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Rock - Erschienen am 1. November 1967 | Polydor Records

Hi-Res Auszeichnungen Qobuz' Schallplattensammlung
London im Herbst 1966: "Clapton is God!", prangt als schmückendes Graffito an zahllosen Häuserwänden der britischen Hauptstadt. Die Supergroup Cream hat gerade ihr erstes Album, "Fresh Cream" eingetütet und spielt einen Gig im Polytechnik-Club. Auf Drängen eines Freundes laden sie spontan während des Auftritts einen gerade erst - nur mit 40 geborgten Dollars - gelandeten, vollkommen unbekannten Gitarristen namens Jimi Hendrix zum Jam auf die Bühne. Der stöpselt sich kurzerhand in Jack Bruces Verstärker und nagelt den geschockten Clapton mit furiosem Spiel kurzerhand an die Wand. Bruce: "Jimi war erst seit einer Woche in London, hatte schon Gott getroffen und Gott komplett abgefackelt!" Dieses Schlüsselerlebnis führt nicht nur zu tiefer Freundschaft zwischen Clapton und Hendrix, sondern motiviert Cream auch zu einer der besten und einflussreichsten Rockplatten aller Zeiten: "Disraeli Gears"! Nach einem weiteren Konzert mit der Jimi Hendrix Experience schreibt ein hochgradig inspirierter Jack Bruce noch in derselben Nacht den Monsterhit "Sunshine Of Your Love", dessen prägnante Hook jedes Kind zwischen London, L.A. und Tokio seit fast 50 Jahren kennt. Das ist bei weitem nicht die einzige Superlative dieser zweiten Cream-Platte. Vieles, was heute selbstverständlich zur Popkultur gehört, findet hier seinen Urknall. Ihr "Tales Of Brave Ulysses" etwa verkörpert gemeinsam mit Hendrix' "Burning Of The Midnight Lamp" den Beginn musikhistorisch relevanter Verwendung des Wah-Wah-Pedals. Raufbold Ginger Baker krönt sich dieser Tage zum Erfinder des Drumsolos im Rockkontext. Und als Grundsteinlegung für Metal und alle anderen Arten härterer Gitarrenmusik stehen die "Disraeli Gears" souverän auf einem Podest zwischen Hendrix' "Are You Experienced" und Velvet Undergrounds Bananendebüt. Verglichen mit anderem zeitgenössischen Rock klingt dieser Song so gefährlich wie ein Wolf unter Schafen. Das Rezept ist ebenso einfach wie bahnbrechend innovativ. Die jazz-geschulten Bruce und Baker basteln einen höllisch harten und rauen Rhythmus, der dennoch konstant groovt. Während Ginger gern archaische Rhythmen afrikanischer Trommelkunst einwebt, wandelt Jack seinen Bass zum zupackend knurrenden Raubtier, das allzu gern und höchst effektiv mit Claptons E-Gitarre, um die Position des Lead-Instruments streitet. Der noch recht junge Slowhand gibt mit der Axt seine ganz eigene Mischung aus verzerrter Härte ("SWLABR") und drogenschwangerer Psychedelia ("World Of Pain") dazu. Schon jede einzelne dieser Ideen war für sich genommen für das Publikum neuartig. Zusammen genommen ergibt der farbenprächtige Klang-Cocktail eine geradezu revolutionäre Dimension. Clapton: "Hätten wir uns nicht so schnell aufgelöst, würde man uns heute wohl als erste Heavy Metal Band betrachten, obwohl wir so stark im Rhythm And Blues wurzeln. Led Zeppelin haben diese von uns liegen gelassene Fackel erfolgreich aufgenommen und weiter getragen." Baker sieht die Platte in einem ganz anderen Licht: "Man schreibt uns oft die Geburt des Metal zu. Sollte das zutreffen, hätte man das Kind wohl besser abtreiben sollen." Doch auch der gewohntermaßen recht spröde Charme dieses Rauhbeins kann nicht verhindern, dass nahezu jeder Metal-Drummer folgender Generationen ( z.B. Van Halen) den alten Londoner Haudegen als wesentlichen Einfluss und echte Ikone verehrt. Lieder wie "SWLABR" ("She Walks Like A Bearded Rainbow") oder "We're Going Wrong" verhalten sich zum Metal, wie das Mammut zum Elefanten. Bei den Texten von "Disraeli Gears" läßt sich Leadsänger und Hauptkomponist Bruce gern von Dichter Pete Brown unter die Arme greifen, der ihnen u.a. auch die Lyrics zu "I Feel Free" bastelte und die Zeilen von "White Room" beisteuert. Die Worte in "Ulysses" hingegen stammen von Claptons Nachbar, dem australischen Maler und Poeten Martin Sharp, der ihnen auch gleich das Titelbild pinselt. Seines Zeichens ebenfalls ein Meilenstein des Beginns zahlloser psychedelischer Artwork-Cover. Mit "Strange Brew", einem der seltenen Cream-Momente Claptons am Mikro, gelingt dem Powertrio dazu einer der schicksten Opener aller Zeiten. Die klingenscharfe Gitarre hackt sich wie ein Greif in die ebenso entrückt wie beschwörend gesungene Popmelodie. Als besonderen Anspieltipp sei jedem Novizen das filigrane "Dance The Night Away" empfohlen. Die anmutige Melodie schraubt sich aus dem stereo-verspielten Kampf seiner Instrumente hervor. Letztere ringen allesamt um Thron und Führung. Dabei vergessen sie nie, den Gesang angemessen songdienlich zu unterstützen. Zur Krönung gleitet Claptons Sechssaitige zwischendrin durch den Song wie der Läufer übers Schachbrett. "Dance myself to nothing. Vanish from this place./ Gonna turn myself to shadow. So I can't see your face./ Dance the night away." Acid hat dieses Album als heimliches Bandmitglied entscheidend mitgeprägt. Mann hört der Platte in jeder Sekunde den Übergang von der Unschuld zur Krise an. Immerhin war LSD bis kurz vor Beginn der Aufnahmen eine legale Substanz und man nahm den kreativen Schub gern an. Doch vor allem für Clapton wird es langsam problematisch. Bruce und Baker liegen sich - wie früher - dauernd in den Haaren. Beide Egomanen tauschen auf der Bühne wie im Studio gern Tritte und Handgreiflichkeiten aus. Der zurückhaltendere Clapton findet sich mehr und mehr auf dem undankbaren Posten des blitzableitenden Friedensstifters wieder. Zu viel für den sensiblen Gitarristen, der sich mit allerlei Rauschmitteln immer mehr von der zerstörerischen Aggression seiner Kumpanen abzukapseln sucht. Auf der Zielgeraden von "Disraeli Gears" überholt sie Hendrix noch dazu ein weiteres Mal. Sein simultan entstandenes "Are You Experienced?" erscheint einige Monate zuvor und degradiert die Cream-Platte zunächst zum Nachzügler. Sehr zum Verdruss Claptons sprechen in den ersten Monaten nach der Veröffentlichung fast alle von Jimi und kaum jemand von Cream. Diese popkulturelle Ladehemmung lag einzig an einer Verzögerung beim Erstellen des Albumcovers. Sie konnte den verdienten Siegeszug zum Glück jedoch nicht aufhalten. Nach dem Ende von Cream verstreut es die drei Mitglieder dann recht schnell in alle Winde. Hendrix stirbt. Clapton startet seine Solokarriere, verliebt sich unglücklich in die Frau von Kumpel George Harrison und gerät an die Nadel. Der wilde Baker macht einen Nachtclub in Nigeria auf und spielt Platten von Fela Kuti oder Johnny Rottens P.I.L. ein. Jack Bruce gelingt bis zu seinem Tod 2014 kein echtes Anknüpfen an die erfolgreiche Cream-Ära. So erfüllt sich die Prophezeiung der "Disraeli Gears" schlussendlich selbst: "You've got that rainbow feel but the rainbow has a beard." © Laut
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Rock - Erschienen am 1. August 1968 | Polydor Records

Hi-Res Auszeichnungen Qobuz' Schallplattensammlung
London im Herbst 1966: "Clapton is God!", prangt als schmückendes Graffito an zahllosen Häuserwänden der britischen Hauptstadt. Die Supergroup Cream hat gerade ihr erstes Album, "Fresh Cream" eingetütet und spielt einen Gig im Polytechnik-Club. Auf Drängen eines Freundes laden sie spontan während des Auftritts einen gerade erst - nur mit 40 geborgten Dollars - gelandeten, vollkommen unbekannten Gitarristen namens Jimi Hendrix zum Jam auf die Bühne. Der stöpselt sich kurzerhand in Jack Bruces Verstärker und nagelt den geschockten Clapton mit furiosem Spiel kurzerhand an die Wand. Bruce: "Jimi war erst seit einer Woche in London, hatte schon Gott getroffen und Gott komplett abgefackelt!" Dieses Schlüsselerlebnis führt nicht nur zu tiefer Freundschaft zwischen Clapton und Hendrix, sondern motiviert Cream auch zu einer der besten und einflussreichsten Rockplatten aller Zeiten: "Disraeli Gears"! Nach einem weiteren Konzert mit der Jimi Hendrix Experience schreibt ein hochgradig inspirierter Jack Bruce noch in derselben Nacht den Monsterhit "Sunshine Of Your Love", dessen prägnante Hook jedes Kind zwischen London, L.A. und Tokio seit fast 50 Jahren kennt. Das ist bei weitem nicht die einzige Superlative dieser zweiten Cream-Platte. Vieles, was heute selbstverständlich zur Popkultur gehört, findet hier seinen Urknall. Ihr "Tales Of Brave Ulysses" etwa verkörpert gemeinsam mit Hendrix' "Burning Of The Midnight Lamp" den Beginn musikhistorisch relevanter Verwendung des Wah-Wah-Pedals. Raufbold Ginger Baker krönt sich dieser Tage zum Erfinder des Drumsolos im Rockkontext. Und als Grundsteinlegung für Metal und alle anderen Arten härterer Gitarrenmusik stehen die "Disraeli Gears" souverän auf einem Podest zwischen Hendrix' "Are You Experienced" und Velvet Undergrounds Bananendebüt. Verglichen mit anderem zeitgenössischen Rock klingt dieser Song so gefährlich wie ein Wolf unter Schafen. Das Rezept ist ebenso einfach wie bahnbrechend innovativ. Die jazz-geschulten Bruce und Baker basteln einen höllisch harten und rauen Rhythmus, der dennoch konstant groovt. Während Ginger gern archaische Rhythmen afrikanischer Trommelkunst einwebt, wandelt Jack seinen Bass zum zupackend knurrenden Raubtier, das allzu gern und höchst effektiv mit Claptons E-Gitarre, um die Position des Lead-Instruments streitet. Der noch recht junge Slowhand gibt mit der Axt seine ganz eigene Mischung aus verzerrter Härte ("SWLABR") und drogenschwangerer Psychedelia ("World Of Pain") dazu. Schon jede einzelne dieser Ideen war für sich genommen für das Publikum neuartig. Zusammen genommen ergibt der farbenprächtige Klang-Cocktail eine geradezu revolutionäre Dimension. Clapton: "Hätten wir uns nicht so schnell aufgelöst, würde man uns heute wohl als erste Heavy Metal Band betrachten, obwohl wir so stark im Rhythm And Blues wurzeln. Led Zeppelin haben diese von uns liegen gelassene Fackel erfolgreich aufgenommen und weiter getragen." Baker sieht die Platte in einem ganz anderen Licht: "Man schreibt uns oft die Geburt des Metal zu. Sollte das zutreffen, hätte man das Kind wohl besser abtreiben sollen." Doch auch der gewohntermaßen recht spröde Charme dieses Rauhbeins kann nicht verhindern, dass nahezu jeder Metal-Drummer folgender Generationen ( z.B. Van Halen) den alten Londoner Haudegen als wesentlichen Einfluss und echte Ikone verehrt. Lieder wie "SWLABR" ("She Walks Like A Bearded Rainbow") oder "We're Going Wrong" verhalten sich zum Metal, wie das Mammut zum Elefanten. Bei den Texten von "Disraeli Gears" läßt sich Leadsänger und Hauptkomponist Bruce gern von Dichter Pete Brown unter die Arme greifen, der ihnen u.a. auch die Lyrics zu "I Feel Free" bastelte und die Zeilen von "White Room" beisteuert. Die Worte in "Ulysses" hingegen stammen von Claptons Nachbar, dem australischen Maler und Poeten Martin Sharp, der ihnen auch gleich das Titelbild pinselt. Seines Zeichens ebenfalls ein Meilenstein des Beginns zahlloser psychedelischer Artwork-Cover. Mit "Strange Brew", einem der seltenen Cream-Momente Claptons am Mikro, gelingt dem Powertrio dazu einer der schicksten Opener aller Zeiten. Die klingenscharfe Gitarre hackt sich wie ein Greif in die ebenso entrückt wie beschwörend gesungene Popmelodie. Als besonderen Anspieltipp sei jedem Novizen das filigrane "Dance The Night Away" empfohlen. Die anmutige Melodie schraubt sich aus dem stereo-verspielten Kampf seiner Instrumente hervor. Letztere ringen allesamt um Thron und Führung. Dabei vergessen sie nie, den Gesang angemessen songdienlich zu unterstützen. Zur Krönung gleitet Claptons Sechssaitige zwischendrin durch den Song wie der Läufer übers Schachbrett. "Dance myself to nothing. Vanish from this place./ Gonna turn myself to shadow. So I can't see your face./ Dance the night away." Acid hat dieses Album als heimliches Bandmitglied entscheidend mitgeprägt. Mann hört der Platte in jeder Sekunde den Übergang von der Unschuld zur Krise an. Immerhin war LSD bis kurz vor Beginn der Aufnahmen eine legale Substanz und man nahm den kreativen Schub gern an. Doch vor allem für Clapton wird es langsam problematisch. Bruce und Baker liegen sich - wie früher - dauernd in den Haaren. Beide Egomanen tauschen auf der Bühne wie im Studio gern Tritte und Handgreiflichkeiten aus. Der zurückhaltendere Clapton findet sich mehr und mehr auf dem undankbaren Posten des blitzableitenden Friedensstifters wieder. Zu viel für den sensiblen Gitarristen, der sich mit allerlei Rauschmitteln immer mehr von der zerstörerischen Aggression seiner Kumpanen abzukapseln sucht. Auf der Zielgeraden von "Disraeli Gears" überholt sie Hendrix noch dazu ein weiteres Mal. Sein simultan entstandenes "Are You Experienced?" erscheint einige Monate zuvor und degradiert die Cream-Platte zunächst zum Nachzügler. Sehr zum Verdruss Claptons sprechen in den ersten Monaten nach der Veröffentlichung fast alle von Jimi und kaum jemand von Cream. Diese popkulturelle Ladehemmung lag einzig an einer Verzögerung beim Erstellen des Albumcovers. Sie konnte den verdienten Siegeszug zum Glück jedoch nicht aufhalten. Nach dem Ende von Cream verstreut es die drei Mitglieder dann recht schnell in alle Winde. Hendrix stirbt. Clapton startet seine Solokarriere, verliebt sich unglücklich in die Frau von Kumpel George Harrison und gerät an die Nadel. Der wilde Baker macht einen Nachtclub in Nigeria auf und spielt Platten von Fela Kuti oder Johnny Rottens P.I.L. ein. Jack Bruce gelingt bis zu seinem Tod 2014 kein echtes Anknüpfen an die erfolgreiche Cream-Ära. So erfüllt sich die Prophezeiung der "Disraeli Gears" schlussendlich selbst: "You've got that rainbow feel but the rainbow has a beard." © Laut
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Rock - Erschienen am 9. Dezember 1966 | Polydor Records

Hi-Res
Fresh Cream represents so many different firsts, it's difficult to keep count. Cream, of course, was the first supergroup, but their first album not only gave birth to the power trio, it also was instrumental in the birth of heavy metal and the birth of jam rock. That's a lot of weight for one record and, like a lot of pioneering records, Fresh Cream doesn't seem quite as mighty as what would come later, both from the group and its acolytes. In retrospect, the moments on the LP that are a bit unformed -- in particular, the halting waltz of "Dreaming" never achieves the sweet ethereal atmosphere it aspires to -- stand out more than the innovations, which have been so thoroughly assimilated into the vocabulary of rock & roll, but Fresh Cream was a remarkable shift forward in rock upon its 1966 release and it remains quite potent. Certainly at this early stage the trio was still grounded heavily in blues, only fitting given guitarist Eric Clapton's stint in John Mayall's Bluesbreakers, which is where he first played with bassist Jack Bruce, but Cream never had the purist bent of Mayall, and not just because they dabbled heavily in psychedelia. The rhythm section of Bruce and Ginger Baker had a distinct jazzy bent to their beat; this isn't hard and pure, it's spongy and elastic, giving the musicians plenty of room to roam. This fluidity is most apparent on the blues covers that take up nearly half the record, especially on "Spoonful," where the swirling instrumental interplay, echo, fuzz tones, and overwhelming volume constitute true psychedelic music, and also points strongly toward the guitar worship of heavy metal. Almost all the second side of Fresh Cream is devoted to this, closing with Baker's showcase "Toad," but for as hard and restless as this half of the album is, there is some lightness on the first portion of the record where Bruce reveals himself as an inventive psychedelic pop songwriter with the tense, colorful "N.S.U." and the hook- and harmony-laden "I Feel Free." Cream shows as much force and mastery on these tighter, poppier tunes as they do on the free-flowing jams, yet they show a clear bias toward the long-form blues numbers, which makes sense: they formed to be able to pursue this freedom, which they do so without restraint. If at times that does make the album indulgent or lopsided, this is nevertheless where Cream was feeling their way forward, creating their heavy psychedelic jazz-blues and, in the process, opening the door to all kinds of serious rock music that may have happened without Fresh Cream, but it just would not have happened in the same fashion as it did with this record as precedent. © Stephen Thomas Erlewine /TiVo
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Rock - Erschienen am 1. Januar 1969 | Polydor Records

Hi-Res
After a mere three albums in just under three years, Cream called it quits in 1969. Being proper gentlemen, they said their formal goodbyes with a tour and a farewell album called -- what else? -- Goodbye. As a slim, six-song single LP, it's far shorter than the rambling, out-of-control Wheels of Fire, but it boasts the same structure, evenly dividing its time between tracks cut on-stage and in the studio. While the live side contains nothing as indelible as "Crossroads," the live music on the whole is better than that on Wheels of Fire, capturing the trio at an empathetic peak as a band. It's hard, heavy rock, with Cream digging deep into their original "Politician" with the same intensity as they do on "Sitting on Top of the World," but it's the rampaging "I'm So Glad" that illustrates how far they've come; compare it to the original studio version on Fresh Cream and it's easy to see just how much further they're stretching their improvisation. The studio side also finds them at something of a peak. Boasting a song apiece from each member, it opens with the majestic classic "Badge," co-written by Eric Clapton and George Harrison and ranking among both of their best work. It's followed by Jack Bruce's "Doing That Scrapyard Thing," an overstuffed near-masterpiece filled with wonderful, imaginative eccentricities, and finally, there's Ginger Baker's tense, dramatic "What a Bringdown," easily the best original he contributed to the group. Like all of Cream's albums outside Disraeli Gears, Goodbye is an album of moments, not a tight cohesive work, but those moments are all quite strong on their own terms, making this a good and appropriate final bow. © Stephen Thomas Erlewine /TiVo
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Rock - Erschienen am 30. September 2005 | Reprise

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Rock - Erschienen am 1. Januar 1995 | Polydor Records

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Rock - Erschienen am 6. März 2020 | UMC (Universal Music Catalogue)

Nur etwas mehr als zwei Jahre reichen dem englischen Power-Trio Cream, um sich mit einer Fusion aus Bluesrock, Hard Rock und Psychedelic Rock den bis heute unangefochtenen Legendenstatus zu erspielen. Von zeitgenössischen Kritikern treffend als "musikalische Autorität, die nur die Tauben nicht honorieren können und die nur die Ignoranten nicht hören" bezeichnet, schien der kometenhafte, äußerst rasante Weg der Virtuosen in den Rockolymp vorgezeichnet. Im Dezember 1966 erscheint mit "Fresh Cream" der Startschuss der beispiellosen Karriere des von Beginn an als Supergroup gefeierten Trios. Eric Clapton gilt zu der Zeit bereits als überirdische Musikgröße. Dank seines begnadeten Spiels bei den Yardbirds und bei John Mayall & The Bluesbreakers verehren ihn Kritiker wie Fans als Gitarrengott. Die gemeinsam von Alexis Korners Blues Incorporated (Englands erste elektrisch verstärkt spielende Bluesband) sowie der Graham Bond Organisation kommenden Zankhähne Bassist Jack Bruce (1943-2014) und Schlagzeuger Ginger Baker (1939-2019) genießen ebenfalls bereits längst einen herausragenden Ruf als Meister ihrer Instrumente. Der 1967er-Meilenstein "Disraeli Gears" verhilft Cream zum Durchbruch in den USA. Dort mausern sie sich, neben den Beatles und den Rolling Stones, als eines der ersten Power-Trios überhaupt (Hendrix gründet seine Jimi Hendrix Experience erst Monate später), zu Englands wichtigstem Musikexport. So exzessiv die Konzerte, so exzessiv-destruktiv brennt das kreative Potential zwischen den drei Egos der Protagonisten. Mitte 1967 nehmen die seit Jahren herrschenden Spannungen zwischen Baker und Bruce wieder verstärkt zu. Teilweise kulminieren sie in offenen Kämpfen auf der Bühne oder Sabotageakten am Instrument des jeweils anderen. Der vermittelnd dazwischenstehende Clapton verliert immer mehr die Lust an der Band und flüchtet sich in zunehmenden Drogenkonsum. Wenig überraschend verkünden Cream kurz vor Release ihres dritten Albums "Wheels Of Fire" das Ende und ihre Abschiedstour für den Herbst 1968. Die erste als solche angekündigte einer großen Rockband in der Geschichte der Populärmusik. Über ein halbes Jahrhundert später veröffentlicht Polydor mit "Goodbye Tour Live 1968" nun gebündelt in einer Box den US-Tourauftakt vom 4. Oktober im Oakland Coliseum sowie die Konzerte vom 19. Oktober im Los Angeles Forum, vom 20. Oktober im San Diego Sports Arena und das in der Londoner Royal Albert Hall stattfindende Tourfinale (26. November). Die Setlists ähneln im Großen und Ganzen jener der regulären Tour, die ein paar Monate vorher über die Bühne ging. Hinsichtlich der Songauswahl liegt der Fokus klar auf "Fresh Cream" und "Wheels Of Fire". Alle Mitschnitte auf "Goodbye Tour Live 1968" beginnen mit dem Klassiker "White Room" und dem süffisanten "Politician". Gerade der Oakland-Show hört man dabei deutlich an, dass sich das Trio nach mehrmonatiger Konzertpause ohne Probe (außer einem kurzen Soundcheck vor der Show) erst noch richtig aufeinander einspielen musste. Die Band entschuldigt sich dem Publikum gegenüber sogar dafür, "ein wenig eingerostet" zu sein. Besonders deutlich kommt das am Ende des stark ausgedehnten "I'm So Glad" zum Tragen. Fast wirkt es hier, als spielten Bruce und Clapton während des Jams aneinander vorbei. Highlights der Show: Das sehr weitläufige "Spoonful" und das furiose "Passing The Time", nach dessen Einführung Ginger Baker zu einem achtminütige Drumsolo inklusive beeindruckendem Doublebass-Exzess ansetzt und damit verdeutlicht, wie stark er das Schlagzeugspiel in der Rockmusik bis heute nachhaltig beeinflusst. Als einer der ersten importiert Baker das Spiel mit zwei Basstrommeln vom Jazz in den Rock und etabliert dort, ebenfalls als Pionier vorangehend, die lange Tradition des Schlagzeugsolos. Die genau in der Mitte des Tourplans liegenden Auftritte im Los Angeles Forum und ein Tag später in der San Diego Sports Arena bilden mit ihren identischen Setlists sowohl musikalisch als auch klangtechnisch das Herzstück der Box. Im Forum vom ehemaligen The Electric Flag- und Hendrix' "Electric Ladyland" Session-Drummer Buddy Miles ehrfurchtsvoll würdigend als "drei verdammt fantastisch groovende Typen, [...] die immer noch da sind und immer da sein werden" angekündigt, spielen sich Cream wie eine bestens geölte Maschine gemeinsam in einen Rausch. Claptons feurig-hingebungsvolles Spiel, Bruce' bis zum Anschlag aufgerissene Marshall-Amps sowie Bakers treibender Mix aus Rhythm And Blues-Pattern und afrikanischen Polyrhythmen addieren sich hier zu einem unglaublich lebendigen und organischen Komplex. Die Maxime der live absolut gleichberechtigt aufspielenden Supergroup im Forum und in San Diego: Klotzen statt Kleckern! Das gilt in besonderem Maße für Ginger Baker, der sich in den riesigen Spielstätten neben Bruce' sonischem Erdbeben zum Teil kaum hört und daher extra aggressiv in die Felle drischt. "Es war derart laut auf der Bühne, dass meine Hände vom harten Spiel zu einem riesigen Meer aus Blasen wurden" so Baker. Dass er am Schlagzeug eine Klasse für sich ist, zeigt er in seinen jeweils knapp zehnminütigen, jedesmal unterschiedlichen Drumsoli in "Toad". Mit dem aus Graham Bond Organisation-Zeiten stammenden "Traintime" hat hier auch Jack Bruce unter Bakers Takt einen Soloauftritt der Extraklasse - allerdings an der Mundharmonika und nicht am Bass. Nach den langsamen "Wheels Of Fire"-Bluesnummern "Politician" und dem 1930 von Walter Vinson gemeinsam mit Lonnie Chatmon geschriebenen "Sitting On Top Of The World" setzen Cream zum Flug an und ziehen in den für jede Cream-Show typischen Improvisationen alle Register ihres Könnens. Zwar gehören solche Jams zu jener Zeit zum guten Ton aller ernsthaften Rockbands. Niemand jedoch praktiziert das Improvisieren und Solieren von Show zu Show derart kraftvoll, mächtig und explosiv wie Cream. Vor allem der Mitschnitt der fantastischen San Diego-Show steht hier für sich. Beeindruckend, wie Clapton, Bruce und Baker die Anfänge und Enden von "I'm So Glad", "Sunshine Of Your Love" oder "Spoonful" als Startrampe und Landeplatz für ihre orgiastischen, komplett freien Improvisationen nutzen. Gegensätzlich zur hohen Klangqualität der ersten drei Mitschnitte, deren Masters anhand der analogen Originalbändern erstellt wurden, kommt der Sound des Abschiedskonzerts in der Londoner Royal Albert Hall nicht über Bootleg-Qualität hinaus. Die Aufnahme klingt sehr roh und verwaschen, wodurch viele Details einfach im Klangbrei untergehen. Einzig Bakers Solo in "Toad" profitiert hier vom starken Rückhall innerhalb des traditionsreichen Kuppelbaus. Die dreiwöchige Konzertpause nach dem letzten USA-Gig offenbart vor allem aber auch eines: Eine Band, die ihren Zenit zum Ende hin bereits überschritten hatte. Mit fast der gleichen Setlist wie in San Diego und etwas geringerem Fokus auf Improvisation beenden Cream ihr Heimspiel und ihre Karriere mit dem überraschenden Instrumental "Steppin' Out", das Clapton bereits mit den Bluesbreakers und seinem ephemeren Projekt Powerhouse spielte. Vielleicht die beste Wahl, eine Band, der es immer nur um das Spielen ging, mit einem Instrumental zu Grabe zu tragen. Für Cream ist es kein guter Abschlussgig. Nach etwas mehr als einer Stunde und einem nüchternen, knappen Dankesspruch ist Schluss. Von nostalgischen Gefühlen wie etwa während Buddy Miles' kurzer Ansprache vor Beginn der San Diego-Show in London keine Spur. Dass BBC-DJ und Royal Albert Hall-Moderator John Peel den Abend mit einem kantigen "das muss es jetzt wirklich gewesen sein" beendet, passt da nur ins Bild. Von den insgesamt 36 Tracks auf "Goodbye Tour Live 1968" erscheinen 29 erstmals auf CD. Dazu gehört das Abschiedskonzert, das bisher nur auf VHS und DVD existierte. Die im Los Angeles Forum gespielten "I'm So Glad", "Politician" und "Sitting On Top Of The World" veröffentlichten Cream 1969 auf dem offiziellen, halbgaren vierten Album "Goodbye". Das ebenfalls im Forum mitgeschnittene "Spoonful" verwendete Clapton selbst für den Soundtrack zu seiner autobiographischen Dokumentation "Life In 12 Bars". "White Room", "Politician" und "Deserted Cities Of The Heart" vom Tourauftakt in Oakland erschienen bereits 1972 auf "Live Cream Volume II". Mit den vier kompletten Mitschnitten von Creams finaler Konzertreise auf "Goodbye Tour Live 1968" veröffentlicht Polydor das definitive Abschiedsdokument der Supergroup. Ein 65-seitiges Buch mit einem Essay von Rolling Stone-Redakteur David Fricke, zahlreichen Fotos der Tour und ausgewählten Zeitungsartikeln rundet das Release ab. Nach einem Wahnsinnsritt mit knapp 400 Konzerten innerhalb kürzester Zeit zeigt die musikhistorisch bedeutende Box zwar, dass Cream vor allem während ihres letzten Konzertes aufgrund tiefgreifender Spannungen im Bandgefüge business as usual abspulten. Viel wichtiger aber zeigt sie mit den beiden herausragenden Shows der Tourmitte die Strahlkraft der übermächtigen Formation. "Man muss noch Chaos in sich tragen, um einen tanzenden Stern zu gebären", schrieb Friedrich Nietzsche. Cream verkörpern damals wie heute beides wie keine andere Band. © Laut
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Rock - Erschienen am 1. April 1970 | UMC (Universal Music Catalogue)

Hi-Res
Sehen wir genauer hin, dann merken wir, dass Cream in der Geschichte des Rock gar nicht so viel Platz einnimmt. Eine zweieinhalbjährige Karriere, vier Studioalben, etwa vierzig Songs. Warum also so ein Geschrei? Die Antwort liegt zum Teil in diesem Live Cream, dem ersten Teil eines Best of, das… vierzehn Monate nach dem letzten Album der Gruppe erschien, Goodbye (veröffentlicht im Februar 69). Damals verkaufte sich das schnell, und zwar aus einem guten Grund: Das mit dem Aushängeschild „größte Supergroup des Rock“ gekennzeichnete Trio bestand aus dem Sänger/Bassisten Jack Bruce, dem Gitarristen Eric Clapton und Ginger Baker, dem Star unter den Schlagzeugern des Rock/Jazz/Fusion und besaß somit einen bestechenden Marktwert, vor allem, was seine Bühnenauftritte betraf, die die ganzen Amateure von instrumentalem Know-how anzog und die mit den vier Live-Titeln dieser Neuausgabe großzügig bedient wurden.Clapton sagte, dass in den Konzerten von Cream viel Show gemacht wurde und er hatte dazu selbst mit einem langen, zweiminütigen Solo in Sleepy Time Time entsprechend beigetragen. Er sagte auch, dass die Musiker des Trios nicht besonders gut aufeinander aufpassten, und das ist in dem tunnelartigen Outro auch zu hören. In der Titelliste ist auch Fusion zu finden, vertreten mit Sweet Wine, und der Delta-Blues-Klassiker Rollin' and Tumblin', den insbesondere Muddy Waters eingespielt hatte. Das ist ein Up-Tempo-Song, der bis auf 140-158 bpm hinaufklettert und für den Ginger Baker alle Register zieht. Lawdy Mama ist die einzige Studioaufnahme der Platte und eine Neuinterpretation von dem 1965 von Junior Wells zusammen mit Buddy Guy (ursprünglich Buddy Moss, 1934) veröffentlichten Hey Lawdy Mama. Das Arrangement unterscheidet sich von Wells‘ Version und einige Monate später ändern Cream auch den Text und das Resultat heißt dann Strange Brew, ein Song, der viel eher zum Pop zählt und einer ihrer Hits werden sollte. © Smaël Bouaici/Qobuz
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Rock - Erschienen am 8. Dezember 1972 | Polydor Records

Hi-Res
An oft-overlooked curio, Live Cream, Vol. 2 appeared at a very odd time, with very little warning, almost two years after its predecessor -- and at virtually the same time as the related (though not overlapping) History of Eric Clapton. And both showed up, not coincidentally, at a point when Clapton, unbeknownst to most of the public, was sidelined with a crippling heroin addiction -- this album helped keep him in the public eye, as a singer as well as a guitarist. On its face, Live Cream, Vol. 2 is a more ambitious album that its predecessor, offering more songs and including concert versions of two of the group's AM radio hits (as opposed to the album tracks that comprised the repertory on Live Cream, Vol. 1). And it is just about essential listening for anyone who wants to understand what Cream was about, which was live performance. Utilizing -- for the time -- state-of-the-art mobile recording equipment, it was a significant achievement at the time in capturing the genuine sound of a high-wattage power trio on-stage, playing away at full volume, and the overall sonic excellence here must surely be credited to engineers Tom Dowd and Bill Halverson. The feeling that you are in the front row is very much in evidence, and this is largely due to their ability to capture the band's live fury with clarity and intimacy, down to every nuance of Ginger Baker's playing. As for the performances, this record does capture the band at their peak, though perhaps not at the very best moments of that peak -- the group made their reputation as a live act with epic, lengthy jams that verged on jazz, but the repertory represented here (as opposed to that on Live Cream, Vol. 1) is more focused on their pop/rock efforts, such as "White Room," "Sunshine of Your Love," "Tales of Brave Ulysses," etc., which don't lend themselves as easily (or at all) to opening out in extended jams, in the manner of, say, "N.S.U." or "Sweet Wine," or the legendary "Spoonful"; additionally, numbers such as "Sunshine of Your Love" and, in particular, "White Room," require more vocal dexterity than Clapton and bassist/singer Jack Bruce could muster in this kind of concert setting -- their singing, especially on "White Room" comes close to breaking down ("Sunshine of Your Love" fares better), whereas their playing holds together, almost better than perfect at times. "Deserted Cities of the Heart" -- which opens the album -- comes off exceptionally well as a concert piece, the bass and guitar actually combining to overcome the absences of swooping cellos, acoustic guitars, and other accompanying instruments from the studio rendition. And there is one priceless example of Cream in a full-tilt jam, on the 13-plus-minute closing cut "Steppin' Out" -- the band's sheer energy overcomes what minor deficiencies there are in the overall sound quality. And coupled with the compact, four- to five-minute versions of "Deserted Cities of the Heart" and "Tales of Brave Ulysses," among others, the album is a vital, intense, and enjoyable listen that is ultimately rewarding. © Matthew Greenwald & Bruce Eder /TiVo
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Rock - Erschienen am 1. November 1967 | Polydor Records

Hi-Res
London im Herbst 1966: "Clapton is God!", prangt als schmückendes Graffito an zahllosen Häuserwänden der britischen Hauptstadt. Die Supergroup Cream hat gerade ihr erstes Album, "Fresh Cream" eingetütet und spielt einen Gig im Polytechnik-Club. Auf Drängen eines Freundes laden sie spontan während des Auftritts einen gerade erst - nur mit 40 geborgten Dollars - gelandeten, vollkommen unbekannten Gitarristen namens Jimi Hendrix zum Jam auf die Bühne. Der stöpselt sich kurzerhand in Jack Bruces Verstärker und nagelt den geschockten Clapton mit furiosem Spiel kurzerhand an die Wand. Bruce: "Jimi war erst seit einer Woche in London, hatte schon Gott getroffen und Gott komplett abgefackelt!" Dieses Schlüsselerlebnis führt nicht nur zu tiefer Freundschaft zwischen Clapton und Hendrix, sondern motiviert Cream auch zu einer der besten und einflussreichsten Rockplatten aller Zeiten: "Disraeli Gears"! Nach einem weiteren Konzert mit der Jimi Hendrix Experience schreibt ein hochgradig inspirierter Jack Bruce noch in derselben Nacht den Monsterhit "Sunshine Of Your Love", dessen prägnante Hook jedes Kind zwischen London, L.A. und Tokio seit fast 50 Jahren kennt. Das ist bei weitem nicht die einzige Superlative dieser zweiten Cream-Platte. Vieles, was heute selbstverständlich zur Popkultur gehört, findet hier seinen Urknall. Ihr "Tales Of Brave Ulysses" etwa verkörpert gemeinsam mit Hendrix' "Burning Of The Midnight Lamp" den Beginn musikhistorisch relevanter Verwendung des Wah-Wah-Pedals. Raufbold Ginger Baker krönt sich dieser Tage zum Erfinder des Drumsolos im Rockkontext. Und als Grundsteinlegung für Metal und alle anderen Arten härterer Gitarrenmusik stehen die "Disraeli Gears" souverän auf einem Podest zwischen Hendrix' "Are You Experienced" und Velvet Undergrounds Bananendebüt. Verglichen mit anderem zeitgenössischen Rock klingt dieser Song so gefährlich wie ein Wolf unter Schafen. Das Rezept ist ebenso einfach wie bahnbrechend innovativ. Die jazz-geschulten Bruce und Baker basteln einen höllisch harten und rauen Rhythmus, der dennoch konstant groovt. Während Ginger gern archaische Rhythmen afrikanischer Trommelkunst einwebt, wandelt Jack seinen Bass zum zupackend knurrenden Raubtier, das allzu gern und höchst effektiv mit Claptons E-Gitarre, um die Position des Lead-Instruments streitet. Der noch recht junge Slowhand gibt mit der Axt seine ganz eigene Mischung aus verzerrter Härte ("SWLABR") und drogenschwangerer Psychedelia ("World Of Pain") dazu. Schon jede einzelne dieser Ideen war für sich genommen für das Publikum neuartig. Zusammen genommen ergibt der farbenprächtige Klang-Cocktail eine geradezu revolutionäre Dimension. Clapton: "Hätten wir uns nicht so schnell aufgelöst, würde man uns heute wohl als erste Heavy Metal Band betrachten, obwohl wir so stark im Rhythm And Blues wurzeln. Led Zeppelin haben diese von uns liegen gelassene Fackel erfolgreich aufgenommen und weiter getragen." Baker sieht die Platte in einem ganz anderen Licht: "Man schreibt uns oft die Geburt des Metal zu. Sollte das zutreffen, hätte man das Kind wohl besser abtreiben sollen." Doch auch der gewohntermaßen recht spröde Charme dieses Rauhbeins kann nicht verhindern, dass nahezu jeder Metal-Drummer folgender Generationen ( z.B. Van Halen) den alten Londoner Haudegen als wesentlichen Einfluss und echte Ikone verehrt. Lieder wie "SWLABR" ("She Walks Like A Bearded Rainbow") oder "We're Going Wrong" verhalten sich zum Metal, wie das Mammut zum Elefanten. Bei den Texten von "Disraeli Gears" läßt sich Leadsänger und Hauptkomponist Bruce gern von Dichter Pete Brown unter die Arme greifen, der ihnen u.a. auch die Lyrics zu "I Feel Free" bastelte und die Zeilen von "White Room" beisteuert. Die Worte in "Ulysses" hingegen stammen von Claptons Nachbar, dem australischen Maler und Poeten Martin Sharp, der ihnen auch gleich das Titelbild pinselt. Seines Zeichens ebenfalls ein Meilenstein des Beginns zahlloser psychedelischer Artwork-Cover. Mit "Strange Brew", einem der seltenen Cream-Momente Claptons am Mikro, gelingt dem Powertrio dazu einer der schicksten Opener aller Zeiten. Die klingenscharfe Gitarre hackt sich wie ein Greif in die ebenso entrückt wie beschwörend gesungene Popmelodie. Als besonderen Anspieltipp sei jedem Novizen das filigrane "Dance The Night Away" empfohlen. Die anmutige Melodie schraubt sich aus dem stereo-verspielten Kampf seiner Instrumente hervor. Letztere ringen allesamt um Thron und Führung. Dabei vergessen sie nie, den Gesang angemessen songdienlich zu unterstützen. Zur Krönung gleitet Claptons Sechssaitige zwischendrin durch den Song wie der Läufer übers Schachbrett. "Dance myself to nothing. Vanish from this place./ Gonna turn myself to shadow. So I can't see your face./ Dance the night away." Acid hat dieses Album als heimliches Bandmitglied entscheidend mitgeprägt. Mann hört der Platte in jeder Sekunde den Übergang von der Unschuld zur Krise an. Immerhin war LSD bis kurz vor Beginn der Aufnahmen eine legale Substanz und man nahm den kreativen Schub gern an. Doch vor allem für Clapton wird es langsam problematisch. Bruce und Baker liegen sich - wie früher - dauernd in den Haaren. Beide Egomanen tauschen auf der Bühne wie im Studio gern Tritte und Handgreiflichkeiten aus. Der zurückhaltendere Clapton findet sich mehr und mehr auf dem undankbaren Posten des blitzableitenden Friedensstifters wieder. Zu viel für den sensiblen Gitarristen, der sich mit allerlei Rauschmitteln immer mehr von der zerstörerischen Aggression seiner Kumpanen abzukapseln sucht. Auf der Zielgeraden von "Disraeli Gears" überholt sie Hendrix noch dazu ein weiteres Mal. Sein simultan entstandenes "Are You Experienced?" erscheint einige Monate zuvor und degradiert die Cream-Platte zunächst zum Nachzügler. Sehr zum Verdruss Claptons sprechen in den ersten Monaten nach der Veröffentlichung fast alle von Jimi und kaum jemand von Cream. Diese popkulturelle Ladehemmung lag einzig an einer Verzögerung beim Erstellen des Albumcovers. Sie konnte den verdienten Siegeszug zum Glück jedoch nicht aufhalten. Nach dem Ende von Cream verstreut es die drei Mitglieder dann recht schnell in alle Winde. Hendrix stirbt. Clapton startet seine Solokarriere, verliebt sich unglücklich in die Frau von Kumpel George Harrison und gerät an die Nadel. Der wilde Baker macht einen Nachtclub in Nigeria auf und spielt Platten von Fela Kuti oder Johnny Rottens P.I.L. ein. Jack Bruce gelingt bis zu seinem Tod 2014 kein echtes Anknüpfen an die erfolgreiche Cream-Ära. So erfüllt sich die Prophezeiung der "Disraeli Gears" schlussendlich selbst: "You've got that rainbow feel but the rainbow has a beard." © Laut
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Rock - Erschienen am 28. September 2004 | Universal Records

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CD14,99 €

Rock - Erschienen am 1. August 1968 | Polydor Records

Hi-Res
London im Herbst 1966: "Clapton is God!", prangt als schmückendes Graffito an zahllosen Häuserwänden der britischen Hauptstadt. Die Supergroup Cream hat gerade ihr erstes Album, "Fresh Cream" eingetütet und spielt einen Gig im Polytechnik-Club. Auf Drängen eines Freundes laden sie spontan während des Auftritts einen gerade erst - nur mit 40 geborgten Dollars - gelandeten, vollkommen unbekannten Gitarristen namens Jimi Hendrix zum Jam auf die Bühne. Der stöpselt sich kurzerhand in Jack Bruces Verstärker und nagelt den geschockten Clapton mit furiosem Spiel kurzerhand an die Wand. Bruce: "Jimi war erst seit einer Woche in London, hatte schon Gott getroffen und Gott komplett abgefackelt!" Dieses Schlüsselerlebnis führt nicht nur zu tiefer Freundschaft zwischen Clapton und Hendrix, sondern motiviert Cream auch zu einer der besten und einflussreichsten Rockplatten aller Zeiten: "Disraeli Gears"! Nach einem weiteren Konzert mit der Jimi Hendrix Experience schreibt ein hochgradig inspirierter Jack Bruce noch in derselben Nacht den Monsterhit "Sunshine Of Your Love", dessen prägnante Hook jedes Kind zwischen London, L.A. und Tokio seit fast 50 Jahren kennt. Das ist bei weitem nicht die einzige Superlative dieser zweiten Cream-Platte. Vieles, was heute selbstverständlich zur Popkultur gehört, findet hier seinen Urknall. Ihr "Tales Of Brave Ulysses" etwa verkörpert gemeinsam mit Hendrix' "Burning Of The Midnight Lamp" den Beginn musikhistorisch relevanter Verwendung des Wah-Wah-Pedals. Raufbold Ginger Baker krönt sich dieser Tage zum Erfinder des Drumsolos im Rockkontext. Und als Grundsteinlegung für Metal und alle anderen Arten härterer Gitarrenmusik stehen die "Disraeli Gears" souverän auf einem Podest zwischen Hendrix' "Are You Experienced" und Velvet Undergrounds Bananendebüt. Verglichen mit anderem zeitgenössischen Rock klingt dieser Song so gefährlich wie ein Wolf unter Schafen. Das Rezept ist ebenso einfach wie bahnbrechend innovativ. Die jazz-geschulten Bruce und Baker basteln einen höllisch harten und rauen Rhythmus, der dennoch konstant groovt. Während Ginger gern archaische Rhythmen afrikanischer Trommelkunst einwebt, wandelt Jack seinen Bass zum zupackend knurrenden Raubtier, das allzu gern und höchst effektiv mit Claptons E-Gitarre, um die Position des Lead-Instruments streitet. Der noch recht junge Slowhand gibt mit der Axt seine ganz eigene Mischung aus verzerrter Härte ("SWLABR") und drogenschwangerer Psychedelia ("World Of Pain") dazu. Schon jede einzelne dieser Ideen war für sich genommen für das Publikum neuartig. Zusammen genommen ergibt der farbenprächtige Klang-Cocktail eine geradezu revolutionäre Dimension. Clapton: "Hätten wir uns nicht so schnell aufgelöst, würde man uns heute wohl als erste Heavy Metal Band betrachten, obwohl wir so stark im Rhythm And Blues wurzeln. Led Zeppelin haben diese von uns liegen gelassene Fackel erfolgreich aufgenommen und weiter getragen." Baker sieht die Platte in einem ganz anderen Licht: "Man schreibt uns oft die Geburt des Metal zu. Sollte das zutreffen, hätte man das Kind wohl besser abtreiben sollen." Doch auch der gewohntermaßen recht spröde Charme dieses Rauhbeins kann nicht verhindern, dass nahezu jeder Metal-Drummer folgender Generationen ( z.B. Van Halen) den alten Londoner Haudegen als wesentlichen Einfluss und echte Ikone verehrt. Lieder wie "SWLABR" ("She Walks Like A Bearded Rainbow") oder "We're Going Wrong" verhalten sich zum Metal, wie das Mammut zum Elefanten. Bei den Texten von "Disraeli Gears" läßt sich Leadsänger und Hauptkomponist Bruce gern von Dichter Pete Brown unter die Arme greifen, der ihnen u.a. auch die Lyrics zu "I Feel Free" bastelte und die Zeilen von "White Room" beisteuert. Die Worte in "Ulysses" hingegen stammen von Claptons Nachbar, dem australischen Maler und Poeten Martin Sharp, der ihnen auch gleich das Titelbild pinselt. Seines Zeichens ebenfalls ein Meilenstein des Beginns zahlloser psychedelischer Artwork-Cover. Mit "Strange Brew", einem der seltenen Cream-Momente Claptons am Mikro, gelingt dem Powertrio dazu einer der schicksten Opener aller Zeiten. Die klingenscharfe Gitarre hackt sich wie ein Greif in die ebenso entrückt wie beschwörend gesungene Popmelodie. Als besonderen Anspieltipp sei jedem Novizen das filigrane "Dance The Night Away" empfohlen. Die anmutige Melodie schraubt sich aus dem stereo-verspielten Kampf seiner Instrumente hervor. Letztere ringen allesamt um Thron und Führung. Dabei vergessen sie nie, den Gesang angemessen songdienlich zu unterstützen. Zur Krönung gleitet Claptons Sechssaitige zwischendrin durch den Song wie der Läufer übers Schachbrett. "Dance myself to nothing. Vanish from this place./ Gonna turn myself to shadow. So I can't see your face./ Dance the night away." Acid hat dieses Album als heimliches Bandmitglied entscheidend mitgeprägt. Mann hört der Platte in jeder Sekunde den Übergang von der Unschuld zur Krise an. Immerhin war LSD bis kurz vor Beginn der Aufnahmen eine legale Substanz und man nahm den kreativen Schub gern an. Doch vor allem für Clapton wird es langsam problematisch. Bruce und Baker liegen sich - wie früher - dauernd in den Haaren. Beide Egomanen tauschen auf der Bühne wie im Studio gern Tritte und Handgreiflichkeiten aus. Der zurückhaltendere Clapton findet sich mehr und mehr auf dem undankbaren Posten des blitzableitenden Friedensstifters wieder. Zu viel für den sensiblen Gitarristen, der sich mit allerlei Rauschmitteln immer mehr von der zerstörerischen Aggression seiner Kumpanen abzukapseln sucht. Auf der Zielgeraden von "Disraeli Gears" überholt sie Hendrix noch dazu ein weiteres Mal. Sein simultan entstandenes "Are You Experienced?" erscheint einige Monate zuvor und degradiert die Cream-Platte zunächst zum Nachzügler. Sehr zum Verdruss Claptons sprechen in den ersten Monaten nach der Veröffentlichung fast alle von Jimi und kaum jemand von Cream. Diese popkulturelle Ladehemmung lag einzig an einer Verzögerung beim Erstellen des Albumcovers. Sie konnte den verdienten Siegeszug zum Glück jedoch nicht aufhalten. Nach dem Ende von Cream verstreut es die drei Mitglieder dann recht schnell in alle Winde. Hendrix stirbt. Clapton startet seine Solokarriere, verliebt sich unglücklich in die Frau von Kumpel George Harrison und gerät an die Nadel. Der wilde Baker macht einen Nachtclub in Nigeria auf und spielt Platten von Fela Kuti oder Johnny Rottens P.I.L. ein. Jack Bruce gelingt bis zu seinem Tod 2014 kein echtes Anknüpfen an die erfolgreiche Cream-Ära. So erfüllt sich die Prophezeiung der "Disraeli Gears" schlussendlich selbst: "You've got that rainbow feel but the rainbow has a beard." © Laut
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Rock - Erschienen am 9. Dezember 1966 | Polydor Records

Hi-Res
Fresh Cream represents so many different firsts, it's difficult to keep count. Cream, of course, was the first supergroup, but their first album not only gave birth to the power trio, it also was instrumental in the birth of heavy metal and the birth of jam rock. That's a lot of weight for one record and, like a lot of pioneering records, Fresh Cream doesn't seem quite as mighty as what would come later, both from the group and its acolytes. In retrospect, the moments on the LP that are a bit unformed -- in particular, the halting waltz of "Dreaming" never achieves the sweet ethereal atmosphere it aspires to -- stand out more than the innovations, which have been so thoroughly assimilated into the vocabulary of rock & roll, but Fresh Cream was a remarkable shift forward in rock upon its 1966 release and it remains quite potent. Certainly at this early stage the trio was still grounded heavily in blues, only fitting given guitarist Eric Clapton's stint in John Mayall's Bluesbreakers, which is where he first played with bassist Jack Bruce, but Cream never had the purist bent of Mayall, and not just because they dabbled heavily in psychedelia. The rhythm section of Bruce and Ginger Baker had a distinct jazzy bent to their beat; this isn't hard and pure, it's spongy and elastic, giving the musicians plenty of room to roam. This fluidity is most apparent on the blues covers that take up nearly half the record, especially on "Spoonful," where the swirling instrumental interplay, echo, fuzz tones, and overwhelming volume constitute true psychedelic music, and also points strongly toward the guitar worship of heavy metal. Almost all the second side of Fresh Cream is devoted to this, closing with Baker's showcase "Toad," but for as hard and restless as this half of the album is, there is some lightness on the first portion of the record where Bruce reveals himself as an inventive psychedelic pop songwriter with the tense, colorful "N.S.U." and the hook- and harmony-laden "I Feel Free." Cream shows as much force and mastery on these tighter, poppier tunes as they do on the free-flowing jams, yet they show a clear bias toward the long-form blues numbers, which makes sense: they formed to be able to pursue this freedom, which they do so without restraint. If at times that does make the album indulgent or lopsided, this is nevertheless where Cream was feeling their way forward, creating their heavy psychedelic jazz-blues and, in the process, opening the door to all kinds of serious rock music that may have happened without Fresh Cream, but it just would not have happened in the same fashion as it did with this record as precedent. © Stephen Thomas Erlewine /TiVo
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Rock - Erschienen am 1. Januar 2005 | Polydor

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Rock - Erschienen am 1. Januar 2003 | Polydor Records

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Rock - Erschienen am 1. Januar 1968 | Polydor Records

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Hard Rock - Erschienen am 28. März 2019 | Play Music

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Dance - Erschienen am 27. März 2020 | Big Beat Records

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Rock - Erschienen am 1. April 1970 | UMC (Universal Music Catalogue)

Hi-Res
Sehen wir genauer hin, dann merken wir, dass Cream in der Geschichte des Rock gar nicht so viel Platz einnimmt. Eine zweieinhalbjährige Karriere, vier Studioalben, etwa vierzig Songs. Warum also so ein Geschrei? Die Antwort liegt zum Teil in diesem Live Cream, dem ersten Teil eines Best of, das… vierzehn Monate nach dem letzten Album der Gruppe erschien, Goodbye (veröffentlicht im Februar 69). Damals verkaufte sich das schnell, und zwar aus einem guten Grund: Das mit dem Aushängeschild „größte Supergroup des Rock“ gekennzeichnete Trio bestand aus dem Sänger/Bassisten Jack Bruce, dem Gitarristen Eric Clapton und Ginger Baker, dem Star unter den Schlagzeugern des Rock/Jazz/Fusion und besaß somit einen bestechenden Marktwert, vor allem, was seine Bühnenauftritte betraf, die die ganzen Amateure von instrumentalem Know-how anzog und die mit den vier Live-Titeln dieser Neuausgabe großzügig bedient wurden. Clapton sagte, dass in den Konzerten von Cream viel Show gemacht wurde und er hatte dazu selbst mit einem langen, zweiminütigen Solo in Sleepy Time Time entsprechend beigetragen. Er sagte auch, dass die Musiker des Trios nicht besonders gut aufeinander aufpassten, und das ist in dem tunnelartigen Outro auch zu hören. In der Titelliste ist auch Fusion zu finden, vertreten mit Sweet Wine, und der Delta-Blues-Klassiker Rollin' and Tumblin', den insbesondere Muddy Waters eingespielt hatte. Das ist ein Up-Tempo-Song, der bis auf 140-158 bpm hinaufklettert und für den Ginger Baker alle Register zieht. Lawdy Mama ist die einzige Studioaufnahme der Platte und eine Neuinterpretation von dem 1965 von Junior Wells zusammen mit Buddy Guy (ursprünglich Buddy Moss, 1934) veröffentlichten Hey Lawdy Mama. Das Arrangement unterscheidet sich von Wells‘ Version und einige Monate später ändern Cream auch den Text und das Resultat heißt dann Strange Brew, ein Song, der viel eher zum Pop zählt und einer ihrer Hits werden sollte. © Smaël Bouaici/Qobuz
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Dance - Erschienen am 23. Oktober 2020 | Big Beat Records