Die Alben

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Klassik - Erschienen am 4. Mai 2018 | Chandos

Hi-Res Booklet Auszeichnungen 5 de Diapason - Außergewöhnliche Tonaufnahmen
Absolute Jest, 2011 komponiert und kurz darauf überarbeitet, ist eines der unwiderstehlichsten Werke von John Adams. Der Komponist macht ganz ungeniert Anleihen bei Beethoven, bei den Streichquartetten, aber auch bei der Neunten Sinfonie, und liefert im Handumdrehen eine perfekt orchestrierte Partitur. Zusätzlich zum Streichquartett, welches das Werk zu einer Art Konzert macht, hat Adams dem Orchester eine Harfe und ein Klavier, beide mitteltönig gestimmt, beigefügt und dadurch das tonale und klangliche Bild verzerrt. Im letzten Satz wird übrigens Strawinsky mit seiner Sinfonie in drei Sätzen zitiert. Das hoch originelle Absolute Jest war ursprünglich für Michael Tilson Thomas und das San Francisco Orchestra komponiert worden (es hat im Sommer 2015 unsere Auszeichnung „Qobuzissime“ erhalten), aber offensichtlich kann man in jeder neuen Interpretation wieder andere Facetten entdecken. Dasselbe gilt auch für Naïve and Sentimental Music, das Adams für das Los Angeles Philharmonic geschrieben hatte (es gibt eine fantastische Aufnahme von Salonen bei Nonesuch). Ganz nebenbei, dieses Werk ist weder naiv noch sentimental, sondern vielmehr wild und originell. Der Titel stammt eindeutig von Schiller (Über naive und sentimentalische Dichtung), der laut seinen eigenen Worten Shakespeare und Homer zu den naiven Dichtern zählte. Unter diesen leicht ungewöhnlichen Klängen findet man eine elektrische Gitarre und ein mit einem Sampler verbundenes Klavier … © SM/Qobuz
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Violinkonzerte - Erschienen am 27. April 2018 | Nonesuch

Hi-Res Booklet Auszeichnungen 5 de Diapason - Gramophone Editor's Choice
Das Violinkonzert von John Adams wurde 1994 uraufgeführt. Das Werk ist von einer erstaunlichen Virtuosität und zeichnet sich durch eine freudige Atmosphäre mit einer starken Rhythmik aus, die auf seine ursprüngliche Konzeption für das New York City Ballet hinweist. Der erste Satz erinnert mit seinen fließenden, schwer greifbaren Harmonien und seiner traumartigen Atmosphäre an das Konzert „Dem Andenken eines Engels“ von Alban Berg. Dem ansonsten klassisch besetzten Orchester wurden zusätzliche Schlagzeuge sowie zwei Synthesizer hinzugefügt, deren Klangfarben die traumartigen und fremden Klänge noch verstärken. Im Jahr dieser Uraufführung debütierte die Geigerin Leila Josefowicz (geb. 1977) in der Carnegie Hall mit dem Violinkonzert von Tschaikowsky mit Marriner und begann damit ihre internationale Karriere. Für eben diese Leila Josefowicz schrieb Adams seine dramatische Sinfonie für Violine und Orchester, Scheherazade.2 – wie ist die Welt doch klein. Zwischen der Solistin und dem Komponisten besteht eine starke Bindung. Daher kommt ihre Interpretation dem Konzept von Adams so nahe wie man sich nur vorstellen kann. © SM/Qobuz