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Die Alben

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Symphonieorchester - Erschienen am 19. Mai 2017 | Chandos

Hi-Res Booklet Auszeichnungen 5 de Diapason - Gramophone Editor's Choice - 4 étoiles Classica
Das BBC Philharmonic Orchestra hat eine hochinteressante neue Serie eingeleitet und sich den sinfonischen Werken von George Antheil gewidmet. Es handelt sich um ein ein völlig unterschätztes Repertoire dieses Komponisten, dessen Laufbahn – während der prägenden Jahre seiner Entwicklung in Europa – mit einer Reihe schockierend avantgardistischer Werke begann, darunter sein Ballet mécanique von 1925, dwas ihm den Ruf eines enfant terrible einbrachte. Wie in seinen anderen frühen modernen Kompositionen ist auch hier der deutliche Einfluss der rhythmisch-dynamischen Kraft und der zerschmetternden Dissonanzen von Strawinskys frühen Ballettmusiken auf den selbsternannten „Bad Boy of Music“ (wie Antheil seine Autobiografie nannte) zu spüren, doch seine stilistischen Vorlieben sollten sich nach seiner Rückkehr in die Vereinigten Staaten im Jahr 1933 merklich verändern. In seiner eigenen Konzertmusik bewegte er sich nunmehr in Richtung eines grundsätzlich tonalen, auf Melodien basierenden Stils und überraschte all jene, die seine frühere experimentelle Musik kannten, indem er sich nun in die wachsende Zahl US-amerikanischer sinfonischer Komponisten einreihte, die sich in ihren Arbeiten einer melodienreichen, neoklassizistischen oder neuromantischen musikalischen Sprache bedienten. Antheil sah seine Vierte Sinfonie, 1942 begonnen, als eine Überlegung zu dem eskalierenden globalen Konflikt - den ersten Satz etwa beschrieb er als Widerspiegelung seines „angespannten und besorgten Geisteszustands“. Beim zweiten Satz handelt es sich um eine Meditation über die von den Nazis im Juni 1942 verübten Massenexekutionen von Zivilisten in Lidice. Den dritten Satz, ein Scherzo, schildert Antheil als „einen brutalen Witz, den Witz des Krieges“. Der letztendliche Sieg der Alliierten wirft im dynamischen Finale der Sinfonie seine Schatten voraus. Das Werk war sowohl bei der Kritik als auch beim Konzertpublikum ein Riesenerfolg und laut der Zeitschrift Time handelte es sich bei dieser Erstaufführung um ein „fast nie zuvor da gewesenes“ Phänomen: eine neue amerikanische Sinfonie, die „ihr Publikum nicht langweilte“. Es muss dazu gesagt werden, dass laut dem Kritiker der Time sich durch die Sinfonie „donnernden“ Marschrhythmen auf den Einfluss Schostakowitschs schließen lassen, eine augenscheinlichen Referenz an dessen bombastische “Leningrad” Sinfonie (Nr. 7). Diese wurde in den Vereinigten Staaten im Juli 1942 uraugeführt. Antheil störten diese Schlussfolgerungen jedoch sehr und er schrieb in seiner Autobiografie, dass die Passage in der Mitte des ersten Satzes, die am häufigsten seiner Vorliebe für Schostakowitsch zugeschrieben worden war, tatsächlich Ton für Ton seiner eigenen 1930 uraufgeführten Oper Transatlantic entstammte, deren Vokalpartitur schon 1928 veröffentlicht worden war. Antheil beeilte sich, darauf hinzuweisen, dass diese Musik also einer Zeit entstand, bevor Schostakowitsch überhaupt eine Sinfonie geschrieben hatte, geschweige denn eine Siebte (der Leser kann sich davon überzeugen, indem er sich den Track 20 aus dem Album anhört). Jetzt zur Fünften: jene Musik, die nun seine „requiem-artige“ Sinfonie Nr. 5 hätte werden sollen, wurde 1947 beiseite gelegt (sollte später die Symphonie tragique ohne Nummer werden) und Antheil widmete sich stattdessen der Komposition einer ganz anderen Fünften Sinfonie. Dieses neue Werk sollte – wie sein Beiname „Joyous“ unverhohlen andeutet – sehr viel fröhlicherer Natur sein. Antheil sah in dieser Sinfonie den endgültigen Bruch mit dem musikalischen Modernismus des frühen zwanzigsten Jahrhunderts, den er für „jetzt passé“ hielt, und betrachtete sie als Symbol seines rückhaltlosen Engagements, was einprägsame Melodien, ein starkes Gefühl von Tonalität und leicht zu verstehende Strukturen anging. In seiner Kritik der Aufführung in der Carnegie Hall erklärte Virgil Thomson, die Sinfonie Nr. 5 sei Antheils bis dato bestes Werk. Das Album beginnt mit dem kurzen Werk Over the Plains (1945, hier als Ersteinspielung geboten!), eine musikalische Erinnerung an die Emotionen, die er empfunden hatte, als er zehn Jahre zuvor zum ersten Mal die ehrfurchtsgebietende Prärie von Texas sah. Zu diesem Zeitpunkt wusste er bereits, dass er eines Tages ein Stück schreiben würde, welches nicht nur den optimistischen Pioniergeist, den dieser Ausblick inspiriert hatte, sondern auch die Fröhlichkeit der einheimischen Bewohner besingen sollte.© SM/Qobuz
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Klassik - Erschienen am 2. Juni 2017 | Chandos

Hi-Res Booklet Auszeichnungen 5 de Diapason - 4 étoiles Classica
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Symphonieorchester - Erschienen am 31. März 2009 | Chandos

Hi-Res Booklet Auszeichnungen Diapason d'or - Hi-Res Audio
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Klassik - Erschienen am 26. Februar 2016 | Chandos

Hi-Res Booklet Auszeichnungen Gramophone Editor's Choice
Dass Aaron Coplands Ballett „Hear Ye! Hear Ye!” (1934) nicht sonderlich bekannt ist, könnte am tendenziell trockenen Sujet liegen: eine Gerichtsverhandlung wegen eines Mords in einem Nachtclub. Da ist „Appalachian Spring“ mit seinen Szenen aus dem ländlichen Pennsylvania doch beschaulicher. Seine programmatisch eine neue Einfachheit beschwörende Musik hat dieses Ballett zu einem Erfolg werden lassen. In „Hear Ye!“ gibt es dagegen „Großstadtmusik“ zu hören mit etlichen Anlehnungen an die zeitgenössische Unterhaltungsmusik, vor allem den Swing. Huster und Hintergrundgeräusche lassen vermuten, dass es sich bei den Aufnahmen aus Detroit um Konzertmitschnitte handelt – was erklären könnte, dass insbesondere bei „Hear Ye!“ nicht alles rund läuft und sich kleinere Ungenauigkeiten eingeschlichen haben. An Slatkins Deutungen, in denen die gestische Qualität der Musik großes Gewicht hat, gibt es wenig auszusetzen, wenngleich Bernstein im „Appalachian Spring“ noch mehr visionäres Feuer entfacht hat. Mit diesem Ballett im Ohr klingen das Kantig-Modernistische der „Short Symphony“ oder die am Stil der französischen Gruppe „Les Six“ orientierte „Symphony for Organ and Orchestra“ ziemlich unerwartet. Zusammen mit anderen sinfonischen Werken aus Coplands früher Schaffensphase, darunter der selten zu hörenden „Symphonic Ode“, haben John Wilson und das BBC Philharmonic diese Sinfonien atemberaubend effektvoll, farbig und vor Energie strotzend eingespielt. Elektrisierend die komplexe Rhythmik etwa der „Ode“, die von Wilson souverän realisiert wird. Exzellent ist aber auch der sinistre Ton des „Prelude“ aus der Orgelsinfonie getroffen. Unterstützt werden die Musiker von einer formidablen Tontechnik. © Friesenhagen, Andreas / www.fonoforum.de
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Klassik - Erschienen am 30. Juni 2015 | Chandos

Hi-Res Booklet Auszeichnungen 4 étoiles Classica
Anfangs überraschen, ja befremden die oft gewagt breiten Tempi, mit denen John Storgårds den Sinfonien Carl Nielsens zu Leibe rückt. Für den Kopfsatz der „Espansiva“ etwa benötigt er ganze zwei Minuten mehr als Herbert Blomstedt mit dem Sinfonieorchester aus San Francisco (Decca)! Doch es stellt sich heraus, dass es dem finnischen Dirigenten fast immer gelingt, diese Tempi auch mit Spannung zu erfüllen. Langsamkeit ist bei ihm nicht mit Behäbigkeit gleichzusetzen. Er lässt die Musik atmen – was sie, besonders in der „Espansiva“, auch nötig hat. Storgårds’ Geduld resultiert zudem in einer größtenteils vorbildlichen Transparenz, die durch das messerscharfe Klangbild noch zusätzlich hervorgehoben wird. Lediglich in einigen Momenten wünschte man sich ein Mehr an Spontaneität, an Loslassen-Können – etwa im Finale der vierten Sinfonie, in dem das Duell der beiden Pauker zwar in dreidimensionaler Deutlichkeit abgebildet ist, die Musik aber ein wenig im Korsett der Taktstriche gefangen bleibt. Das ist umso bedauerlicher, als es Storgårds und seinen Musikern im vorangegangenen langsamen Satz hervorragend gelingt, dessen unendliche Melodie in wunderbarer Natürlichkeit sich entfalten zu lassen. Die ansonsten sehr schön strukturierte Interpretation der Fünften leidet an einem etwas diffusen Höhepunkt im ersten Satz, in dem die kleine Trommel zu wenig präsent ist. Dafür gelingt es dem Dirigenten, im ersten Satz der „Vier Temperamente“ in gemäßigtem Tempo ebenso viel „cholerische“ Wut zum Klingen zu bringen wie Sakari Oramo in seiner grundverschiedenen, aber gleichermaßen überzeugenden Einspielung. Den Höhepunkt von Storgårds’ Nielsen-Zyklus markiert für mich die Sechste, deren ungemein vielschichtiger und emotional ambivalenter Charakter hier besser getroffen ist als in den meisten anderen Aufnahmen – in einer vorbildlichen Kombination von Groteske und Tragik. © Schulz, Thomas / www.fonoforum.de
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Klassik - Erschienen am 4. März 2014 | Chandos

Hi-Res Booklet Auszeichnungen Hi-Res Audio
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Klassik - Erschienen am 25. September 2015 | Chandos

Hi-Res Booklet Auszeichnungen 5 de Diapason
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Klassik - Erschienen am 2. Oktober 2020 | Chandos

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„Classic light“ gab es auch schon früher, allerdings auf einem noch heute angenehm unterhaltenden, gehobenen Niveau. Dafür stehen die Werke von Eric Coates (1886-1957), die Überreste der viktorianischen Tradition aufnehmen, mit dem Tanz-Jazz der 1920er kombinieren und in fast cinematografischer Farbigkeit erstrahlen – wie der satte Marsch über London Bridge (1934); noch stärker beeindruckt die Ballettmusik The Enchanted Garden (1938). Eine Einspielung, die bei grauem Wetter die Stimmung hebt, ein Repertoire, das sommertags so manches Open Air bereichern kann. © Kube, Michael / www.fonoforum.de
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Klassik - Erschienen am 22. Januar 2021 | Signum Records

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Der 1943 in London geborene David Matthews hat bei Benjamin Britten gelernt. Dass er mit jeder Faser in der Tradition der britischen Musik des 20. Jahrhunderts wurzelt, macht dieses fast schon nostalgische Album deutlich. Seine achte Sinfonie (2014) erinnert an die Tonsprache seines Landsmanns Arnold Bax, dasselbe gilt für „Toward Sunrise“ (2012) und „Sinfonia“ (1995). Der viersätzige Zyklus „A Vision Of The Sea“ (2013) ist dann vollends eine die Epigonalität nicht scheuende Replik auf Brittens „Sea Interludes“ und andere britische „Sea Pictures“ seit Elgar. © Schäfer, Burkhard / www.fonoforum.de
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Klassik - Erschienen am 27. März 2020 | Chandos

Hi-Res Booklet
The Shostakovich Symphony No. 11, Op. 103 ("The Year 1905"), stands somewhat apart from his other works. It has a cinematic style that pleased the Soviet bureaucracy that just a few years earlier had been harassing the composer, but Shostakovich suggested that the stirring acts of resistance depicted, from the Russian Revolution of 1905, found echoes in Hungary's uprising against the Soviet Union in 1956. More important, although the music outwardly resembles a film score -- it is episodic, more tonal than average for Shostakovich, and in many passages directly programmatic -- its large-scale construction sets it decisively apart from cinema music. Consider the opening movement: whatever interpretation of the work one may favor, it is a virtuoso expression of foreboding, with quiet strings extended over much of the nearly 18-minute movement. Here, conductor John Storgårds and the BBC Philharmonic rise to virtuoso heights, with a long line that keeps the listener on tenterhooks. Storgårds is a specialist in Sibelius as well as some of the Baltic minimalists, and he is second to none in tracing a vast structure and bringing an orchestra along with him. He's considerably slower in the stirring finale than Vasily Petrenko with the Royal Liverpool Philharmonic, and those who prefer a more menacing Shostakovich may gravitate toward that reading, but listener mileage may vary, and the top-notch Chandos engineering, bringing out the BBC Philharmonic's fine brass work in the middle movements, is a plus in this strong Shostakovich performance. © TiVo
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Klassik - Erschienen am 4. Oktober 2019 | Chandos

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Eric Coates was a key figure in the development of what the British call "light music" and what Americans call "easy listening." Beginning in the tradition of Arthur Sullivan, he staked out a middle ground between pop and classical music, writing popular songs and orchestral pieces that later in his career incorporated a good deal of jazz. There are several good albums devoted to his music, but the distinctive feature of this one is that it inaugurates a series of Coates' orchestral works. The album mixes some of Coates' bona fide hits with lesser-known works (the jazzier pieces are saved for later), and in general, those who like Coates will find the project worthwhile. You get to hear pieces complete that are generally excerpted, like The Jester at the Wedding Suite (apparently from a nonexistent ballet) and London, the last movement of which is the "Knightsbridge March" that caused so many calls and letters to come in to the BBC that the network printed up a special reply card (the booklet notes are worth the price by themselves for Coates aficionados). Coates' single biggest success, the waltz By the Sleepy Lagoon (sample this), is also here; the piece was a hit in the U.S. as well as Britain and persists as the theme of the BBC program Desert Island Discs. It gets a fetching performance from the BBC Philharmonic under John Wilson, whose enthusiasm for Coates is palpable. Lesser-known items include the Ballad for String Orchestra, Op. 2, by the 18-year-old composer. Coates enthusiasts will welcome this addition to the composer's discography. © TiVo
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Klassik - Erschienen am 30. Juli 2021 | Chandos

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Considered by some to be the "Cinderella" of his symphonies, the Sixth Symphony of Anton Bruckner was composed in 1879-1881. It may well demonstrate a reaction to the severe criticism of the first Viennese performance, in 1877, of his Third Symphony, which Eduard Hanslick described as "a vision of how Beethoven’s Ninth befriends Wagner’s Walküre and ends up being trampled under her horses’ hoofs". Much the shortest of his mature symphonies, the Sixth also reverts to a more classical form than its predecessors. This recording was made in 2012, during the first season of Juanjo Mena as Chief Conductor of the BBC Philharmonic, and just a month before their acclaimed performance of the work at the BBC Proms. Classical Source commented: "Mena didn’t miss a trick and the result for the whole symphony was a revelation, and you don’t get many of those. This was a thrilling, delightful performance". © Chandos
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Klassik - Erschienen am 8. Juli 2016 | Chandos

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Klassik - Erschienen am 27. Mai 2016 | Chandos

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Klassik - Erschienen am 2. November 2018 | Chandos

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This is the fourth in the BBC Philharmonic's series of Copland's orchestral music under conductor John Wilson, and it retains the strengths of the earlier releases. One of those strengths is the exposure of Copland works that have fallen into obscurity, generally for no good reason, and that virtue is on special display here. The two short pieces at the end of the program, Letter from Home and Down a Country Lane, the latter arranged for school orchestras, are rarely played, and both are marvelous examples of Copland's melodic gift. The Connotations of 1962, one of Copland's few ventures into the 12-tone system, has also been avoided by programmers who have a host of tonal, broadly popular Copland scores from which to choose. Wilson gets the key challenge with this work, which is to find the characteristic Copland beneath the modernist overtones. The Symphony No. 3 from the mid-1940s, performed in its original version, is not exactly rare, but the reworked Fanfare for the Common Man in the finale is less common than the freestanding work itself. The symphony suggests an American Shostakovich, minus the folk elements (which Copland studiously avoided) and the sardonic edge. The BBC Philharmonic may not have the silken quality of the Koussevitsky-era Boston Symphony for which the work was composed, but it comes close; sample the clean string work in the slow movement. Another fine Copland release from across the pond. © TiVo
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Klassik - Erschienen am 1. September 2005 | Chandos

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Klassik - Erschienen am 4. November 2016 | Chandos

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Klassik - Erschienen am 3. Juni 2014 | Chandos

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Klassik - Erschienen am 29. April 2016 | Chandos