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Die Alben

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Internationaler Pop - Erschienen am 19. Mai 2017 | 4AD

Hi-Res Auszeichnungen 4F de Télérama
Wenn PJ Harveys Produzent, John Parish, sich Zeit nimmt, sich hinter das Aufnahmepult zu setzen, um sich mit einer CD zu beschäftigen, hat man Lust genauer hinzuhören. Aldous Harding, die man gern schnell (zu schnell?) zu den kopflastigen, nervenschwachen, aber mitreißenden Folkmusiksängerinnen zählt, bestätigt das mit Party, ihrem zweiten Album. Hinter diesen vereinfachend wirkenden Äußerlichkeiten der jungen Neuseeländerin entdeckt man nämlich ein weit ausgiebigeres musikalisches Spektrum. Genauso wie Living the Classics/Party einander folgen, gibt sich Harding im ersten Titel sanft und fast ohnmächtig, bevor sie sich dann im zweiten unmittelbar in eine fluchende Hexe verwandelt. Sie braucht keinerlei Klangeffekt oder instrumentale Tüftelei, um den Zuhörer auf sich aufmerksam zu machen. Obwohl es klar ist, dass sie ihre Klassiker (Kate Bush, Joan Baez, Linda Perhacs, Joni Mitchell, Vasti Bunyan…) gut kennt, wird das zweite Album dank der recht persönlichen Tonlage ihrer Stimme und ihrer Lieder zu einem intimen Augenblick, in dem sie sich auf ganz beeindruckende Weise zu erkennen gibt. © MZ/Qobuz
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Alternativ und Indie - Erschienen am 26. April 2019 | 4AD

Hi-Res
Zwar ist der Überraschungseffekt verloren gegangen, aber Hannah Toop a.k.a. Aldous Harding zieht uns nach wie vor in ihren Bann und bleibt doch zugleich unergründlich. Erneut wendet sie eine mehrfach erprobte und bewiesene Formel an. Da ihr John Parish, der Produzent von PJ Harvey, stets zur Seite steht, gibt die Neuseeländerin ein paar wenigen Akkorden den Vorzug, um aus ihrer sowohl angerauten als auch unheimlichen Stimme, mit der sie unter den anderen Songwriterinnen hervorsticht, das Beste herauszuholen. Aufgrund ihrer in Brüche gegangenen Beziehung (mit Marlon Williams) präsentiert Aldous ein von stoischer Melancholie geprägtes Opus, dessen chamäleonartig abgewandeltes Timbre mal in die Tiefe getaucht (Pilot), mal beliebig veredelt wird (The Barrel), trotz verschleierter Worte aber ungefilterte, pure Emotion durchscheinen lässt. Nach dem wunderbaren titelgebenden Debütalbum Party, das bei 4AD erschienen war, gelingt Harding mit dem recht kompakten Designer ein Dreifachsieg. © Charlotte Saintoin/Qobuz
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Alternativ und Indie - Erschienen am 26. April 2019 | 4AD

Gab das verschwommene Schwarzweiß-Foto ihres Gesichts auf dem letzten Album "Party" schon wenig Oberflächliches über die Person Aldous Harding preis, treibt es "Designer" nun auf die Spitze. Statt eines Fotos purzeln die acht Buchstaben des Albumtitels ornamental ineinander, weiß auf schwarz, reduziert, ästhetisch. Es ist ein Statement, von Ferne an das Wellencover des Joy Division-Debüts erinnernd. Wem hier die persönliche Bindung zur Künstlerin fehlt, dem sei das Video zu "The Barrel" empfohlen. Harding stiert den Betrachter so durchdringend an, dass man sich fast schon selbst beobachtet fühlt - von ihr, hinter dem heimischen Bildschirm. Auch ihre Songs entwickeln auf unheimliche Art Superkräfte, evoziert in erster Linie von dem an Nico gemahnenden Außeriridischen-Timbre ihrer tiefen Stimme. "Designer" ist ein weiteres hochkarätiges Werk, das ihren Flüster-Folk aber auf ein neues Level hievt. Dies belegt gleich der vergleichsweise opulent arrangierte Opener "Fixture Picture", in dem sie ein Gespräch mit einer verflossenen Liebe imaginiert und dafür poetische Worte findet, die keinerlei Reue oder gar Wut über das spätere Ende beinhalten: "Fixture picture / I've got it / I'm on it / You're in it / I'm honoured". Wenig verwunderlich, dass nun auch Jimmy Fallon auf sie aufmerksam wurde, in dessen "Tonight Show" sie jüngst außer dem fantastischen Song "The Barrel" nebenbei noch eine textile Variation ihres knallroten "Fixture Picture"-Video-Outfits präsentierte. Die Handschrift des Produzenten John Parish hört man noch stärker heraus als auf "Party", die hauchdünn auf ihren Samt-Folk gebetteten Arrangements mit Tenor-Saxofon, Streichern oder Klarinette sowie der gelegentliche Duettgesang erinnern an Parishs PJ Harvey-Glanz-Koop "Let England Shake". Ein Vergleich, der lediglich aussagen soll, in welcher Liga Harding mit ihrer dritten Platte bereits spielt. Songs wie das auf federleichtem Bass groovende "Weight Of The Planets" oder auch die Eis schmelzende Hymne "Zoo Eyes" bilden dabei das Gegengewicht zu tiefdüsteren Piano-Alleingängen wie "Pilot". Textzeilen wie "I get so anxious I need a tattoo / something binding that hides me" oder Storylines, die in Dubai spielen, flankieren die Extravaganz ihrer Songstrukturen, besonders im vielschichtigen Titeltrack. Aldous Harding liefert mit "Designer" einen Weird-Folk-Klassiker mit Langzeitwirkung. © Laut
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Internationaler Pop - Erschienen am 19. Mai 2017 | 4AD

Der Name des Produzenten, John Parish, und das grisselige Bild auf dem Cover lassen das Herz höher schlagen. Handelt es sich womöglich um ein neues, geheim gehaltenes Album PJ Harveys? Nein. Der Name der Künstlerin lautet zwar nicht Aldous, sondern Hannah, aber das mit Harding stimmt. Mit ihrem selbstbetitelten Debüt von 2014 machte die Neuseeländerin bereits auf sich aufmerksam. Ihre Stimme höre sich im Titeltrack "The Party" wie eine isländische Mücke an, stellt die Zeitung The Guardian bei einem Konzertbesuch in London fest. Eher beeindruckt ist die Rezensentin aber davon, dass Harding zu Beginn erst mal einen Besucher anstarrt wie ein Basilisk, dessen Blick den Betrachter in Stein verwandelt. Ein Fabelwesen also, wie es in einer gewissen Hinsicht Nina Simone war, die das ebenfalls zu tun pflegte. Die Sache mit der isländischen Mücke klingt weniger schmeichelhaft, trifft aber genauso zu. In Bezug auf die zauberhafte Musikwelt Björks und auf das Timbre Hardings Stimme, die sowohl ruhige Tiefen als auch schrille Höhen beherrscht und so präsent wirkt, dass Parish gar nicht viel zu tun hatte. Einzelne Klänge auf Klavier oder gezupfte Noten auf der Gitarre - mehr bedarf es im Prinzip nicht. Natürlich kommen auch andere Instrumente hinzu, doch nimmt man sie kaum wahr. Eher schon den Begleitgesang, etwa den der jungen Singer/Songwriterin Fenne Lilly ("What If Birds Aren't Singing They're Screaming") oder Mike Handreas alias Perfume Genius ("Swell Does The Skull", "Imagining My Man"). Eine Platte, die schon mit den ersten Klängen das Tor zu einer verträumten Welt öffnet, in der gleichwohl kein Traumpartner wartet, sondern das Ungewisse. Mit teilweise engelsgleicher Stimme entführt Harding in bedrohlich wirkende Dimensionen, ohne dafür Dissonanzen zu bemühen. Ihre Stimme erinnert manchmal tatsächlich an PJ Harvey, wie auch ihr Äußeres. Vielleicht keine Schönheit im Sinne Heidi Klums und Co., doch eine Frau mit starker Ausstrahlung. Auch wenn sie sich im Video zu "No Peace" (2014) als verschmutzte, singende Leiche inszeniert. "Here is your princess, here is the horizon", textet sie drei Jahre später passend. © Laut
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Internationaler Pop - Erschienen am 19. Februar 2019 | 4AD

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Alternativ und Indie - Erschienen am 27. September 2017 | 4AD

Hi-Res
Der Name des Produzenten, John Parish, und das grisselige Bild auf dem Cover lassen das Herz höher schlagen. Handelt es sich womöglich um ein neues, geheim gehaltenes Album PJ Harveys? Nein. Der Name der Künstlerin lautet zwar nicht Aldous, sondern Hannah, aber das mit Harding stimmt. Mit ihrem selbstbetitelten Debüt von 2014 machte die Neuseeländerin bereits auf sich aufmerksam. Ihre Stimme höre sich im Titeltrack "The Party" wie eine isländische Mücke an, stellt die Zeitung The Guardian bei einem Konzertbesuch in London fest. Eher beeindruckt ist die Rezensentin aber davon, dass Harding zu Beginn erst mal einen Besucher anstarrt wie ein Basilisk, dessen Blick den Betrachter in Stein verwandelt. Ein Fabelwesen also, wie es in einer gewissen Hinsicht Nina Simone war, die das ebenfalls zu tun pflegte. Die Sache mit der isländischen Mücke klingt weniger schmeichelhaft, trifft aber genauso zu. In Bezug auf die zauberhafte Musikwelt Björks und auf das Timbre Hardings Stimme, die sowohl ruhige Tiefen als auch schrille Höhen beherrscht und so präsent wirkt, dass Parish gar nicht viel zu tun hatte. Einzelne Klänge auf Klavier oder gezupfte Noten auf der Gitarre - mehr bedarf es im Prinzip nicht. Natürlich kommen auch andere Instrumente hinzu, doch nimmt man sie kaum wahr. Eher schon den Begleitgesang, etwa den der jungen Singer/Songwriterin Fenne Lilly ("What If Birds Aren't Singing They're Screaming") oder Mike Handreas alias Perfume Genius ("Swell Does The Skull", "Imagining My Man"). Eine Platte, die schon mit den ersten Klängen das Tor zu einer verträumten Welt öffnet, in der gleichwohl kein Traumpartner wartet, sondern das Ungewisse. Mit teilweise engelsgleicher Stimme entführt Harding in bedrohlich wirkende Dimensionen, ohne dafür Dissonanzen zu bemühen. Ihre Stimme erinnert manchmal tatsächlich an PJ Harvey, wie auch ihr Äußeres. Vielleicht keine Schönheit im Sinne Heidi Klums und Co., doch eine Frau mit starker Ausstrahlung. Auch wenn sie sich im Video zu "No Peace" (2014) als verschmutzte, singende Leiche inszeniert. "Here is your princess, here is the horizon", textet sie drei Jahre später passend. © Laut
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Alternativ und Indie - Erschienen am 9. Februar 2017 | 4AD

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Alternativ und Indie - Erschienen am 9. Februar 2017 | 4AD

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Alternativ und Indie - Erschienen am 27. September 2017 | 4AD

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Alternativ und Indie - Erschienen am 25. Juli 2014 | Aldous Harding