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Die Alben

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Lounge - Erschienen am 1. April 1955 | CAPITOL CATALOG MKT (C92)

Hi-Res Auszeichnungen Qobuz' perfekte Schallplattensammlung
Jahrhundert-Crooner Frank Sinatra besaß nicht immer den Status als Ausnahmekünstler, den er heute verdientermaßen längst innehat. In den Anfangsjahren belächelte man ihn als Schnulzensänger, dessen Musik außer Heerscharen von jungen Mädchen kaum jemanden berührt. Dies änderte sich mit zunehmender Karrieredauer dank bahnbrechender Songs und Alben. Zu Ihnen zählt das 1955 entstandene "In The Wee Small Hours". Womöglich gäbe es den Begriff 'Konzeptalbum' ohne Ol' Blue Eyes gar nicht, denn "In The Wee Small Hours" zählt zu den frühesten Veröffentlichungen des Genres. Die Zusammenstellung von Songs aus dem American Songbook geschieht handverlesen und der künstlerischen Grundintention präzise folgend. Anstelle bunter Swing-Arrangements früherer Jahre setzt Meisterproduzent Nelson Riddle auf punktgenau ausgeleuchtete, melancholisch-sentimentale Nachtstimmung. Dem entspricht das eindringliche Cover-Artwork exzellent: Ein mitgenommener Sinatra steht sichtlich ermüdet in einer leeren Straße, die qualmende Zigarette in der Rechten. Nebelig umdunstete Straßenlaternen verbreiten ein fahles Licht. Der Morgen kündigt sich an, doch noch regiert die Nacht diese frühen Stunden - und die Seele von Frankie-Boy. Der Opener "In The Wee Small Hours Of The Morning" stellt eine weitere klare Standortbestimmung dar. Nicht gut geht es unserem Helden: "When your lonely heart has learned its lesson / You'd be hers if only she would call / In the wee small hours of the morning /That's the time you miss her most of all". Die vordergründig zur Schau gestellte Stärke eines Mannes bricht in sich zusammen. Entzieht die Liebste ihr Lächeln, trifft es oft stärker als manch anderer Schicksalsschlag. Eine besondere Variante des berühmten und in die Pop-Kultur eingegangenen Begriffs 'Blue Mood', einer traurigen Stimmung, gelingt Sinatra eindrucksvoll und nachhaltig in "Mood Indigo", eine intelligente Nuancierung jenes Dämmerlicht-Zustands. Unvermutet tauchen jazzige Uptempo-Passagen auf, die aber rasch wieder entschwinden und der vorherrschenden Melancholie den Platz überlassen. Jeder Song dient als Baustein, als Fragment der Stationen einer einsamen Nacht; randvoll mit Gedanken, Fragen und Zustandsbeschreibungen. Das reicht von "Glad To Be Unhappy" über "What Is This Thing Called Love?" bis hin zur Erkenntnis "I Get Along Without You Very Well". Der Nachsatz "except sometimes" wischt womöglich wiedergewonnen Halt allerdings erneut erbarmungslos beiseite - es gibt kein Entkommen aus dem Abgrund des Herzens. Vielleicht ist dieses Werk auch deshalb Sinatras persönlichstes Album, weil die Scheidung von Schauspielerin Ava Gardner nur noch Formsache war. Sie gilt als die Frau, die Sinatras Innerstes von allen Beziehungen am meisten berührte. Für sie verließ er zuvor Frau und Kinder, damals nichts weniger als ein Skandal. Somit ist "In The Wee Small Hours" auch ein bisschen Schmerzbewältigung. Zudem ist in der Stimme erstmals ein Aufbruch ins Dunkle, Brüchige zu erkennen. Gleichzeitig zählen die eingebrachten Phrasierungen zu den stärksten seiner gesamten Karriere - einfach nur faszinierend, wie viele Nuancen Sinatra seinem Vortrag immer wieder abringt. Zu einem später oft gecoverten Klassiker entwickelt sich das berührende "Last Night When We Were Young" aus dem Jahr 1935. Dank poetischer Lyrics beschreibt Sinatra eindringlich die völlige Veränderung der Welt innerhalb von nur einer Nacht. "Last night when we were young / Love was a star, a song unsung / Life was so new, so real so right / Ages ago last night (...) Today the world is old / You flew away and time grew cold". Nur eine Nacht kann dein Leben verändern und den lebenslustigen Jungen zum gereiften Mann verwandeln. Ein Album in Moll, ohne Uptempo-Nummer und dennoch völlig frei von kitschiger Gefühlsduselei. Der Spannungsbogen beim Zuhören bleibt gleichbleibend hoch. Trotz des in dieser Nacht geflossenen Alkohols regiert in Frank ein wacher Geist, der bemüht ist, Emotionen und Erlebnisse zu hinterfragen und einzuordnen. Ein Happy-End findet nicht statt, nur die Hoffnung auf ein besseres Morgen schimmert immer wieder durch. Häufig klingen die Instrumental-Passagen wie der Soundtrack zu einem Film Noir der vierziger und fünfziger Jahre. Das trägt ungemein zur Atmosphäre des jeweiligen Tracks dar. Ob trunkenes Saloon-Song-Piano, verhaltene Streicher, ein kaum spürbarer Rhythmus, dezente Percussion - jedes Thema verfügt über eine passgenau zugeschnittene Arrangement-Dramaturgie. Pop und Jazz gehen hier 16 Tracks lang eine einzigartige Ehe ein. Interpreten des American Songbook wie Cole Porter, Duke Ellington, Richard Rodgers/Lorenz Hart oder Jimmy Van Heusen helfen Frankie hinein in kompositorische Maßanzüge. Auch sein langjähriger Pianospieler Bill Miller ist mit dabei. Die musikalische Bedeutung des Albums drückt sich in einer Vielzahl späterer Ehrungen aus, etwa die Aufnahme in die Grammy Hall Of Fame 1984 oder der Eintrag in die Jazz Hall Of Fame 2001. Die Redaktion des Rolling Stone listet das Werk in seinen "500 Greatest Albums Of All Time" auf Platz 100. Bewegende Songs über enttäuschte Lieben haben eben immer Konjunktur. Nicht nur das macht "In The Wee Small Hours" zu einem zeitlosen Album der Musikgeschichte. Sondern vor allem ein Frank Sinatra, der hier auf dem Zenit seiner Kunst agiert. Nie war das Leiden um eine verlorene Liebe tröstlicher. © Laut
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Jazzgesang - Erschienen am 21. April 2015 | FRANK SINATRA HYBRID

Hi-Res Auszeichnungen Qobuz' perfekte Schallplattensammlung
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Jazz - Erschienen am 1. Januar 2009 | FRANK SINATRA DIGITAL REPRISE

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Jazz - Erschienen am 1. Januar 2010 | FRANK SINATRA DIGITAL REPRISE

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Pop - Erschienen am 1. Januar 1998 | Capitol Records

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Pop - Erschienen am 1. Januar 1954 | CAPITOL CATALOG MKT (C92)

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Jazz - Erschienen am 1. Januar 2010 | FRANK SINATRA DIGITAL REPRISE

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Jazz - Erschienen am 1. März 1969 | FRANK SINATRA DIGITAL REPRISE

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Pop - Erschienen am 1. Januar 1999 | Capitol Records

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Jazz - Erschienen am 1. Januar 2010 | FRANK SINATRA DIGITAL REPRISE

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Pop - Erschienen am 1. Januar 1998 | Capitol Records

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Pop - Erschienen am 1. Januar 2009 | FRANK SINATRA DIGITAL REPRISE

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Jazz - Erschienen am 1. Januar 1998 | FRANK SINATRA DIGITAL REPRISE

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Pop - Erschienen am 1. Januar 1999 | Capitol Records

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Jazz - Erschienen am 1. Januar 1998 | FRANK SINATRA DIGITAL REPRISE

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Pop - Erschienen am 20. November 2015 | Columbia - Legacy

Hi-Res Auszeichnungen 5 Sterne Fono Forum Jazz
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Jazz - Erschienen am 1. Januar 2008 | FRANK SINATRA DIGITAL REPRISE

2008 jährt sich zum zehnten Mal der Todestag des unvergesslichen Frank Sinatra. Aus diesem Anlass kommen gleich eine ganze Reihe neuer Veröffentlichungen - vornehmlich im DVD-Format. Mit "Nothing But The Best" muss natürlich auch eine Greatest Hits-CD dabei sein. Neben der reinen Audio-Ausgabe ist eine Special Edition erhältlich, die mit einer ergänzenden Konzert-DVD aufwartet. Auf den ersten Blick scheint die Kompilation nichts Neues für den langjährigen Sinatra-Fan zu bieten. Die üblichen Verdächtigen grüßen in gewohnter Weise: "Come Fly With Me", "Strangers In The Night", "Somethin' Stupid", "New York New York" usw. und sofort. Einzig das titelgebende "Nothing But The Best", "Drinking Again" und "The Good Life" mögen vielleicht in die Kategorie unbekanntere Songs des vornehmlich aus Material der sechziger Jahre zusammengestellten Albums passen. Das digital remasterte Album wartet mit erfreulichen Hörergebnissen auf. Zumal es einen komplett neuen, bislang unveröffentlichten Song bietet. Gänzlich neu ist er dann doch wieder nicht, denn "Body And Soul" nahm der Crooner erstmals 1947 in sein auf Vinyl gepresstes Repertoire auf. 1984, während der Sessions zum Album "L.A. Is My Lady", wurde der Titel neu eingespielt - schaffte es aber nicht auf den fertigen Tonträger. Anlässlich des Jubiläums wurde nun die Stimme des Sängers aus dem damaligen Track herausgefiltert, und der Song im Oktober 2007 unter der Leitung von Sinatras Sohn Frank Jr. neu eingespielt. Das Ergebnis kann sich hören lassen - eine Ballade, die sich nahtlos überzeugend ins bisherige Sinatraversum einfügt. Über die Klasse der restlichen Tracks braucht ohnehin nicht diskutiert werden - noch immer bezaubert das "Girl From Ipanema" mit seiner Hoffnungen weckenden Verlockung. "It Was A Very Good Year" bestätigt seinen Status als ultimativer Gänsehaut-Track fürs ganze Männer-Leben, "Luck Be A Lady" wartet mit knalligen Bläsern auf und wie eh und je streichelt der warme "Summer Wind". Sinatra ist und bleibt in seinem Metier "The Best Of Everything", wie er 1984 sang. Vor allem: Ein wirklicher und stilprägender Star. Denn davon gibt es viel weniger, als uns die Medien zuweilen weiß machen wollen. Zum Teil weisen die Titel auf "Nothing But The Best" andere Spielzeiten auf, als jahrzehntelang gewohnt. "Strangers In The Night" wartet gar mit einer unerwarteten Überraschung auf: Die Version enthält kurze, zuvor noch nicht gehörte Passagen. Sinatra verlängert den legendären "Shoo-Bee-Doo-Bee-Doo"- Part um einige Momente, die ... ein wenig unernst klingen. Späte Rache vielleicht? Denn in Wahrheit - oder der Legende nach - soll Ol' Blue Eyes Bert Kaempferts Komposition gehasst haben. Jedoch: "Die Leute wollten den Song immer von mir hören, und darum ich musste ich ihn halt singen". Die der Special Edition beiliegende DVD "Sinatra In Concert At Royal Festival Hall" bedeutet einen rund 50-minütigen Mittschnitt aus dem Jahr 1971 (bereits seit einigen Jahren als separate DVD veröffentlicht). Der vorliegende Ton in wahlweise Stereo oder Dolby 5.1 bleibt akzeptabel, die Bildqualität fällt leider dem Zahn der Zeit entsprechend dürftig aus. Dennoch bleibt ein höchst unterhaltsames Konzert-Erlebnis mit allerlei Besonderheiten im Gedächtnis haften. Grace Kelly ist tot, das ist leider wahr. Doch in dem Konzertmitschnitt erwacht Monacos Fürstin Gracia Patricia für einige bewegende Minuten zum Leben: Sie kündigt Sinatras Auftritt liebenswert und strahlend schön mit einigen kleinen Anekdoten aus gemeinsamen Hollywood-Zeiten ("High Society") an. Frankie-Boy ist an diesem Abend in Topform. Es genügen nur wenige Gesten, kleine Blicke - Stimme, Charisma und Ausstrahlung sind einzigartig. Geradezu selbstverständlich die Lässigkeit, mit der er einen kleinen Textpatzer zu Beginn von "The Lady Is A Tramp" überspielt. Oft füllt sein Gesicht in Großaufnahme den Bildschirm. Es ist faszinierend, zuzusehen, wie ein echter Star vollends aufgeht in seiner Kunst, dann und wann innehält und dem Nachklang der eigenen Worte hinterher spürt. Sinatra war ein des Meister des Umgestaltens, der Improvisation. Viele Songs interpretierte er im Verlauf der Karriere-Jahrzehnte um. So verhält es sich beispielsweise mit "Didn't We": Vom Arrangement her zurückhaltender instrumentiert als auf Platte ergänzt Frank den Refrain-Text durch ein zusätzliches und eigentlich schlichtes "Girl". Zusammen mit der ganz eigenen Art der Phrasierung lässt Frank einen anderen Song entstehen. Lieben und leiden - diese Hauptthemen vieler Sinatra-Titel ziehen sich natürlich auch durch dieses Konzert. "Love's the same old sad sensation", intoniert Sinatra zu Beginn von "Bewitched". Als Erkenntnis ist diese Aussage schlicht zeitlos und wahr. Unterm Strich ist "Nothing But The Best" dennoch ein wenig zwiespältig zu beurteilen. Zwar schlägt die gute Arbeit des Remasterings positiv zu Buche, doch dem steht die überwiegend aus zu sattsam bekannten Songs bestehende Auswahl gegenüber. Mit dem Livekonzert gelang zwar ein guter Griff, doch wäre in Sachen zeitgemäßer, digitaler Aufbereitung wesentlich mehr drin gewesen. Das ändert nichts an der Klasse der Kompositionen und natürlich der von Frank Sinatra selbst. © Laut
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Jazz - Erschienen am 26. Februar 2016 | BnF Collection

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Jazz - Erschienen am 1. Januar 1966 | FRANK SINATRA DIGITAL REPRISE

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Lounge - Erschienen am 21. April 2015 | FRANK SINATRA HYBRID

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Der Interpret

Frank Sinatra im Magazin
  • Frankie wird 100!
    Frankie wird 100! Am 12. Dezember 1915 wurde Francis Albert Sinatra in Hoboken geboren. Heute feiern wir den 100. Geburtstag der Jazzlegende...