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Die Alben

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Classique - Erschienen am 1. Januar 1965 | Warner Classics

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Classique - Erschienen am 5. März 2021 | Warner Classics

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Dass englische Musik bei englischen Musikern besonders gut aufgehoben sei, mag man als Klischee abtun. Wenn man die Aufnahme von Elgars Violinkonzert mit Renaud Capuçon, dem London Symphony Orchestra und Simon Rattle hört, kann man diesen Eindruck aber durchaus haben. Elgars spätromantisch-nostalgische Musik erklingt hier mit einer Selbstverständlichkeit und Beredtheit, dass man geneigt ist, wirklich von einer besonderen Verbundenheit der Musiker mit diesem Komponisten zu sprechen. Auch die Tradition spielt hier wohl mit, denn Elgars Violinkonzert wurde 1910 vom Widmungsträger Fritz Kreisler und dem London Symphony Orchestra unter der Leitung des Komponisten uraufgeführt. Elgar aufzuführen ist für das LSO immer ein „Heimspiel“, und Simon Rattle scheint zu dessen Violinkonzert eine besondere Affinität zu haben, seine Aufnahmen mit Ida Haendel und Nigel Kennedy jedenfalls überzeugen sehr. Französische Geiger haben sich mit dem Werk nicht besonders hervorgetan, Renaud Capuçon widerlegt hier vielleicht manches Vorurteil. Er hat den herausfordernden Solopart nicht nur geigerisch im Griff, sondern passt sich auch gut in das Konzept ein, das Rattle mit dem LSO sehr schlüssig umsetzt. Alles bleibt in Bewegung, der Klang wirkt opulent, aber nicht übersättigt, die Tempi bleiben flüssig, der Spannungsbogen trägt bis zum Schluss. Capuçon entlockt seiner Guarneri einen facettenreichen Ton, die Qualität des Instrumentes ist superb. Nach dem schwer duftenden, weit ausladenden Konzert wirkt die 1919 entstandene Violinsonate fast wie ein Leichtgewicht. Die lichte, noble Seite der Komposition bringt das Duo Renaud Capuçon/Stephen Hough schön zur Geltung. © Hornig, Norbert / www.fonoforum.de
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Classique - Erschienen am 15. Mai 2020 | Decca Music Group Ltd.

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Der überbordende Charakter von Edward Elgars Violinkonzert verlangt nach einem schwärmerischen Geigenton. Den hat Nicola Benedetti zu bieten, sie legt sich hinein in ihren Part, schwelgt und singt mit Inbrunst. Und wenn gefordert, etwa im ersten Satz, agiert sie auch mit großer Vehemenz und solistisch hochfahrend. So stehen sich verschwenderische Lyrik und offensive geigerische Brillanz kontrastreich gegenüber. Für das souveräne Orchester ist Elgar quasi ein „Heimspiel“. Drei kleine Elgar-Preziosen als Zugabe erfreuen zum Schluss. © Hornig, Norbert / www.fonoforum.de
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Musique chorale (pour chœur) - Erschienen am 15. Januar 2021 | BR-Klassik

Hi-Res Booklet Auszeichnungen 5 de Diapason
Der Chor des Bayerischen Rundfunks unter der Leitung von Howard Arman singt hier Edward Elgars Liedzyklus From the Bavarian Highlands in der Erstfassung für Klavierbegleitung. Die Aufnahme wurde bei einem Konzert am 26. Oktober 2019 im Herkulessaal der Münchner Residenz live mitgeschnitten. Eine Auswahl weiterer auf dieser CD erklingenden Partsongs von Edward Elgar wurden zwischen Juli und September 2020 im BR-Studio aufgenommen. Wer Edward Elgar nur von seinen Pomp & Circumstance-Märschen kennt, hat bloß einen kleinen Eindruck vom vielgestaltigen Schaffen des britischen Komponisten, das Sinfonien, Konzerte, Kammer- und Klaviermusik sowie zahlreiche Chorwerke (Oratorien, Kantaten und Partsongs) umfasst. Den Auftakt macht der Zyklus From the Bavarian Highlands, Op. 27 von 1895, dessen sechs erfrischende Nummern während eines Urlaubs von Elgar und seiner Ehefrau in Garmisch entstanden sind. Alice Elgar hatte die Verse nach bayerischen Volksweisen skizziert; in den Vertonungen ihres Ehemanns klingen oberbayerische Gesänge und Tänze an – freundliche Erinnerungen an unbeschwerte Urlaubstage in einer landschaftlich wie musikalisch reichen Gegend. Der Chor des Bayerischen Rundfunks unter Leitung von Howard Arman singt die Lieder in ihrer Erstfassung mit Klavierbegleitung (die Orchesterfassung entstand später). Elgar als Komponist englischsprachiger Chorlieder ist auf dem europäischen Festland noch wenig bekannt; ganz anders verhält es sich im Vereinigten Königreich: dort gab und gibt es eine lebendige Chorszene, die sich vor allem mit englischer Musik befasst – von Purcell und Händel über Hubert Parry, Charles Villiers Stanford und Elgar bis hin zu Benjamin Britten und aktuellen zeitgenössischen Komponisten. Das vorliegende Programm, zusammengestellt und geleitet von einem der profundesten Kenner der britischen Chormusik, dem Engländer Howard Arman, dem Künstlerischen Leiter des BR-Chores, dürfte dazu beitragen, dass sich diese höchst ansprechende Musik auch hierzulande durchzusetzen beginnt. Neben den sechs Liedern des Zyklus’ From the Bavarian Highlands, Op. 27 (1895) beinhaltet diese Aufnahme Elgars Spanish Serenade (1891), die Two Partsongs, Op. 26 (1894), As Torrents in Summer aus Op. 30 (1896), Five Partsongs from the Greek Anthology, Op. 45 (1902), Weary Wind of the West (1902/1930), The Reveille (1907), Go, Song of Mine (1909), die Elegie They Are at Rest(1909) und The Prince of Sleep (1925). © BR-Klassik
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Classique - Erschienen am 5. Juni 2007 | LSO Live

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Musique symphonique - Erschienen am 2. November 2018 | Chandos

Hi-Res Booklet Auszeichnungen Gramophone Editor's Choice - 5 étoiles de Classica
Of the big choral works by Edward Elgar, The Music Makers (1912) is the most personal one. It is a setting of the poem "Ode," by English (not Irish) poet Arthur O'Shaughnessy, beginning "We are the music makers, and we are the dreamers of dreams," and coining the phrase "movers and shakers" along the way. The poem has had unusually deep resonances, having been quoted and even set by popular musicians. Elgar came up with an appropriately starry-sounding setting, underscoring his affection for the work (which he labored at for nine years) by quoting several pieces of his own earlier music in the score. Sir Andrew Davis at the baton and especially the BBC Symphony Chorus have the right creamy sound for this, and a major attraction is the presence of Dame Sarah Connolly in the mezzo-soprano part. Listen to her and the chorus dig into "Therefore today is thrilling." The album is rounded out by The Spirit of England, a wartime composition that is anything but personal. The chief virtue of the present performance is that it is apparently the only one in which the solo part is sung entirely by a tenor, although Elgar specifically named this as a possible interpretation. Perhaps both of these works are for Elgar lovers, but anyone should be able to enjoy The Music Makers and discover the poem's enduring appeal. © TiVo
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Musique symphonique - Erschienen am 3. November 2017 | Chandos

Hi-Res Booklet Auszeichnungen Diapason d'or - Gramophone Editor's Choice - Qobuzissime - 5 étoiles de Classica
Abgesehen von dem faszinierenden und unverzichtbaren Falstaff von Elgar aus dem Jahr 1913, zwar mit "Sinfonische Studie" überschrieben, in Wirklichkeit aber ein sinfonisches Gedicht ganz in der Tradition von Strauss – an den Elgar bestimmt dachte, als er dieses Werk schrieb, und dazu das sehr präsente Solo-Violoncello, das nicht anders kann, als an den erst 16 Jahre zuvor komponierten "Don Quixote" von Strauss zu erinnern – zeichnet sich das vorliegende Album durch Orchesterlieder desselben Elgar aus: ein leider zu sehr vernachlässigtes Repertoire von atemberaubender Schönheit (man hört höchstens ab und zu "Sea Pictures", aber das war dann schon alles). Und wenn man bedenkt, dass der inzwischen sehr berühmte Bariton Roderick Williams mit am Werk ist, dann kann man die Initiative von Andrew Davis und der BBC Philharmonic nur beglückwünschen, diese Wunderwerke wieder ins Rampenlicht gebracht zu haben. Elgar beweist uns hier, dass er nicht nur ein Meister von großen vokal-sinfonischen Fresken in Oratorienform (man denke an "The Dream of Gerontius", "The Apostles" oder "The Music Makers"), sondern auch im Umgang mit Miniaturen ein Genie ist. Roderick Williams, eine der schönsten Stimmen der aktuellen britische Szene, nimmt sich dieser Raritäten mit einer nicht weniger raren Freude an. Das Album schließt mit einem lustigen Augenzwinkern, der "Smoking Cantata", einer Kantate mit einer gewaltigen Instrumentierung, dafür aber in einer Länge von … 49 Sekunden, deren Text sich auf „Kindly, Kindly, kindly do not SMOKE in the hall or staircase“ beschränkt, also „Bitte, bitte, bitte, rauchen Sie nicht im Saal oder im Treppenhaus“. The best British humor! © SM/Qobuz
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Classique - Erschienen am 24. Juli 2020 | Decca Music Group Ltd.

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Drei Komponisten bekommen dem Dirigenten Daniel Barenboim besonders gut: Bruckner, Wagner und Sir Edward Elgar. Seit er die Zusammenarbeit mit den Universal-Labels (Decca für Orchesterprojekte, Deutsche Grammophon für Klavier) wieder aufgenommen hat, erforscht er mit seiner geliebten Staatskapelle Berlin, einem Ensemble mit dunklen Klangfarben, erneut die Orchesterwerke des englischen Komponisten. Nach wunderschönen Fassungen der beiden Sinfonien sowie von The Dream of Gerontius, ist es eine Freude, heute in die Sea Pictures, einen der poetischsten Liederzyklen des späten 19. Jahrhunderts, einzutauchen: das breite Stimmspektrum der lettischen Mezzosopranistin Elīna Garanča und ihr seidiges Timbre passen perfekt zu den lyrischen und tragischen Zeilen von Where Corals Lie (dem schönsten "Song" des Zyklus) wie auch zum eher theatralischen The Swimmer, der hier einen wahren deklamatorischen Ausdruck erhält. Denn im Gegensatz zu vielen anderen Aufnahmen, die seit jenem legendären Album entstanden sind, auf dem Dame Janet Baker im Jahr 1965 mit dem London Symphony Orchestra unter der Leitung von Sir John Barbirolli (His Master's Voice) musikalische Landschaften malte, sind Elīna Garanča und Daniel Barenboim bereitwillig vom melancholischen und kontemplativen Ton der Sea Pictures abgewichen. Sie haben, mehr im Sinne der romantischen Aufführungspraxis des frühen 19. Jahrhunderts (Berlioz), nach dem Schema "Einleitung" (Sea Slumber Song), "Arie I" (In Haven), in der Rezitative und Ariosi abwechseln (Sabbath Morning at Sea), "Arie II" (Where Corals Lie) und "Schluss" (The Swimmer), und trotz sehr gemäßigter Tempokontraste eine wesentlich dramatischere Atmosphäre geschaffen. Barenboims klar gezeichnete Phrasierungen in der Einleitung des letzten "Songs" zeugen von diesem neuen Ansatz, der sich in dieser Hinsicht sehr von der früheren Aufnahme mit Yvonne Minton (CBS) unterscheidet. Daniel Barenboim und die Staatskapelle Berlin führen das Programm mit der 1912 komponierten Sinfonischen Studie Falstaff fort, deren Verbindung mit der Welt von Richard Strauss (Don Quijote, Ein Heldenleben) hervorgehoben wird. Es handelt sich um dasselbe Orchester, das bewusst seinen Schalk einsetzt, und dennoch mit einer ganz anderen Dominanz in den Streichen arbeitet. Daniel Barenboims Dirigat ist immer voller Schwung (Falstaff's March). Eine wunderbare Version! © Pierre-Yves Lascar/Qobuz
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Musique de chambre - Erschienen am 1. Januar 1984 | Chandos

Hi-Res Booklet Auszeichnungen 5 de Diapason
Edward Elgar's String Quartet in E minor, Op. 83, and Piano Quintet in A minor, Op. 84, together with the Violin Sonata in E minor, Op. 82, written at about the same time, are rarely played. They were written after Elgar fled London during World War I, and they reflect a certain unease which can be difficult for performers to pin down. These two chamber works are, however, unabashedly lyrical; the influence on Elgar here comes more from Tchaikovsky than from Wagner. Sample the Piacevole, the second movement of the String Quartet, memorably characterized by Elgar's wife (at whose funeral it was played) as "captured sunshine." The Brodsky Quartet takes this remarkable movement at an unusually slow tempo, revealing its emotional depth, but not sinking into the lugubrious. The Piano Quintet is a broader work, but here too the Brodsky finds an inward quality, with pianist Martin Roscoe doing uncannily well in the passages where the piano seems to hover slightly eerily in the background. Chandos does fabulous engineering work at Potton Hall, a space likely quite similar to the one for which Elgar imagined the work as he was composing it. Highly recommended. © TiVo
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Classique - Erschienen am 19. Mai 2014 | Decca Music Group Ltd.

Hi-Res Booklet Auszeichnungen 5 de Diapason - Hi-Res Audio
Prior to his highly regarded 2012 Decca release of the Elgar Cello Concerto with Alisa Weilerstein, Daniel Barenboim had made no albums of this composer's music since the 1990s. The acclaim that the Cello Concerto brought seems to have opened up the possibilities of presenting more Elgar, as this 2014 CD of the Symphony No. 2 in E flat major suggests. Performing with the Staatskapelle Berlin, which plays with great vigor and expressiveness, Barenboim explores this piece in light of Elgar's ambiguous situation in 1911, the year he completed the symphony. With a mixture of delayed fin de siècle nostalgia for the vanishing age of empire, and an obvious skepticism in anticipation of the approach of modernism, Elgar deals with change in this unsteady work, and the strain shows. Barenboim is a sympathetic interpreter, and he gives the music ample passion and a nearly Wagnerian twilight radiance. However, Elgar's unsettling dissonances, passages of hectic activity, and the occasional harshness of his orchestration call for a frank assessment, and this performance is unsparing in communicating Elgar's anxieties. Barenboim's strong aptitude for late Romanticism, especially in his performances of Brahms, Bruckner, and Tchaikovsky, leads him naturally to Elgar, and the success of this disc should persuade him that fresh readings of the Enigma Variations, the Symphony No. 1, and others of Elgar's masterworks are needed. Highly recommended. © TiVo
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Classique - Erschienen am 21. April 2017 | Chandos

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Classique - Erschienen am 1. Juni 2018 | Chandos

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Während die Zweite Sinfonie von 1911 – zusammen mit dem einige Jahre später entstandenen Cellokonzert – zweifellos Elgars größtes Meisterwerk darstellt, so ist die 1892 fertiggestellte, auf älterem Material beruhende Streicherserenade ebenso eindeutig das Meisterwerk seiner Jugendzeit. Die Sinfonie - die letzte, die der Komponist abschließen sollte (eine Dritte ist über das Entwurfsstadium nicht hinausgekommen) - weist einen Hauch typisch britischer Pomphaftigkeit auf. Ihr auffallendstes Merkmal ist jedoch zweifellos der enorme Kontrast zwischen den Sätzen sowie auch innerhalb eines Satzes, bei dem impulsive Stimmungen, strahlender Glanz und unterschwellige Trauer ausdrückende, schmerzliche Gesänge dicht nebeneinander stehen. Die Serenade beschreibt in einer Art „Lied ohne Worte“ – einer sehr britischen Form des Mendelssohn‘schen Erbes – die liebliche englische Landschaft. Das BBC Symphony Orchestra schwimmt bei dieser Musik, die so schwer zu fassen, so feinsinnig und voller Anspielungen ist, wie ein Fisch im Wasser. © SM/Qobuz
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Classique - Erschienen am 1. Januar 1966 | Warner Classics

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Classique - Erschienen am 12. Februar 1988 | Sony Classical

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Classique - Erschienen am 24. Februar 2015 | Chandos

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Werke, die vor dem Durchbruch eines Komponisten entstanden, haben es für gewöhnlich schwer. Dies gilt auch bei Edward Elgar – zumal hierzulande, wo abseits der Britophilen wohl nur „Pomp And Circumstance“ und die „Enigma-Variationen“ geläufig sind, allenfalls eines der beiden Konzerte, vom Hörensagen her noch das Maßstäbe setzende Oratorium „The Dream Of Gerontius“. Kompositorisch erster Repräsentant der ausgehenden Viktorianischen Epoche, bietet Elgar mit seinem Œuvre freilich weit mehr: etwa die 1918/19 entstandene Kammermusik oder die Kompositionen für Chor und Orchester aus den 1890er-Jahren. Sie haben bereits den für Elgar so charakteristischen Tonfall und überzeugen in der originellen melodischen wie harmonischen Erfindung in jeder Phrase. Über die der Ballade „The Banner Of Saint George“ (1896/97) zugrunde liegende zeittypische Dichtung sollte man jedoch den Mantel des Schweigens werfen (auch im Booklet werden deutliche Worte gefunden); ohne Übersetzung (die nämlich fehlt) mag das beim musikalischen Hören dieser dramaturgisch mit geschickter Hand disponierten Partitur freilich kaum berühren. Mehr Gewicht beanspruchen die Szenen aus der Sage um König Olaf (1894/95). Sie basieren auf Versen des amerikanischen Dichters Henry Wadsworth Longfellow, der in seinem altnordischen Faible von Ole Bull bestärkt wurde. Dies ist wohl auch der Grund, dass die Einspielung dieser Kantate nach Norwegen, genauer: nach Bergen vergeben wurde. Und tatsächlich stehen die in diesem Jahr auf eine 250-jährige Geschichte zurückblickenden Philharmoniker sowie die insgesamt drei (!) hinzugezogenen Chöre in Sachen Pathos und Klangfülle den Briten in nichts nach; auch die Solopartien wurden mit Emily Birsan, Barry Banks und Alan Opie trefflich besetzt. Zudem erweist sich die gelegentlich etwas zu große Grieg-Halle in diesem Fall als vorzüglicher Einspielungsort. © Kube, Michael / www.fonoforum.de
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Classique - Erschienen am 7. Juli 2017 | Decca Music Group Ltd.

Hi-Res Booklet Auszeichnungen 5 de Diapason - 4 étoiles Classica
Eine Aufführung von Elgars Oratorium „The Dream of Gerontius“ steht und fällt mit der Besetzung der Titelrolle. Diese Tenorpartie verlangt vom Solisten nicht zuletzt Wandlungsfähigkeit: Im ersten Teil mimt er einen sterbenden Greis, im zweiten dessen von allem Irdischen befreite Seele im Jenseits. Stehvermögen ist hier ebenso gefragt wie gestalterische Sensibilität. Große Gerontius-Sänger wie Richard Lewis, Peter Pears oder Anthony Rolfe-Johnson haben beides unter Beweis gestellt. Der Gerontius hier, Andrew Staples, ist der Partie technisch gewachsen, hat die nötige Höhe, das nötige Stehvermögen – alles keine Selbstverständlichkeiten. Seine Einfühlung in die Rolle ist dennoch wenig entwickelt. Wo zum Beispiel die letzten Worte des Sterbenden „estinto“ auszuführen sind, hört Staples einfach abrupt zu singen auf. Da bleibt vieles gestalterisch im Ungefähren. Thomas Hampson ist souverän, wenngleich hie und da etwas polternd in seiner Doppelrolle als Priester und Todesengel. Catherine Wyn-Rogers hat ihren Engel vor 23 Jahren unter Vernon Handley (EMI) stimmlich zweifellos frischer gesungen. Was in dieser Aufführung Eindruck macht, ist – neben der exzellenten Chorleistung – der Dirigent, dem Werk und Komponist augenscheinlich eine Herzensangelegenheit sind. Obwohl ein ausgewiesener Elgarianer, hat Daniel Barenboim Elgars wichtigstes Chorwerk jetzt zum ersten Mal aufgenommen. Dass er zwischen den Zeilen der präzise ausgehörten Partitur zu lesen weiß und ein stimmiges Konzept für Elgars klangliche Visionen hat, steht bei seiner Erfahrung außer Frage. Bemerkenswert ist, wie sehr er sein Orchester zum eigentlichen Ausdrucksträger und damit zum Hauptakteur dieses Oratoriums macht. Und wie sich das Feierlich-Mystische in seiner Deutung in das Drama des sterbenden, dann geläuterten Menschen wandelt. © Friesenhagen, Andreas / www.fonoforum.de
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Musique vocale (profane et sacrée) - Erschienen am 7. Oktober 2014 | Chandos

Hi-Res Booklet Auszeichnungen Gramophone Award
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Classique - Erschienen am 4. September 2020 | PentaTone

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Classique - Erschienen am 1. Januar 1982 | Deutsche Grammophon (DG)

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Classique - Erschienen am 4. März 2016 | Decca Music Group Ltd.

Hi-Res Booklet Auszeichnungen Gramophone Record of the Month
Zu der Zeit, als Hans Richter, Widmungsträger und Uraufführer der Ersten Sinfonie von Edward Elgar, die Proben in London für die Londoner Premiere dieser Sinfonie begann, sagte er dem Orchester: "Meine Herren, widmen wir uns nun der größten Sinfonie der Neuzeit zu, die von dem größten modernen Komponisten – nicht nur dieses Landes – geschrieben wurde." Gewiss, das zwanzigste Jahrhundert war damals gerade einmal acht Jahre alt und man weiß nicht genau, was Richter mit dem Begriff der "Moderne“ meinte, aber dem Tribut fehlt es nicht an Größe. Auch stimmt es wohl, dass Elgar hier eine Orchesterpalette entwickelt hat, die große Themen mit reichlich Großzügigkeit und in einer Sprache, die nie programmatisch ist, entfaltet. Kurz nach ihrem Entstehen wurde die Sinfonie in die Welt exportiert: New York, Wien, Leipzig - Deutschland war von da an sehr empfänglich für die Musik Elgars. Auch in Deutschland dann, und unter der Leitung von Daniel Barenboim, dessen langjähriges Engagement mit diesem Repertoire bekannt ist, entstand hier ist die Erste Sinfonie mit der Staatskapelle Berlin - aufgezeichnet im September 2015 in der Berliner Philharmonie. Eine hochmajestätische Interpretation, die sich auf das Werk von rund 51 Minuten erstreckt, während die Aufnahme von Elgar selbst nur sechsundvierzig Minuten andauert. © SM / Qobuz