Ihr Warenkorb ist leer!

Genre :

Ähnliche Künstler

Die Alben

Ab
CD9,99 €

Alternativ und Indie - Erschienen am 13. März 2020 | Marathon Artists

Ab
CD8,99 €

Alternativ und Indie - Erschienen am 9. März 2004 | Touch and Go Records

Ab
CD8,99 €

Alternativ und Indie - Erschienen am 13. September 2005 | Touch and Go Records

Es ist ein fester Bestandteil der Kunst, dass man sich überlegt, wie man wirken und entsprechend auftreten will. Cocorosie sind wahre Meister dieses Fachs und fahren eine ganz eigene mysteriöse Welt auf, um sich dort perfekt zu inszenieren. Eine Welt, in der man Kleider trägt, die aussehen wie eine Mischung aus Squaw und Batik-Hippe, eine Welt, in der man grausige Platten-Cover mit Kinderhand hinkrakelt, und eine Welt, in der man offensichtlich ganz viel leidet. So konstruiert die Welt dieser zwei getrennten Schwestern auch sein mag, so gut passen ihre eleganten Songs dort hinein. Cocorosie zaubern sich weg von diesem Planeten und klingen, als würden sie ganz weit draußen im Weltall sitzen und dort ihre tragischen Lieder noch einmal singen, bevor diese Erde endgültig untergeht. Arrogant quäkend oder beseelt flüsternd treiben Cocorosie durch ihren extravaganten Kosmos. Kindisch verarbeiten sie Choräle, Glockenspiele oder schlecht aufgenommene Beats zu einer wunderbar eigenwillig-folkigen Melange. Auf dem verwunschenen Weg zum Indie-Star helfen die - natürlich total angesagten - Buddies Antony, der auf "Beautiful Boyz" einen der ganz großen Höhepunkte dieser Platte abliefert, und Devendra Banheart mit seinem Lautsprecher-Style auf "Brazilian Sun" mit, "Noah's Ark" zu einer der schönsten und eigensinnigsten Platten des Jahres machen. Feinfühlig hangeln die Schwesterlein von einem komischen Song in den nächsten und zeigen erst nach einiger Zeit ihr wahres Gesicht und Können. Sie sind pathetisch, egozentrisch und schlichtweg herzergreifend. "Noah's Ark" kennt keine Grenzen: von Pferdewiehern bis hin zu Operngesang wird alles zu einem stimmigen Gesamtkunstwerk arrangiert. Natürlich ist das alles hochgradig kalkuliert - wer sich aber darauf einlässt, der wird von diesen außergewöhnlichen Songperlen mühelos um den Finger gewickelt. © Laut
Ab
CD13,99 €

Alternativ und Indie - Erschienen am 24. Mai 2013 | City Slang

Ab
CD8,99 €

Alternativ und Indie - Erschienen am 10. April 2007 | Touch and Go Records

CocoRosie steigern sich zwar nicht noch einmal um solche Welten wie sie zwischen ihrem mittelmäßigem Debüt "La Maison De Mon Reve" und dem genialen Durchbruch mit "Noah's Ark" liegen. Doch das mindert nicht im Geringsten das Ergebnis. Die Wahl des Produzenten Valgeir Sigurdsson, seines Zeichens langjähriger Studio-Kollaborateur von Björk, hätte besser nicht passen können. Exakt wie die isländische Elfe haben sich auch CocoRosie ihre ganz eigene Traumwelt aufgebaut, die ganz und gar einzigartig ist. Jeder Vergleich führt dennoch in die Irre. CocoRosie sind so weit draußen, dass selbst Einflüsse nur schemenhaft erkennbar sind. Die Casady-Schwestern sind in ihrem ganz eigenen Sound nun einen Schritt weiter gegangen. Nicht mehr - und ganz bestimmt nicht weniger - passiert auf dieser Platte. Die Mädels gehen mit ihrer Musik weitaus wissender um, als das mal der Fall war. Jetzt wird weniger gespielt und mehr berechnet, was der Platte nur gut tut. Im Grunde genommen bleibt alles beim Alten: völlig unbeeindruckt von der Außenwelt verliert sich Sierra wieder in Opern-Ausflügen ("Houses" oder "Bloody Twins"), und die ollen Spielzeuge sind natürlich ein weiteres Mal wichtiger Bestandteil dieser musikalischen Inszenierung. Zwischen Pop-Hop-Huldigungen wie "Raphael" oder "Animals" schleichen sich klammheimlich so zauberhaft zerbrechliche Lieder wie "Sunshine". Dass so extrem poppige Stücke wie die wunderbar eingängige Single "Rainbowarriors" neben dem beinahe unerträglich langsamen Abschlusstrack "Miracle" - in dem übrigens auch Busenfreund Antony wieder einen Gastauftritt hat - unter dem Deckmantel einer Band so wunderbar harmonieren, ist die eigentliche Glanzleistung dieser Platte. © Laut
Ab
CD10,99 €

Pop - Erschienen am 3. Mai 2010 | [PIAS] France

Eines der größten Rätsel von "Grey Oceans", dem vierten Album der Art-Pop-Schwestern CocoRosie, ist das Cover. Ob Kunst oder Kitsch, hässlicher geht es jedenfalls kaum. Nach mehrmaligem Hören lüftet die Musik das Geheimnis: Schönheit liegt oft ganz nah am Schrecken. "Grey Oceans" versammelt wunderbare Schauermärchen. Eingespielt mit dem Pariser Jazzpianisten und neuen Bandmitglied Gael Rakotondrabe, fügt sich der verspielte Experimental-Folk der Band zum bislang stimmigsten, fast klassischen Konzept. Songs wie "Trinity‘s Crying" mit Harfe und Synth-Sounds oder "Smokey Taboo" mit afrikanischen Trommeln und Flöten enthalten zwar immer noch Störgeräusche, die für ein paar Takte zum Tinnitus führen können. Doch endlich nutzen sie die vielen kleinen Teile, um große Geschichten zu erzählen. Im verführerischen Wechsel der Stimmen - die eine keck, die andere klassisch - öffnen die Schwestern Bianca und Sierra Casady tiefe Abgründe. Schon beim Hüpfspiel "Hopscotch" fließen bei aller Honky Tonk-Begeisterung die ersten Tränen ("I got a hopscotch tear drop / ready to drop"), bis spätestens mit der Gruselballade "Undertaker" klar wird, was das Album so stark macht: Das alles ist nicht bloß ein Spiel. Es geht um Leben und Tod. Ob "R.I.P. Burn Face", das in einem elektrisierten Mantra den Verstorbenen nachtrauert, oder "Gallows", das mit verhallter Akustikgitarre von einer Hinrichtung erzählt: Überall Vergänglichkeit. Doch damit nicht genug. Seinen Höhepunkt erreicht das Album im Jenseits des Titeltracks "Grey Oceans". Bei klaren Klavierklängen erscheint Biancas leicht versetzte Stimme genau richtig. Sogar seltsame Textzeilen machen beinahe Sinn: Seelen von Würmern flattern mit Rosenkränzen vorbei? Wer weiß, es könnten Schmetterlinge sein. Zwischen den Welten entdecken Cocorosie den Pop. "Lemonade" erreicht die perfekte Spannung zwischen einer Mordgeschichte, die von Klavier und Bläsern getragen wird, und einem 50s-Refrain, der in seiner übersüßten Art veranschaulicht, wo das Grauen herkommen könnte. Im letzten Stück fällt dann der Vorhang: "Here I Come" gelingt mit Souldivengesang und Nintendo-Tonspur ein gebührendes Finale für ein kleines, fast erwachsenes Kunstwerk. © Laut
Ab
CD1,79 €

Alternativ und Indie - Erschienen am 12. Februar 2020 | Marathon Artists

Ab
CD2,99 €

Alternativ und Indie - Erschienen am 19. April 2010 | PIAS France

Ab
CD9,99 €

Rock - Erschienen am 3. Mai 2010 | Cycle

Eines der größten Rätsel von "Grey Oceans", dem vierten Album der Art-Pop-Schwestern CocoRosie, ist das Cover. Ob Kunst oder Kitsch, hässlicher geht es jedenfalls kaum. Nach mehrmaligem Hören lüftet die Musik das Geheimnis: Schönheit liegt oft ganz nah am Schrecken. "Grey Oceans" versammelt wunderbare Schauermärchen. Eingespielt mit dem Pariser Jazzpianisten und neuen Bandmitglied Gael Rakotondrabe, fügt sich der verspielte Experimental-Folk der Band zum bislang stimmigsten, fast klassischen Konzept. Songs wie "Trinity‘s Crying" mit Harfe und Synth-Sounds oder "Smokey Taboo" mit afrikanischen Trommeln und Flöten enthalten zwar immer noch Störgeräusche, die für ein paar Takte zum Tinnitus führen können. Doch endlich nutzen sie die vielen kleinen Teile, um große Geschichten zu erzählen. Im verführerischen Wechsel der Stimmen - die eine keck, die andere klassisch - öffnen die Schwestern Bianca und Sierra Casady tiefe Abgründe. Schon beim Hüpfspiel "Hopscotch" fließen bei aller Honky Tonk-Begeisterung die ersten Tränen ("I got a hopscotch tear drop / ready to drop"), bis spätestens mit der Gruselballade "Undertaker" klar wird, was das Album so stark macht: Das alles ist nicht bloß ein Spiel. Es geht um Leben und Tod. Ob "R.I.P. Burn Face", das in einem elektrisierten Mantra den Verstorbenen nachtrauert, oder "Gallows", das mit verhallter Akustikgitarre von einer Hinrichtung erzählt: Überall Vergänglichkeit. Doch damit nicht genug. Seinen Höhepunkt erreicht das Album im Jenseits des Titeltracks "Grey Oceans". Bei klaren Klavierklängen erscheint Biancas leicht versetzte Stimme genau richtig. Sogar seltsame Textzeilen machen beinahe Sinn: Seelen von Würmern flattern mit Rosenkränzen vorbei? Wer weiß, es könnten Schmetterlinge sein. Zwischen den Welten entdecken Cocorosie den Pop. "Lemonade" erreicht die perfekte Spannung zwischen einer Mordgeschichte, die von Klavier und Bläsern getragen wird, und einem 50s-Refrain, der in seiner übersüßten Art veranschaulicht, wo das Grauen herkommen könnte. Im letzten Stück fällt dann der Vorhang: "Here I Come" gelingt mit Souldivengesang und Nintendo-Tonspur ein gebührendes Finale für ein kleines, fast erwachsenes Kunstwerk. © Laut
Ab
CD1,69 €

Alternativ und Indie - Erschienen am 21. Januar 2020 | Marathon Artists

Ab
CD1,79 €

Alternativ und Indie - Erschienen am 30. Oktober 2019 | Marathon Artists

Ab
CD13,49 €

Alternativ und Indie - Erschienen am 14. September 2004 | Touch and Go Records

Ab
CD1,19 €

Alternativ und Indie - Erschienen am 13. Mai 2008 | Touch and Go Records

Ab
CD1,79 €

Alternativ und Indie - Erschienen am 9. August 2019 | Marathon Artists

Ab
CD1,79 €

Alternativ und Indie - Erschienen am 7. Oktober 2020 | Marathon Artists