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Die Alben

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Jazz - Erschienen am 22. März 2019 | ECM

Hi-Res Booklet
Der italienische Pianist Giovanni Guido weist immer wieder gerne darauf hin, dass „ein Lehrer dann gut ist, wenn er einen auch mal träumen lässt.“ Jene, die ihn bereits zusammen mit seinem Landsmann Enrico Rava gehört haben, den er entdeckt hatte, als dieser erst 12 Jahre alt war, sowie jene, die schon seine genussvollen Platten kennen, werden sofort verstehen, was es mit diesem Spruch und seinem poesievollen Klavier auf sich hat. Auf dem 2016 bei ECM, zusammen mit Gianluca Petrella, Louis Sclavis und Gerald Cleaver eingespielten Album Ida Lupino, wagte Guido herrliche, surreale Abzweigungen, Schleichwege, auf denen er sein unbeschwert klingendes Klavier in ungeahnte Höhen emporschweben ließ. Für seine zweite Produktion bei Manfred Eichers Label leitet Giovanni Guididrei Jahre später ein erstmalig aufgestelltes Ensemble mit dem Tenorsaxofonisten Francesco Bearzatti, dem Gitarristen Roberto Cecchetto, dem Kontrabassisten Thomas Morgan und dem Schlagzeuger João Lobo. Allein dadurch, dass Guidi diese Platte mit Avec le temps, Léo Ferrés berühmtestem Chanson, betitelt, das er ihr übrigens auch voranstellt, erinnert er uns daran, wie sehr er von dieser Musik beeinflusst wurde. Es sind schlicht und einfach Geschichten, die aus seinen Fingern und denen seiner vier Weggefährten gleiten, die ihm bei seinem Abenteuer zur Seite stehen. Avec le temps ist auch ein Album, das sich eben Zeit lässt. Ausgedehnte Improvisationen, zahlreiche Interaktionen und im Mittelpunkt der Erzählung die Menschlichkeit. Wie in dem ergreifenden Tomasz, mit dem dieses herrliche Opus mit zeitgenössischem Jazz ausklingt, und mit dem Guidi dem im Juli 2018 verstorbenen, polnischen Trompeter Tomasz Stanko persönlich Ehre erweist. © Marc Zisman/Qobuz
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Jazz - Erschienen am 2. September 2016 | ECM

Hi-Res Booklet
Vorausgeschickt: Dies ist keine Giovanni-Guidi-Platte. Wer „This Is The Day“-süchtig ist, was eigentlich jeder sein muss, der diese seine letzte CD liebt, reagiert zunächst verstört. Dominant unterminiert Gianluca Petrella mit seinem Posaunen-Ton die fragile Romantik Guidis Klavierspiels. Das muss man mögen. Ich habe eine Weile gebraucht. Klammerte mich an den Titelsong „Ida Lupino“, die Carla-Komposition, die ihr Ex-Mann Paul Bley berühmt gemacht hat. Wunderschön. Gleich danach ein italienisches Protestlied, das jeden Ton ausschwingen lässt, in dem die Posaune mit „Mangelsdorff ̓schem Sprechgesang“ einen schleichenden Marsch vorgibt, begleitet von den gefühlvollen Beckentupfern des Amerikaners Gerald Cleaver, dem derzeit wohl angesagtesten Drummer des Creative Jazz. Diese beiden Folksongs sind die Türöffner zu spontanen Improvisationen, zu denen Manfred Eicher auch den französischen Klarinettisten Louis Sclavis in das Rundfunk-Auditorium nach Lugano geladen hatte. Dem seit Jahren bevorzugten Aufnahmestudio von ECM. Während sich Guidi und Petrella als Mitglieder der Enrico-Rava-Band schon länger kennen, stießen Sclavis und Cleaver neu hinzu. Zwei Italiener, ein Ami, ein Franzose und ein Deutscher (Guidi bezeichnet Eicher als „fünften Musiker“). Im Hintergrund schwebt stets die Aura der Grande Dame der kreativen Moderne: Carla Bley. Weshalb das Album mit Recht „Ida Lupino“ heißt. Schubladen sind ja verpönt, aber manchmal helfen sie weiter. „Sperrige Romantik“, die im Kopf des Hörers ganze Filme ablaufen lässt, in denen man selbst beim wiederholten Hören immer neue Facetten entdeckt. Ergebnis einer inspirierten Session, die Guidi ganz richtig als „demokratisch“ beschreibt, weil sich alle vier (fünf) Künstler auf Augenhöhe begegnen, sich gegenseitig viel Luft und Raum zum Atmen lassen. © Nitschke, Reiner H. / www.fonoforum.de
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Jazz - Erschienen am 9. Juli 2021 | Cam Jazz

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Jazz - Erschienen am 2. September 2016 | ECM

Vorausgeschickt: Dies ist keine Giovanni-Guidi-Platte. Wer „This Is The Day“-süchtig ist, was eigentlich jeder sein muss, der diese seine letzte CD liebt, reagiert zunächst verstört. Dominant unterminiert Gianluca Petrella mit seinem Posaunen-Ton die fragile Romantik Guidis Klavierspiels. Das muss man mögen. Ich habe eine Weile gebraucht. Klammerte mich an den Titelsong „Ida Lupino“, die Carla-Komposition, die ihr Ex-Mann Paul Bley berühmt gemacht hat. Wunderschön. Gleich danach ein italienisches Protestlied, das jeden Ton ausschwingen lässt, in dem die Posaune mit „Mangelsdorff ̓schem Sprechgesang“ einen schleichenden Marsch vorgibt, begleitet von den gefühlvollen Beckentupfern des Amerikaners Gerald Cleaver, dem derzeit wohl angesagtesten Drummer des Creative Jazz. Diese beiden Folksongs sind die Türöffner zu spontanen Improvisationen, zu denen Manfred Eicher auch den französischen Klarinettisten Louis Sclavis in das Rundfunk-Auditorium nach Lugano geladen hatte. Dem seit Jahren bevorzugten Aufnahmestudio von ECM. Während sich Guidi und Petrella als Mitglieder der Enrico-Rava-Band schon länger kennen, stießen Sclavis und Cleaver neu hinzu. Zwei Italiener, ein Ami, ein Franzose und ein Deutscher (Guidi bezeichnet Eicher als „fünften Musiker“). Im Hintergrund schwebt stets die Aura der Grande Dame der kreativen Moderne: Carla Bley. Weshalb das Album mit Recht „Ida Lupino“ heißt. Schubladen sind ja verpönt, aber manchmal helfen sie weiter. „Sperrige Romantik“, die im Kopf des Hörers ganze Filme ablaufen lässt, in denen man selbst beim wiederholten Hören immer neue Facetten entdeckt. Ergebnis einer inspirierten Session, die Guidi ganz richtig als „demokratisch“ beschreibt, weil sich alle vier (fünf) Künstler auf Augenhöhe begegnen, sich gegenseitig viel Luft und Raum zum Atmen lassen. © Nitschke, Reiner H. / www.fonoforum.de
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Jazz - Erschienen am 22. März 2019 | ECM

Booklet
Der italienische Pianist Giovanni Guido weist immer wieder gerne darauf hin, dass „ein Lehrer dann gut ist, wenn er einen auch mal träumen lässt.“ Jene, die ihn bereits zusammen mit seinem Landsmann Enrico Rava gehört haben, den er entdeckt hatte, als dieser erst 12 Jahre alt war, sowie jene, die schon seine genussvollen Platten kennen, werden sofort verstehen, was es mit diesem Spruch und seinem poesievollen Klavier auf sich hat. Auf dem 2016 bei ECM, zusammen mit Gianluca Petrella, Louis Sclavis und Gerald Cleaver eingespielten Album Ida Lupino, wagte Guido herrliche, surreale Abzweigungen, Schleichwege, auf denen er sein unbeschwert klingendes Klavier in ungeahnte Höhen emporschweben ließ. Für seine zweite Produktion bei Manfred Eichers Label leitet Giovanni Guididrei Jahre später ein erstmalig aufgestelltes Ensemble mit dem Tenorsaxofonisten Francesco Bearzatti, dem Gitarristen Roberto Cecchetto, dem Kontrabassisten Thomas Morgan und dem Schlagzeuger João Lobo. Allein dadurch, dass Guidi diese Platte mit Avec le temps, Léo Ferrés berühmtestem Chanson, betitelt, das er ihr übrigens auch voranstellt, erinnert er uns daran, wie sehr er von dieser Musik beeinflusst wurde. Es sind schlicht und einfach Geschichten, die aus seinen Fingern und denen seiner vier Weggefährten gleiten, die ihm bei seinem Abenteuer zur Seite stehen. Avec le temps ist auch ein Album, das sich eben Zeit lässt. Ausgedehnte Improvisationen, zahlreiche Interaktionen und im Mittelpunkt der Erzählung die Menschlichkeit. Wie in dem ergreifenden Tomasz, mit dem dieses herrliche Opus mit zeitgenössischem Jazz ausklingt, und mit dem Guidi dem im Juli 2018 verstorbenen, polnischen Trompeter Tomasz Stanko persönlich Ehre erweist. © Marc Zisman/Qobuz
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Jazz - Erschienen am 18. Januar 2019 | ECM

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Modern Jazz - Erschienen am 8. September 2009 | Cam Jazz