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Die Alben

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Electronic - Erschienen am 8. November 2019 | Young Turks Recordings

Auszeichnungen Pitchfork: Best New Music
FKA twigs begibt sich zurück ins ländliche Gloucestershire, wo sie aufgewachsen ist, um diese zweite Longplay „zu komponieren, die aus dem Herzen kommt.“ „Wenn ich Zweifel habe, dann folge ich meinem Bauchgefühl und versuche, mich in der Natur aufzuhalten, genauer gesagt, gehe ich in die Cotswolds.“ Vor diesem Hintergrund spielt übrigens der Clip Home With You, in dem die vormalige Tänzerin überhitzte Club-Szenen hinter sich lässt, um in einem Cottage Erholung zu suchen, und damit stellt sie die reine Luft in ihrem Zuhause dem lasterhaften London gegenüber. Dieser introspektive Abschnitt hat ihr Interesse an Maria Magdalena geweckt (Magdalene ist auch der Name ihres Albums), insbesondere für die Art und Weise, wie die Geschichte der Gefährtin Jesu manipuliert wurde.Musikalisch gesehen behält FKA twigs ihren Stil „Post-R&B“ bei und vor allem aufgrund ihrer Stimme wirkt das Album so faszinierend. Dort gibt es übrigens auch Skrillex, Nicolas Jaar und Noah Goldstein (Drake, Teyena Taylor, Bon Iver…) in der Produktion, und den Rapper Future als Gast in Holly Holy. Mitten in ihrem elektronischen Kirchenschiff stellt die mehr und mehr an Björk erinnernde FKA twigs weiterhin alle Regeln der Popmusik in Frage (ganz besonders in dem destrukturierten Fallen Alien, dem gewagtesten Albumtitel überhaupt), um uns ein Privatkonzert wie eine Beichte ins Ohr zu flüstern. Amen. © Smaël Bouaici/Qobuz
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Electronic - Erschienen am 18. Oktober 2019 | Ninja Tune

Hi-Res Auszeichnungen Pitchfork: Best New Music
Sam Shepherd, der 2015 nach seinem Album Elaenia als einer der begabtesten Produzenten der neuen britischen Generation gekürt worden war, verbrachte jüngstens ziemlich viel Zeit damit, in verschiedenen Gruppen  auf der Bühne mit Jazz seinen Spott zu treiben. Dann stand er plötzlich allabendlich bei der Tour von The XX, für die er 2017 im Vorprogramm spielte, ganz alleine live auf der Bühne. Wenn man mit einem Buchla-Modular-Synthesizer vor 20 000 Personen eineinhalb Stunden lang im Alleingang improvisieren muss, dann überlegt man sich die Sache gerne. „Ich hatte vor, melodische Dinger zu präsentierten, die sich allmählich fortspinnen würden, aber ich spielte das Bornierteste und Aggressivste, was ich je komponiert hatte. Das wirkte befreiend.“Auf dieser Platte ist das zu spüren, denn das Genie der englischen Elektromusik demonstriert, mit wieviel Offenheit und wie erfindungsreich es mit Mischformen umzugehen versteht, wenn es im orgastischen Last Bloom 2 Step Jazz und Electronica miteinander verquickt und in Anasickmodular, zwischen einem elektronischen Requiem oder einem allzu kurzen, geradlinig tanzbaren Dancefloor-Stückchen à la UK Bass (LesAlpx) Drum’n’Bass zu einem Zombie verkommen lässt. Die Konkurrenz sollte sich an die Arbeit machen. © Smaël Bouaici/Qobuz
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Electronic - Erschienen am 27. Juni 2019 | XL Recordings

Auszeichnungen Pitchfork: Best New Music
Für eine neue Ausgabe von “elektronischem Radiohead” bei XL Recordings, nach dem 2014 erschienenen Tomorrow's Modern Boxes, das nicht viel Aufsehen erregte, schlägt Thom Yorke mit seinem dritten Studio-Soloalbum wieder herkömmlichere Wege ein – abgesehen vom Soundtrack für Luca Guadagninos Film Suspiria aus dem Jahre 2018. Seit 2006 überzeugt er angefangen mit seinem ersten Album The Eraser (vor allem aber mit OK Computer fast zehn Jahre zuvor sowie der Vielzahl der mehr oder weniger wilden Remixe der Band) alle davon, dass Thom Yorke "elektrokompatibel" ist. Seine Klagelieder mit technoisierten Beats sind einfach ein Wunder und er ist aufgeschlossen genug, sodass er seine Stimme manchmal auf ein Sample reduziert, das dann geschnippelt, geklebt, gepaust, dazwischengeschoben werden kann, wie etwa in Traffic, dem Opener dieses Anima. Beseelt ist dieses Album von Anfang bis Ende und der langjährige Produzent Nigel Godrich verherrlicht den Last I Heard (…He Was Circling the Drain) mit dieser himmlischen, von verteilten Vocals begleiteten Hammondorgel mit Bordun, ohne Beat, nur mit hämmerndem Bass – ein kleines Meisterwerk. Auch in Dawn Chorus gibt es einen Halteton und Thom Yorkes klare, fast ungefilterte Stimme. Es ist eine Ballade, an die man sich beim ersten Frost erinnern sollte. Auch zu I Am a Very Rude Person sollte ein Wort gesagt werden, denn mit dem sich mitten im Song ändernden Niveau und einem ausartenden Beat wurde daraus ein kleines, lustiges Funk-Stück. Bei diesem dritten Solowerk zeigt Thom Yorke mehr Selbstsicherheit und das, was ihn so besonders macht, seinen Sound nämlich, der irgendwo zwischen Four Tet, James Holden, Burial oder Caribou anzusiedeln ist – bei den Leuten also, mit denen er arbeitet. Außerdem tut es gut, eine solch minimale Produktion in einer Welt zu sehen, die manchmal zu viele Schichten übereinander häuft, vor allem hört man aber die Arbeit eines Songwriters, der über seine Grenzen hinausgeht. © Smaël Bouaici/Qobuz
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House - Erschienen am 21. Juni 2019 | KDJ Records

Auszeichnungen Pitchfork: Best New Music
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Ambient - Erschienen am 29. März 2019 | Touch

Auszeichnungen Pitchfork: Best New Music
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Ambient - Erschienen am 28. September 2018 | kranky

Hi-Res Auszeichnungen Pitchfork: Best New Music
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Electronic - Erschienen am 15. Juni 2018 | Transgressive

Auszeichnungen Pitchfork: Best New Music
SOPHIE gehört zu dieser Kategorie von Künstlern, die einen nicht mehr loslassen, wenn man sie erst einmal entdeckt hat. Dies liegt zum einen an ihrem mystischen Charakter, zum anderen an der Vielfältigkeit ihrer Musik. Samuel Long (wie sie mit eigentlichem Namen heißt) machte zum ersten Mal im Jahre 2006 unter dem Label PC Music von sich reden und produzierte bereits damals Musik, die sehr viel eigenartiger klang, als das, was der Rest des Künstlerkollektivs so machte (und das will was heißen…). Bereits auf ihrer ersten offiziellen Platte Product aus dem Jahre 2015 konnte man alle Grundmerkmale ihres süßen Universums heraushören: Electronico-Bubblegum gemischt mit Chiptune und einer Prise Kawaii. Von Weltall-Geräuschen und sterilisierten Stimmen haben wir noch nie irgendetwas Vergleichbares gehört. Man fühlt sich dabei, als ob man auf der Tanzfläche in einem zu engen Batman-Kostüm ersticken würde. Der gewollte und bis ins Extreme gezogenene Pop-Aspekt auf dem Album ist ohne Frage ein Grundelement von SOPHIES Sound. Hier wird er von unerwartetem, metallischem, eisig dröhnendem und mit Säbel-Lasern zurechtgeschnittenem Elektro vervollständigt. Neuartig, merkwürdig, extrem, kompromisslos, ehrlich… Das sind die Wörter, die in den Medien oft fallen, wenn es darum geht, SOPHIEs Musik zu beschreiben. „Vielleicht klingt genau so die Zukunft der Popmusik?“, fragen sich dabei Viele. In Anbetracht der namhaften Künstler, die sich Hilfe bei ihr geholt haben (Madonna, Charli XCX, Vince Staples, Cashmere Cat…) ist das vielleicht gar nicht mal so unwahrscheinlich. Und nun liefert sie uns aufs Neue eine vielseitige und undefinierbare Platte, die gleich am Anfang so richtig reinhaut, in der Mitte mit einer langen Ambient-Passage die Stimmung wechselt und zum Ende hin die PC-Musik vergangener Tage erklingen lässt. Nein, dieses Album ist nicht leicht zugänglich. Manche mag es sogar vor den Kopf stoßen, da es alle Regeln durchbricht. Das erinnert an eine gewisse Isländerin, die vor rund 20 Jahren das Gleiche machte. Aber ist nicht genau das der Sinn und Zweck von Kunst? Und das Kennzeichen aller großen Künstler? © Sylvain Di Cristo/Qobuz
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Electronic - Erschienen am 4. Mai 2018 | Domino Recording Co

Hi-Res Auszeichnungen Pitchfork: Best New Music
Nachdem er 2013 für sein viertes Studioalbum Immunity für einen Mercury Prize nominiert war, zog sich Jon Hopkins eine Zeitlang eher zurück. Abgesehen von einem Track, den er für Coldplay co-produzierte, und einer 4-Song-EP herrschte eine Zeitlang Funkstille. Mit dem im Mai 2018 veröffentlichten Nachfolgealbum Singularity knüpft Hopkins nun direkt an Immunity an: Die neun Tracks bauen auf sanfte Techno-Sounds mit Glitch-Elementen und Ambient-Flair. Die Stücke werden nach und nach größer und intensiver, behalten mit ihren sanften Pianomelodien aber doch ihre introspektive Ruhe. "Emerald Rush", "Singularity" und das über zehnminütige "Everything Connected" wurden als Singles ausgekoppelt. Die Platte kam an die Spitze der englischen Dance- und Independent-Charts.
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Electronic - Erschienen am 17. Februar 2018 | Other People

Auszeichnungen Pitchfork: Best New Music
Sogar unter seinen Fans wissen nur wenige, dass sich hinter dem Pseudonym A.A.L. (Against All Logic) der Amerikaner-Chilene Nicolas Jaar verbirgt. Das Club-Alter Ego einer der meist bejubeltesten Elektro-Künstler der letzten Jahre erinnert mit diesem Projekt an den Deep House- und Four-To-The-Floor-Geist vom Beginn seiner Karriere, bevor er eine experimentellere Richtung einschlug. Damals brachte er unter dem Label Wolf + Lamb im Jahre 2010 die Maxi-CD Time for Us / Mi Mujer heraus, die heute zu seinen Klassikern gehört. Die neueste Veröffentlichung dürfte mehr als einen Nostalgiker erfreuen: Mit 2012 – 2017 erhalten wir nun eine Kompilation aus unveröffentlichten Tracks, die die größte Kollektion an Titeln darstellt, die Nicolas Jaar unter dem Pseudonym A.A.L. bis heute veröffentlicht hat. Und wie so oft bei diesem musikalischen Elektron kommt hierbei eine durch und durch gelungene Überraschung heraus. Zwischen kräftigen Synthesizern und Samples von alten Gospel-Gesängen werden einige der wahren Kenner sicherlich diese mysteriösen Stücke wiedererkennen, die der Künstler seit Jahren in seine Live-Performances einbaut und die anschließend oftmals für Diskussionsstoff um die Frage „Wie kommen wir an diese Tracks heran?“ gesorgt haben. © Sylvain Di Cristo / Qobuz
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New Age - Erschienen am 3. November 2017 | Empire of Signs

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Ash

Electronic - Erschienen am 29. September 2017 | XL Recordings

Hi-Res Auszeichnungen 4F de Télérama - Pitchfork: Best New Music
Englisch kennt doch jeder. Yoruba eher weniger...Dank des ersten gleichnamigen Albums der Gruppe Ibeyi aus dem Jahre 2015 wurde diese afrikanische Sprache, die im XVII. Jahrhundert von Sklaven aus dem aktuellen Nigeria nach Kuba importiert wurde, der breiten Masse näher gebracht. Ibeyi, so heisst der Name des Duos, das aus zwei französisch-kubanischen Zwillingen mit venezualischen Wurzeln besteht und das wunderschöne moderne Soulmusik mit spirituellen Einflüssen schreibt. Sie singen also auf Yoruba, aber auch auf Englisch und Spanisch. Nach ihrem ersten Werk reich an Melancholie, die oftmals durch perkussive Hymnen ausgedrückt wird, setzen Naomi und Lisa-Kaindé Diaz auf Ash die Vermischung aus dem musikalischen Erbe ihrer afro-kubanischen Wurzeln (ihr Vater war kein geringerer als Anga Diaz, Percussionist der Gruppe Irakere) und der Musik von heute, von Elektro bis Rap und Pop, weiter. Diese Verbindung übertragen sie auch auf ihre Instrumente, egal ob von akustischer, elektrischer oder sogar elektronischer Natur. Ibeyi vergnügt sich hier sogar mit Autotunes! Auf diesem zweiten Album finden wir außerdem eine geschmackvolle Liste an Gästen, wie den atypischen kanadischen Pianisten Chilly Gonzales, den kalifornischen Saxofonisten Kamasi Washington, den Bassisten Meshell Ndegeocello und die spanische Rapperin Mala Rodriguez. © MD/Qobuz
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Electronic - Erschienen am 1. September 2017 | DFA Records - Columbia

Hi-Res Auszeichnungen 4F de Télérama - Pitchfork: Best New Music - Preis der deutschen Schallplattenkritik
LCD, doch nicht tot! Nachdem James Murphy und seine Band während eines Abschiedkonzertes im Madison Square Garden in seiner Heimatstadt New York 2011 das Ende der Gruppe verkündet hatten, kehrt sie nun sechs Jahre später mit American Dream zurück. Mit seinem David Byrne-Kostüm aus dem dritten Jahrtausend (besonders beeindruckend auf Other Voices, dessen Refrain wie die Talking Heads zu ihren besten Zeiten klingt) bringt der Leader und seine Gang ein viertes Album heraus, auf dem Rock, Punk, Funk und Elektro zusammengebracht werden. LCD Soundsystem bleibt sich hier treu und konzentriert sich mehr auf klassische LCD-Songs (Call The Police, ein interessantes Zusammentreffen von David Bowie und U2) also auf reine Dancefloor-Titel (dennoch kann man auf Other Voices ordentlich die Hüften schwingen lassen). Wieder und immer noch hört man also die Talking Head heraus, aber auch einen Bowie aus seiner Berliner-Periode (Change Yr Mind und Black Screen), eine weitere Haupt-Inspirationsquelle von James Murphy. Nur kurz bevor er ein halbes Jahrhundert alt wird, erfindet er LCD Soundsystem zwar nicht neu, lässt deren so einzigartigen Sound aber noch einmal neu aufblühen. Und aktualisiert diese Musik, die er seit Mitte der 2000er so sorgfältig modelliert und dabei Punk, Elektro-Klänge, New Wave, Dance und schwerwiegende aktuelle politische Ereignisse zusammenbringt. © MD/Qobuz
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Electronic - Erschienen am 19. Mai 2017 | Planet Mu Records Ltd.

Auszeichnungen Pitchfork: Best New Music
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Electronic - Erschienen am 7. April 2017 | XL Recordings

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Electronic - Erschienen am 7. April 2017 | XL Recordings

Auszeichnungen Pitchfork: Best New Music
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Electronic - Erschienen am 17. Februar 2017 | RVNG Intl.

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Electronic - Erschienen am 3. Februar 2017 | Young Turks Recordings

Hi-Res Auszeichnungen Pitchfork: Best New Music
Seit er 2011 mit seiner Stimme jeden Winkel des gleichnamigen ersten Albums des Musikers SBTRKT Leben einhauchte, ist Sampha Sisay zur Hoffnung der zeitgenössischen britischen Soulszene aufgestiegen. Einzigartig dieser rührende Gesang, brüchig und melancholisch, ein leichtes Falsett, mit dem er auf seinen ersten beiden EPs Sundanza im Juni 2010 und Dual im Juli 2013 erneut in Erscheinung trat. Der Londoner sah sich schnell von den Größen des Soul, R&B und Rap umworben: Drake (Too Much und The Motion), Kanye West (Saint Pablo), Jessie Ware (What You Won’t Do for Love und Valentine), Frank Ocean (Alabama), Solange (Don’t Touch My Hair), etc. Welch eine Freude, als er endlich sein erstes richtiges Solo-Album ankündigte, das im Februar 2017 erschien. Ein nach innen gerichtetes Album, auf dem Sampha zahlreiche biographische Elemente (zum Beispiel den Verlust seiner Eltern) aufgearbeitet und ihn in einen meditativen, raffinierten Stoff verwandelt hat. Wir reisen durch Process, als würden wir in einem wohlig warmen Meer schwimmen. Ein Elektro-Soul, der hin und wieder an James Blake oder gar Anthony & The Johnsons erinnert. Wundervoll! © MZ/Qobuz
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Electronic - Erschienen am 3. Februar 2017 | Young Turks Recordings

Auszeichnungen Pitchfork: Best New Music
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Electronic - Erschienen am 30. September 2016 | Other People

Booklet Auszeichnungen Pitchfork: Best New Music
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Electronic - Erschienen am 16. September 2016 | RVNG Intl.

Auszeichnungen Pitchfork: Best New Music

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