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Ma

Alternativ und Indie - Erschienen am 13. September 2019 | Nonesuch

Hi-Res Booklet Auszeichnungen 4F de Télérama
Das zehnte Studioalbum von Devendra Banhart ist eine Art poetisches Paradox. Freude und Leid, Licht und Düsterheit, metaphysischer Höhenflug und physische Standhaftigkeit… All diese Gegenpole sind zu einem Ergebnis kombiniert, das die Leichtigkeit der Kings Of Convenience und den Trübsinn von Velvet Underground widerspiegelt. Wie gewöhnlich beherrscht der Amerikaner/Venezolaner die stilistischen Ambivalenzen (Bossa Nova, Soft-Rock, häuslicher Folk, Dream Pop…), die im Dienste von Themen wie Mutterschaft, Tod, Freundschaft oder auch geografischer Herkunft stehen. Der minimalistische Geist seines Vorgängeralbums Ape in Pink Marble (2016) lässt den feinen Arrangements nun genügend Freiraum, vor allem beim Duo von Will I See You Tonight? mit der großartigen Vashti Bunyan. Die Wiedervereinigung zwischen dieser Matriarchin des Folk und ihrem spirituellen Sohn gibt dem Titel dieser Platte erst Sinn: Ma ist nicht nur ein intimes Geständnis von einem exzellenten Crooner, sondern auch eine elegante und würdevolle Hommage an die Kindheit. © Alexis Renaudat 
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Alternativ und Indie - Erschienen am 8. März 2013 | Nonesuch

Hi-Res Booklet Auszeichnungen Hi-Res Audio
Eine Platte aufzunehmen, erklärt der schlacksige Musiker in einem Interview anlässlich der Veröffentlichung seines vorliegenden achten Albums, finde er interessanter als das Endprodukt. Womit er erklärt, weshalb sich jedes seiner Werke anders anhört, denn der Rahmen ist immer wieder neu. Mal nimmt er mit befreundeten Musikern in einer Waldhütte auf, mal im Studio in der Großstadt. Diesmal frickelte er in der eigenen Wohnung in Los Angeles rum – und entdeckte das Keyboard für sich. Seit dem Vorgänger "What Will We Be" (2009) sind bereits vier Jahre vergangen, doch knüpft "Mala" fast nahtlos daran an. Mit einem entscheidenden Unterschied: Es ist grooviger als alle Platten, die Banhart bislang aufgenommen hat. Die Aufforderung "Get on the dancefloor" im kurzen Opener "Golden Girls" meint er durchaus ernst. Wobei eher Solo-Stehblues als Pogo angesagt ist. Zumindest beim verträumten "Daniel". Der dritte Track ist gleich der beachtenswerteste des Albums, nicht nur wegen des Titels "Für Hildegard Von Bingen". "In meinem Kopf spielte sich ein kleiner Film ab, so eine Art Paralleluniversum. Darin wird Hildegard in ihrem Kloster weggesperrt. Eines Tages erhält sie eine Videokassette aus der Anfangsphase von MTV und tickt komplett aus. Sie bricht aus und wird VJane", erklärt Banhart dazu. Immerhin wissen wir nun, dass die mittelalterliche Mystikerin nicht nur hierzulande Reformhausprodukte ziert, sondern auch in den USA bekannt zu sein scheint. Musikalisch führt das Stück tatsächlich in die frühen 80er Jahre zurück, mit einem karibisch angehauchten Rhythmus, kleinen eingestreuten Keyboard-Melodien und einem trommelnden Bass. Die Hauptdarstellerin des Albums kommt jedoch aus der Gegenwart. Eines Tages habe die serbische Fotografin Ana Kraš bei ihm geklingelt, um seine Wohnung für ein Magazin abzulichten. Es war Liebe auf den ersten Blick - zumindest aus seiner Sicht. "Willst du mich heiraten?" seien seine erste Worte an sie gewesen, erzählt Banhart in einem Interview. "Sie war stinksauer und ich musste hart arbeiten, um das wieder gut zu machen. Jedenfalls wohnen wir seit jenem Tag zusammen. Die Fotos hat sie immer noch nicht gemacht". Ein Liebesalbum im konventionellen Sinne ist "Mala" (das auf Serbisch übrigens so etwas wie "Liebling" bedeutet) aber nicht. Im gemeinsamen "Your Fine Petting Duckling" spielt Kraš die Abwartende, die sich von ihrem Freund trennen will, um zu ihren Ex zurückzukehren, den ein bettelnder Banhart verkörpert. Was wie ein Duett beginnt, das an Nancy Sinatra/Lee Hazlewood erinnert, endet als Balkan-Beat, der tatsächlich tanzbar ausfällt. Mit genügend Sliwowitz im Blut. Die letzten, sinnlosen Zeilen sind gar auf Deutsch. Der stellenweise überraschende Klang kommt auch daher, dass Banhart und sein langjähriger musikalischer Wegbegleiter Noah Georgeson ein Aufnahmegerät verwendeten, das sie bei einem Pfandleiher gekauft hatten. "Darauf wurde ein Haufen früher Hip Hop aufgenommen", so Banhart. "Meine Musik hat damit natürlich nichts zu tun, aber wir fanden es interessant, rauszufinden, wie meine Stücke auf einem Gerät klingen, das unseren Lieblingsrap mitgestaltet hat". Wer den eigenwilligen Musiker für die folkige Intimität seiner ersten Werke (etwa "Cripple Crow") mag, wird etwas Zeit brauchen, um sich in "Mala" anzufreunden. Mit Ausnahme des instrumentalen "The Ballad Of Keenan Milton", eine Hommage des begeisterten Skateboarders Banhart an den gleichnamigen, 2001 verstorbenen Profi, spielen Gitarren nur eine Nebenrolle. Typische Elemente haben sich jedoch nicht geändert: Texte auf English und auf Spanisch, die Ablehnung konventioneller Strukturen, Stücke, die ineinander übergehen. Abwechslungsreich auf der einen Seite, zusammenhängend auf der anderen. Welche stimmliche Entwicklung Banhart durchgemacht hat, zeigt er im abschließenden "Taurobolium", auf dem er mit sich selbst im Duett singt. "Ich weiß nicht, ob ich meine Musik wirklich mag. Auf jeden Fall liebe ich es, sie zu machen". erklärt Banhart, der mittlerweile als graphischer Künstler fast so bekannt ist wie als Musiker. Die Freude am Basteln ist auf diesem Album mehr denn je herauszuhören. © Laut
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Alternativ und Indie - Erschienen am 11. März 2013 | Nonesuch

Booklet Auszeichnungen Sélection FIP
Eine Platte aufzunehmen, erklärt der schlacksige Musiker in einem Interview anlässlich der Veröffentlichung seines vorliegenden achten Albums, finde er interessanter als das Endprodukt. Womit er erklärt, weshalb sich jedes seiner Werke anders anhört, denn der Rahmen ist immer wieder neu. Mal nimmt er mit befreundeten Musikern in einer Waldhütte auf, mal im Studio in der Großstadt. Diesmal frickelte er in der eigenen Wohnung in Los Angeles rum – und entdeckte das Keyboard für sich. Seit dem Vorgänger "What Will We Be" (2009) sind bereits vier Jahre vergangen, doch knüpft "Mala" fast nahtlos daran an. Mit einem entscheidenden Unterschied: Es ist grooviger als alle Platten, die Banhart bislang aufgenommen hat. Die Aufforderung "Get on the dancefloor" im kurzen Opener "Golden Girls" meint er durchaus ernst. Wobei eher Solo-Stehblues als Pogo angesagt ist. Zumindest beim verträumten "Daniel". Der dritte Track ist gleich der beachtenswerteste des Albums, nicht nur wegen des Titels "Für Hildegard Von Bingen". "In meinem Kopf spielte sich ein kleiner Film ab, so eine Art Paralleluniversum. Darin wird Hildegard in ihrem Kloster weggesperrt. Eines Tages erhält sie eine Videokassette aus der Anfangsphase von MTV und tickt komplett aus. Sie bricht aus und wird VJane", erklärt Banhart dazu. Immerhin wissen wir nun, dass die mittelalterliche Mystikerin nicht nur hierzulande Reformhausprodukte ziert, sondern auch in den USA bekannt zu sein scheint. Musikalisch führt das Stück tatsächlich in die frühen 80er Jahre zurück, mit einem karibisch angehauchten Rhythmus, kleinen eingestreuten Keyboard-Melodien und einem trommelnden Bass. Die Hauptdarstellerin des Albums kommt jedoch aus der Gegenwart. Eines Tages habe die serbische Fotografin Ana Kraš bei ihm geklingelt, um seine Wohnung für ein Magazin abzulichten. Es war Liebe auf den ersten Blick - zumindest aus seiner Sicht. "Willst du mich heiraten?" seien seine erste Worte an sie gewesen, erzählt Banhart in einem Interview. "Sie war stinksauer und ich musste hart arbeiten, um das wieder gut zu machen. Jedenfalls wohnen wir seit jenem Tag zusammen. Die Fotos hat sie immer noch nicht gemacht". Ein Liebesalbum im konventionellen Sinne ist "Mala" (das auf Serbisch übrigens so etwas wie "Liebling" bedeutet) aber nicht. Im gemeinsamen "Your Fine Petting Duckling" spielt Kraš die Abwartende, die sich von ihrem Freund trennen will, um zu ihren Ex zurückzukehren, den ein bettelnder Banhart verkörpert. Was wie ein Duett beginnt, das an Nancy Sinatra/Lee Hazlewood erinnert, endet als Balkan-Beat, der tatsächlich tanzbar ausfällt. Mit genügend Sliwowitz im Blut. Die letzten, sinnlosen Zeilen sind gar auf Deutsch. Der stellenweise überraschende Klang kommt auch daher, dass Banhart und sein langjähriger musikalischer Wegbegleiter Noah Georgeson ein Aufnahmegerät verwendeten, das sie bei einem Pfandleiher gekauft hatten. "Darauf wurde ein Haufen früher Hip Hop aufgenommen", so Banhart. "Meine Musik hat damit natürlich nichts zu tun, aber wir fanden es interessant, rauszufinden, wie meine Stücke auf einem Gerät klingen, das unseren Lieblingsrap mitgestaltet hat". Wer den eigenwilligen Musiker für die folkige Intimität seiner ersten Werke (etwa "Cripple Crow") mag, wird etwas Zeit brauchen, um sich in "Mala" anzufreunden. Mit Ausnahme des instrumentalen "The Ballad Of Keenan Milton", eine Hommage des begeisterten Skateboarders Banhart an den gleichnamigen, 2001 verstorbenen Profi, spielen Gitarren nur eine Nebenrolle. Typische Elemente haben sich jedoch nicht geändert: Texte auf English und auf Spanisch, die Ablehnung konventioneller Strukturen, Stücke, die ineinander übergehen. Abwechslungsreich auf der einen Seite, zusammenhängend auf der anderen. Welche stimmliche Entwicklung Banhart durchgemacht hat, zeigt er im abschließenden "Taurobolium", auf dem er mit sich selbst im Duett singt. "Ich weiß nicht, ob ich meine Musik wirklich mag. Auf jeden Fall liebe ich es, sie zu machen". erklärt Banhart, der mittlerweile als graphischer Künstler fast so bekannt ist wie als Musiker. Die Freude am Basteln ist auf diesem Album mehr denn je herauszuhören. © Laut
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Alternativ und Indie - Erschienen am 13. August 2021 | Dead Oceans

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Alternativ und Indie - Erschienen am 12. September 2005 | XL Recordings

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Alternativ und Indie - Erschienen am 24. Mai 2004 | XL Recordings

Ein junger Mann mit seiner Gitarre - eine Verbindung, die so alt wie die Popmusik ist und doch nach wie vor zu verführen und zu überraschen vermag. Wenige gezupfte Akkorde, eine warme, verführerische Stimme und persönlich gehaltene Texte sind die einfachen Elemente, aus denen auch Devendra Banharts zweites Album besteht. Praktisch im Alleingang in einem Wohnzimmer in Georgia eingespielt und nur spärlich in einem New Yorker Studio überarbeitet und angereichert, strahlen die Aufnahmen eine wunderbare Wärme und Intimität aus. Banharts Art und Weise, die Gitarre zu spielen, erinnert an die des frühen Paul Simon, seine Stimme dagegen entfernt an Jeff Buckley in seinen Liveaufnahmen: verletzlich, aber stark, moduliert, dennoch sicher. Die Vergleiche ließen sich beliebig fortführen, doch lenken sie vom eigenen Charakter in Banharts Musik ab, die trotz aller Sanftheit auch Kanten besitzt. Fließen "This Is The Way" und "It's A Sight To Behold" ohne Widerstand ins Ohr, folgt auf die Zartheit von "The Body Breaks" das schräge "Poughkeepsie" mit gesungenem Kauderwelsch. Auch "Your Beard" und "See Saw" nehmen im weiteren Verlauf die selbe Rolle ein. "Todos Los Dolores" bietet einen mit Schmunzeln vorgetragenen spanischen Text, mit Insect Eyes" und "Autumn's Child" kehrt zum Schluss wieder relative Ruhe ein. Trotz traditioneller Mittel ist Devendra Banhart mit "Rejoicing In The Hands" ein erstaunlich originelles Album gelungen. Das englische NME kürte ihn neben Franz Ferdinand zu einem der heißen Tipps des Jahres 2004. Möglicherweise liegen sie damit gar nicht so falsch. © Laut
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Alternativ und Indie - Erschienen am 23. September 2016 | Nonesuch

Hi-Res Booklet
Es ist schön zu sehen, dass die Folkszene sich ständig neu erfindet. Und dabei ist es schwer, einen besseren Botschafter für das Moderne zu finden als Devendra Banhart...
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Alternativ und Indie - Erschienen am 24. Juli 2020 | Nonesuch

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Rock - Erschienen am 26. Oktober 2009 | Warner Records

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Alternativ und Indie - Erschienen am 24. September 2007 | XL Recordings

Die Entstehungsgeschichte von Devendra Banharts fünftem Album "Smokey Rolls Down Thunder Canyon" mutet schon etwas bizarr an. Der Singer/Songwriter, von verständnislosen Pressevertretern als Weirdo, von anderen Kollegen als Genie bezeichnet, zog sich in ein provisorisches Studio in einer Hütte im Topanga Canyon vor den Toren Los Angeles' zurück. Dort spielte er die 16 vorliegenden Tracks ein. Hört man den ersten Track, wähnt man sich allerdings in den Anden. Der zeitweise in Venezuela aufgewachsene Songwriter singt mal wieder Spanisch. Zu leisen Akustikgitarren singt er vom süßen Regen, der ihn durch die Nacht begleitet. Hier hört man es schon: Eine ganze Armada mehr oder weniger durchgeknallter, auf jeden Fall aber begnadeter Musiker begleitet ihn. "So Long Old Bean" verbreitet einen etwas altbackenen Lo-Fi-Charme und viel Wärme, bevor "Samba Vexillographica" den Hörer wieder gen Süden schickt. Ja, hier handelt es sich um einen echten Samba. Banhart, der geniale Freak, schreckt vor nichts zurück. Das über acht Minuten lange "Seahorse" beginnt verhalten und mit dem Bekenntnis: "I'm high, I'm happy and I'm free". Im weiteren Verlauf stellt sich hier ein lässiger, entfernt an Dave Brubecks "Take Five" erinnernder Piano-Groove ein. Das zarte "Bad Girl" trägt eine George-Harrisonsche Melancholie in sich, Devendra selbst erinnert gesanglich mitunter an Antony. "Seaside" fällt dagegen etwas ab, "Shabop Shalom" dagegen gelingt wieder ganz großartig. Der Sänger spricht ein langes Intro, bevor er schwärmerisch sein Herz der Dame seiner Träume ausschüttet. In "Tonada Yanomaninista" klingt Banhart dann auf einmal wie die Essenz aus Adam Green und Julian Casablancas. Dieser Mann ist ein fucking Chamäleon! Und so wandelt er sich weiter: Erst singt er wieder spanisch, dann verstärkt er sich auf "Saved" mit einem Gospelchor. "Lover" rockt verhalten vor sich hin, während "Carmencita" wiederum sexy in die Hüftgegend sticht. Die Rhythmen der lateinamerikanischen Volksmusik bereichern "Smokey ..." ganz ungemein, brechen sie doch den engen Singer/Songwriter-Kontext auf. Und noch hat der vollbärtige Musiker nicht alle Ässe aus dem Ärmel gezogen: "The Other Woman" wird von einem entspannten Dub-Reggae-Riddim getragen. Herrlich! Und dann stiehlt er sich mit den letzten drei Tracks ganz leise davon, der Devendra. Verzieht sich in seine Hütte auf den Bergen vor der Stadt, die zuvorderst Traumfabrik ist, schließt die Tür hinter sich, und das war's. Er ist schon ein Verrückter, aber irgendwie auch genial. © Laut
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Alternativ und Indie - Erschienen am 27. September 2004 | XL Recordings

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Alternativ und Indie - Erschienen am 1. August 2019 | Nonesuch

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Alternativ und Indie - Erschienen am 23. Juni 2021 | Dead Oceans

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Rock - Erschienen am 23. Oktober 2009 | Warner Records

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Alternativ und Indie - Erschienen am 28. Oktober 2002 | Young God Records

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Alternativ und Indie - Erschienen am 23. September 2016 | Nonesuch

Booklet
Alles beim Alten, möchte man meinen, wenn man die Informationen überfliegt. Wie der Vorgänger "Mala" (2013) in den eigenen vier Wänden in Los Angeles aufgenommen, begleitet von denselben Musikern und Produzenten (Noah Georgeson und Josiah Steinbrick). Auch das Cover stammt weiterhin vom Meister höchstpersönlich, schließlich hat Prestel 2015 eine Sammlung seiner grafischen Werke mit dem Titel "I Left My Noodle On Ramen Street" veröffentlicht. Doch ist es gerade der Titel des Albums, der zeigt, dass sich etwas geändert hat. Widmete Banhart den Vorgänger noch seiner Freundin, der serbischen Fotografin, Künstlerin und Model Ana Kraš ("Mala" bedeutet so etwas wie "Liebling"), klingt "Menschenaffe in pinkem Marmor" doch etwas kryptischer. Der Grund ist nachvollziehbar: Das Paar hat sich getrennt. Was in Banhart offenbar eine Welle der Melancholie ausgelöst hat. Sie sind immer noch da, die karibisch angehauchten Rhythmen, die kleinen eingestreuten Keyboard-Melodien, die Akustikgitarren. Auch seinen Sinn für Melodien hat er nicht verloren, wie die ersten zwei Stücke "Middle Names" und "Good Times Charlie" unter Beweis stellen. Doch alles in Moll, verglichen mit dem vergleichsweise fröhlich klingenden "Mala". Banhart scheint die Rolling Stones für sich entdeckt zu haben. Und den Blues. So zwinkert "Linda" "Angie" zu, auch wenn Banhart im Gegensatz zu Mick Jagger die Rolle der Frau einnimmt ("I'm a lonely woman / Alone in the world / Drifting through town"). Trotz eines wabernden Keyboards klingt der Beginn des abschließenden "Celebration" nach einer verlangsamten Version von "Wild Horses". "Ape In Pink Marble" zeigt, dass aus dem einstigen Folk-Freak ein Künstler Mitte 30 geworden ist, der immer noch mit seiner Identität hadert, es sich in seiner Nische aber gemütlich gemacht hat. Dafür hat er nun einen gewissen roten Faden gefunden, der ihm früher gefehlt hat und der das Album (endlich mal) zu einer Einheit macht. © Laut

Alternativ und Indie - Erschienen am 20. Juli 2021 | Dead Oceans

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Alternativ und Indie - Erschienen am 3. September 2020 | Nonesuch

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Alternativ und Indie - Erschienen am 16. Januar 2020 | Nonesuch

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Alternativ und Indie - Erschienen am 16. Juli 2020 | Nonesuch

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