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Die Alben

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Klassik - Erschienen am 15. April 2016 | ECM New Series

Hi-Res Booklet Auszeichnungen 5 de Diapason - Gramophone Award - 5 Sterne Fono Forum Klassik
Es ist eine Art Ritterschlag: Wer im oberpfälzischen Neumarkt im Reitstadel CDs aufnehmen darf, kann sich zu den gehobenen Vertretern der Branche rechnen. Das Danish String Quartet gehört nun dazu. Längst hat es im Konzertsaal seine Qualitäten nachgewiesen, nun präsentiert es sich auf dieser CD ebenso forsch und frisch wie in der Live-Situation. Auf dem Programm stehen „Arcadiana“, nostalgische Miniaturen von Thomas Adès von 1994, das „Quartetto Breve“ des dänischen Komponisten Per Nørgård (1952) sowie zehn Preludes des Nørgård-Schülers Hans Abrahamsen, ein Werk von 1973. Prädikat: entdeckens- und unbedingt hörenswert. Die vier Streicher präsentieren sich als hungrige Jungspunde, die vor keinem Risiko zurückscheuen. Bei ihnen wirkt die Musik herrlich ungezwungen, nie pädagogisch-gelehrig. Wie sie „Das klinget so herrlich, das klinget so schön“, diese Mozart-Anspielung und -Verfremdung aus der Adès-Sammlung, angehen, ist grandios. Der Aufschwung in höchste Höhen gelingt sphärenhaft leicht. Und dann baumeln lauter Silberstreife vom Himmel herab, nur die Zupfer des Cellos lassen noch eine gewisse Bodenhaftung erkennen. Das „Allegro risoluto“ des Nørgård-Quartetts eröffnet dann das Cello allein, so erdig und selbstbewusst, dass die anderen sich erst langsam, wie mit kurzen Fragen, hinzugesellen. Trotzdem entsteht bald, vor allem in den harmonisch reizvollen, lang gezogenen Akkorden, eine Einheit. Das Dänische Streichquartett scheut kein Risiko. Muss es auch nicht, denn der Klang bleibt immer intensiv und ausdrucksstark, beispielsweise bei den kleinen dynamischen Rückungen am Beginn des zweiten Abrahamsen-Prelude. Selbst beißende Harmonien werden hier nicht plump ins Schaufenster der Moderne gestellt, sondern in ein Ganzes, eine Erzählung eingebettet, und sei sie noch so knapp formuliert. Eine berauschende, innovative Aufnahme. © Vratz, Christoph / www.fonoforum.de
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Klassik - Erschienen am 22. September 2017 | ECM New Series

Hi-Res Booklet Auszeichnungen 5 Sterne Fono Forum Klassik
Hoppla, was ist denn das? Es dauert ein bis drei Sekunden, um diese eigentümlich schwebende Klangfarbe einzuordnen und sicher zu sein. Ja, tatsächlich, der Sound kommt von einem Harmonium. Sehr überraschend. Ein Streichquartett startet sein neues Album ganz ohne Streicher: der erste von vielen Hinweisen auf die außergewöhnliche Fantasie und Freiheit, die das Danish String Quartet auszeichnet. Wie schon auf seiner vielgelobten CD „Wood Works“ von 2014 bewegt sich das Ensemble auch mit der aktuellen Aufnahme abseits des klassischen Repertoires und streift durch die faszinierende Landschaft der nordischen Volksmusik. Das Danish String Quartet hat 16 Stücke aus acht Jahrhunderten skandinavischer Musiktradition ausgewählt, selbst arrangiert und zu einem Programm von einer guten Dreiviertelstunde verzahnt. Es beginnt mit einer geistlichen Hymne – mit dem ersten Geiger an den Tasten des Harmoniums –, blickt bis zur ältesten notierten dänischen Weise aus dem 14. Jahrhundert zurück und führt den Hörer über Schweden, die Shetlands und die Färöer wieder nach Dänemark. Auf dieser Rundreise bergen die vier Streicher einen Schatz an hierzulande kaum bis gar nicht bekannten Melodien und Tänzen, die sie stilsicher präsentieren: mit einem wunderbar schlichten Ton in den lyrischen Momenten – etwa bei einem Stück aus Fanø, das wehmütig auf die Nachbarinsel Rømø hinüberschaut –, mit einer mitreißenden Energie in den schnellen Sätzen, wie dem fetzigen „Shine you no more“, und mit einer Farbpalette, die an manchen Stellen geschmackvoll durch Instrumente wie Kontrabass, Klavier und Glockenspiel erweitert ist. Alle Arrangements stellen sich in den Dienst der Musik und fördern deren Schönheit zu Tage, ohne sie aufzumotzen. Diese komplett uneitle Freude an der Entdeckung, die Liebe zum natürlichen Ton dieser Melodien, prägt den Gesamteindruck der CD und schafft ein beglückendes Hörerlebnis. © Stäbler, Marcus / www.fonoforum.de
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Klassik - Erschienen am 24. August 2018 | ECM New Series

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Quartette - Erschienen am 21. September 2018 | ECM New Series

Hi-Res Booklet Auszeichnungen 5 de Diapason
Das Beethoven-Jubiläum 2020 wirft seine Schatten voraus. Viele Interpreten nehmen den Vorlauf zum 250. Geburtsjahr des Komponisten als Anreiz, sein Schaffen neu zu beleuchten, auch das Danish String Quartet. In einem Aufnahmezyklus mit dem Titel „Prism“ rückt das Ensemble die fünf letzten Quartette von Beethoven in den Fokus und konfrontiert sie mit je einer Bach-Fuge und einem Werk eines späteren Meisters, um die Traditionslinien der Musik zu verfolgen. Eine schlüssige Idee, weil Beethovens Polyfonie bei Bach anknüpft und seine neuartige Klangsprache viele Komponisten nach ihm beeinflusst hat. Allerdings wirkt das Konzept auf dem Papier noch überzeugender als in der Realität der ersten Folge: Die bloß zweiminütige Fuge von Bach in Es-Dur aus dem Wohltemperierten Klavier geht neben den zwei gewichtigen Werken von Beethoven und Schostakowitsch in derselben Tonart unter und bleibt deshalb nicht wirklich als roter Faden präsent. Doch davon abgesehen hinterlassen das Programm und die Interpretation einen so starken Eindruck, wie es bei diesem Ensemble zu erwarten war. Im düsteren letzten, aus sechs langsamen Sätzen gebauten Streichquartett von Dmitri Schostakowitsch formuliert das Danish String Quartet die Gesten der Einsamkeit oft mit kahlem, nacktem Klang. Die steilen Crescendi im zweiten Satz schneiden scharf in die Stille hinein und reißen ab ins Nichts. Keine Wärme, kein Trost, nur Bitternis und später ein eisiger Trauermarsch. Ganz anders der Ton in Beethovens op. 127: Dort packen die Musiker kraftvoll in die Saiten, nicht nur beim orchestralen Beginn. Die raschen Sätze drängen energisch voran, ohne jede Spätwerk-Verklärung, im Adagio singt das Danish String Quartet dagegen mit einem dichten Legato. Dass die melodische Linie da zu Beginn einen Tick zu gleichförmig phrasiert rüberkommt, gehört zu den ganz wenigen Durchhängern eines insgesamt packenden Albums. © Stäbler, Marcus / www.fonoforum.de
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Klassik - Erschienen am 21. September 2018 | ECM New Series

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Klassik - Erschienen am 16. August 2019 | ECM New Series

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Klassik - Erschienen am 13. September 2019 | ECM New Series

Hi-Res Booklet Auszeichnungen 5 de Diapason
Beethovens späte Quartette sind tief in der Tradition verwurzelt – und weisen zugleich weit in die Zukunft. Diese Verbindungen nachzuzeichnen, hat sich das Danish String Quartet als Ziel seiner Reihe „Prism“ vorgenommen. Das wird in der zweiten Folge noch schlüssiger erreicht als in der ersten. Bachs h-Moll-Fuge aus dem Wohltemperierten Klavier erklingt zu Beginn als exemplarisches Vorbild für das lineare Denken des späten Beethoven; im dritten Streichquartett von Alfred Schnittke zitiert und verfremdet der Komponist das Thema der Großen Fuge, mit der Beethoven die ursprüngliche Version seines B-Dur-Quartetts op. 130 beendet. Schon hier, bei Schnittke, demonstriert das Danish String Quartet die von ihm bekannte Flexibilität im Klang, mit einer Palette von vibratolos-fahlen Farben bis zur brutalen Attacke. Diese Bandbreite macht sich das Ensemble auch im besagten B-Dur-Quartett von Beethoven zunutze, findet aber insgesamt einen weicheren Zugang als man gewohnt ist. Nicht, weil etwa die schroffen Konturen geglättet würden; die Große Fuge wirkt genau so schroff, kontrastreich und beklemmend dicht, wie es der Notentext verlangt. Doch die lyrischen Momente der Musik treten stärker in den Vordergrund – schon im ersten Satz, dessen weit ausgreifende Linien die Streicher romantisch aussingen. Aber eben auch im dritten Satz, der hier viel weniger burschikos klingt als sonst, und im Alla danza tedesca, dessen engräumige Crescendobögen das Danish String Quartet sehr dezent ausformt. Die wunderbar innige Cavatina ist schließlich der Höhepunkt einer teilweise geradezu zärtlichen Interpretation. Für den warmherzigen Gesamteindruck dürfte nicht zuletzt auch die auffällige Präsenz der Bratschenstimme verantwortlich sein. © Stäbler, Marcus / www.fonoforum.de
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Klassik - Erschienen am 13. September 2019 | ECM New Series

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Klassik - Erschienen am 12. März 2021 | ECM New Series

Hi-Res Booklet Auszeichnungen Diapason d'or
Dies ist die dritte Folge in der fortlaufenden Prism-Reihe des Danish String Quartet, die zeigt, wie die Spektren von Bachs Fugen durch Beethovens Quartette gebrochen werden, um so neues Licht auf das Werk späterer Komponisten zu werfen. "Beethoven hatte eine grundsätzlich lineare Art der Entwicklung von Bach übernommen", merken die Dänen an, "und alles in Myriaden von verschiedenen Farben, Richtungen und Möglichkeiten aufgelöst – ähnlich wie ein Prisma einen Lichtstrahl aufspaltet". Hier folgt das Quartett dem Strahl von Johann Sebastian Bachs Fuge cis-moll aus dem Wohltemperierte Clavier I über Ludwig van Beethovens Streichquartett Nr. 14, Op.131, bis zu Béla Bartóks Streichquartett Nr. 1. © ECM New Series
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Klassik - Erschienen am 12. März 2021 | ECM New Series

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