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Die Alben

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Pop/Rock - Erschienen am 27. August 1991 | Columbia

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Pop/Rock - Erschienen am 29. Juli 1992 | Columbia

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Pop - Erschienen am 2. Februar 1993 | Columbia

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Pop/Rock - Erschienen am 11. September 1995 | Columbia

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Pop/Rock - Erschienen am 1. November 1995 | Columbia

Ich: Los, Digger, Kapuzenpulli an, Rucksack auf, die Absolute Beginner jammen im Nachtcafé. Ja genau die, die mit "Natural Born Chillaz", "KEINE" und so. Aber nimm statt der Tarnhose die gute Jeans – wir müssen danach noch ins MAX, abtanzen. Mandy und ihre Freundinnen sind auch da. Kumpel: Alder, der Eurodance geht mir aber extrem auf die Eier. Ich: Ach komm, dann chillen wir an der Bar und gehen eben nur zu den Fantas auf die Tanzfläche. "Pop-Pop-Populär", "Sie ist weg und ich bin wieder allein allein" - weißte doch. Hühnermusik halt. Kumpel: Okay, immer locker bleiben, ich komm' vorbei. Deutschrap, Vorstadtjungs und Frauen - Mitte der Neunziger ging da gar nichts, weder ganz noch konkret und schon gar nicht in der Nachbarschaft. Die Hip Hop-Szene feierte sich, ihre Skills und Einzigartigkeit auf Jams vornehmlich selbst, während ein Großteil des weiblichen Geschlechts woanders weilte, in der Dorfdisse oder im Indie-Club. Erst das vierte Album und die darauf erfolgte Entwicklung der Fantastischen Vier, vom Deutschrap-Enemy Number One zur schwäbischen Beastie Boys-Version, führte zusammen, was seit Adam Yauch und Schwester Ewa zusammengehört: "Lauschgift, überall Lauschgift, in allen Ecken" – und aus allen Boxen. Bereits der straighte Boom Bap-Opener "Populär" entpuppte sich als klassischer Party-Feger - "Jump Around" oder "Insane In The Brain" lassen grüßen wie Udo Jürgens. Doch das war erst der Anfang und die Krieger erwachten. Kein funkiges Gefrickel oder blubberende Soundblasen, kein spackiges Vanilla Ice-Video ("Die Da"), keine Hippie-Ausflüge ("Tag am Meer"), sondern klassisch dickes Ego-Boosting mit Augenzwinkern. Die S.W.A., Schwaben with Attitude, ballerten zurück wie das magische Dreieck. Auf dem Abgeh-Monster "Was geht" legt Thomas D das Rödelheim Hartreim Projekt inklusive Sabrina Setlur komplett alleine flach wie Fliesen: "Setz dich hin wir singen dir ein Lied vor / über Schweine / denn wir machen Reime um die sie uns beneiden / Schweine / und damit auch noch Scheine das können die nicht leiden / ooh das war gemein ich seh es ein es war nur wegen dem Reim / nur Spaß ihr fallt doch darauf nicht mehr rein / ich mein ihr wisst doch was ich mein ich wollte euch nur foppen / denn in Wirklichkeit will ich Schwester S poppen." Und Smudo schießt bei seiner knallhart-kopfnickenden "Die Geschichte des O" wütende Verse in Richtung Torch und der 'echten' Hip Hop-Szene: "... mit deinem Mikro in der Hand wie der Prophet in seinem Land / lästiger Querulant / lächerlicher Repräsentant (...) hör ich alte Schule neue Schule Hip Hop hurra / die hohe Schule heißt Smu und der ist immer da." Respekt muss man sich verdienen und so ziemlich jeder pop-hassende Hip Hopper sah Thomas D, Smudo, Deejot Hausmarke und And.Ypsilon nach dieser Diss-Keule in neuem Licht – und traute sich auch ohne Gesichtsverlust wie Ghostface auf die Tanzflächen der Großraumschuppen. Da interessierte es nur noch Rap-Nazis, dass die drei Emcees ähnlich wie die Beasties oder Run DMC nie das Level von Samy Deluxe, Azad und Co. erreichten. Ein Team ist eben mehr als die Summe der Einzelteile. Die allgegenwärtige Locker-Vom-Barhocker-Qualität hebt "Lauschgift" über alle anderen Fantastischen Vier-Alben auf reales Meilenstein-Niveau. Zwar kopiert der funky Boom Bap im Jahre 1995 zumeist schamlos den '92er Sound aus Übersee und hinkt daher drei Jahre hinterher wie Dopingfahnder, ist dem Deutschrap in Sachen Swagger und Club-Groove jedoch um Jahre voraus. Die Massiven Töne mit "Kopfnicker" (1996), der Freundeskreis mit "Die Quadratur des Kreises" (1997), Blumentopf mit "Kein Zufall" (1997) oder die Absolute Beginner mit "Bambule" (1998) ziehen – auch wenn nur indirekt beeinflusst – erst viel später nach. Hip Hop wird auch dank "Lauschgift" zur Massenbewegung. Das Album verdeutlichte jedoch nicht nur wegen der Posse-Tunes die Vorreiterrolle der Vier. Wie beim Wu-Tang Clan durfte jedes Mitglied auf Solo-Songs seinen ureigenen Charakter stärker herausarbeiten. Besonders Thomas D nutzte die Lieder "Krieger", "Thomas und die Philosophie" und "Nur in deinem Kopf", um seinen Mix aus Rap, Alternative Rock und Poesie unters Volk zu bringen. Michi Beck transferierte auf "Michi gegen die Gesellschaft" und "Sie ist weg" G-Funk-Sounds und Ladylover-Styles nach Stuggitown. Einer für die Frauen halt. Und einer, der die Frauen zum Deutschrap brachte. Endlich. Ich: Konzert war fein, was? Thorsten, Dan, alle da und Eißfeldts Freestyle burnte derbe. Kumpel: Yo, wie lange warste noch in der Disco? Haste noch wen klargemacht? Ich bin um zwei Uhr mit dem Taxi weg, ging gar nix mehr und die Mugge wurde trotz Fantas und Co. immer übler. Ich: Noch bis vier. Frauentechnisch lief wenig. Nächstes Mal muss es aber klappen, will wieder eine Beziehung. Kumpel: Hast ja recht. Ich möchte auch mal wissen, welcher Film auf dieser Welt einen Oscar erhält, in dem die weibliche Hauptrolle fehlt. © Laut
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Pop - Erschienen am 20. November 1995 | Columbia

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Pop/Rock - Erschienen am 1. Januar 1996 | Columbia

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Pop - Erschienen am 5. September 1996 | Columbia

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Pop/Rock - Erschienen am 7. November 2000 | Four Music

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Pop/Rock - Erschienen am 15. Dezember 2003 | Four Music

Das Unplugged-Projekt der Fantas aus Stuttgart wurde im Herbst 2000 so ein durchschlagender Erfolg, dass sie sich entschlossen, die Akustik-Show aus der Höhle auf die Bühnen der Rapublik zu bringen. Daraus ergab sich diesen Sommer eine ausgewachsene Tour und eine dankbare Entschuldigung, nicht ins dunkle, stickige Studio zu müssen. Demonstrierten die Fabulösen Vier vor drei Jahren noch par excellence, dass es möglich ist, mit Streichern und ohne Beats aus der Maschine höllisch zu grooven, stellt sich hier die Frage: Aufguss? Hinhaltetaktik? Oder gar: Konsum? Wo bleibt das nächste Studioalbum? Aber Moment. Die Fanta Vier präsentieren sich "Live In Stuttgart" auf zwei CDs mit fast zwei Stunden Spielzeit im netten Digipack und der seit "4:99" gewohnten Ästhetik. Die ausgestöpselte Setlist ist um einige Songs erweitert worden. So kommen zu einem neuen Track, dem düsteren, langsam groovenden und teils auf Helium gerappten "Pipis & Popos", zwei Stücke von den zwei Vierern auf Abwegen hinzu. Thomas D. schreibt einen "Liebesbrief" und Michi Beck mahnt: "Beweg' Deinen Popo". Als unbesprochenes Intro fungiert der Titeltrack von "Die 4. Dimension", der in allerbester Blues-Brothers-Manier bluesrockt. Hier zeigt sich auch gleich zu Beginn, wie sehr die Songs durch die Streicher gewinnen können. Vor allem die bekannteren unterscheiden sich nicht großartig von der Unplugged-Version unter Tage. Dennoch bewirken das durch fußballerische Erfolge und einen warmen Sommer euphorisierte Publikum und vier großartig aufgelegte Söhne der Stadt eine ganz eigene Stimmung, die den Vibe der Balwer Höhle weit hinter sich lässt. Als letztes Konzert der Unplugged-On-Tour-Tour wählten F4 wohlweislich das Heimspiel. Zuhause sind Meisterfeiern doch immer am schönsten. So geben sich die Fantas vor allem auf der zweiten CD recht mitteilsam. Da wollen sie die Stadt kaufen, Smudo erweist sich als Connaisseur der französischen Mundart, und Thomas D. hat immer noch Spaß daran, während "Schizophren" seinen Mitmusikern Schweißperlen auf die Stirn zu treiben, wenn er die Motorsäge zum Veitstanz bittet. Auch "Populär" springt mit beiden Füßen in die Groove-Falle, und bei "Was Geht", einem der Klassiker von "Lauschgift", ist dann alles zu spät. Nach dem zweiten Chorus kulminiert der Bouncing-Oldie zu einem voll-orchestralen "Crazy In Love", dass es einem Freudentränen in die Augen treibt. Oder wie Smudo feststellt: "Stuttgart ist wie Beyoncé!" Etwas verwundern beim Blick auf die Tracklist die Worte "Griechischer" und "Wein". Stargast Udo Jürgens am weißen Flügel? Mitnichten. Smudo bekommt am letzten Abend on the Road einen Wunsch erfüllt, Thomas und Michi singen ihm den Gassenhauer-Klassiker. Stimmung galore im Römerkastell und kaltes Grausen bei allen Musikpädagogen. Rundum eine unterhaltsame Hinhaltetaktik bis zum nächsten regulären Output. Danke an die Vier, jetzt aber ab ins Studio! © Laut
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Pop/Rock - Erschienen am 24. Mai 2004 | Columbia

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Pop/Rock - Erschienen am 27. September 2004 | Four Music

"You've Come A Long Way, Baby" titelte Fatboy Slim. Zwei Jahre bastelten Die Fantastischen Vier an ihrem Comeback. Die Mühe hat sich gelohnt. Die Verknüpfung von Tiefgang, eigenem Style und einfallsreichem Humor war immer die Stärke des Quartetts. "Viel" frönt diesen Talenten mit der gewohnten Wortgewalt und frischen Grooves. Man kann den Fantas vorwerfen, was man will: stehen bleiben sie nicht. Dass Smudo, Thomas D., Andy Y. und Hausmarke (seines Zeichens Executive Producer) heiß auf ein neues Kapitel Bandgeschichte waren, dokumentiert der Oldschool-Opener "Bring It Back". So harte Gitarren gab's seit "Genug Ist Genug" nicht mehr. Die Abgeh-Nummer featured Lieblingsfeindin Sabrina Setlur, die den Stuttgartern in alter 3p-Tradition fett einschenkt: Selbst-Ironie und -Referenz at its best. Ähnliches trifft auf das achtzigeraffine "Geboren" (u.a. mit (Max Herre) zu. Smudo zeigt ziemlich funky, was in Deutschland den qualitativen Unterschied zwischen Casting-Shows und einer gewachsenen Band ausmacht. Dieser Textsport wurzelt in Erfahrung, benötigt Abgeklärtheit und lebt von beständigem Feilen an prägnanten Worten, Sätzen und Reimen. Den gewohnt scharfen Blick für die Banalitäten und kleinen Wahrheiten des Alltags beweisen Nummern wie "Leben Zu Zweit" oder der Reggae-Track "Keine Lösung" (mitproduziert von den Silly Walks). Thomas D. formuliert im von Streichern eingeleiteten und melancholischen Downtempo-Track "Sommerregen" lieber allgemeiner. "Mein Schwert" präsentiert sich inhaltlich und soundmäßig als eine modernisierte Version des Erfolgs-Tracks "Krieger". Der Fachmann für Beziehungsgeschichten, Hausmarke, verbreitet mit "Ewig" Funk-Pop-Feelings zwischen Elektronik und Live-Charakter. So klangen die Fantas noch nie (Max Herre half hier beim Text). Der locker tanzbare Midtempo-Groove von "Jede Generation" (der Plattenpapzt drehte mit an den Reglern) überzeugt mit einer eingängigen Hook im Refrain, während sich das Quartett in "Hey" an modernem R'n'B orientiert. Die Party-Single "Troy" macht die eine Diskussion über Hip Hop oder Pop zwar überflüssig, bleibt aber ähnlich wie "Ruf die Polizei" musikalisch weniger spannend. Dennoch verbreiten die Tracks unpeinlich viel gute Laune. In Sachen reflektierte Selbst-Ironie macht diesen Popstars kaum einer was vor. Die Fantastischen Vier bleiben sich insofern treu. Trotzdem erscheint die Band in einem anderen Licht. Anno 2004 geben sie sich elektronischer, hitverdächtig und tanzbar. Und liefern nebenbei eine Sound-Bandbreite ab, die der "4. Dimension" alle Ehre macht. © Laut
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Pop/Rock - Erschienen am 25. Oktober 2004 | Four Music

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Pop/Rock - Erschienen am 4. März 2005 | Four Music

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Pop/Rock - Erschienen am 7. März 2005 | Four Music

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Pop/Rock - Erschienen am 24. Mai 2005 | Four Music Productions

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Pop/Rock - Erschienen am 4. Juli 2005 | Columbia

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Pop/Rock - Erschienen am 2. März 2007 | Columbia

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Pop/Rock - Erschienen am 6. April 2007 | Columbia

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Pop/Rock - Erschienen am 25. Mai 2007 | Columbia