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Alternativ und Indie - Erschienen am 11. Dezember 2020 | Matador

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Natürlich hatten auch Belle and Sebastian für 2020 andere Pläne. Während Musikfans auf dem Planeten gern zu Konzerten ausgeschwärmt wären, hätten die schottischen Indiepop-Darlings mit Freude welche gespielt. Doch selbst für diese verzwickte Situation fand die Glasgower Band, die seit 1994 die Herzen erobert, eine gute Lösung. Beeindruckend versorgt das Doppel-Livealbum "What To Look For In Summer" winterliche Wohnzimmer mit dem Besten einer strahlenden Sommertournee. Nach elf Studioalben und zahlreichen EPs liefern Belle and Sebastian mit ihrem vierten und ambitioniertesten Livealbum den klaren Beweis, dass sie nicht nur eine großartige Band sind, sondern auch als hinreißende Live-Performer überzeugen. Mit dem 23-teiligen 2019-Konzertmix, der von der Mittelmeer-Kreuzfahrt "Boaty Weekender" bis in verschiedene US-Städte reicht, demonstriert die siebenköpfige Truppe vorbildlich, dass ihre liebreizenden Twee-Songs längst nicht mehr an den beschaulichen Schlafzimmern haften, in denen sie vielfach entstanden sind, sondern eindeutig auf die großen Bühnen gehören. Als Querschnitt durch zweieinhalb Jahrzehnte Bandgeschichte bündelt "What To Look For In Summer" die Strahlkraft der feinsinnigen Lieder. Dabei gelingt das Kunststück, die verwobenen Nuancen des romantischen Banduniversums in einen klaren und kompakten Live-Sound zu überführen. Darüber hinaus gewinnen viele Songs – besonders die frühen, etwas zurückhaltend klingenden Tracks der Alben "Tigermilk", "If You’re Feeling Sinister" und "The Boy With The Arab Strap" – in den Live-Versionen bemerkenswert an Qualität, wirken kraftvoller und zielgerichteter. Kein Wunder, dass selbst Sänger Stuart Murdoch, der bei den frühen Aufnahmen mit gesundheitlichen Problemen zu kämpfen hatte, die Live-Mitschnitte von "The Fox In The Snow“ und "My Wandering Days Are Over" den Originalen vorzieht. Abgesehen von Tracks wie "Beyond The Sunrise" oder "Nice Day For A Sulk", die auch live nicht wirklich zünden wollen, erhalten viele der frühen verhuschten Werke einen lohnenden Energieschub. Gleich der Opener "Dirty Dream Number Two", der im Original etwas verschüchtert erscheint, setzt das große Ensemble feierlich in Szene. Murdochs Stimmvermögen klingt deutlich gereifter. Der Sänger versteckt sich nicht hinter dem Song, sondern führt ihn in all seinen vielfältigen Impulsen geradeaus nach vorne. Auf der gegenüberliegenden Seite des Albums steigert die Live-Version von "The Boy With The Arab Strap" die verträumte Monotonie des Klassikers zu einem mitreißenden, fast achtminütigen Feelgood-Rhythmus, bei dem nicht nur Fans vor Ort auf die Bühne geholt werden, sondern sprichwörtlich auch die Hörer zuhause. Die liebenswürdigen Power-Arrangements reichen von den ältesten Aufnahmen bis zum aktuellen Output. Konsequent verpasst die Live-Band dem melancholisch schlurfenden Lo-Fi-Kulthit "Dog On Wheels" mit dynamischen Vocals, Gitarre und Percussion den Drive, der ihm gebührt. Gleichzeitig führt die Gruppe einen neuen Song wie "We Were Beautiful", dessen Elektronik-Touch im Original leicht unterkühlt schimmert, mit breiter Instrumentierung und Mehrstimmigkeit in einen lebhaften Rausch. Ihre goldene Mitte zelebriert die Band in den vier Tracks der Pop-Perlen-LP "Dear Catastrophe Waitress" von 2003. Begeisternd entfalten sich die Hits "Step Into My Office Baby", "Wrapped Up In Books" und "Stay Loose" als weiträumigere, vollere Rockversionen. Als Glanzlicht des Albums und einer von Murdochs Live-Lieblingssongs entwirft "If She Wants Me" mit beschwingten Keyboards, Gitarren und Streichern eine große, erhebende Zufriedenheitshymne. Wer hätte gedacht, dass Belle and Sebastian mal für so gute Laune sorgen? Im Plattenladen-Film "High Fidelity" bezeichnete Jack Black die Sounds der Schotten als "old sad bastard music", warf ihre Kassette verärgert aus John Cusacks Tonbandgerät und rockte stattdessen zu den fröhlichen Klängen des Gassenhauers "Walking On Sunshine". Heute könnte man sich bestimmt auf "What To Look For In Summer" einigen. © Laut
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Alternativ und Indie - Erschienen am 11. Dezember 2020 | Matador

Natürlich hatten auch Belle and Sebastian für 2020 andere Pläne. Während Musikfans auf dem Planeten gern zu Konzerten ausgeschwärmt wären, hätten die schottischen Indiepop-Darlings mit Freude welche gespielt. Doch selbst für diese verzwickte Situation fand die Glasgower Band, die seit 1994 die Herzen erobert, eine gute Lösung. Beeindruckend versorgt das Doppel-Livealbum "What To Look For In Summer" winterliche Wohnzimmer mit dem Besten einer strahlenden Sommertournee. Nach elf Studioalben und zahlreichen EPs liefern Belle and Sebastian mit ihrem vierten und ambitioniertesten Livealbum den klaren Beweis, dass sie nicht nur eine großartige Band sind, sondern auch als hinreißende Live-Performer überzeugen. Mit dem 23-teiligen 2019-Konzertmix, der von der Mittelmeer-Kreuzfahrt "Boaty Weekender" bis in verschiedene US-Städte reicht, demonstriert die siebenköpfige Truppe vorbildlich, dass ihre liebreizenden Twee-Songs längst nicht mehr an den beschaulichen Schlafzimmern haften, in denen sie vielfach entstanden sind, sondern eindeutig auf die großen Bühnen gehören. Als Querschnitt durch zweieinhalb Jahrzehnte Bandgeschichte bündelt "What To Look For In Summer" die Strahlkraft der feinsinnigen Lieder. Dabei gelingt das Kunststück, die verwobenen Nuancen des romantischen Banduniversums in einen klaren und kompakten Live-Sound zu überführen. Darüber hinaus gewinnen viele Songs – besonders die frühen, etwas zurückhaltend klingenden Tracks der Alben "Tigermilk", "If You’re Feeling Sinister" und "The Boy With The Arab Strap" – in den Live-Versionen bemerkenswert an Qualität, wirken kraftvoller und zielgerichteter. Kein Wunder, dass selbst Sänger Stuart Murdoch, der bei den frühen Aufnahmen mit gesundheitlichen Problemen zu kämpfen hatte, die Live-Mitschnitte von "The Fox In The Snow“ und "My Wandering Days Are Over" den Originalen vorzieht. Abgesehen von Tracks wie "Beyond The Sunrise" oder "Nice Day For A Sulk", die auch live nicht wirklich zünden wollen, erhalten viele der frühen verhuschten Werke einen lohnenden Energieschub. Gleich der Opener "Dirty Dream Number Two", der im Original etwas verschüchtert erscheint, setzt das große Ensemble feierlich in Szene. Murdochs Stimmvermögen klingt deutlich gereifter. Der Sänger versteckt sich nicht hinter dem Song, sondern führt ihn in all seinen vielfältigen Impulsen geradeaus nach vorne. Auf der gegenüberliegenden Seite des Albums steigert die Live-Version von "The Boy With The Arab Strap" die verträumte Monotonie des Klassikers zu einem mitreißenden, fast achtminütigen Feelgood-Rhythmus, bei dem nicht nur Fans vor Ort auf die Bühne geholt werden, sondern sprichwörtlich auch die Hörer zuhause. Die liebenswürdigen Power-Arrangements reichen von den ältesten Aufnahmen bis zum aktuellen Output. Konsequent verpasst die Live-Band dem melancholisch schlurfenden Lo-Fi-Kulthit "Dog On Wheels" mit dynamischen Vocals, Gitarre und Percussion den Drive, der ihm gebührt. Gleichzeitig führt die Gruppe einen neuen Song wie "We Were Beautiful", dessen Elektronik-Touch im Original leicht unterkühlt schimmert, mit breiter Instrumentierung und Mehrstimmigkeit in einen lebhaften Rausch. Ihre goldene Mitte zelebriert die Band in den vier Tracks der Pop-Perlen-LP "Dear Catastrophe Waitress" von 2003. Begeisternd entfalten sich die Hits "Step Into My Office Baby", "Wrapped Up In Books" und "Stay Loose" als weiträumigere, vollere Rockversionen. Als Glanzlicht des Albums und einer von Murdochs Live-Lieblingssongs entwirft "If She Wants Me" mit beschwingten Keyboards, Gitarren und Streichern eine große, erhebende Zufriedenheitshymne. Wer hätte gedacht, dass Belle and Sebastian mal für so gute Laune sorgen? Im Plattenladen-Film "High Fidelity" bezeichnete Jack Black die Sounds der Schotten als "old sad bastard music", warf ihre Kassette verärgert aus John Cusacks Tonbandgerät und rockte stattdessen zu den fröhlichen Klängen des Gassenhauers "Walking On Sunshine". Heute könnte man sich bestimmt auf "What To Look For In Summer" einigen. © Laut
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Alternativ und Indie - Erschienen am 2. Dezember 2020 | Matador

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Alternativ und Indie - Erschienen am 2. Dezember 2020 | Matador

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Alternativ und Indie - Erschienen am 27. Oktober 2020 | Matador

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Alternativ und Indie - Erschienen am 27. Oktober 2020 | Matador

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Alternativ und Indie - Erschienen am 13. September 2019 | Matador

Gute Bands, so hört man es immer wieder, erkennt man an der Qualität ihrer B-Seiten. Sagen wir mal so: Wo B-Seiten komponiert werden, die tatsächlich als A-Seite das Licht der Welt hätten erblicken können, schmiedet überbordende Kreativität eine enge Bande mit Genialität. Es liegt in der Natur der Sache, dass dieses Talent nicht wie Manna vom Himmel fällt, außer man heißt Nick Cave oder man spielt bei The Cure, Maximo Park und Belle And Sebastian. Vor lauter toller A- und B-Seiten darf man als Künstler natürlich tunlichst nicht die wichtigen Langspielplatten außer Acht lassen, und selbst diesen Umstand berücksichtigen Belle And Sebastian regelmäßig und mit äußerster Präzision. Und dennoch: Um all diese wohl bekannten Pfunde wissend, mit denen die Band seit Jahren scheinbar willenlos wuchert, verwundert doch die unmittelbare Präsenz und kompositorische Brillianz des nun vorliegenden Werks "The Life Pursuit", das bereits am Veröffentlichungstag als Meisterwerk in die Annalen der Belle And Sebastian-Historie eingehen darf. Trug man beim Vorgänger "Dear Catastrophe Waitress" höchstens noch Sorge, dass der nie vor Hippie-Anleihen gefeite Folk-Pop der Band auf diesem Niveau irgendwann mal an seine Grenzen stoßen muss, ist Sänger Stuart Murdoch mittlerweile so locker, dass er schon Cat Stevens' "Morning Has Broken" in seinen Text einarbeitet ("Act Of The Apostle Part 1"). Am überraschendsten ist allerdings der etwas paranoide Zufall, dass "The Life Pursuit" exakt so klingt, wie man sich "Dear Catastrophe Waitress" vor drei Jahren nach der Ankündigung vorgestellt hat, Trevor Horn produziere die schottischen Feelgood-Freaks. Der 80s Pop-Impressario, der seinerzeit sogar den Ekel-Bombastrockern von Yes auf "Owner Of A Lonely Heart" einen coolen Funk-Anstrich verlieh, ließ Murdochs Combo dann aber doch seltsam unangetastet. Stattdessen gehören nun Produzent Tony Hoffer sämtliche Meriten ans Revers geheftet, der schon Alben von Beck und Air absegnete. Dank ihm entfernen sich Belle And Sebastian endlich von der alten Soundformel Simon & Garfunkel V2.0 und setzen ihrem Harmoniereigen kantige Pop-Hörner auf. Und wo gelänge dies besser als unter der Sonne von Los Angeles, wo schon die Beach Boys nicht wussten, wohin mit all den genialen Melodien? Songs wie das ruhige "Dress Up In You" (mit Trompetensolo) oder die schweißtreibende Beat-Single "Funny Little Frog" hätte man der Band vielleicht früher schon zugetraut. Der wahnwitzige Glamrock-Groove von "The Blues Are Still Blue" (schön angeheizt vom Rhythmusmuster im vorangehenden "White Collar Boy") ist dagegen genauso verdammtes Neuland, wie der psychedelische Soul-Teint in den Strophen von "Sunshine For You", den man in dieser Form höchstens von den Zutons erwartet hätte. Wenn Murdoch im Refrain dann völlig unerwartet zur ultimativen Endorphin-Ausschüttung ausruft, will man auch sofort nach Kalifornien, nach Malibu, zu den Kakteen, den Joshua Trees, den Granithängen und den Quarzfelsen, um mit Murdoch zu singen: "Sunshine, we all see the same sky". Oh yeah. Kein Wunder also, dass sich der einstmals exzentrische Sänger mittlerweile lederjackentragend mit Journalisten in tadschikischen Teestuben trifft und dabei auch noch gesprächig ist. Humor hat seine Truppe ja nach wie vor genügend, was abermals die Songtexte belegen und diesmal auch ein seitenlanges Fan-Q&A im Album-Booklet. Auf die Frage an Drummer Richard Colburn etwa, ob man nicht wieder zu jenen Zeiten zurückkehren könne, als er auf Fragen nur stoisch mit "ja" oder "nein" antwortete, erwidert Richard: "nein". Oder: "Wenn Bono eines eurer Alben besitzt, welches würde es sein?" - Stuart: "The next one. Like us he still hasn't found what he's looking for." Wonach Belle And Sebastian zukünftig noch suchen wollen, ist mir nun allerdings noch schleierhafter als schon nach "Dear Catastrophe Waitress". Ihre Hymnen (Hammer: "To Be Myself Completely") und die angerockten 60s-Popjuwelen strahlen auf "The Life Pursuit" nicht nur in güldenem Licht, sondern sind produktionstechnisch auch mit diesem gewissen Kick versehen, den man erst jetzt auf den Vorgängern vermissen darf. Nicht auszudenken, was die Band demnächst auf ihre B-Seiten packt. © Laut
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Alternativ und Indie - Erschienen am 5. September 2019 | Matador

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Alternativ und Indie - Erschienen am 1. Juli 2019 | Matador

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Alternativ und Indie - Erschienen am 16. Februar 2018 | Matador

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Alternativ und Indie - Erschienen am 16. Februar 2018 | Matador

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Alternativ und Indie - Erschienen am 13. Februar 2018 | Matador

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Alternativ und Indie - Erschienen am 19. Januar 2018 | Matador

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Alternativ und Indie - Erschienen am 8. Januar 2018 | Matador

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Weihnachtsmusik - Erschienen am 3. Januar 2018 | Blue Pie Records

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Alternativ und Indie - Erschienen am 8. Dezember 2017 | Matador

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Alternativ und Indie - Erschienen am 10. Oktober 2017 | Matador

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Alternativ und Indie - Erschienen am 28. Juli 2017 | Matador