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Die Alben

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Alternativ und Indie - Erschienen am 23. August 2010 | E Works Records

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Alternativ und Indie - Erschienen am 18. Januar 2010 | [PIAS] Cooperative

Festzustellen, dass Eels-Mastermind E mit seinen Platten versucht, seine trostlose Existenz zu vertonen und seiner Einsamkeit zu entfliehen, ist nicht gerade originell. Schließlich ist es das Wesen seiner Musik. Eher erstaunlich, dass er nach fast zwanzig Jahren im Business immer noch nicht allen auf den Sack geht. Was einiges über die Qualität seiner Musik aussagt. Meldete er sich 2009 auf "Hombre Lobo" nach mehrjähriger Pause im Bandgefüge zurück, verzichtet er nur sechs Monate später weitgehend auf Begleitung. Diesmal braucht er kaum mehr als ein paar Gitarren und seine Stimme. In gewohnter Manier kümmert er sich weitgehend um alles selbst, von der Aufnahme übers Produzieren bis hin zur Abmischung. E ist sein eigener Rick Rubin, sozusagen. Im Keller/Studio seines Hauses eingeschlossen sinnierte er über eine zerbrochene Beziehung. Wut kam ihm dabei nicht in den Sinn, denn das einzige etwas lautere Stück auf dem Album ist "Unhinged". Ansonsten sind fast nur sanft gespielte Gitarren zu hören. Gelegentlich Streicher, ab und an ein Klavier. Fast könnte man Folk dazu sagen. Das kommt den Texten zugute, die schonungslos von Trauer und Verzweiflung handeln, aber nicht stereotypisch ausfallen. Was angesichts des ausgelutschten Themas einem Wunder gleicht. "She locked herself in the bathroom again, so I'm pissing in the yard", beschreibt E einen Streit in "A Line In The Dirt". Hat jemand den Anfang vom Ende jemals prägnanter auf den Punkt gebracht? Sicherlich, aber nicht in der jüngeren Poprock-Vergangenheit. Es gebrochenes Herz verknüpft sich mit der Erkenntnis, nicht mehr der Jüngste zu sein. Früher hätte er den Schlag weggesteckt und wäre wieder aufgestanden ("In My Younger Days"), aber jetzt? An wie viele von den Tausenden Tagen in seinem Leben könne er sich noch erinnern? An wenige – und viele davon waren mit der Verflossenen ("On My Feet"). Zum Schluss kommt die Erleuchtung. "I gotta get back on my feet", lautet die letzte Zeile des Albums. Das Erinnerungen an John Lennon ("I Need A Mother", das in dessen trostloses Solodebüt "Plastic Ono Band" passen würde), Mojave 3 ("Mansions Of Los Feliz", "Little Bird") und natürlich an eigene Stücke weckt, ohne sie zu nachzuahmen. War "Hombre Lobo" noch so etwas wie ein gutes, aber nicht überragendes Comeback-Album, besitzt "End Times" eine andere, zeitlose Qualität. Freunde der rockigen Stücke der Eels werden daran nicht unbedingt gefallen finden, doch Texte und Atmosphäre machen die ruhigen Töne wieder wett. © Laut
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Alternativ und Indie - Erschienen am 23. August 2010 | E Works Records

Mit dem dritten Eels Album in 14 Monaten beendet E eine Trilogie, die mit „Hombre Lobo“ begann und mit „End Times“ ihre Fortsetzung fand. „Tomorrow Morning“ unterscheidet sich grundlegend von beiden. Das Album sinniert über die ganz eigene exzentrische Art von Optimismus von E. Die Melodien bergen unerlässlich einprägsame Harmonien, Aufhänger und fesselnde Arrangements in sich, die Strukturen unterscheiden sich jedoch von allem, was er bisher veröffentlichte, denn vieles ist elektronisch bearbeitet und programmiert. Während das Album stellenweise ein wenig überstürzt wirkt, ist „Tomorrow Morning“ insgesamt eine willkommene Abwechslung zur düsteren Stimmung seiner Vorgänger und eine geschickte Pop-Platte für den Sommer. In diesen seltsamen Zeiten ist ein wenig Optimismus weiß Gott willkommen, auch wenn man es aus dieser Richtung nicht erwartet hätte. © Thom Jurek /TiVo
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Alternativ und Indie - Erschienen am 19. Juli 2010 | [PIAS] Cooperative

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Alternativ und Indie - Erschienen am 18. Januar 2010 | [PIAS] Cooperative

Festzustellen, dass Eels-Mastermind E mit seinen Platten versucht, seine trostlose Existenz zu vertonen und seiner Einsamkeit zu entfliehen, ist nicht gerade originell. Schließlich ist es das Wesen seiner Musik. Eher erstaunlich, dass er nach fast zwanzig Jahren im Business immer noch nicht allen auf den Sack geht. Was einiges über die Qualität seiner Musik aussagt. Meldete er sich 2009 auf "Hombre Lobo" nach mehrjähriger Pause im Bandgefüge zurück, verzichtet er nur sechs Monate später weitgehend auf Begleitung. Diesmal braucht er kaum mehr als ein paar Gitarren und seine Stimme. In gewohnter Manier kümmert er sich weitgehend um alles selbst, von der Aufnahme übers Produzieren bis hin zur Abmischung. E ist sein eigener Rick Rubin, sozusagen. Im Keller/Studio seines Hauses eingeschlossen sinnierte er über eine zerbrochene Beziehung. Wut kam ihm dabei nicht in den Sinn, denn das einzige etwas lautere Stück auf dem Album ist "Unhinged". Ansonsten sind fast nur sanft gespielte Gitarren zu hören. Gelegentlich Streicher, ab und an ein Klavier. Fast könnte man Folk dazu sagen. Das kommt den Texten zugute, die schonungslos von Trauer und Verzweiflung handeln, aber nicht stereotypisch ausfallen. Was angesichts des ausgelutschten Themas einem Wunder gleicht. "She locked herself in the bathroom again, so I'm pissing in the yard", beschreibt E einen Streit in "A Line In The Dirt". Hat jemand den Anfang vom Ende jemals prägnanter auf den Punkt gebracht? Sicherlich, aber nicht in der jüngeren Poprock-Vergangenheit. Es gebrochenes Herz verknüpft sich mit der Erkenntnis, nicht mehr der Jüngste zu sein. Früher hätte er den Schlag weggesteckt und wäre wieder aufgestanden ("In My Younger Days"), aber jetzt? An wie viele von den Tausenden Tagen in seinem Leben könne er sich noch erinnern? An wenige – und viele davon waren mit der Verflossenen ("On My Feet"). Zum Schluss kommt die Erleuchtung. "I gotta get back on my feet", lautet die letzte Zeile des Albums. Das Erinnerungen an John Lennon ("I Need A Mother", das in dessen trostloses Solodebüt "Plastic Ono Band" passen würde), Mojave 3 ("Mansions Of Los Feliz", "Little Bird") und natürlich an eigene Stücke weckt, ohne sie zu nachzuahmen. War "Hombre Lobo" noch so etwas wie ein gutes, aber nicht überragendes Comeback-Album, besitzt "End Times" eine andere, zeitlose Qualität. Freunde der rockigen Stücke der Eels werden daran nicht unbedingt gefallen finden, doch Texte und Atmosphäre machen die ruhigen Töne wieder wett. © Laut
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Alternativ und Indie - Erschienen am 1. Januar 2011 | [PIAS] Cooperative

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Elektronische Musik oder Musique concrète - Erschienen am 29. Juni 2021 | Rootabagga