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Yes Masters!

Wie klingt das neue Album Currency Of Man von Melody Gardot in Hi-Res 24-Bit?

Von Talin Maas |

Melody Gardot, die begnadete Jazz-Künstlerin, die uns mit ihrer warmen Stimme und und ihren feinsinnigen Melodien verführt, hat mit ihrem neuen Album Currency Of Man einen Liebesbrief an den Jazz und den Blues geschrieben. Qobuz hat sich das Werk in Hi-Res 24-Bit angehört und dabei eine analoge Audio-Textur entdeckt, wie man sie heutzutage nur noch selten findet!

Auf der neuen LP der Sängerin Melody Gardot macht sich eine Sache besonders bemerkbar: Die Klangaufnahme (ANALOG!) und das Premastering zeugen von ausgezeichneter Qualität.

Qobuz bietet das Album in der digitalen 24-Bit/44,1 kHz Version an, die auf der Grundlage analoger Sessions unter der Leitung des französischen Tontechnikers Maxime LeGuil aufgenommen wurden.

Gardot und LeGuil haben mit mikro-analogen Klängen gearbeitet, mit Röhrenverstärkern für die Gitarren und was eben noch so alles dazu gehört, um einen analogen Sound zu schaffen? Die Idee dahinter war, einen Klang zu kreieren, wie man ihn von früher kennt, ganz im « Retro »-Stil: Warme Stimmen, Atemzüge dann und wann, die auf den Tonbandaufnahmen noch zu hören sind. Diese Aufnahmen sind eine wahre Hörexplosion in der digitalen 24-Bit/44 kHz Version, genauso wie Gardot und LeGuil sich das vorgestellt haben.

Wir haben das Album in FLAC 24/44,1 heruntergeladen und hören es auf einem Astell&Kern AK120 Player mit Denon 7100 Kopfhörern, ein Duo, das wir wirklich sehr schätzen (und bei dem wir wissen, dass die Chemie stimmt) und haben uns hiermit ausgestattet über eine Woche lang gemütlich einige Hörsessions mit dem Album gegönnt.

Der Titel Don?t Misunderstand leitet das Album ein und wir sind sofort beeindruckt, was für eine Tonaufnahme und was für eine Stimmpräsenz uns hier willkommen heißt, warm, ?analog?, authentisch. Wir können bei genauem Hinhören sogar das Aufeinandertreffen von Gardots Lippen hören, immerzu begleitet von der fantastischen Orchestrierung (genau die richtige Mischung aus Minimalismus und akzentuierten Steigerungen). Das Ganze packt einen, man taucht sofort ein in dieses musikalische Universum, das durch die ?Oldschool?-Technik des Ensembles so echt wirkt.

It Gonna Come setzt den Akzent mehr auf die Stimmen, die von Gardot sowie denen des Chors und schafft einen sehr schönen Stereoeffekt. Das ganze wird von einer unverputzten, aber gleichzeitig sehr präsenten Klangtextur begleitet, in der Gardots Stimme immerzu zentral im Mittelpunkt steht.

In She don?t know liegt die Betonung vor allem auf dem Stereoklang der Instrumente und auch Palma da Rau folgt dieser Technik. Der Bass ist vielleicht ein wenig zu stark, doch das ist hier mit Sicherheit so gewollt.

No Man?s Prize ist definitiv das Stück, auf dem die Stimme der Sängerin am besten zur Geltung kommt. Sie singt für uns, und nur für uns und wird dabei von einem Klavier und einem Gefühl in der Stimme begleitet, die uns Gänsehaut bescheren. Wunderschön.

Bei der Aufnahme Preacher Man singt uns der Chor einen Blues, bei dem man das Gefühl bekommt, bei der Aufnahme selbst dabei zu sein, typisch eben für diesen analogen, sehr weiten Klang, mit seinen in den Vordergrund und in Stereo klingenden Gitarren. Das restliche Ensemble sorgt einfach für den Rest, man hat den Eindruck, bei einem Straßenkonzert oder einem Kirchenkonzert dabei zu sein. Die Dynamik des Stückes ist wirklich ausgezeichnet.

If I Ever Recall Your Face ist technisch gesehen sicherlich das gelungenste Stück der Platte und ein weiteres Meisterwerk des Analog-Experimentes des Teams: Wieder hört man leise die Atemzüge der Sängerin, das leichte Brummen der Verstärker usw. Diese Effekte wirken auf uns verblüffend, da wir nicht (bzw nicht mehr) an diese Art von Aufnahmetechnik gewöhnt sind.

So, Sie haben es wohl mittlerweile verstanden: Wir sind weit entfernt von einer durchperfektionierten und geschniegelten Aufnahme. Die technische und künstlerische Konzeption des Albums möchte einen analogen Sound anbieten, der perfekt mit dem Stil der Stücke harmoniert. Die digitale Umwandlung in 24-Bit/44,1 kHz behält diese sehr spezielle Audiotextur bei und die Idee der Künstlerin und ihres Teams wird sehr schön wiedergegeben. Das Ergebnis ist ein vor Wärme explodierendes Album mit einer sehr präsenten Stimme und Instrumenten.

Hier unser exklusives Interview mit der Künstlerin Melody Gardot über ihr neues Album:

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