänge, später folgen die Beats, noch weiter hinten im Song erklingen erstmals E-Gitarren - das alles ohne Hetze und Hektik präsentiert. Originell der Song "Pi": Wer außer der phantasievollen Britin würde es wagen, einen Song zu schreiben über einen Mann, der Zahlen liebt? Äußerst verführerisch, wie Kate hier schlichte Zahlenreihen lockend und sinnlich intoniert. Ob "Mrs. Bartolozzi", "How To Be Invisible" oder der Schlussakkord "A Coral Room" - Kate Bush bereitet mit einem gelungenen Mix aus Synthieklängen, oft in den Vordergrund gestellten Pianoakkorden und allerlei Soundüberraschungen den Hörer gekonnt auf den eigentlichen Höhepunkt des Albums, CD 2 vor. Unter der Überschrift "A Sky Of Honey" nimmt das Album immer mehr Fahrt auf. Nach dem "Prelude"-Morgenerwachen samt zwitschernder Vögel und den Gedanken eines Kindes zieht das Tempo weiter an auf "Prologue" und "An Architects Dream". Nach dem kurzen Intermezzo "The Painter's Link" startet "Sunset" zunächst verhalten. Im zweiten Teil des Songs setzt dann eine straighte Schlagzeugarbeit ein - einer der stärksten Titel des neuen Albums. "Somewhere In Between" und "Nocturn" halten das hohe Niveau. Im finalen Track "Aerial" werden dann sehr deutlich akzentuierte E-Gitarren ausgepackt, zu denen Kate mit sinnlicher Stimme flirrt und girrt. Mit eleganter Zauberhand führt Kate Bush den erwartungsfrohen Hörer in ihr Wunderland aus sphärischen Klängen und sehnsüchtigen Melodien, verpackt in edle arrangementtechnische Raffinesse. Vieles weckt Erinnerungen an den (Bush-)Sound der achtziger Jahre, ist aber stets zeitgemäß auf dem Stand der heutigen Technik instrumentiert und umgesetzt. Oft steht nicht die Melodie im Vordergrund, es fasziniert dann die Atmosphäre, in die Kate ihre vielschichtigen Arbeiten hineintaucht. "Aerial" ist kein Album zum nebenbei Konsumieren. Etwa zwei Minuten in einen Song hineinhören zu wollen, um ihn danach vorschnell zu beurteilen, funktioniert hier nicht. Dazu passiert einfach zu viel, und überraschende Wendungen und Umstrukturierungen innerhalb eines Titels sind nahezu immer zu finden. Kate fordert den Zuhörer und belohnt ihn reich für seine Aufmerksamkeit. Es bleibt die Hoffnung, dass die Künstlerin die Fans bis zu ihrem nächsten Album nicht wieder warten lässt. Denn "Aerial" zeigt nachhaltig, welche Ausnahmestellung Kate Bush noch immer einnimmt. Ihre Phantasie, gepaart mit großem Einfühlungsvermögen, erschafft noch immer wunderbare und erhabene Musikgemälde. © Laut
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Rock - Erschienen am 7. September 1980 | Rhino

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Rock - Erschienen am 10. November 1986 | Parlophone UK

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Rock - Erschienen am 16. Oktober 1989 | WM UK

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Rock - Erschienen am 13. September 1982 | Rhino

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Rock - Erschienen am 12. November 1978 | Rhino

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Rock - Erschienen am 21. November 2011 | Rhino

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Kate Bush gehört zweifellos zu den ambitioniertesten Künstlerinnen im Musikgeschäft. Seit ihrem Debüt "The Kick Inside" (1978) glänzt sie mit ihrer betörenden Stimmgewalt und einem Musikverständnis, das mit großer Experimentierfreudigkeit das traditionelle Popformat immer wieder unterläuft. Auf "50 Words For Snow" wartet die 53-Jährige nun erstmals seit ihrem 2005er-Album "Aerial" wieder mit neuen Songs auf, die ihren Ruf als Pop-Exzentrikerin untermauern. Diesmal schöpft sie aus dem weiten Themenfeld des fallenden Schnees und fordert den Hörer mit einem konzeptionellen Werk heraus, dessen sieben Songs allesamt die Laufzeit von sieben Minuten überschreiten. Im Opener "Snowflake" fallen weiche Pianoschläge wie Eiskristalle von Himmel, im Hintergrund suggeriert ein leiser Klangteppich die der Jahreszeit angemessene Kälte. Neben Bushs unaufgeregtem Sprechgesang ist ihr 13-jähriger Sohn zu hören, der mit gespenstisch-schönem Knabengesang den Weg der Schneeflocke zur Erde besingt. So langsam und leise wie der Schnee fällt, so inszeniert Bush auch ihre musikalischen, bisweilen ätherischen Wintergemälde, indem sie weitgehend auf Reduktion und Behutsamkeit setzt. Neben ihrem wunderbaren Gesang prägt das sanfte Klavierspiel die Platte, weiches Schlagzeugspiel und Streicher bereichern die andächtigen Arrangements. Während hier ein sakral anmutender Chor seinen anmutigen Eindruck hinterlässt ("Lake Tahoe"), bahnt sich dort ein Schlagwerk mit jazzigem Rhythmus seinen Weg durch den bedrohlichen Nebel ("Misty"). Daneben überrascht Elton John als Bushs Duettpartner, um gemeinsam dem frostigen Ambiente, das vom Scheitern der Liebe kündet, mit zunehmendem Aufbegehren und zärtlicher Melodik entschlossen entgegen zu treten ("Snowed In At Wheeler Street"). Mit "Wild Man" bricht Kate Bush die getragene, kammermusikalische Atmosphäre erstmals auf und flirtet freizügig mit dem Pop. Sie intoniert ihre mit Sprechgesang vorgetragene Erzählung vom sagenumwobenen Yeti zu einem tapsig hüpfenden Synthie-Lauf, dichter Instrumentierung und von Männerstimmen vorgetragenem Refrain. Mit dem anschließenden skurrilen Titeltrack erreicht Bushs Exzentrik schließlich ihren Höhepunkt, wenn sie Gastredner Stephen Fry im tribal-artigen Ambiente vehement aufordert, 50 Synonyme für Schnee aufzuzählen. Mit dem letzten Track "Among Angels" hält die Besinnlichkeit wieder Einzug und Bush verlässt sich mit Pianobegleitung und unauffälliger Melodie ganz auf die Eindringlichkeit ihrer Stimme. "50 Words For Snow" ist ein unkonventionelles Album, dessen Schönheit aus der Stille jenseits des Mainstream entspringt. Es ist ein gleichermaßen irritierendes wie berauschendes Album, das die ganze Aufmerksamkeit des Hörers fordert. Kate Bush versteht es dabei blendend, ihrem musikalischen Wagemut eine harmonische Wärme einzuverleiben. Dem Winter ringt sie mit diesen Songs seine schönste Seite ab. © Laut
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Rock - Erschienen am 2. November 1993 | WM UK

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Rock - Erschienen am 5. April 1988 | Parlophone UK

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Rock - Erschienen am 16. Mai 2011 | Rhino

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Manche Künstler erreichen im Lauf ihrer Karriere eine Art Heldenstatus. Sie sind "gesaved", wie Heidi Klum vielleicht sagen würde. Millionen jubeln Gene Simmons (Kiss) zu, wenn er mit 61 Jahren in Ritterrüstung und Monster-Plateaus über die Bühne wackelt. Mike Ness (Social Distortion) nimmt keiner übel, wenn er mit seinem beleibten Torso auch nach dreißig Jahren immer noch auf 'Rebell' macht und selbst die drahtig-sehnige Queen Of Pop, Madonna, wirkt für die meisten erst so richtig anziehend, wenn sie in knallengen Leggings und knappem Top die in die Jahre gekommenen Hüften schwingt. Kate Bush ist mittlerweile auch eine solche Ikone. Und so spuckt sie zwar immer noch kein Feuer auf der Bühne oder glänzt mit akrobatischen Einlagen, sondern sie nimmt sich einfach zwei ihrer zahlreichen epischen Outputs zur Brust ("The Sensual World" und "The Red Shoes"), reißt ihnen die Haut vom Leibe und haucht ihnen neues Leben ein. Kate Bush nennt das dann "Director's Cut". Und die elf Songs auf "Director's Cut" haben tatsächlich nur noch ansatzweise etwas mit den Originalen zu tun. Stattdessen bietet sie einen bemerkenswerten Einblick, wie sich ihrer Ansicht nach die Relikte aus vergangenen Dekaden im Jahr 2011 anhören sollten. Was anfangs noch befremdlich klingt, wirkt mit zunehmender Dauer immer vertrauter und nimmt den Hörer mit auf eine Reise voller Intensität und Wärme. Kate Bush hatte schon immer einen Hang zur "Craziness", und das beweist sie auch auf "Director's Cut" mit einer unnachahmlichen Brillanz. "Rubberband Girl" und "Lily" belegen all die Wirrungen des musikalischen Seelenlebens der Sängerin. "This Woman's Work" rührt fast zu Tränen, während "Deeper Understanding" mit seinen Vocoder-Effekten fast schon verstörend wirkt. Melancholisch und abstrakt zieht die englische Songwriterin alle Register ihres Könnens. Auch wenn die ehemalige Glocken-Stimme mittlerweile etwas tiefer klingt, so packt einen das Organ auch 2011 immer noch. "Director's Cut" macht Vergangenes nicht besser, vielmehr skizziert Kate Bush die Songs in neuem Licht. Sie wirken abgespeckt, aber nicht mager. Die Produktions-Dichte wurde minimalisiert und auf das Nötigste beschränkt, dennoch wirkt das Paket geschlossen, in sich stimmig und homogen. © Laut
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Rock - Erschienen am 8. Oktober 1990 | Parlophone UK

Rock - Erschienen am 30. November 2018 | Rhino

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Pop - Erschienen am 13. Mai 2011 | Noble & Brite

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Pop - Erschienen am 16. Mai 2011 | Noble & Brite

Booklet
Manche Künstler erreichen im Lauf ihrer Karriere eine Art Heldenstatus. Sie sind "gesaved", wie Heidi Klum vielleicht sagen würde. Millionen jubeln Gene Simmons (Kiss) zu, wenn er mit 61 Jahren in Ritterrüstung und Monster-Plateaus über die Bühne wackelt. Mike Ness (Social Distortion) nimmt keiner übel, wenn er mit seinem beleibten Torso auch nach dreißig Jahren immer noch auf 'Rebell' macht und selbst die drahtig-sehnige Queen Of Pop, Madonna, wirkt für die meisten erst so richtig anziehend, wenn sie in knallengen Leggings und knappem Top die in die Jahre gekommenen Hüften schwingt. Kate Bush ist mittlerweile auch eine solche Ikone. Und so spuckt sie zwar immer noch kein Feuer auf der Bühne oder glänzt mit akrobatischen Einlagen, sondern sie nimmt sich einfach zwei ihrer zahlreichen epischen Outputs zur Brust ("The Sensual World" und "The Red Shoes"), reißt ihnen die Haut vom Leibe und haucht ihnen neues Leben ein. Kate Bush nennt das dann "Director's Cut". Und die elf Songs auf "Director's Cut" haben tatsächlich nur noch ansatzweise etwas mit den Originalen zu tun. Stattdessen bietet sie einen bemerkenswerten Einblick, wie sich ihrer Ansicht nach die Relikte aus vergangenen Dekaden im Jahr 2011 anhören sollten. Was anfangs noch befremdlich klingt, wirkt mit zunehmender Dauer immer vertrauter und nimmt den Hörer mit auf eine Reise voller Intensität und Wärme. Kate Bush hatte schon immer einen Hang zur "Craziness", und das beweist sie auch auf "Director's Cut" mit einer unnachahmlichen Brillanz. "Rubberband Girl" und "Lily" belegen all die Wirrungen des musikalischen Seelenlebens der Sängerin. "This Woman's Work" rührt fast zu Tränen, während "Deeper Understanding" mit seinen Vocoder-Effekten fast schon verstörend wirkt. Melancholisch und abstrakt zieht die englische Songwriterin alle Register ihres Könnens. Auch wenn die ehemalige Glocken-Stimme mittlerweile etwas tiefer klingt, so packt einen das Organ auch 2011 immer noch. "Director's Cut" macht Vergangenes nicht besser, vielmehr skizziert Kate Bush die Songs in neuem Licht. Sie wirken abgespeckt, aber nicht mager. Die Produktions-Dichte wurde minimalisiert und auf das Nötigste beschränkt, dennoch wirkt das Paket geschlossen, in sich stimmig und homogen. © Laut