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Die Alben

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House - Erschienen am 20. September 2010 | Phantasy Sound

Hi-Res Auszeichnungen Hi-Res Audio
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Pop - Erschienen am 13. November 2020 | Gentle Threat LTD

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Pop - Erschienen am 1. Januar 2004 | Gentle Threat

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Pop - Erschienen am 7. September 2018 | Gentle Threat

Hi-Res Booklet
Im Jahre 2004 sagte er, dass das Projekt für sein Album Solo Piano ihn von zahlreichen Komplexen befreit hätte, die er im Hinblick auf den Stellenwert seiner Musik und seiner Person gegenüber gehabt hatte. Wie bringt man Sänger, Musiker und Entertainer unter einen Hut: Diese schöne Platte, bei der man an Satie denken muss, war die Lösung vieler Probleme, erzählte damals Jason Beck alias Chilly Gonzales… Mehr als ein Jahrzehnt später setzt der brillante kanadische Springteufel, der gerne haufenweise Reisepässe, Anzüge, Orte, Epochen und Stile sammelt, immer noch alles dran, um nicht in ein Genre oder eine bestimmte Rolle gezwängt zu werden. Aber regelmäßig macht er sich im Alleingang an diese introspektive Übung, als ob es ein Bedarf wäre. Diesmal setzt er mit Solo Piano III einen Schlusspunkt unter das, was er eine Trilogie nennt. „Die musikalische Reinheit auf Solo Piano III ist kein Gegengift zu unserer Zeit“, erläutert er. „Sie reflektiert alles, was es rund um uns an Schönheit und Hässlichkeit gibt“. Diese jüngste Ausgabe ist sicher weniger eingefahren als die Vorgängeralben und macht reihenweise kluge, äußerst intelligente Anspielungen. Satie und Chopin sind immer in Reichweite, genauso wie Liszt, Bach oder, aus jüngerer Zeit, Chico Marx von den Helden aus seiner Kindheit, den Marx Brothers, dem er den treffend genannten Chico widmet. Jeder Track dieser zeitlosen Platte steht übrigens unter einem Motto, das er „Dickkopf“ nennt. Und Thomas Bangalter von den Daft Punk, Felix Mendelssohns Schwester Fanny Mendelssohn, der Gründer der Anthroposophie Rudolf Steiner, die Komponistin und Schriftstellerin Hildegard von Bingen, die Flugpilotin Amelia Earhart, die 1928 als erste Frau den Atlantik überquert hat, aber auch die Bands Migos und Beach House oder Conchita Cintron, die erste Rejoneadora, sind jene, die von ihm mit pianistischen Lorbeeren beehrt werden. © Max Dembo/Qobuz
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Pop - Erschienen am 27. August 2012 | Gentle Threat

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Pop - Erschienen am 27. März 2018 | Gentle Threat

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Klassik - Erschienen am 17. März 2017 | Deutsche Grammophon (DG)

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Der Ort ihres Treffens ist außergewöhnlich: das Zimmer Nr. 29. Es ist an diesem Ort, an dem Jarvis Cocker und Chilly Gonzales ihre erste gemeinsame Platte unter Deutsche Grammophon aufnehmen. Der Brite und der Kanadier präsentieren ihr außergewöhnliches Projekt mit folgenden Worten: "Glauben Sie an Geister? Und was wäre, wenn ein Raum Momente aus dem Leben seiner Bewohner erzählen würde? Oder noch besser: wenn man diese Geschichten als Songs orchestrieren könnte?" Im Room 29 geben das Gehirn von Pulp und sein Komplize diesen Geistern über Musik, Theater, Clips, deren Inspiration aus den Filmen des alten Hollywoods stammen, eine Stimme und enthüllen so die Geheimnisse des Zimmers 29 des berühmten Château Marmont, einem Hollywood-Palast in dem die größten Stars des Kinos verweilten...Man lässt sich von den Sepia-Melodien einer melancholischen und vollkommenen Nostalgie tragen - hauptsächlich auf dem Klavier begleitet - und von den Geschichten vergangener Zeiten beeindrucken, die totale Fiktion, Mythologie der 7. Kunst und pure Poesie vermischen. Aufgenommen wurde Room 29  mit dem Produzenten Renaud Letang in Paris im Ferber Studio und mit der Beteiligung des Kaiser Quartetts, der Flötisten Nathalie Hauptmann und dem Hornspieler Hasko Kroeger sowie der Sopranistin Maud Techa. © MD/Qobuz
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Pop - Erschienen am 23. März 2015 | Gentle Threat

Hi-Res Booklet
Romantisch und in Moll-Kadenzen steht er zu Beginn im Flur und bittet uns in den Salon – Chilly Gonzales, der Entertainer mit seinem untrüglichen Gespür für Melodramatik und Moment. Pathos und Augenzwinkern tanzen im edlen Zwirn durch den goldenen Saal, und Gonzales, der Zeremonienmeister mit dem Schalk im Nacken: er lädt zu diesem Tanz und wirft gleichzeitig mit abfälliger Geste den Fehdehandschuh vor den Lackschuh. "Prelude To A Feud" heißt das erste Stück, was für ein grandioser Songtitel – hier wird keiner Fuge ein Präludium vorgestellt sondern gleich mal Beef angekündigt, wie das unter Rappern so heißt. Beef mit sich selbst nämlich: der Kampf zwischen Künstler und Entertainer, wie Gonzales selbst in den Linernotes erläutert. Aber nein, es geht dennoch mitnichten um reine Ironie auf "Chambers". Gemeinsam mit dem Kaiser Quartett hat Gonzales elf Stücke aufgenommen, in denen er die Schnittmenge zwischen Kammermusik, Romantik und Pop sucht. Und es wäre nicht Gonzales, wenn er die nicht finden würde. Der Trickster bleibt am Ball: "Advantage Point" ist dem früher als etwas cholerisch geltenden Tennis-Crack John McEnroe gewidmet und thematisiert das Wimbledon-Turnier im Jahre 1980. "Try to imagine the waltzing B-section as the endorphins kicking in after a marathon - the transcendence of physical technique (using a racquet or a piano) into pure bliss", erklärt der Maestro – und erklärt, dass das Stück genau so gut Bobby Fischer oder Jackos Moonwalk gewidmet sein könnte. Alles eine Frage des Blickwinkels. Andere Songs sind dann wiederum King Henry VIII, Juicy J, Rick Ross (schließlich verdient auch HipHop eine kammermusikalische Bearbeitung!) oder dem Unterbewussten zugedacht – die fantastischen Erklärungen machen das ohnehin exzellente Machwerk noch mal besser. Auf "Chambers" geht es keineswegs um Adaptionen, E-musikalische Highbrow-Eitelkeiten von U-Künstlern oder um die Bearbeitung und Rekontexualisierung bestehender Stücke. "Chambers" ist Kammerpop im eigentlichen Sinne: Elf Kompositionen für Klavier und Streicher, fast wie ein Leitfaden des Gonzales-Kosmos, nur eben gänzlich ohne Gesang. Dieser Kosmos funktioniert eben als Schnittmenge von Klassik, Entertainment und großem Pop. Gonzales macht, worauf er Lust hat, seit jeher. Und seit jeher hat Gonzales auf viel Lust. Elf Stücke später verbeugt sich der Maestro ein letztes Mal – "Chapeau, Bester" möchten wir ihm zurufen, immer wieder. Dieser Teufelskerl. © Laut
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Pop - Erschienen am 17. April 2018 | Gentle Threat

Pop - Erschienen am 23. Oktober 2020 | Gentle Threat LTD

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Pop - Erschienen am 23. August 2010 | Gentle Threat

Die Versuchung ist groß. Das selbsternannte "hardest working musical genius in showbiz" hält die Fühler ständig in so viele Popbereiche, bricht Guinness-Rekorde und lässt sich Grammy-nominieren, dass man eine neue Platte eigentlich biografisch einbetten möchte. Nur: Bei Jason Beck alias Chilly Gonzales funktionierts nicht recht. Der Kanadier springt zu weit und zu grazil zwischen Genres und von einem Alter Ego zum nächsten. Ambition und Andersartigkeit bleiben die einzigen Direktiven im Leben des Workaholic. Jetzt also hat er mit Boys Noize ein Konzeptalbum über Schachphilosophie und –praxis produziert. Auf der musikalischen Grundlage "Ivory Tower" basiert außerdem ein gleichnamiger Spielfilm, den Gonzales im Frühjahr in Toronto abgedreht hat. Aber dazu besser mehr an anderer Stelle. Wie der Name Boys Noize erahnen lässt, geht es beim Jazzschach à la Jason Beck beatlastig zur Sache. Schon die Ouvertüre "Knight Moves" geht gleich in die Vollen, wirft sich samt Klavierloop in die Indietronica-Federn und fließt von der Bassdrum getrieben auf verschwärmten Ambient-Flächen in die Glückseligkeit. Ergreifendes Popmoment in fünf Minuten, geschlagen nur vom eigenen Stall: "Smothered Mate" will Pianodrama, Kraftwerk-Elektronica und walzender Justice-Bratz, "Rocky"-Soundtrack, weitläufige Streicher und Snare-Peitsche, 70er, 80er und 00er, einfach alles auf einmal sein – und schafft das auch. Der Songwriter und sein Produzent setzen hier neue Maßstäbe in Dynamic Range und Dramaturgie. Seine Stimme bringt der Wahlpariser im Gegensatz zu "Soft Power" nicht mehr melodisch, dafür äußert pointiert ein. Nach wie vor gelingt es niemandem sonst, Rap-Zeilen wie "I'm a movie with no plot written in the backseat of a piss-powered taxi" voller Ernst und Inbrunst vorzutragen, bis aus sardonischem Slapstick existenzialistische Identitätsfindung wird. Natürlich bleibt er dabei stets in character, simple Autobiografie war Gonzales' Sache ja nie. Zu seinem Kern dringt er auf "Ivory Tower" aber auch auf musikalischer Ebene tiefer vor denn je: Sowohl in den sentimentalen Instrumentals "Bittersuite" und "Final Fantasy" als auch in den Arrangements der verlängerten Interludes "Rococo Chanel" und "Pixel Paxil" kommt seine Jazzpiano-Ausbildung voll durch. Dass Gonzo vor "Solo Piano" überdies im Conscious Hip Hop unterwegs war, zeigt der Solo-Battlerap "The Grudge". Den Dancefloor wiederum bedient er last not least mit dem perfekt austarierten Discofunk "You Can Dance", in dem Jackson Five, I'm From Barcelona und International Pony ekstatisch abfeiern. Oder auch im dahergeschnipsten Leftfield-Ragtime-Geflirre "Never Stop", das in der Rapversion komplett durchknallt: "Cause it's not Chilly, its Lily, who makes really clever pop"? Köstlich. Damit stehen Gonzales' Persönlichkeitsfacetten zwischen E- und U-Musik im "Ivory Tower" nebeneinander statt einander im Weg. Er erweitert sich in Richtung Upbeat-Disco und Abstract-Clubbing, ohne darüber Jazz, Klassik, Pop, Funk und Hip Hop vorheriger Veröffentlichungen zu vergessen. Im Soundtrack-Kontext schmiegen sich diese Mitbringsel sanft ins Bild. Bewährte Zutaten in neuer Suppe und Schachmatt in zehn Zügen. Man darf gratulieren. © Laut
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Pop - Erschienen am 6. Juni 2011 | Gentle Threat

Es gibt doch tatsächlich Menschen, die mit so viel Talent gesegnet sind, dass sie irgendwann nicht mehr wissen, wohin damit. Abhilfe schafft nur noch das Extrem. Der Drang, die aufkommende Langeweile vom eigenen Genius zu bekämpfen, wird so groß, dass die Norm bei weitem nicht mehr ausreicht, und es mehr bedarf als die bloße Zurschaustellung der eigenen Fähigkeiten. Frei nach dem Motto 'immer höher, immer weiter' versucht auch Jason Charles Beck, alias Chilly Gonzales, sich der Ketten seiner Begabung zu entledigen, indem er sich und seine Fähigkeiten ausreizt und stetig neu positioniert. Und so spielt sich der kanadische Ausnahmepianist während eines Weltrekords im Dauerspielen knapp 27 Stunden die Finger wund. Oder – wie im Falle des aktuellen Albums "The Unspeakable" – er kreiert ein völlig neuartiges Genre: Den Orchester-Rap. Sein Hang zum Hip Hop ist schon länger bekannt. Bereits auf "The Entertainist" aus dem Jahr 2000 huldigt er dem Sprechgesang. Nun geht der Weltenbummler einen Schritt weiter. Mit Hilfe eines von seinem Bruder Christoph Beck inszenierten "Orchesters" rappt sich Chilly Gonzales regelrecht in Rage. Keine Beats, keine Elektronik, stattdessen hypnotisierende Glocken, französische Hörner, Pauken, Trompeten und Breitwand-Geigenflächen, die selbst ein Howard Shore nicht opulenter hätte produzieren können. Songs wie das kindlich instrumentierte "Self Portrait", das monumentale Pauken – und Trompetendrama "Supervillain Music" oder das orientalische "Party In My Mind" lassen offene Münder zurück. "The Unspeakable" überzeugt durch penetranten aber qualitativ hochwertigen Größenwahn, der sowohl textlich als auch musikalisch in puncto Epik und Selbstdarstellung neue Maßstäbe setzt. Den vermeintlichen Höhepunkt des Werks bildet der Song "Who Wants To Hear This?", der bereits im Titel genau die Frage stellt, mit der sich kleinkariertes und engstirniges Denkertum als erstes beschäftigen wird, wenn Chilly Gonzales seine Crossover-Pforten öffnet. © Laut
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Pop - Erschienen am 1. Januar 2000 | Gentle Threat

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Klassik - Erschienen am 17. März 2017 | Deutsche Grammophon (DG)

Booklet
Der Ort ihres Treffens ist außergewöhnlich: das Zimmer Nr. 29. Es ist an diesem Ort, an dem Jarvis Cocker und Chilly Gonzales ihre erste gemeinsame Platte unter Deutsche Grammophon aufnehmen. Der Brite und der Kanadier präsentieren ihr außergewöhnliches Projekt mit folgenden Worten: "Glauben Sie an Geister? Und was wäre, wenn ein Raum Momente aus dem Leben seiner Bewohner erzählen würde? Oder noch besser: wenn man diese Geschichten als Songs orchestrieren könnte?" Im Room 29 geben das Gehirn von Pulp und sein Komplize diesen Geistern über Musik, Theater, Clips, deren Inspiration aus den Filmen des alten Hollywoods stammen, eine Stimme und enthüllen so die Geheimnisse des Zimmers 29 des berühmten Château Marmont, einem Hollywood-Palast in dem die größten Stars des Kinos verweilten...Man lässt sich von den Sepia-Melodien einer melancholischen und vollkommenen Nostalgie tragen - hauptsächlich auf dem Klavier begleitet - und von den Geschichten vergangener Zeiten beeindrucken, die totale Fiktion, Mythologie der 7. Kunst und pure Poesie vermischen. Aufgenommen wurde Room 29  mit dem Produzenten Renaud Letang in Paris im Ferber Studio und mit der Beteiligung des Kaiser Quartetts, der Flötisten Nathalie Hauptmann und dem Hornspieler Hasko Kroeger sowie der Sopranistin Maud Techa. © MD/Qobuz
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Pop - Erschienen am 19. April 2002 | Kitty-Yo

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Hip-Hop/Rap - Erschienen am 4. Dezember 2020 | Gentle Threat LTD

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Pop - Erschienen am 1. Januar 2008 | Universal Music Division Mercury Records

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Pop - Erschienen am 24. April 2003 | Kitty-Yo

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Pop - Erschienen am 23. August 2010 | Gentle Threat

Die Versuchung ist groß. Das selbsternannte "hardest working musical genius in showbiz" hält die Fühler ständig in so viele Popbereiche, bricht Guinness-Rekorde und lässt sich Grammy-nominieren, dass man eine neue Platte eigentlich biografisch einbetten möchte. Nur: Bei Jason Beck alias Chilly Gonzales funktionierts nicht recht. Der Kanadier springt zu weit und zu grazil zwischen Genres und von einem Alter Ego zum nächsten. Ambition und Andersartigkeit bleiben die einzigen Direktiven im Leben des Workaholic. Jetzt also hat er mit Boys Noize ein Konzeptalbum über Schachphilosophie und –praxis produziert. Auf der musikalischen Grundlage "Ivory Tower" basiert außerdem ein gleichnamiger Spielfilm, den Gonzales im Frühjahr in Toronto abgedreht hat. Aber dazu besser mehr an anderer Stelle. Wie der Name Boys Noize erahnen lässt, geht es beim Jazzschach à la Jason Beck beatlastig zur Sache. Schon die Ouvertüre "Knight Moves" geht gleich in die Vollen, wirft sich samt Klavierloop in die Indietronica-Federn und fließt von der Bassdrum getrieben auf verschwärmten Ambient-Flächen in die Glückseligkeit. Ergreifendes Popmoment in fünf Minuten, geschlagen nur vom eigenen Stall: "Smothered Mate" will Pianodrama, Kraftwerk-Elektronica und walzender Justice-Bratz, "Rocky"-Soundtrack, weitläufige Streicher und Snare-Peitsche, 70er, 80er und 00er, einfach alles auf einmal sein – und schafft das auch. Der Songwriter und sein Produzent setzen hier neue Maßstäbe in Dynamic Range und Dramaturgie. Seine Stimme bringt der Wahlpariser im Gegensatz zu "Soft Power" nicht mehr melodisch, dafür äußert pointiert ein. Nach wie vor gelingt es niemandem sonst, Rap-Zeilen wie "I'm a movie with no plot written in the backseat of a piss-powered taxi" voller Ernst und Inbrunst vorzutragen, bis aus sardonischem Slapstick existenzialistische Identitätsfindung wird. Natürlich bleibt er dabei stets in character, simple Autobiografie war Gonzales' Sache ja nie. Zu seinem Kern dringt er auf "Ivory Tower" aber auch auf musikalischer Ebene tiefer vor denn je: Sowohl in den sentimentalen Instrumentals "Bittersuite" und "Final Fantasy" als auch in den Arrangements der verlängerten Interludes "Rococo Chanel" und "Pixel Paxil" kommt seine Jazzpiano-Ausbildung voll durch. Dass Gonzo vor "Solo Piano" überdies im Conscious Hip Hop unterwegs war, zeigt der Solo-Battlerap "The Grudge". Den Dancefloor wiederum bedient er last not least mit dem perfekt austarierten Discofunk "You Can Dance", in dem Jackson Five, I'm From Barcelona und International Pony ekstatisch abfeiern. Oder auch im dahergeschnipsten Leftfield-Ragtime-Geflirre "Never Stop", das in der Rapversion komplett durchknallt: "Cause it's not Chilly, its Lily, who makes really clever pop"? Köstlich. Damit stehen Gonzales' Persönlichkeitsfacetten zwischen E- und U-Musik im "Ivory Tower" nebeneinander statt einander im Weg. Er erweitert sich in Richtung Upbeat-Disco und Abstract-Clubbing, ohne darüber Jazz, Klassik, Pop, Funk und Hip Hop vorheriger Veröffentlichungen zu vergessen. Im Soundtrack-Kontext schmiegen sich diese Mitbringsel sanft ins Bild. Bewährte Zutaten in neuer Suppe und Schachmatt in zehn Zügen. Man darf gratulieren. © Laut

Pop - Erschienen am 20. Juli 2009 | Gentle Threat

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Der Interpret

Chilly Gonzales im Magazin