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Die Alben

2 Alben sortiert nach Am meisten ausgezeichnet und gefiltert nach Pitchfork: Best New Music
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CD17,99 €

Rock - Erschienen am 1. Januar 2013 | Polydor Records

Auszeichnungen 5/6 de Magic - Pitchfork: Best New Music
Da hinten! Ein Hype! Schnell hinterher! Jagt den lästigen Haken schlagenden Hasen. Wenn wir ihn erst einmal haben, lutschen wir ihn bis auf den letzten Tropfen Aufmerksamkeit aus. Aber Obacht: Beim Hype handelt es sich um ein zwar schnelllebiges aber ebenso gefährliches Tierchen. Es splittet ganze Generationen entzwei. Ebenso ergeht es nun Haim. Während die einen von schwimmenden und hüpfenden Delphinen in der untergehenden Pazifiksonne schwadronieren, machen sich die anderen über Estes bezauberndes Bassface lustig und finden die Musik uninteressant. Entweder du bist für uns, oder du bist gegen uns. Dabei weiß doch jedes Kind – die eigentliche Bewertung des Outputs liegt allein in der Hand von uns selbsternannten Kritikern, haha. Kleiner Scherz. Die drei Schwestern vermischen Fleetwood Mac, Aaliyah, Tom Petty, Cyndi Lauper, TLC, Eagles, Michael Jackson, Lana Del Rey, Phil Collins und wirkliche Abscheulichkeiten wie Bananarama, Hanson, Wilson Phillips und Alannah Myles. All diesen Klimbim werfen sie zusammen, kennen also scheinbar keine 'Haimschwelle'. Doch die drei Frauen mit den Alanis Morissette-Gedächtnisfriesen schaffen es, ihren aus den Singles "Forever", "Don't Save Me", "Falling" und "The Wire" bekannten euphorischen Sound über ihr ganzes Debüt aufrecht zu erhalten. Produziert von Ariel Rechtshaid (Usher, Vampire Weekend, Arctic Monkeys) entstand ein von der kalifornischen Sonne geküsstes Album. Ein Longplayer aus einem Guss, mit funkelnden Melodien, funkenden Bassläufen, ausgefuchstem Harmoniegesang und retroverliebten Soundspielereien. Ein wenig Enttäuschung macht sich jedoch breit, wenn man bemerkt, dass man fünf der elf Songs bereits von Vorabveröffentlichungen kennt und das dann ausgerechnet "Better Off" fehlt. Weichen Haim von ihrem Paradigma ab, entstehen die spannendsten Stücke auf "Days Are Gone". Allen voran geht das bizarre "My Song 5", in dem uns Haim als Funky Divas via Subbass, verzerrter Gitarre und verschrobenen Vocals ihre wütende und kalte R'n'B-Schulter zeigen. "Go Slow" vermischt Tom Pettys "Don't Come Around Here No More" mit dem Gated Reverb-Schlagzeugsound eines Phil Collins und Haims haareschwingenden Instagram-Charme. "Let Me Go" durchbricht diesen mit einer dreckig-staubigen Wüstengitarren. "Days Are Gone" schafft einen Wiederspruch in sich. AOR für Halbstarke. YOR für die prickelnden Stunden der Jugend, bei dem jeder Refrain seinen Namen verdient. Dieser Erkenntnis kann das furchterregende Hype-Biest nichts anhaben. Oder einfacher ausgedrückt: Haim liefern gut gemachten und eingängigen Pop, wie ihn uns dessen Vorzeigestars wie Madonna und Lady Gaga seit Jahren verweigern. © Laut
Ab
CD14,99 €

Rock - Erschienen am 1. Januar 2013 | Polydor Records

Auszeichnungen Pitchfork: Best New Music
Da hinten! Ein Hype! Schnell hinterher! Jagt den lästigen Haken schlagenden Hasen. Wenn wir ihn erst einmal haben, lutschen wir ihn bis auf den letzten Tropfen Aufmerksamkeit aus. Aber Obacht: Beim Hype handelt es sich um ein zwar schnelllebiges aber ebenso gefährliches Tierchen. Es splittet ganze Generationen entzwei. Ebenso ergeht es nun Haim. Während die einen von schwimmenden und hüpfenden Delphinen in der untergehenden Pazifiksonne schwadronieren, machen sich die anderen über Estes bezauberndes Bassface lustig und finden die Musik uninteressant. Entweder du bist für uns, oder du bist gegen uns. Dabei weiß doch jedes Kind – die eigentliche Bewertung des Outputs liegt allein in der Hand von uns selbsternannten Kritikern, haha. Kleiner Scherz. Die drei Schwestern vermischen Fleetwood Mac, Aaliyah, Tom Petty, Cyndi Lauper, TLC, Eagles, Michael Jackson, Lana Del Rey, Phil Collins und wirkliche Abscheulichkeiten wie Bananarama, Hanson, Wilson Phillips und Alannah Myles. All diesen Klimbim werfen sie zusammen, kennen also scheinbar keine 'Haimschwelle'. Doch die drei Frauen mit den Alanis Morissette-Gedächtnisfriesen schaffen es, ihren aus den Singles "Forever", "Don't Save Me", "Falling" und "The Wire" bekannten euphorischen Sound über ihr ganzes Debüt aufrecht zu erhalten. Produziert von Ariel Rechtshaid (Usher, Vampire Weekend, Arctic Monkeys) entstand ein von der kalifornischen Sonne geküsstes Album. Ein Longplayer aus einem Guss, mit funkelnden Melodien, funkenden Bassläufen, ausgefuchstem Harmoniegesang und retroverliebten Soundspielereien. Ein wenig Enttäuschung macht sich jedoch breit, wenn man bemerkt, dass man fünf der elf Songs bereits von Vorabveröffentlichungen kennt und das dann ausgerechnet "Better Off" fehlt. Weichen Haim von ihrem Paradigma ab, entstehen die spannendsten Stücke auf "Days Are Gone". Allen voran geht das bizarre "My Song 5", in dem uns Haim als Funky Divas via Subbass, verzerrter Gitarre und verschrobenen Vocals ihre wütende und kalte R'n'B-Schulter zeigen. "Go Slow" vermischt Tom Pettys "Don't Come Around Here No More" mit dem Gated Reverb-Schlagzeugsound eines Phil Collins und Haims haareschwingenden Instagram-Charme. "Let Me Go" durchbricht diesen mit einer dreckig-staubigen Wüstengitarren. "Days Are Gone" schafft einen Wiederspruch in sich. AOR für Halbstarke. YOR für die prickelnden Stunden der Jugend, bei dem jeder Refrain seinen Namen verdient. Dieser Erkenntnis kann das furchterregende Hype-Biest nichts anhaben. Oder einfacher ausgedrückt: Haim liefern gut gemachten und eingängigen Pop, wie ihn uns dessen Vorzeigestars wie Madonna und Lady Gaga seit Jahren verweigern. © Laut