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Alternativ und Indie - Erschienen am 3. März 1998 | Reprise

Hi-Res Auszeichnungen Qobuz' Schallplattensammlung - Hi-Res Audio
18 Minuten und 25 Sekunden genügten Green Day früher, um in diese Zeitspanne sechs Songs zu quetschen. Anno 2004 hat sich das gewaltig geändert. In knapp einer Stunde zelebrieren Billy Joe Armstrong, Trés Cool und Mike Dirnt einen musikalischen Parforceritt der Extraklasse. Aus den Kindsköpfen des Spaßpunks sind mittlerweile gestandene Familienväter geworden. Mit "American Idiot" vollziehen sie die musikalische Metamorphose; aus der musikalischen Puppe, die sich mit "Warning" ihren Kokon sponn, schlüpft nun der Punkrock-Schmetterling in Form eines Konzept-Albums. Die Geschichte dreht sich um drei Personen (Jesus Of Suburbia, St. Jimmy, Whatsername), die jede auf ihre Weise versuchen, mit den herrschenden Zuständen umzugehen. Hoffnungslos und desillusioniert erscheint ihre Welt. Flucht aus dem Alltag, Verzweiflung und Wut beherrscht die Szenerie. Die Situation der drei Protagonisten deckt sich mit dem Bild, das Bush-Gegner von der aktuellen Lage der USA haben. Green Day kommen also doch noch aus ihrem apolitischen Schneckenhäuschen heraus, um ein Statement gegen die allgegenwärtige Sicherheits- Kriegs-, Terror und Hysterie-Hysterie abzugeben. 18 Minuten und 25 Sekunden ist dabei die Spielzeit, die sie den zwei zentralen Stücken "Jesus Of Suburbia" und "Homecoming" zugestehen. Kaum zu glauben, dass ein Green Day-Track über neun Minuten keinerlei Längen aufweist und trotz stilistischer berg- und Talfahrt stets wie ein Ganzes wirkt. Die knapp dreiminütigen Punkbrecher finden sich natürlich auch wieder, stellen jedoch nur eine kleine Facette des Sounds dar, der ansonsten perfekt produziert und auf eine superspannende, professionelle Art und Weise rüber kommt, die trotz hörbare Professionalität nicht abgespackt klingt. Lediglich "Are We The Waiting" tönt etwas pathetischer, als es ihm gut zu Gesicht steht. Die bereits auf "Warning" ins Bild integrierte akustische Gitarre trägt eine Vielzahl der Songs; neben den beiden erwähnten Epen auch das hervorragende "Boulevard Of Broken Dreams". Neben dem Mut zu einem Konzeptalbum und der musikalischen Vielseitigkeit fällt die wieder gewonnene Songwriter-Stärke auf. So viele Singalongs und Tanzbodenbrecher wie auf "American Idiot" hatten Green Day selbst zu "Dookie"-Zeiten nicht im Programm. Wer das Trio also bereits abgeschrieben hatte, sollte seine Meinung revidieren, und diejenigen, die sie immer noch in der Kiddiepunk-Ecke sehen, sollten sich ganz dringend einweisen lassen. © Laut
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Alternativ und Indie - Erschienen am 28. Januar 1994 | Reprise

Auszeichnungen Qobuz' Schallplattensammlung
Eigentlich standen die Vorzeichen für das dritte Green Day-Album im Jahr 1994 denkbar ungünstig. Zwar pfiff das gehypte Grunge-Genre ein halbes Jahr nach Nirvanas Noise-Stinkefinger "In Utero" bereits auf dem letzten Loch, doch im Windschatten der Flanellhemdträger-Fraktion hatte sich mit Kreuzüber-Horden à la Faith No More, den Red Hot Chili Peppers und Rage Against The Machine längst eine neue Branche den Thron im Rock-Olymp erkämpft. Mit poppigem Bubblegum-Punk kam man damals nicht weit – schon gar nicht in die Charts. Lediglich der heutige Warner-Chef Rob Cavallo glaubte seinerzeit ganz fest an das Potenzial der drei hibbeligen Kalifornier um Frontmann und Mastermind Billie Joe Armstrong und verschaffte dem Trio gar einen Major-Deal. Die drei Punkrocker bedankten sich bei ihrem neuen Arbeitgeber auf ihre eigene Weise und hielten dem Label (Warner) ihre Gegenleistung unter dem Titel "Dookie" – zu deutsch: "Scheiße" – unter die Nase. Und das nach gerade einmal dreiwöchiger Studiozeit, bei der ganze zwei Tage für die Gesangsaufnahmen verwendet wurden. Doch während viele andere Musik-VIPs der Band bereits jetzt den Laufpass gegeben hätten, klatschten Rob Cavallo und Co. hingegen begeistert mit den Händen: "Ich hatte schon während der Aufnahmen das Gefühl, dass hier etwas ganz Großes entstehen würde", so der Produzent rückblickend. Er sollte Recht behalten, denn die knapp vierzig Minuten Punkrock, die Billie Joe Armstrong, Tré Cool und Mike Dirnt innerhalb von drei Wochen eingeprügelt hatten, sollten es wirklich in sich haben. Bis zum heutigen Tage gehen mehr als 15 Millionen Käufer des Albums konform mit der Meinung Cavallos. Songs wie "Longview", "When I Come Around" oder das über allem thronende "Basket Case" zählen auch heute noch zum Standardprogramm einer jeden amtlichen Punkrock-Party von Tokio bis L.A. Desweiteren ebneten sie seinerzeit Bands wie The Offspring, Rancid und später dann Blink 182, Sum 41, Good Charlotte und Co. den Weg ins Rampenlicht. Mit knackigen Kesselspielereien, gespickt mit haufenweise High-Speed-Fill-Ins, angezerrten Strat-Sounds und Billie Joes Gespür für eingängige Cowboy-Chord-Abfolgen schufen Green Day eine erstmalige Verbindung zwischen Mainstream und Underground, ohne dass sich dabei beide Strömungen auf den Schlips getreten fühlten. Blitzkrieg-Pop traf auf Schnodder-Rock: Plötzlich verabredeten sich Wohlfrisierte und Ramones-Veteranen zu gemeinschaftlichen Masturbations-Diskussionsrunden auf den stinkenden Toiletten einschlägiger Alternative-Clubs, während sich ihre Frauen auf den Tanzflächen wahlweise beim Pogo ("In The End") oder schunkelnden Händchenhalten ("Pulling Teeth")vergnügten. Punkrock war wieder salonfähig. Selbst MTVs Reißwolf-Coneheads Beavis And Butthead konnten sich dem flockigen "Dookie"-Treiben nicht verwehren. Allein diese Adelung sprach schon Bände. Zwar huldigten die drei Twen-Punks eher der Hubba-Bubba-Revolte, anstatt mit dem geschwollenem Polit-Mittelfinger zu wedeln, doch das kümmerte selbst die eingefleischtesten Die Hard-Irokesen nur am Rande. Sogar die schnorrenden Alexanderplatz-Punks mixten ihre leiernden Tapes zwischen "Anarchy In The UK" und "Should I Stay Or Should I Go" mit reichlich "Dookie"-Futter. Green Day brachten mit ihrem dritten Album wieder Farbe ins Business. Die traumatisierte Grunge-Jugend fand auf einmal wieder Gefallen am schnodderigen Rotz des Lebens: "Wir fühlten uns irgendwie dazu berufen, in einer Zeit, in der die Kids nur noch düster dreinblickten, wie eine Abrissbirne zu fungieren, die dieses ganze triste Grunge-Imperium in Schutt und Asche legt", so Billie Joe Armstrong. Ganze 39 Minuten und 41 Sekunden wurden dafür benötigt. Danach war nichts mehr so wie vorher. Welcome To Paradise! © Laut
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Alternativ und Indie - Erschienen am 15. Mai 2009 | Reprise

Hi-Res Auszeichnungen Hi-Res Audio
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Alternativ und Indie - Erschienen am 3. März 1998 | Reprise

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Alternativ und Indie - Erschienen am 7. Dezember 2012 | Reprise

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Alternativ und Indie - Erschienen am 25. September 2012 | Reprise

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Alternativ und Indie - Erschienen am 9. November 2012 | Reprise

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Alternativ und Indie - Erschienen am 7. Dezember 2012 | Reprise

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Alternativ und Indie - Erschienen am 4. Dezember 2012 | Reprise

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Alternativ und Indie - Erschienen am 28. Januar 1994 | Reprise

Hi-Res
Eigentlich standen die Vorzeichen für das dritte Green Day-Album im Jahr 1994 denkbar ungünstig. Zwar pfiff das gehypte Grunge-Genre ein halbes Jahr nach Nirvanas Noise-Stinkefinger "In Utero" bereits auf dem letzten Loch, doch im Windschatten der Flanellhemdträger-Fraktion hatte sich mit Kreuzüber-Horden à la Faith No More, den Red Hot Chili Peppers und Rage Against The Machine längst eine neue Branche den Thron im Rock-Olymp erkämpft. Mit poppigem Bubblegum-Punk kam man damals nicht weit – schon gar nicht in die Charts. Lediglich der heutige Warner-Chef Rob Cavallo glaubte seinerzeit ganz fest an das Potenzial der drei hibbeligen Kalifornier um Frontmann und Mastermind Billie Joe Armstrong und verschaffte dem Trio gar einen Major-Deal. Die drei Punkrocker bedankten sich bei ihrem neuen Arbeitgeber auf ihre eigene Weise und hielten dem Label (Warner) ihre Gegenleistung unter dem Titel "Dookie" – zu deutsch: "Scheiße" – unter die Nase. Und das nach gerade einmal dreiwöchiger Studiozeit, bei der ganze zwei Tage für die Gesangsaufnahmen verwendet wurden. Doch während viele andere Musik-VIPs der Band bereits jetzt den Laufpass gegeben hätten, klatschten Rob Cavallo und Co. hingegen begeistert mit den Händen: "Ich hatte schon während der Aufnahmen das Gefühl, dass hier etwas ganz Großes entstehen würde", so der Produzent rückblickend. Er sollte Recht behalten, denn die knapp vierzig Minuten Punkrock, die Billie Joe Armstrong, Tré Cool und Mike Dirnt innerhalb von drei Wochen eingeprügelt hatten, sollten es wirklich in sich haben. Bis zum heutigen Tage gehen mehr als 15 Millionen Käufer des Albums konform mit der Meinung Cavallos. Songs wie "Longview", "When I Come Around" oder das über allem thronende "Basket Case" zählen auch heute noch zum Standardprogramm einer jeden amtlichen Punkrock-Party von Tokio bis L.A. Desweiteren ebneten sie seinerzeit Bands wie The Offspring, Rancid und später dann Blink 182, Sum 41, Good Charlotte und Co. den Weg ins Rampenlicht. Mit knackigen Kesselspielereien, gespickt mit haufenweise High-Speed-Fill-Ins, angezerrten Strat-Sounds und Billie Joes Gespür für eingängige Cowboy-Chord-Abfolgen schufen Green Day eine erstmalige Verbindung zwischen Mainstream und Underground, ohne dass sich dabei beide Strömungen auf den Schlips getreten fühlten. Blitzkrieg-Pop traf auf Schnodder-Rock: Plötzlich verabredeten sich Wohlfrisierte und Ramones-Veteranen zu gemeinschaftlichen Masturbations-Diskussionsrunden auf den stinkenden Toiletten einschlägiger Alternative-Clubs, während sich ihre Frauen auf den Tanzflächen wahlweise beim Pogo ("In The End") oder schunkelnden Händchenhalten ("Pulling Teeth")vergnügten. Punkrock war wieder salonfähig. Selbst MTVs Reißwolf-Coneheads Beavis And Butthead konnten sich dem flockigen "Dookie"-Treiben nicht verwehren. Allein diese Adelung sprach schon Bände. Zwar huldigten die drei Twen-Punks eher der Hubba-Bubba-Revolte, anstatt mit dem geschwollenem Polit-Mittelfinger zu wedeln, doch das kümmerte selbst die eingefleischtesten Die Hard-Irokesen nur am Rande. Sogar die schnorrenden Alexanderplatz-Punks mixten ihre leiernden Tapes zwischen "Anarchy In The UK" und "Should I Stay Or Should I Go" mit reichlich "Dookie"-Futter. Green Day brachten mit ihrem dritten Album wieder Farbe ins Business. Die traumatisierte Grunge-Jugend fand auf einmal wieder Gefallen am schnodderigen Rotz des Lebens: "Wir fühlten uns irgendwie dazu berufen, in einer Zeit, in der die Kids nur noch düster dreinblickten, wie eine Abrissbirne zu fungieren, die dieses ganze triste Grunge-Imperium in Schutt und Asche legt", so Billie Joe Armstrong. Ganze 39 Minuten und 41 Sekunden wurden dafür benötigt. Danach war nichts mehr so wie vorher. Welcome To Paradise! © Laut
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Alternativ und Indie - Erschienen am 19. März 2021 | Reprise

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Alternativ und Indie - Erschienen am 17. November 2017 | Reprise

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Vor ziemlich genau 26 Jahren bahnten sich Green Day mit der Veröffentlichung ihres zweiten Studioalbums "Kerplunk" ihren Weg in den Pop-Punk-Olymp. Drei Jahrzehnte, vier Grammys und über 80 Millionen verkaufte Tonträger später grüßen die Herren Billie Joe Armstrong, Mike Dirnt und Tré Cool immer noch vom oberen Ende der Punkrock-Nahrungskette. Mit ihrer zweiten Greatest Hits-Compilation "God's Favorite Band" rücken sie noch einmal alle Erfolge in den Fokus. Angefangen vom "Kerplunk"-Smasher "2000 Light Years Away" bis zur "Revolution Radio"-Single "Bang Bang" ist so ziemlich alles dabei, was das Green Day-Fan-Herz begehrt. Chronologisch angeordnet reiht sich ein Hit an den Nächsten. Erwartungsgemäß im Rampenlicht stehen die beiden Ausnahmewerke "Dookie" und "American Idiot". Satte neun Titel aus den Jahren 1994 und 2004 schmücken das Gesamtbild eines melodieverliebten Punkrock-Kunstwerks, das aber auch hinter der alles überstrahlenden Oberfläche zu beeindrucken weiß ("Minority", "Know Your Enemy", "Oh Love"). Der Sack ist prall gefüllt mit allen Erfolgszutaten. Das unnachahmliche Zusammenspiel zwischen den beiden Rhythmus-Gurus Mike Dirnt und Tré Cool, das für Punkrock-Verhältnisse überdurchschnittliche Organ von Billie Joe Armstrong und das nicht enden wollende Übereinanderstapeln von Ohrwurm-Harmonien: Mit "God's Favorite Band" schnüren Green Day das ultimative Catalogue-Paket. Obendrauf gibt's auch noch zwei neue Tracks, die unterschiedlicher kaum sein könnten. Während die gemeinsam mit Country-Sternchen Miranda Lambert vorgetragene 2017er-Version von "Ordinary World" Erinnerungen an Billie Joes Lagerfeuer-Affäre mit Norah Jones ("Foreverly") weckt, präsentiert sich "Back In The USA" wie die perfekte Ohrfeige für all jene Green Day-Kritiker, die der Meinung sind, dass es für Billie Joe und Co endlich an der Zeit wäre, ihre Instrumente an den Nagel zu hängen. Mit dem flotten Drei-Akkorde-Kracher beweisen Green Day jedoch, dass sie es immer noch drauf haben wenn es um knackigen Mainstream-Punk mit Ecken und Kanten geht. In diesem Sinne: Auf die nächsten drei Jahrzehnte! © Laut
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Alternativ und Indie - Erschienen am 14. Oktober 1997 | Reprise

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Alternativ und Indie - Erschienen am 7. Februar 2020 | Reprise

Hi-Res Booklet
Billie Joe Armstrongs Gang meldet sich mit Father of All Motherfuckers zurück, einem wütenden Manifest, falls man das überhaupt so nennen kann. Zehn Tracks in 25 Minuten, weitaus intensiver als alles, was Green Day seit langem geboten haben. Wenn Worte, Taten oder sogar Proteste keinen wirklichen Sinn mehr haben, bleiben nur mehr Dezibel anstatt schwingender Fäuste. Die Platte ist zugkräftig und unvorhersehbar und mit dem unwiderstehlichen Titelsong, dem Stimmungsmacher Oh Yeah! und seinen einschlägigen Rhythmen eine wahre Einladung zum Headbanging. Die kalifornische Band versteht sich nicht nur auf Geschwindigkeit und Lautstärke, und das beweist sie routiniert mit dem rührenden Titel Junkies on a High und seiner unbeirrbaren Melodie. Das Outro Graffitia ist ein Renner mit Old School-Rocktugenden, ein wahrer Hüftschwinger. Die in den letzten Veröffentlichungen abhanden gekommene Beschwingtheit hält auf diesem Father of All Motherfuckers erneut Einzug, und zwar mit einem rasenden Duktus, den man nicht mehr für möglich gehalten hätte. © Maxime Archambaud/Qobuz
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Alternativ und Indie - Erschienen am 14. Oktober 1997 | Reprise

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Alternativ und Indie - Erschienen am 29. September 1995 | Reprise

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Alternativ und Indie - Erschienen am 22. Dezember 2009 | Reprise

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Alternativ und Indie - Erschienen am 19. September 2000 | Reprise

Hi-Res
Als ich die neue Scheibe von Green Day zum ersten Mal anhörte, war ich nicht besonders angetan. Die meisten Songs schienen einfach zu langsam zu sein und wirklicher Punkrock war auch keiner zu finden. Aus dem Blickwinkel eines Punks ist "Warning" eine schlechte CD. Wenn man sich allerdings neuere Interviews mit Green Day zu Gemüte führt, wird man schnell feststellen, dass sich die Band vom Punkrock etwas entfernen, sich mehr in Richtung Songwriter entwickeln wollte. Hat man das einmal gefressen, dann ist das Album gut. So gesehen gehen Green Day ihren Weg weiter, schon auf dem Vorgänger "Nimrod" war der Richtungswechsel angedeutet, den "Warning" jetzt fortsetzt. Keine Angst, "Warning" enthält immer noch jede Menge Green Day, was die Melodien und vor allem Billie Joe Armstrongs typischen Gesang angeht. Einen Green Day-Song erkennt man noch immer nach drei Sekunden. Der absolute Mainstream ist schon noch ein Stück entfernt, allerdings kann man sich einige der 12 Songs auch gut im gängigen Radioprogramm vorstellen, denn weh getan wird hier musikalisch niemandem mehr. Wut und Verweigerung in Akustikgitarrenpunk verpackt. Wobei die Band keine schlechte Figur macht, sich aber auch der Fan weiter entwickeln muss, und ob der dazu Lust hat, ist die Frage. Auch mit "Warning" werden Green Day die Hallen wohl wieder füllen, "Waiting", "Blood Sex & Booze" und der ersten Single "Minority" sind Songs mit genug Hitpotential. An die Klasse von "When I Come Around" oder "Good Riddance (Time Of Your Life)" kann allerdings auch der beste "Warning"-Song nicht ganz heranreichen. © Laut
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Alternativ und Indie - Erschienen am 22. Oktober 2001 | Reprise

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Alternativ und Indie - Erschienen am 7. Oktober 2016 | Reprise

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