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Die Alben

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Modern Jazz - Erschienen am 26. April 2019 | Sekito

Hi-Res Auszeichnungen Qobuzissime
Man braucht erst gar nicht nachzuprüfen, ob Alfa Mist wirklich alle Bücher des Strukturalisten-Gurus Roland Barthes gelesen hat… Als der Brite für sein Album Structuralism hinter den Reglern stand, hatte er etwas Bescheideneres vor: „Ich bin von meiner Umgebung beeinflusst worden. Aufgrund meiner Erziehung weiß ich nicht, wie ich mich anderen mitteilen kann. Strukturalismus bedeutet so viel wie 'ich bin der, der ich bin aufgrund der Gesellschaftsstruktur in der ich aufgewachsen bin'. Jetzt muss ich lernen, mich anderen mitzuteilen.“ Mit seinem Album gibt Alfa Mist eine Sache sehr gut zu verstehen, nämlich seinen angeborenen Sinn für samtweichen Groove und sein riesiges Kommunikationsbedürfnis. Ein weiterer Beweis unter sehr vielen anderen, dass die derzeitige britische Jazz-Szene, die sich im Soul, im Funk und im Hip-Hop so manche Körner herauspickt, quietschlebendig ist. Der Hip-Hop sollte übrigens das erste Kapitel aus der Saga des jungen Musikers bilden. Der Londoner verbringt zuerst seine Zeit mit den Beats für Grime- und Rap-Produktionen und entdeckt dann den Jazz, als er ihn für Samples benutzt. Außerdem analysiert er sowohl Alben von J Dilla und Miles Davis als auch die des Filmkomponisten Hanz Zimmer, der zu seinen großen Idolen zählt. Alfa Mist bringt sich das Klavierspiel selbst bei und lernt somit auch die Welt der Keyboards kennen. Auf Structuralism skizziert er mit Hilfe eines Fender Rhodes oder eines klassischen Klaviers die Konturen eines melancholischen, sinnenfreudigen Jazz. Wie ein Bildhauer bringt er hier einen atmosphärischen, von Herbie Hancock/Robert Glasper beeinflussten Groove zum Vorschein, und zwar zusammen mit seinen Weggefährten, dem Trompeter Johnny Woodham, den Schlagzeugern Peter Adam Hill und Jamie Houghton, dem Gitarristen Jamie Leeming, den Bassisten Kaya Thomas-Dyke und James Rudi Creswick, den Violonistinnen Katie Neaves, Simmy Singh und Lucy Nolan sowie der Cellistin Peggy Nolan, und last but not least mit seinem Gast Jordan Rakai im Song Door. Das Ganze ergibt eine pastellfarbene Partitur (weder Slap-Technik noch doppelte Drum-Besetzung gibt es bei Alfa Mist !), welche beweist, dass man den für Klangfarben begabten Musiker nicht aus den Augen lassen darf. © Marc Zisman/Qobuz
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Jazz - Erschienen am 23. April 2021 | Anti - Epitaph

Hi-Res
Als der englische Hip-Hop-Produzent Alfa Mist den Jazz entdeckte, änderte sich sein Leben gewaltig. Er war mit den Beats von 9th Wonder groß geworden, und auf der Suche nach Samples war er dann von dieser Musik total hingerissen, sodass er den festen Entschluss fasste, Klavierspielen zu lernen und hochqualifizierte Instrumentisten um sich zu scharen. Seit 2015 ersetzen Drum-Patterns nach und nach die strikten Hip-Hop-Rhythmen, Gesang gibt es immer weniger, stattdessen lange Gitarren- und Trompetensoli. Eines hat sich aber nicht geändert: die spirituelle Dimension seiner Diskografie. Wohl hatte sie mit seinem Album Structuralism 2019 einen Höhepunkt erreicht, aber auf diesem Bring Backs kommt die Sinnlichkeit keineswegs zu kurz, das bezeugen die langen Jazz-Improvisationen Run Outs oder Teki, die Folkgitarren in People (mit der Basssaiten zupfenden Vokalistin Kaya Thomas-Dyke) sowie die Hip-Hop-Versatzstücke mit Off-Beats in Organic Rust. Inmitten all dieser verschiedenen Einflussbereiche sticht eigentlich Newham hervor, das Stadtviertel, in dem Alfa Mist geboren wurde. Beim Jazz geht es um die Rückkehr zu den Wurzeln, Rap hingegen ist zukunftsorientiert. Die Mischung der beiden scheint hier etwas ganz Natürliches zu sein. © Brice Miclet/Qobuz
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Jazz - Erschienen am 3. März 2017 | Sekito

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Jazz - Erschienen am 2. März 2021 | Anti - Epitaph

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Jazz - Erschienen am 19. Januar 2021 | Anti - Epitaph

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Jazz - Erschienen am 7. Oktober 2018 | Sekito

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Jazz - Erschienen am 5. April 2021 | colorsxstudios

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Jazz - Erschienen am 16. April 2021 | Anti - Epitaph

Hi-Res

Der Interpret

Alfa Mist im Magazin