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Die Alben

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Messiaen: Orchestral Works (Live)

Kent Nagano

Klassik - Erschienen am 1. Oktober 2021 | BR-Klassik

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Diese Aufnahme, die den ambitioniertesten Werken Olivier Messiaens gewidmet ist, könnte niemand besser leiten als Kent Nagano. Er war einer der engsten Freunde Messiaens und dirigierte 1972 die amerikanische Erstaufführung von La Transfiguration de notre Seigneur Jésus-Christ (Die Verklärung unseres Herrn Jesus Christus), die Gegenstand der ersten beiden Teile dieses Dreifachalbums ist. Poèmes pour Mi, ein anspruchsvolles Werk für Sopran und Orchester, und Chronochromie für großes Orchester vervollständigen das Triptychon. La Transfiguration de notre Seigneur Jésus-Christ wurde von verschiedenen lateinischen Texten aus der Bibel, dem Römischen Messbuch und den Schriften des heiligen Thomas von Aquin inspiriert und ist ein starkes Zeugnis für den großen christlichen Glauben des Komponisten. Die Claire Delbos, Messiaens erster Frau, gewidmeten Poèmes pour Mi erinnern an die Melodien von Debussy. In Chronochromie verbindet Messiaen seine Leidenschaft für die Vogelkunde mit seiner Sensibilität als Synästhetiker, indem er für jedes Instrument den Gesang von Vögeln aus aller Welt transkribiert. Die Konzerte des Bayerischen Rundfunks, die zwischen 2017 und 2019 in München stattfanden, zeugen von Naganos gewandter und sensibler Interpretation dieser drei Werke Messiaens. Der Dirigent führt das bayerische Orchester mit großer Präzision und einem starken Bewusstsein für jede Klangebene. Umgeben von Solisten, die Messiaens Universum gut kennen, darunter der Pianist Pierre-Laurent Aimard und die Sopranistin Jenny Daviet, liefert Nagano eine kraftvolle Interpretation, die durch die Live-Aufnahme noch an Ausdruckskraft gewinnt. © Pierre Lamy / Qobuz
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Tancade

Gaspar Claus

Klassik - Erschienen am 10. September 2021 | InFiné

Hi-Res Auszeichnungen Qobuzissime
Das erste Soloalbum von Gaspar Claus hat lange auf sich warten lassen! Seit fünfzehn Jahren hat der Cellist seine Reisen, Begegnungen und Kollaborationen mit den größten Künstlern aus allen Bereichen vervielfacht: von seinem Vater Pedro Soler über Barbara Carlotti bis hin zu Rone oder Bryce Dessner. Mit all diesen Einflüssen hat der Musiker mit dem Label InFiné das beste Zuhause gefunden, um mit Tancade ein sehr persönliches Album zu präsentieren, das er zum ersten Mal im Alleingang veröffentlicht. Hervorzuheben sind die bemerkenswerten Beiträge von Francesco Donadello und David Chalmin beim Mastering und Mixing, die dieser Aufnahme einen einzigartigen, kontrastreichen Klang verliehen haben.Das Material ist minimal: Mit einem einzigen Cello im Gepäck besticht Claus durch die Vielfalt seiner Kompositionen und schöpft die unendlichen Klangmöglichkeiten seines Instruments aus. Pizzicatis, ein Bogen, der abwechselnd geschmeidig und quietschend ist, resonante Tiefen, die von luftigen Höhen beantwortet werden... Als wahrer Architekt des Klangs gelingt es dem Interpreten, jeden der Titel, aus denen dieses Werk besteht, zu einer eigenen Welt zu machen, die einzigartige Empfindungen hervorruft. So kann man sich von den perkussiven Pizzicatos von Une Foule in eine fast tribale und hypnotisierende Trance versetzen lassen, bevor man in die meditative Atmosphäre von Twilight 1999 eintaucht. Man kann Claus' Genialität nur bewundern, mit so wenigen Mitteln so viel Material zu formen, wobei sich der Beitrag der Elektronik auf diskrete Hall- oder Verzerrungseffekte beschränkt - das absolute Minimum, kurz gesagt. Die große Stärke von Tancade ist, dass er nicht in einer reinen Demonstration von Technizität versinkt. Das Album ist kein Katalog all dessen, was ein Cellist mit seinem Instrument hervorbringen kann. Hier wird deutlich, dass bei jedem Stück nur die gewünschte Atmosphäre den Kompositions- und Aufführungsprozess beherrscht. Gaspar Claus hat ein großartiges Album voller Erfindungsreichtum und Poesie geschaffen, das den Hörer mit einer Vielzahl von Emotionen verbindet, die Jahrtausende zurückreichen. Wir lehnen uns also nicht zu weit aus dem Fenster, wenn wir sagen, dass Tancade ein unverzichtbarer Klassiker des zeitgenössischen Cellos werden wird. © Pierre LAMY / Qobuz 
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Kapustin: Orchestral Works

Frank Dupree

Instrumentalmusik - Erschienen am 6. August 2021 | CapriccioNR

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Als „Moskauer Gershwin" bezeichnet der Pianist Frank Dupree den russischen Komponisten Nikolai Kapustin. Das vorliegende Album, das ausschließlich seinen allzu oft zugunsten der Kompositionen für Soloklavier vernachlässigten Orchesterwerken gewidmet ist, verdeutlicht diese Analogie. In der Tat haben wir seit dem Mitschnitt des Konzertes von Ludmil Angelov im Jahr 2010 unter der Leitung von José Miguel Rodilla keine neue Version des Klavierkonzerts Nr. 4 mehr gehört. Frank Duprees außerordentliches Tempo und sein prägnanter Anschlag verleihen dem Stück eine willkommene Dynamik, die teilweise fast den Eindruck einer improvisierten Musik vermittelt. Wenn auch ein Geschwin’scher Geist über Kapustins Werk schwebt, so finden wir noch andere Verwandtschaften, vor allem mit älteren Landsleuten. So sind etwa im Konzert für Violine und Klavier, op. 105 Harmonien zu hören, die an Schostakowitsch erinnern, insbesondere im ersten und dritten Satz. Dabei ist übrigens die tadellose Leistung der Geigerin Rosanne Philippens, in perfekter Symbiose mit dem Klavier, hervorzuheben. Für die Kammersinfonie, op. 57 hat Frank Dupree das Klavier gegen das Dirigentenpult eingetauscht und leitet das Württembergische Kammerorchester Heilbronn: Er offenbart ein stürmisches Werk mit einem leicht atonalen Diskurs und lebhaften, unregelmäßigen Rhythmen. Das wiederauflebende Interesse an Nikolai Kapustin lässt auf weitere, ebenso hochwertige Produktionen hoffen, die das Orchesterrepertoire des viel zu früh verstorbenen russischen Meisters erforschen. © Pierre Lamy/Qobuz
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Varèse, Lutosławski, Ligeti & Baldini: Orchestral Works (Live)

Munich Radio Orchestra

Klassik - Erschienen am 6. August 2021 | Centaur Records, Inc.

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Kapustin

Yeol Eum Son

Klassik - Erschienen am 23. Juli 2021 | PM Classics Ltd.

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Dying too soon in July 2020, Nikolai Kapustinas was like a UFO in the Russian musical landscape of the 20th and 21st centuries. Classical? Jazz? It is difficult to attribute his music to a precise genre as the symbiosis between the two styles is so perfect. For his part, the composer has chosen his side: "I was never a jazz musician. I never tried to be a real jazz pianist, but I had to do it because of the composing. I'm not interested in improvisation – and what is a jazz musician without improvisation?  All my improvisations are written, of course, and they become much better; it improves them.” These words perhaps best sum up one's feelings when listening to Kapustin's compositions. These are resolutely classical scores, as revealed by their titles, "Concert Etudes", "Sonatine" and "Sonate", but from them emerge harmonies, rhythms and a lexicon that are definitely related to the world of jazz.Although reluctant to perform his works in public, the composer has nevertheless recorded a substantial part of them. This indubitably explains the small number of performers who dare to measure themselves against the works of the Russian master, so captivating were his interpretations in their perfectly mastered virtuosity. Almost a year to the day after Kapustin's death, Yeol Eum Son presents here some choice pieces: among them, the unmissable 8 Etudes de concert, Op. 40, and the Sonate pour piano n° 2, Op. 54. The South Korean pianist, silver medallist at the 2011 Tchaikovsky competition and accustomed to orchestral repertoires, gives a generous amplitude, depth and groove to these pieces, whereas Kapustin had accustomed us to dazzling interpretations achieved at a single stroke. Yeol Eom Son's playing shows how much Kapustin's compositions follow the lineage of the greatest masters, from the Romantic period to Gershwin, and that they have their rightful place in the concert repertoire. © Pierre Lamy / Qobuz 
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Shostakovich: Symphonies Nos. 1, 14 & 15; Chamber Symphony in C Minor

Andris Nelsons

Klassik - Erschienen am 25. Juni 2021 | Deutsche Grammophon (DG)

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Mit dieser Veröffentlichung setzen Andris Nelsons und das Boston Symphony Orchestra ihren Schostakowitsch-Zyklus fort. Das neue Doppel-Album spannt einen höchst aufschlussreichen Bogen von Schostakowitschs erster Symphonie bis zu seinen letzten Werken in diesem Genre. Fast ein halbes Jahrhundert kreativer Arbeit liegen zwischen den Entwürfen zur Sinfonie Nr. 1, mit denen Schostakowitsch bereits als Teenager begann und den Spätwerken, die sich in abstrakter Weise mit der Angst vor dem Tode und den großen Fragen des Lebens auseinandersetzen. „Schostakowitsch war weder ein Egoist noch ein Exzentriker“, sagt Andris Nelsons dazu, „aber nach Stalins Tod 1953 geht es in seiner seiner Musik mehr um Schostakowitsch selbst“. © Deutsche Grammophon
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Piazzolla: Aconcagua & Las Cuatro Estaciones Porteñas

Martynas Levickis

Klassik - Erschienen am 25. Juni 2021 | Accentus Music

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Husa: Music for Prague

Tomas Brauner

Klassik - Erschienen am 25. Juni 2021 | Supraphon a.s.

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Finzi : Fantaisie Toccata pour piano à 4 mains

Maria Perrotta & Xenia Maliarevitch

Klassik - Erschienen am 25. Juni 2021 | Arion

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Three Extended Pieces for Four Pianos

Julius Eastman

Alternativ und Indie - Erschienen am 10. Juni 2021 | Sub rosa

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Vladimir Cosma : Suite populaire

Vincent Beer-Demander

Klassik - Erschienen am 15. Januar 2021 | Larghetto

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...and...

Paul Hillier

Klassik - Erschienen am 20. November 2020 | Naxos

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Arvo Pärt: Lamentate

Onute Grazinyte

Klassik - Erschienen am 4. September 2020 | Accentus Music

Hi-Res Booklet Auszeichnungen Diapason d'or / Arte
Dass sich der estnische Komponist Arvo Pärt von außermusikalischen Inhalten inspirieren lässt, ist in seinem Schaffen, abgesehen von religiösen Themen, eher die Ausnahme. Im Falle von „Lamentate“, zu deutsch: „Klaget“, war es eine monumentale Skulptur des Bildhauers Amish Kapoor, die mit 150 Metern Länge und der Höhe von zehn Stockwerken alle Dimensionen sprengt. „Marsyas“ hat Kapoor sein Werk überschrieben und spielt damit an auf einen Satyr aus der griechischen Mythologie, der Apollo zum musikalischen Wettstreit forderte, verlor und daraufhin von dem Gott grausam zu Tode gebracht wurde. Diese blutrünstige Geschichte hat Pärt zu einem zehnsätzigen Opus für Klavier und Orchester angeregt, das er selbst als Klagelied, „nicht für Tote, sondern für uns Lebende“ bezeichnet. Pärt arbeitet hier, wie in den meisten seiner Werke seit den späten 1970er-Jahren, mit einfachsten Mitteln. Tonleiter und Dreiklang verschmilzt er in der für ihn typischen Weise zu meditativen, in sich ruhenden Klangbändern. Diese Musik hat so gar nichts Monumentales wie die riesige Skulptur, die den geistigen Ausgangspunkt des Werkes bildet. Der Orchestersatz ist äußerst schlicht gehalten und auch der Klavierpart kommt denkbar unpianistisch daher. Vielleicht bildet er gerade deshalb für eine Virtuosin wie die junge litauische Pianistin Onutė Gražinytė in seiner Reduktion eine echte Herausforderung. Abgerundet wird das Album von einer Reihe kleinerer Werke für oder mit Klavier. Den Ausgangspunkt bildet dabei das kurze Stück „Für Alina“, in dem Pärt seinen von ihm selbst so bezeichneten „Tintinnabli-Stil“ 1976 erstmals erprobte. In seiner Einfachheit und Eindringlichkeit zeigt dieses dreiminütige Klavierstück die musikalische Welt Pärts gewissermaßen in Reinkultur. © Demmler, Martin / www.fonoforum.de
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Leshnoff: String Quartet 3 & 4 - Four Dances

Jonathan Leshnoff

Kammermusik - Erschienen am 15. Juli 2020 | MSR Classics

Recorded: [1-4]: January 2014, at Towson University Center for the Arts [5-7]: August 2016, at Grusin Music Hall, University of ColoradM Boulder [8-12]: May 2018, at Powell Methodist Churchm Ohio
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Tilson Thomas: From the Diary of Anne Frank & Meditations on Rilke

Michael Tilson Thomas

Klassik - Erschienen am 19. Juni 2020 | SFS Media

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Boisgallais : Quatuors No. 2 & 3 - Quintette à cordes

Quatuor Sirius

Klassik - Erschienen am 15. Mai 2020 | Disques Triton

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Caroline Shaw: Is a Rose - The Listeners

Nicholas McGegan

Klassik - Erschienen am 3. April 2020 | Philharmonia Baroque Productions

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La Passione. Grisey, Nono, Haydn

Barbara Hannigan

Klassik - Erschienen am 20. März 2020 | Alpha Classics

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Ausgangspunkt für Barbara Hannigans dritte Aufnahme für Alpha ist ein Werk von Gérard Grisey (1946-98), das ihr besonders am Herzen liegt. Grisey schrieb: „Ich habe die Quatre Chants pour franchir le seuil ("Vier Lieder zum Überschreiten der Schwelle") als eine musikalische Meditation über den Tod in vier Teilen konzipiert: den Tod des Engels, den Tod der Zivilisation, den Tod der Stimme und den Tod der Menschheit. Die ausgewählten Texte gehören vier Zivilisationen an (christlich, ägyptisch, griechisch, mesopotamisch), die ein fragmentarischer Diskurs über die Unvermeidlichkeit des Todes verbindet. Luigi Nono (1924-90) war ein politisch engagierter Komponist. Seine atemberaubende Monodie Djamila Boupacha, ein herzzerreißender Aufschrei für Solosopran, würdigt die Freiheitskämpferin, der von französischen Fallschirmjägern während des Algerienkriegs gefoltert wurde; Picasso porträtierte sie auch in Holzkohle. Barbara Hannigan singt und leitet dieses Werkpaar aus dem 20. Jahrhundert erneut mit ihren Freunden des Ludwig-Orchesters. Sie hat sich dafür entschieden, die beiden Stücke mit einer klassischen Symphonie des Meisters des Genres, Joseph Haydn, zu verbinden, die sich ebenfalls mit dem Thema der Passion beschäftigt. Hannigans Interpretation ist extrem intensiv und sehr persönlich. © Alpha Classics
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Tüür : Mythos

Paavo Järvi

Klassik - Erschienen am 13. März 2020 | Alpha Classics

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Die Musik des 1959 in Estland geborenen Erkki-Sven Tüür zeichnet sich durch ihre intensive energetische Transformation aus. Der intuitive und rationale Ansatz wird zu einem vollständigen organischen System zusammengefasst. Tüür ist Komponist von neun Sinfonien, zehn Konzerten, zahlreichen Kammermusikwerken und einer Oper. Tüürs Neunte Sinfonie, die seinem Landsmann Paavo Järvi gewidmet ist und anlässlich des 100. Jahrestages der Estnischen Republik 2018 komponiert wurde, trägt den Titel „Mythos“. Nach Ansicht des Komponisten bezieht sich dies auf die Mythen, die über Nationen entstehen und wie sie ihre Unabhängigkeit erlangt haben, und beschäftigt sich auch mit der langen Geschichte der finno-ugrischen Völker. Paavo Järvi und sein Estonian Festival Orchestra haben dieses Werk ebenso zur Uraufführung gebracht wie das dem estnischen Komponisten Veljo Tormis gewidmete Werk The Incantation of Tempest ("Ormiloits", 2004) sowie Sow the Wind, das inspiriert von Windböen und Wirbelstürmen 2015 entstand. © Alpha Classics
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Berio: Coro & Cries of London (Version for 8 Voices)

The Norwegian Soloists’ Choir

Chorwerk (für den Chor) - Erschienen am 6. März 2020 | BIS

Hi-Res Booklet Auszeichnungen Diapason d'or
Coro, eines von Luciano Berios wichtigsten Werken, wird auf brillante Weise seiner universalen Zielsetzung gerecht: ein einzigartiges Zusammentreffen von Folklore aus der ganzen Welt, das Texte und Melodien aus italienischen, kroatischen, jüdischen, persischen, gabunischen, polynesischen, chilenischen, peruanische sowie Navajo- und Sioux-Traditionen rund um das Gedicht Residencia en la Tierra von Pablo Neruda versammelt. Das Werk wurde 1976 für vierzig Sänger und vierundvierzig Instrumentalisten geschrieben, die paarweise zusammensitzen und mal als Solisten, mal als Teil eines Ganzen agieren. Coro ist ein politisches und musikalisches Manifest.Das vom Autor als "neobaromantisch-symbodialektostrukturalistisch" bezeichnete Werk ist eine beeindruckende Sammlung von Texten und Klängen, bei der Grenzen keine Rolle spielen. Sie trägt einen riesigen Katalog musikalischer Elemente zusammen, die Berio in einen großartigen, eine ganze Stunde dauernden Kulturaustausch umgeschrieben hat. Das Werk wird zum Plan einer "imaginären Stadt, die auf verschiedenen Ebenen realisiert wird und verschiedene Dinge und Personen hervorbringt, zusammenfügt und vereint, indem sie ihren individuellen und kollektiven Charakter, ihre Unterschiede, ihre Beziehungen und Konflikte innerhalb realer und virtueller Grenzen offenbart" (Berio).Unter der künstlerischen Leitung von Grete Pedersen hat The Norwegian Soloists’ Choir hochgelobte Aufnahmen von norwegischen Volksliedern bis hin zu Xenakis, Hildegard von Bingen, Bach und Brahms realisiert. Zusammen mit dem Orchester des Norwegischen Rundfunks präsentiert er auf dem vorliegenden Album eines der größten Chorwerke des letzten halben Jahrhunderts. Das Album schließt mit Cries of London für acht Stimmen, das zur gleichen Zeit wie Coro für die King's Singers komponiert wurde. © François Hudry/Qobuz