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Die Alben

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Klassik - Erschienen am 24. Januar 2020 | B Records

Hi-Res Booklet Auszeichnungen 5 de Diapason
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Klassik - Erschienen am 17. Januar 2020 | Warner Classics

Hi-Res Booklet Auszeichnungen 5 de Diapason
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Kammermusik - Erschienen am 6. September 2019 | Delos

Hi-Res Booklet Auszeichnungen Diapason d'or
Duos für Violine und Cello stehen elitär am Rande der Streicherkammermusik. Doch auch in dieser Nische waren einige Komponisten sehr kreativ unterwegs, etwa Hanns Eisler und Maurice Ravel. Ihre Kompositionen bilden den Kontrast zu Jörg Widmanns hier erstmals eingespielten 24 Duos (von 2008). Ilya Gringolts und Dmitry Kouzov interpretieren diese anspruchsvolle Musik mit subtilem Klangsinn und, wenn gefordert, mit feuriger Expressivität. Sie zeigen dabei, wie reizvoll und musikalisch ergiebig die Kombination von Violine und Cello sein kann. © Hornig, Norbert / www.fonoforum.de
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Klassik - Erschienen am 10. Mai 2019 | Ondine

Hi-Res Booklet Auszeichnungen Choc de Classica
Liegt es am Soloinstrument, dass Saariahos „Trans“ (2015) für Harfe und Orchester so viel statischer wirkt als ihre Konzerte für Violine und Klarinette? Die Statik generiert hier freilich die meditative Ruhe eines Stilllebens. Und die Klangwelt ist so bilderreich und filigran gewirkt wie in Saariahos besten Werken. Der Liedzyklus „True Fire“ (2014) kann es an Poesie nicht mit älteren, etwa „Château de l’âme“, aufnehmen, dafür sind die ausgewählten (englischen!) Texte zu spröde. Gerald Finleys differenzierte Umsetzung lässt dieses Manko allerdings kaum spüren. © Friesenhagen, Andreas / www.fonoforum.de
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Klassik - Erschienen am 12. April 2019 | Colin Currie Records

Hi-Res Booklet Auszeichnungen 5 de Diapason - Gramophone Editor's Choice
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Klassik - Erschienen am 8. Februar 2019 | Ondine

Hi-Res Booklet Auszeichnungen Choc de Classica - 5 Sterne Fono Forum Klassik
Ganz im Gegensatz zum sonst üblichen Vorgehen wurde die Opernsuite Die Soldaten von Zimmermann (mit Vokal-Sinfonie überschrieben) vor der eigentlichen Oper konzipiert und stellt eine Art „Visitenkarte“ dar, mit deren Hilfe er beweisen wollte, dass das Werk spielbar sei. Denn die endgültige Partitur der Oper ist für Sänger, Orchester, Opernhäuser und Publikum eine große Herausforderung! 16 gesungene Rollen, ein Dutzend Sprechrollen, eine 100-köpfige Orchesterbesetzung, ein überdimensionales Schlagzeug-Instrumentarium, Filmprojektoren, ein eigener Part für Tonband, außermusikalische Klangeffekte – jeder Operndirektion wird es dabei Angst und Bange um das Budget ihres Hauses; das Publikum wird einer strengen Zwölfton-Diät unterworfen, von der zeitlichen Überlagerung bestimmter Szenen ganz zu schweigen… Und ursprünglich hatte Zimmermann sogar geplant, das Werk auf zwölf verschiedenen, um das Publikum herum angeordneten Bühnen aufzuführen, während die Zuschauer auf Drehstühlen sitzen sollten, um so dem Ablauf der Oper folgen zu können – die Idee wurde vom Opernhaus, in dem die Uraufführung stattfinden sollte, abgelehnt. Der Komponist gab die Idee schließlich auf und überarbeitete sein Werk, um es einigermaßen spielbar zu machen. Wir hören hier die Vokal-Sinfonie aus dem Jahr 1963, eine intensive Komposition in Post-Berg’scher Schreibweise, dessen Nähe zum Expressionismus, besonders zu Wozzeck, einschließlich des erschütternden Lyrismus des vokalen Materials, offensichtlich ist. Der Sinfonie geht Photoptosis für großes Orchester von 1968 voran, eines der letzten Werke des Komponisten, der sich, von Depressionen zermürbt – wie deutlich zu hören ist! – zwei Jahre später das Leben nahm. Eine Partitur, düster und strahlend zugleich, in der Zimmermann bei der Instrumentierung unglaubliches Genie beweist. Das Album beginnt mit dem Violinkonzert von 1950, dessen klassische Form (Sonata-Fantasia-Rondo) trügt: Zimmermann erkundet dort alle erdenklichen Modernismen, auch hier in einer intensiven schwarzen Lyrik von größter Schönheit. © SM/Qobuz
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Violinkonzerte - Erschienen am 21. September 2018 | Onyx Classics

Hi-Res Booklet Auszeichnungen Diapason d'or - Herausragende Tonaufnahme
Fast alle Stücke dieses Albums hat der lettische Geiger Gidon Kremer uraufgeführt und weithin gefördert; eines von ihnen – Tabula rasa (1977) – wurde eigens für ihn geschrieben. Auch zeigen alle diese Werke den von Arvo Pärt selbst so bezeichneten „Tintinnabuli-Stil”, den der Komponist in den 1970er Jahren beim Studium mittelalterlicher Kirchenmusik entwickelt hatte. Pärt hat dazu erklärt: „Ich habe entdeckt, dass es ausreicht, wenn nur eine einzige Note schön gespielt wird. Diese eine Note, oder eine Pause, oder ein Moment der Stille, tröstet mich. Ich arbeite mit nur sehr wenigen Elementen & mit einer oder zwei Stimmen. Dabei benutze ich die simpelsten Strukturen – ein Dreiklang, eine besondere Tonalität. Die drei Noten des Dreiklangs sind wie Glocken, und das bezeichne ich als Tintinnabuli.” Die beiden 1977 komponierten Stücke Tabula rasa und Fratres begründeten Pärts internationales Ansehen wirkungsvoll. Tabula rasa ist im Grunde ein Konzert für zwei Violinen mit Streichorchester und präpariertem Klavier, das im langsamen zweiten Satz deutlich Glockenklänge hervorbringt. Fratres wurde seit der Uraufführung durch Hortus Musicus, ein estnisches Alte Musik-Ensemble, für verschiedene Instrumentenkombinationen bearbeitet. Die Version, die hier zu hören ist, ist die des Komponisten aus dem Jahre 1991 für Solovioline, Streicher und Schlagzeug (mit Klanghölzern sowie Bass-Trommel oder Tom-Tom). Bach übte lange großen Einfluss auf Pärts Musik aus, wie es sich in seiner 2003 komponierten Passacaglia und in dem Stück Darf ich... erweist, das ursprünglich 1995 geschrieben wurde und Yehudi Menuhin gewidmet ist; Pärt überarbeitete das Werk danach 1999, und Kremer spielte die Erstaufführung dieser revidierten Fassung mit seinem Ensemble Kremerata Baltica. Spiegel im Spiegel, komponiert 1978, ist eine von Pärts einfachsten Kompositionen, in der eine Geige gemächlich eine Melodie meist stufenweise über der stetig arpeggierenden Klavierstimme spielt. © Onyx Classics
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Oper - Erschienen am 15. Juni 2018 | Oehms Classics

Hi-Res Booklet Auszeichnungen 5 Sterne Fono Forum Klassik - 5 étoiles de Classica
Ein deutscher Komponist, Aribert Reimann (geb. 1936), eine Uraufführung an der Deutschen Oper Berlin – und doch passt etwas nicht in die Reihe: Das Werk hat ein französisch gesungenes Libretto, auch wenn Reimann gleichzeitig eine deutsche Version geschrieben hat. Das Libretto beruht auf drei kurzen Stücken von Maurice Maeterlinck, die natürlich auf Französisch geschrieben sind: L’Intruse, Intérieur und La mort de Tintagiles, eine Trilogie, die unter dem Titel L’Invisible zusammengefasst wurde. Zwischen fieberhaftem bürgerlichem Realismus und märchenhafter Mythologie entfaltet Maeterlinck eine beunruhigende Welt, die vollständig von Tod, Schicksalhaftigkeit, menschlicher Ohnmacht und der Nichtigkeit der Dinge durchzogen ist. Die Verbindung zwischen den drei Stücken wird, wenn sie nicht textlich oder dramatisch gegeben ist, durch den Einsatz der gleichen Sänger sowie durch das Auftreten der drei gleichen Diener in den drei Teilen realisiert – drei Countertenöre in dieser Oper, ein faszinierender Klangeffekt, zumal sie die Boten des Todes darstellen. Reimanns Tonsprache, zugleich herb und tiefgründig, bewegend und hart, nimmt den Zuhörer vom ersten Augenblick an an die Hand und lässt ihn erst nach 90 bedeutungsvollen Minuten wieder los. Es handelt sich hier um einen Live-Mitschnitt der Uraufführung im Oktober 1997, wobei einige „Pflaster“ nach der Aufführung aufgenommen wurden, um störende Bühnengeräusche zu kompensieren. Als einziger Wehrmutstropfen wäre die etwas zu deutsche Aussprache des Französischen durch die meisten Solisten zu erwähnen… Aber das Album enthält das komplette französische Libretto. © SM/Qobuz
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Kammermusik - Erschienen am 26. Januar 2018 | Aeon

Hi-Res Booklet Auszeichnungen 5 de Diapason - 4 étoiles Classica
Eine klare Musik. Lebhaftigkeit, Scharfsinnigkeit, Intensität, Faltungen und Entfaltungen des pontillistischen Materials, das die Sache selbst und ihren Widerspruch umklammert – Sinnlichkeit, Lustigkeit, Tänze, Abgründe wie plötzliche Luftzüge. Bewegung und Stillstand . . . Musik, die einen schlägt, kneift, beißt, umhüllt, anknurrt. Pesson belebt hier neu, was (bereits) sein eigener Klassizismus sein dürfte (Carmagnole). Er nimmt einen Bleistift zur Hand und versieht Mozart mit einem Schnurrbart, der mehr als gewillt ist, diesen zu tragen (Transformations du Menuet K. 355). Er treibt seine Sprache so weit in die Ecke, dass sie anders zu sein scheint und im kompromisslosen Licht von Opałka wahrscheinlich auch so wird (Blanc mérité), eine Sprache, die sich bei Proust verästelt und brilliert (Ne pas oublier coq rouge dans jour craquelé), bei Pérec geometrisch wächst (Neige bagatelle) und sich in ‚enfantines‘ entblößt (Musica ficta). Das Ensemble Cairn, ein treuer Partner des Labels, führt uns unter der Leitung von Guillaume Bourgogne in Welten, die komischer kaum sein könnten. © Aeon/Outhere
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Symphonieorchester - Erschienen am 1. Dezember 2017 | Evidence

Hi-Res Booklet Auszeichnungen 5 de Diapason - 4 étoiles Classica
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Klassik - Erschienen am 27. Oktober 2017 | HORTUS

Hi-Res Booklet Auszeichnungen 5 de Diapason
Diese wunderschöne Monografie illustriert das postserielle Universum von Gilbert Amy. Ausgehend von einem kompromisslosen Modernismus gelingt es dem französischen Komponisten, heitere Lyrik und geschmeidigen Klang hervorzubringen, die umso eindrucksvoller sind, als sie beide einer abstrakten Schreibweise entspringen. © Qobuz
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Kammermusik - Erschienen am 27. Oktober 2017 | naïve classique

Hi-Res Booklet Auszeichnungen 5 de Diapason
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Klassik - Erschienen am 1. September 2017 | Winter & Winter

Hi-Res Booklet Auszeichnungen Diapason d'or - Herausragende Tonaufnahme
Wir finden hier die vier Werke für Quartett des dänischen Komponisten Hans Abrahamsen, in der Interpretation des berühmten Arditti Quartetts wieder, allerdings in umgekehrter Reihenfolge: das vierte von 2012, das dritte aus dem Jahre 2008, das zweite von 1981- man beachte die große Zeitspanne, die dadurch erklärt werden kann, dass der Komponist zwischen 1990 und 2000 den Stift niedergelegt hat und rein gar nichts geschrieben hat - und zu guter letzt das erste, das im Jahre 1973 das Tageslicht erblickte und in „zehn Präludien" aufgeteilt ist. Von Beginn seiner Karriere an zog Abrahamsen es vor, die avantgardistische Doktrin der "Darmstädter Schule" zu meiden und stattdessen eher der gesunden Lehre seines Meisters Ligeti zu folgen, dessen Stil als "Neue Einfachheit" bezeichnet wird. Und tatsächlich, beim Hören dieser vier Werke wird man von Abrahamsens Talent, wiedererkennbaren Linien, die zugleich modern wie altertümlich klingen, in den Bann gezogen. Dabei werden manchmal ein paar folkloristische Elemente benutzt und seine Vorliebe für sehr hohe, schwebende Tonlagen in seinem Harmonieverständnis schnell deutlich. Der Zuhörer versteht auf Anhieb, dass es sich hierbei um eine Musik von großer Originalität handelt, die sicherlich sehr modern klingt, dabei aber trotzdem keine besondere intellektuelle Leistung benötigt, um verstanden zu werden. Die vier Musiker des Arditti Quartetts liefern uns hier einen bezaubernden und interessanten Hörgenuss. © SM/Qobuz
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Geistliche Vokalmusik - Erschienen am 28. Oktober 2016 | harmonia mundi

Hi-Res Booklet Auszeichnungen 4 étoiles Classica - 5 Sterne Fono Forum Klassik
Sein Übertritt zur russisch-orthodoxen Kirche Anfang der Siebzigerjahre hat den estnischen Komponisten Arvo Pärt nach einer damit verbundenen schöpferischen Pause motiviert, vor allem religiös geprägte Werke zu schreiben. Unter denen für Chor ist der rund einstündige „Kanon Pokajanen“ das ausgedehnteste Opus. Die Uraufführung fand 1998 zur 750-Jahr-Feier des Kölner Doms mit dem Estnischen Philharmonischen Kammerchor statt, kurz zuvor realisierte das Vokalensemble eine von Pärt beaufsichtigte Einspielung. Anderthalb Jahrzehnte später kam es zu einer weiteren Aufnahme mit dem Aquarius Chamber Choir (auch DVD), ihr folgt jetzt eine Einspielung mit der Cappella Amsterdam. Die niederländische Chorvereinigung wurde 1970 von Jan Boeke gegründet; seit 1990 hat Daniel Reuss die Stabführung inne. Die Repertoire-Spannweite des Chores ist groß, umfasst Alte Musik ebenso wie Werke des 21. Jahrhunderts, von denen etliche eigens für ihn geschrieben wurden. Pärts „Kanon Pokajanen“ verbindet stilistisch extreme Zeitalter. Eine moderne Tonsprachlichkeit ist unverkennbar, doch der Rückgriff auf altslawische Texte wie auch die oft dominante Dreiklangharmonik lassen auch einen traditionellen Ausdruckskosmos erkennen. Kaum von ungefähr. Bestimmend für Pärt waren schon immer Verhältnis und Korrespondenz von Rhetorik und musikalischem Ausdruck: „Ich will dem Wort die Möglichkeit geben, seinen eigenen Klang zu wählen.“ Natürlich bestimmen noch viele andere Kriterien seine sensitive Komposition, deren weitläufige Bezüglichkeiten (detaillierte Auskünfte im Booklet) bei einmaligem Hören nota bene kaum erfasst werden dürften. Die Cappella Amsterdam bietet in puncto Intonationsreinheit, hellhöriger Artikulation und Klangvolumen freilich Optimales. Eine Aufnahme, mit der man sich gerne erneut auseinanderzusetzen gewillt ist. Am liebsten im stillen Kämmerlein. © Zimmermann , Christoph / www.fonoforum.de
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Instrumentalmusik - Erschienen am 6. Mai 2016 | Alpha

Hi-Res Booklet Auszeichnungen 5 Sterne Fono Forum Klassik
Der Ungar Peter Eötvös gehört zu den Komponisten, die verschiedenste musikalische Traditionen zu einem Komponieren auf der Höhe der Zeit verbinden. Das geht ohne intellektuelle Winkelzüge und postmoderne Ironisierungen ab, Eötvös ist als Dirigent von Weltrang in den Partituren aller Stile und Jahrhunderte zu Hause. Die drei hier eingespielten Konzerte illustrieren in klassischer Dreisätzigkeit Eötvös’ virtuosen Umgang mit dem Klangpotenzial eines traditionellen Orchesterapparats, ihre solistischen Partien sind Hommagen an herausragende Musikerpersönlichkeiten. In „DoReMi“ (2012) ist es die japanische Geigerin Midori, die die flirrende Virtuosität ihres Soloparts mit ganz feiner Nadel strickt, völlig losgelöst von jeder technischen Schwerkraft. Eötvös’ zweites Violinkonzert ist eine Märchenwelt gebaut aus drei Tönen, mit schillernden Klangvaleurs und Reminiszenzen an die frühe Moderne eines Bártok und Strawinsky, aber auch mit unwirklichen Allusionen traditioneller Folklore – verspielt, heiter, luzide. Auch im „Cello Concerto Grosso“ (2010 geschrieben für Miklós Perényi) meint man sich gelegentlich im „Wunderbaren Mandarin“ zu befinden, so expressionistisch reich ist die Farbpalette dieses Dialogs von Cello und Orchester angemischt, wo der Solist eher zum Teil eines vielschichtigen Gesamtklangs wird als sich betont expressiv mit landläufigen Kantilenen in den Vordergrund zu spielen. Einen ganz anderen Charakter hat das Schlagzeugkonzert „Speaking Drums“ (2012/13), das auf elementare perkussive Gesten und impulsive Lautartikulationen ausgerichtet ist, die sich der experimentellen Lyrik von Sándor Weöres verdanken. Mit seiner ungestümen Energie ist es ein Paradestück für Martin Grubinger, der sich hier in einen martialischen Perkussions-Schamanen verwandelt. © Wieschollek, Dirk / www.fonoforum.de
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Geistliche Vokalmusik - Erschienen am 4. März 2016 | harmonia mundi

Hi-Res Booklet Auszeichnungen 5 de Diapason - Choc de Classica
Alfred Schnittke war seit 1982 bekennender Katholik. Doch trotz seiner Beschäftigung mit Glaubensfragen ist sein Beitrag zur geistlichen Musik begrenzt. Nach einem Requiem schrieb er 1988 zur Erinnerung an die Christianisierung Russlands vor einem Jahrtausend „Zwölf Bußverse für gemischten Chor a cappella“. Dabei griff der Sohn eines Vaters mit deutschen Wurzeln, der sich stets als Russe sah und fühlte („der gesamte geistige Aspekt meines Lebens ist durch die russische Sprache geprägt“), auf Gedichte russischer Mönche aus dem 16. Jahrhundert zurück. In ihnen geht es um Arroganz, Heuchelei und Geldgier; meist enden sie mit der Anrufung Gottes um Schutz und Hilfe. Nicht zuletzt in solchen vielfach Dur-grundierten Schlusswendungen wird Schnittkes Absicht manifest, „mich romantisch meinen Gefühlen auszuliefern“, was für die „Drei geistlichen Gesänge für achtstimmigen gemischten Chor“ sogar noch stärker gilt. Sie bilden zu den Bußversen einen Appendix und werden vom RIAS Kammerchor unter Hans-Christoph Rademann ebenfalls wahrhaft phänomenal interpretiert. Es ist kaum vorstellbar, dass diese Wiedergaben übertroffen werden könnten, eine Behauptung, die sogar ohne Kenntnis vorangegangener Einspielungen durch das SWR Vokalensemble oder auch den Chor des Bayerischen Rundfunks gewagt sei. Obwohl es im psalmodierenden Grundton der Bußverse tonale Oasen gibt, dominieren dissonante Reibungen, denen man allerdings anzuhören glaubt, dass sie „rein“ intoniert werden. Auch in der Bewältigung extremer Höhen leisten die Chorsänger (namentlich in der Soprangruppe) Außergewöhnliches. Diese Perfektion wirkt jedoch niemals steril, sondern hymnisch expressiv. Für die Bußverse konnte Rademann das Autograf des Werkes einsehen und etliche Fehler der Druckfassung bereinigen. © Zimmermann , Christoph / www.fonoforum.de
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Weltliche Vokalmusik - Erschienen am 15. Januar 2016 | Winter & Winter

Hi-Res Booklet Auszeichnungen Diapason d'or de l'année - Diapason d'or - Gramophone Editor's Choice - Herausragende Tonaufnahme - 5 Sterne Fono Forum Klassik
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Klaviersolo - Erschienen am 1. Oktober 2015 | Solstice

Hi-Res Booklet Auszeichnungen 5 de Diapason - 4 étoiles Classica
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Klassik - Erschienen am 11. September 2015 | naïve

Hi-Res Booklet
Aus Anlass seines achtzigsten Geburtstages wurde Arvo Pärt die vierte Ausgabe der "Kristjan Järvi Sound Project" Reihe gewidmet. Mit Werken wie Tabula Rasa trug er zur Erneuerung der estnischen Musik bei und gilt seit den siebziger Jahren des vergangenen Jahrhunderts als einer der prägendsten Komponisten der zeitgenössischen Musik. [...] Eine tiefe Freundschaft, die seit den sechziger Jahren bis heute Bestand hat, verbindet Arvo Pärt mit dem in Tallinn im Jahre 1937 geborenen Dirigenten Neeme Järvi. In seiner Zeit beim Radio-Orchester uraufführte dieser alle neuen Werke Arvo Pärts. Järvis Söhne Paavo und Kristjan, die in seine Fussstapfen getreten sind, pflegen diese Freundschaft weiter. So entstand während des Bachfestes in Leipzig im Juni 2015 wurde die Idee zu diesem "Kristjan Järvi Sound Project" geboren, das ganz Arvo Pärt gewidmet ist. [...] Mit der Kombination unterschiedlichster Elemente schrieb Arvo Pärt das beeindruckende Werk Credo für Klavier Solo, gemischten Chor und Orchester, von Neeme Järvi 1968 in Tallinn uraufgeführt. [...] Seine Sprache missfiel den Behörden bis zu dem Punkt, dass Credo verboten wurde. Isoliert, von seinen Kollegen abgelehnt, gelang es Pärt dennoch, Estland im Januar 1980 mit seiner Frau zu verlassen, um sich in Wien niederzulassen, wo das Ehepaar die österreichische Staatsangehörigkeit annahm. [...] In der Mitte des Albums ist die Trilogie für Solo Violine und Streicher platziert, die auf Darf ich... (1995/1999, Yehudi Menuhin gewidmet), Passacaglia (2003) und Fratres in der Fassung für Solo Violine und Streicher (1977) folgt, stellt laut Kristjan Järvi ein neues Konzert für Violine und Streicher dar. [...] Diese lange und wunderbare Reise, an der sich Arvo Pärt und die Familie Järvi (auch sie war während der Sowjetzeit im Exil) einbezieht und eine geistige und historische Reiseroute im Werk des Komponisten nachzeichnet, schließt mit dem Rätsel von La Sindone (2005) von dem Kristjan Järvi die Weltpremiere der revidierten Fassung gibt (2015). Dieses Werk erweckt die Mysterien rund um das Grabtuch Christi, dessen Antlitz sich auf dem Tuch verewigt haben soll. [...] (Auszüge aus dem Text der Broschüre von Franck Mallet, übersetzt von Allison Zurfluh)
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Klaviersolo - Erschienen am 11. September 2015 | CAvi-music

Hi-Res Booklet Auszeichnungen 4F de Télérama - 4 étoiles Classica - 5 Sterne Fono Forum Klassik
Unverkrampft und selbstverständlich öffnet Cathy Krier hier die Klangwelten des 20. Jahrhunderts. Mit Bergs Sonate und Schönbergs Klavierstücken op. 11 und op. 33 hat sie Klassiker der Moderne auf ihr Programm gesetzt, während sie mit „Enchidrion, Teil I und II“ einen selten gespielten Zyklus von Bernd Alois Zimmermann aufgenommen hat. Die Pianistin führt diese mitunter sperrige und abweisende Musik mit glühender Intensität auf, wobei sie über ein unglaubliches Farbspektrum verfügt, und zarte Klanggespinste weiß sie ebenso zu erzeugen wie eine machtvoll gemeißelte Forte-Attacke. Dieses spannende Recital wird konzeptionell sinnvoll mit zwei späten Stücken von Franz Liszt abgerundet. © Sprondel, Friedrich / www.fonoforum.de