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Die Alben

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Alternativ und Indie - Erschienen am 6. September 2019 | 30th Century Records

Auszeichnungen 4F de Télérama
Wer schwelgt nicht gerne in Erinnerungen: Um die Jahrtausendwende mischte die kostümierte Antifolk-Truppe The Moldy Peaches mit rumpeligen Rock'n'Roll-Pop-Songs die New Yorker DIY-Szene ordentlich auf. Hierzulande erlangte das herzlich-schräge Gesangs-Duo Kimya Dawson und Adam Green viel Aufmerksamkeit. Man hörte Songs wie "New York City Is Like A Graveyard" oder "Anyone But You" in Funk, Fernsehen und Kino ("Juno"). Es spielte keine Rolle, ob man mehr als drei Akkorde beherrschte und wie lange man schon sein Instrument spielte. Im Mittelpunkt stand stets der berührende Folk-Punk-Dilettantismus und gute Texte. Auch heute noch sind die meisten von ihnen fleißig: Jeffrey Lewis, Schwervon oder Herman Dune. Sie drehen Filme, malen Comics oder erotische Bilder, schreiben weiter Songs, Gedichte und Bücher, gehen auf Tour und bringen Platten heraus. So auch Adam Green, der zuletzt Soundtrack und Filmskript zu "Aladdin" konzipierte. Zumindest die visuelle Umsetzung, ein faszinierendes Laien-Spektakel, blieb hier in Erinnerung. Auf "Engine Of Paradise" sind die guten alten Antifolk-Gefühle gleich mit dem Titelsong zurück. Man erfreut sich an Adams vertrauter Stimme, den eingängigen Melodien mit Chorgesang und den barocken 60s-Pop-Orchester-Arrangements. Die Welt könnte ein Paradies sein, findet er, für ein gutes Stück Glück muss jeder selber was tun ("Engine Of Paradise"). "Gather Round" ist ein klassischer EverGREEN mit leicht rumpelndem Schlagzeug, singenden Geigen und der tiefen Stimme des leicht verpeilt wirkenden Künstlers. Die zahlreichen Hit-Momente des großartigen Albums "Friends Of Mine" (2003) rauschen ins Gedächtnis. Green singt von Maschinen, die unser Konsumverhalten beeinflussen: "I'm gonna freeze my love, because technology has changed me." Das Thema Technologie und die von ihr ausgehende Abhängigkeit beschäftigt Green schon länger und taucht auch in seinem Comicbuch "War On Paradiese" auf, das parallel erscheint. Hier geht es um Weltuntergang, Atombomben und künstliche Intelligenz. Seinen schrägen Humor bilden auch die Videos ab, in denen Menschen durch bunte Pappmaché-Kulissen wandeln. Seine abgedrehten Inhalte wickelt er immer wieder in verträumte Melodien ein ("Wines And Champagnes"). Nicht nur seine Songs sind kurz und knackig, auch seine Statements: "Let's Get Moving" etwa. Zu viele Worte machen es ja auch nicht unbedingt besser. Green textet romantisch, sicher auch mal kitschig, aber immer aus der etwas abgelegeneren Perspektive. Antifolk gab es schließlich lange vor Trump und Green Friday, doch auch Green ist älter geworden: "Life is not a gameshow" singt der 38-jährige Familienvater nun in "Cheating On A Stranger". Zu seinen musikalischen Gästen auf "Engine Of Paradise" zählen Gitarrist James Richardson von MGMT und Loren Humphrey, die bei Florence And The Machine am Schlagzeug sitzt und das Album produzierte. Somit ist auch Florence Welch als Gastsängerin dabei. Dass diese doch recht eigenwillige Sängerin so gut mit Adam harmoniert, würde man vielleicht zunächst nicht denken, aber das Hörerlebnis von "Reasonable Man" erweist sich als finaler Höhepunkt. © Laut
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Pop - Erschienen am 1. Januar 2013 | New Rounder

Scarlett Johansson und Pete Yorn waren es, die vor rund drei Jahren dem Thema "Musiktherapeutische Behandlung von Herzensangelegenheiten mithilfe von Duetten" ein ganzes Album widmeten und durchaus den ein oder anderen schönen Moment beschworen. Die kühle Schöne und der fusselige Künstlertyp - die Taktik geht auch bei Adam Green und Binki Shapiro auf. Nur machen die ihre Sache noch besser. Green, der New Yorker Antifolk-Held, der mit Kimya Dawson als Moldy Peaches schöne Sonntagnachmittagsmomente wie "Lazy Confessions" schuf, und Shapiro, die mit der Band Little Joy zumindest in den Staaten mal kurz Aufmerksamkeit erhaschte, harmonieren auf gleiche Weise. Sein schräger Charme, seine kratzige Stimme, die nicht jeden Ton ideal trifft, kommt sehr stilvoll und klassisch mit Shapiros zarten, verruchten Attitude überein. Gemeinsam verarbeiten sie die Tücken zwischenmenschlicher Beziehungen. Du und ich und er und sie sind eben nicht immer einfach. Schmachten, Schmusen oder Streiten – nichts bleibt dem verborgen, der sich mal genauer mit Mitmenschen anderen oder gleichen Geschlechts auseinandersetzt. Idealerweise vertont man Zweisamkeit – genau – mit einem Duett. Den Entwicklungsprozess der Songs und Lyrics beschreibt Shapiro also passenderweise als eine "verwundbare Angelegenheit". Man sieht sich quasi mit ihnen im Wohnzimmer, inmitten einer Zettelwirtschaft, gemeinsam rauchen sie eine und legen sich die Worte in den Mund. Vor dem Fenster glüht das nächtliche New York, doch die beiden sind in ihrer eigenen Welt. In dieser herrscht der Tenor melancholischen Vintage-Folkpops – noch eine Parallele zu Johansson und Yorn. Eine Hit-Single wie "Relator" haben die beiden zwar nicht, brauchen sie aber auch nicht. Denn ihre Zusammenarbeit um ein Vielfaches intimer – und dadurch auch glaubwürdiger. Sie sind mal verschroben und intuitiv, ("What's The Reward"), mal klar strukturiert und greifbar ("Just To Make Me Feel Good"). Haben sie in einem Moment keinen Bock mehr auf einander ("Don't Ask For More"), nehmen sie sich im nächsten wieder versöhnlich in den Arm ("Pleasantries"). Dazwischen geschieht alles im Rahmen von 60s-Pop ("Pity Love"), hallendem Schmerz ("The Nighttime Stopped Bleeding") und romantischer Kitschmomente ("Here I Am"). Ihr Zusammenspiel erweist sich als äußerst abwechslungsreich – so wie es die Liebe eben auch ist. Den beiden Protagonisten wischte der olle Amor übrigens zum Aufnahmezeitpunkt gerade eines aus. Empathisch und sanft versetzen sie sich in die zerbrechende Beziehung des anderen. Ihre Trennung klingt melancholisch und bittersüß, aber eben nicht nach dem tiefen schwarzen Loch, das nach dem Riss im Herzen droht. Die beiden klammern sich an einander fest und helfen sich gegenseitig. "Reflexiv", wie Green das Album beschreibt, mag es vielleicht für die beiden gewesen sein, für den unbeteiligten Dritten klingt es nur romantisch. So weiß man gar nicht recht, ob man diese Break-Up-Platte an verregneten Herbsttagen oder bei leichten Sommertagen hören soll. Kann man beides – weil Green & Shapiro beides können. © Laut
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Alternativ und Indie - Erschienen am 29. April 2016 | Revolver Distribution Services

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Alternativ und Indie - Erschienen am 16. Januar 2017 | Average Cabbage Records

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Alternativ und Indie - Erschienen am 10. November 2020 | Average Cabbage Records

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Alternativ und Indie - Erschienen am 19. Juli 2019 | 30th Century Records

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Alternativ und Indie - Erschienen am 16. Januar 2017 | Average Cabbage Records

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Alternativ und Indie - Erschienen am 6. März 2020 | 30th Century Records

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Alternativ und Indie - Erschienen am 30. Mai 2019 | 30th Century Records

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Alternativ und Indie - Erschienen am 16. Januar 2017 | Average Cabbage Records

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Alternativ und Indie - Erschienen am 10. November 2020 | Average Cabbage Records

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Verschiedenes - Erschienen am 26. Juli 2021 | Adam Green

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Dance - Erschienen am 29. August 2021 | Adam Green

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Alternativ und Indie - Erschienen am 17. Januar 2017 | Average Cabbage Records

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Dance - Erschienen am 29. August 2021 | Adam Green

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Alternativ und Indie - Erschienen am 22. April 2016 | Revolver Distribution Services