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Von Sandra Zoor |

Stets politisch engagiert veröffentlicht Moby mit "All Visible Objects" einen Retro-Techno-Trip mit Einflüssen des House, wie wir es schon früher von ihm kannten...

Als scharfer Kritiker von Donald Trump trat Moby in der Medienlandschaft in letzter Zeit fast mehr als eine politische Figur auf und weniger als Musiker. Aber er war in den letzten Jahren sehr produktiv und veröffentlichte mitten im Präsidentschaftswahlkampf 2016 das apokalyptische These Systems Are Failing, dann das Trip-Hop Album Everything Was Beautiful, and Nothing Hurt, and All Visible Objects (2018), bevor er 2019 den zweiten Teil von Long Ambients herausbrachte.

Hier ist er nun zurück mit einer Platte, die uns seit langer Zeit wieder auf den Dancefloor bringt: All Visible Objects. Wenn, wie Moby erklärt, "Everything Was Beautiful and Nothing Hurt" nach Trip-Hop klang, weil er sich beim Komponieren alte Soul- und Reggae-Schallplatten anhörte, dann ist die Wahrscheinlichkeit groß, dass er für diese Platte einen Ausflug in seine alten House/Techno-Gewohnheiten der 90er machte.



Der Opener, Morningside, zeigt die Nüchternheit der Orchestrierung (ein einziges "Yeah", das sich über einen Rave-Beat erstreckt) eines Albums, das aus den Wurzeln Mobys schöpft - zwischen frühem House, Cyberpunk-Techno (Power Is Taken, mit Dead Kennedys Schlagzeuger D. H. Peligro), Downtempo (One Last Time, erinnert an das Ambiente seines 1999er Kultalbums Play) und sogar Ambient (zum Abschluss des Titeltracks). Ein Beweis dafür, dass man nie vergessen sollte, wo man herkommt...



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