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Ragna Schirmer-Schumann?

Die deutsche Pianistin hat sich wie keine andere dem Werk Clara Schumanns verschrieben. Dies zeigt sie nun erneut mit einem dritten Hommage-Album an die Pianistin...

Von Elsa Siffert | Video des Tages | 13. September 2019
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Die deutsche Pianistin Ragna Schirmer kennt Clara Schumann bis in ihre Fingerspitzen. Sie lernt sie zunächst in den Kinderszenen von Robert kennen, die sie mit den von seiner Frau notierten Fingersätzen einstudiert. Claras Notizen zeugen von ihrer Intelligenz des Partiturlesens und ihres tiefsten Verständnisses von Polyphonie und Harmonie. Diese dritte Einspielung von Clara Schumanns Werken für Berlin Classics ist ein weiterer Meilenstein einer diskographischen Hommage von Ragna Schirmer an die Pianistin und Komponistin zu diesem 200. Geburtstag.





Nach dem Album Madame Schumann, auf dem Schirmer ein Rezital vorstellt, wie es zur Zeit Clara Schumanns gegeben wurde, bietet sie uns auf ihrer neuen Platte eine schöne Version des Klavierkonzerts in a-Moll, op. 7 mit der Staatskapelle Halle, dirigiert von der Französin Ariane Matiakh. Diese Partitur ist in in all ihrem Ausmaß der Romantik verschrieben, auch in den intimsten Passagen. Ragna Schirmer und ihre beiden Mitstreiter verbinden auf diesem Album zwei Adern miteinander, mit dem Trio in g-Moll; Op. 17. Iason Keramidis an der Geige und Benedict Klöckner am Cello kreieren einen großzügigen Klangteppich, wobei das ein wenig raue Spiel auf den Saiten unsere Ohren überrascht.





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