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Angus & Julia Stone - Back to the roots

Von Sandra Zoor |

Eine brüderlich-schwesterliche Platte "made in Australia"...

Für ihr drittes, im Jahre 2014 erschienenes Album, haben Angus und Julia Stone die Dienste eines Rick Rubin in Anspruch genommen. Das war eigentlich der große Produzent, der die Geschwister dazu anspornte, mit ihren Duos weiterzumachen, nachdem sich alle beide in ihren Soloprojekte verwirklicht hatten.

Das sonnige Pop- und Folk-Duo aus Australien coverte eine herrliche, einfache, aber nie zu einfache Platte mit sanft klingenden Strukturen, himmlischen Träumereien und goldenen Melodien. Mit dieser Botschaft, made in L.A., überwältigten uns Angus und Julia Stone wie selten zuvor…Drei Jahre später kehrten sie in ihr australisches Zuhause zurück. Dort, an der Ostküste, in der Nähe von Byron Bay, südlich von Brisbane, konzipierten sie ihre Platte Snow, die einen Hauch mehr Nüchternheit an den Tag legte…„Diesmal", erläutert Angus, "haben wir jedes Lied gemeinsam geschrieben.“ Und seine Schwester fügt hinzu: „Das war ganz einfach magisch, weil wir, Angus und ich, noch nie so viel Zeit zusammen verbracht hatten. Wir beide ganz allein. Es gab immer mindestens einen Toningenieur oder einen Manager, aber in der letzten Schreibphase und bei der Einspielung, das ging über acht Wochen, da waren nur er und ich, und die Ruhe auf dem Land. Das war eine wunderbare Zeit…Jeder von uns komponiert mit einem jeweils ganz anderen Stil, aber beide zusammen scheinen gut zu funktionieren. Irgendwie sind gerade diese Unterschiede der Grund, warum es so und nicht anders klingt.“

Am Ende findet man immer diesen leicht melancholischen Schleier, der sich wie falscher Herzschmerz am Bettrand ihres schlichten Pop-Folk niederlässt. Das Tandem revolutioniert zwar nicht seine Kunst und räumt auch nicht mit der Vergangenheit auf, aber es gelingt ihnen immer wieder, die entsprechende Melodie zu finden. Die kleine harmonische Eigenheit, welche aus Belanglosem etwas ganz Wunderbares macht.



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