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Die Alben

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Rock - Erschienen am 14. Mai 2013 | Rhino - Warner Records

Hi-Res Auszeichnungen Qobuz' perfekte Schallplattensammlung - Hi-Res Audio
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Alternativ und Indie - Erschienen am 22. November 2019 | Parlophone UK

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Seit ihrer Entstehung im Jahre 1998 bringt der Leader von Coldplay, Chris Martin, in den Liedern regelmäßig religionsbezogene Referenzen unter. Bei ihrem achten Album, Everyday Life, scheint diese Tendenz einen Höhepunkt zu erreichen. In vielen Fällen zeichnet sich ein solcher Drang nach Spiritualität immer wieder durch eine sich ganz unmerklich verbreitende Sanftheit aus. Dabei handelt es sich beispielsweise um ein ganz einfaches Lied mit Gitarre/Stimme/Vogelgesang (WOTW / POTP), oder um einen Gospel, den einzig und allein acht Sänger interpretierten (BrokEn). In anderen Stücken wiederum sind Klangfarbe und Text stimmungsvoller, wie etwa in Church, When I Need a Friend, oder auch in dieser Friedenshymne mit dem Titel Arabesque. Bemerkenswert sind das Feature des (auf französisch singenden) Künstlers Stromae und das des nigerianischen Saxofonisten Omorinmade Anikulapo-Kuti. Ein weiterer großartiger Albumtitel ist sicherlich Orphans: in Begleitung eines großen Chors singt Chris Martin auf abgehobenen, für Coldplay so typischen Pop Rock-Rhythmen für Migranten und entwurzelte Flüchtlinge.Everyday Life besteht aus zwei unterschiedlichen Teilen (Sunrise und Sunset) und spielt ohne Unterlass mit dem Yin-Yang-Konzept. Das beginnt schon mit diesem rätselhaften Cover, auf dem das Quartett wie eine Blaskapelle aus früheren Zeiten aussieht, und neben ihnen erblicken wir einen gewissen… Friedrich Nietzsche! Das Bild sieht so aus, als würde es gleichzeitig auf dem Kopf stehen. Das ganze Album hindurch präsentieren Coldplay abwechselnd positive Energie (die vom sanften Klavier begleitete Stimme in Daddy) und offensive Anklagen gegen die Missstände in unserer heutigen Zeit (Guns, mit seiner Rockgitarre). Das Album enthält letzten Endes auch einen Song mit einem ungewöhnlichen Titel und einem genauso ungewöhnlichen Text (zumindest in Bezug auf ein Mainstream-Album der westlichen Welt), da sie nämlich in arabischer Sprache verfasst sind. Der Titel ist بنی آدم (wortwörtlich: „Adams Sohn“) und es fängt mit einem Solostück am Klavier an, einem melancholischen Walzer, zu dem Bani Adam, ein Text des persischen Poeten Saadi Shirazi, inspiriert hatte. Allein schon die beiden ersten Verse dieses Textes klingen wie ein Symbol für Chris Martins spirituelle und wohlwollende Gedanken, insbesondere in Bezug auf dieses Album: „The children of Adam are the members of one another/Since in their creation they are of one essence“. © Nicolas Magenham/Qobuz
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Rock - Erschienen am 23. Januar 2012 | Rhino - Elektra

Hi-Res Auszeichnungen Qobuz' perfekte Schallplattensammlung - Hi-Res Audio
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Blues - Erschienen am 13. Juni 2000 | Reprise

Hi-Res Booklet Auszeichnungen Hi-Res Audio
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Rock - Erschienen am 11. Dezember 2020 | Reprise

Hi-Res
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Soul - Erschienen am 20. August 2016 | Boys Don't Cry

Auszeichnungen Pitchfork: Best New Music
Auf Hoffnung folgt Verzweiflung. Der Vorfreude weicht die Enttäuschung. Liebe schlägt um in Hass. Für immer schienen die Anhänger gefangen in Extremen. Und Frank Ocean? Der machte nichts. Mimte den Puppenspieler, der die Gefühlswelten seiner Fans mit nur einem Hashtag von tiefster Depression in himmlische Euphorie katapultieren konnte. Was er auch tat. Immer und immer wieder. Um sich der Hysterie um den "Channel Orange"-Nachfolger gewahr zu werden: Hunderttausende starren eine Woche lang gebannt auf ihre Laptops. Auf den Bildschirmen flackert ein Livestream aus der Nähe von Los Angeles. Zu sehen ist eine spärlich eingerichtete Lagerhalle, ab und an spaziert Mr. Ocean ins Bild und ... schreinert. Eine Wendeltreppe. "Wo bleibt das verdammte Album?!" Die Twitter-Timeline explodiert vor erbosten Fanbotschaften. In einem Forum hecken Verzweifelte gar den (hoffentlich) nicht ganz ernst gemeinten Plan aus, Oceans kleinen Bruder zu entführen, um die Veröffentlichung des Albums zu erpressen. Auch nach vier Jahren scheint die Gier nach neuem Material des Sängers grenzenlos – und beweist damit die Bedeutsamkeit des großartigen "Channel Orange" für Fans und Musikwelt gleichermaßen. Das treffend betitelte Visual-Album "Endless" läutete noch mal die Hype-Glocke, dann war es auf einmal da: Statt "Boys Don’t Cry" heißt das Album jetzt "Blond(e)". Frank Oceans Zweitling schreit nicht laut "Hallo, hier bin ich!", sondern legt sich still und leise neben dich und lullt dich ein, bis du nicht mehr loslassen kannst. Das passiert keinesfalls augenblicklich, es braucht Zeit, bis sich Oceans Werk in voller Blüte entfaltet. "Blonde" fordert uneingeschränkte Aufmerksamkeit in voller Länge. Gerade im Zeitalter des Streamings scheinen Alben oft nur noch so viel wert zu sein wie ihre Singles. Das Format Album verkommt zum anspruchslosen Rohbau, um den nächsten Nummer-eins-Hit auf die Playlisten dieser Welt zu befördern. In Anbetracht dessen stellt "Blonde" ein umso beachtlicheres Wagnis dar. Denn nach dem ersten Durchlauf sticht kein einzelner Song aus der Masse heraus. Vielmehr verflechten sich die Versatzstücke zu einem ungreifbaren Konstrukt. Frank Ocean entschleunigt, provoziert und bricht mit Konventionen. Er macht alles, nur nicht das Vorhersehbare. Vor allem aber reduziert er seine Musik auf ein Minimum, wirft sämtlichen überflüssigen Ballast von Bord. Was bleibt, sind zurückgenommene, unauffällige Instrumentals, die Oceans engelsgleicher Stimme deutlich mehr Raum geben als noch der Vorgänger. Sanfte Akustikgitarren, elektrische Pianos und verspulte Orgeln bilden das musikalische Gerüst, auf dem ein selbstbewusster Frank Ocean ein Falsett nach dem anderen schmettert. Lyrisch zeigt sich der 28-Jährige dabei so einfallsreich wie selten zuvor, gibt teils tiefe, berührende Einblicke in sein Seelenleben und erzählt einfühlsam von vergangenen Liebschaften. Romantische Geständnisse, verspielte Reminiszenzen oder eben rührend persönliche Selbstreflexion: "Blonde" wandelt unentschlossen zwischen Erinnerung und Zukunftsvision und erzählt eine Geschichte von Kindheitsträumen, die im Angesicht des Erwachsenwerdens wie Seifenblasen zerplatzen. Der größte Trumpf der Platte bleibt aber besagte Unberechenbarkeit: Wenn "Nights" urplötzlich von einem psychedelischen Gitarrensolo zerrissen wird, André 3000 auf "Solo (Reprise)" ohne Vorwarnung zu einem atemberaubenden Reim-Stakkato ansetzt oder gehetzte Drums die Chorgesänge auf "Pretty Sweet" verdrängen - dann liefert "Blonde" die großartigen Momente, die sich eben erst bei genauerem Hinhören offenbaren. Nie kann man sich sicher sein, welche Abzweigung er auf einem Track nimmt, denn der Sänger sträubt sich hartnäckig gegen jedwede Konvention. Er bricht gängige Strukturen auf, wagt Experimente und geht Risiken ein. Allein dafür gebührt einem Künstler in seiner Position größtmöglicher Respekt. Nur hat Frank Ocean dazu das Glück, so verdammt talentiert zu sein, dass dabei noch ein stilles, kleines Meisterwerk herauskommt. © Laut
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Folk - Erschienen am 15. Dezember 2009 | Rhino - Warner Records

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Rock - Erschienen am 12. März 2013 | Warner Records

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Man schreibt ZZ Top einige Trademarks zu. Rauschebärte, MTV-Clips mit leicht bekleideten Damen, Sonnenbrillen, spacige Gitarrenkonstruktionen, High Tech-Boogie ... und Blues. Außer Blues war 1973 noch nichts davon am Start, als das Trio sein drittes Album "Tres Hombres" veröffentlichte. Die Grundlage für den kommenden Erfolg mit weltweit ausverkauften Touren und millionenfach verkauften Platten legte aber genau dieses doch eher unscheinbar daher kommende Werk. Unscheinbar treten die drei Herren hier auf, zumindest was das Cover anbelangt. Von stylisher Aufmachung bleibt das Ganze so weit entfernt wie einmal zum Mond und zurück. "Tres Hombres" entstand in einer Zeit, in der Billy Gibbons mit paillettenbesetzem Anzug und Stetson auftrat und neben ihm Dusty Hill den Hillbilly-Typen in Jeans-Klamotten mimte. Frank Beard im Hintergrund war damals eher der schnauzbärtige Hippie. Diese völlig uncoole Truppe muckerte bis Anfang der Siebziger durch Texas, außerhalb des Lone Star States nahm man von ihnen kaum Notiz. Wirkliche Hits? Fehlanzeige. Die Tour zum 1972 erschienenen zweiten Longplayer "Rio Grande Mud" fand weitgehend unter Ausschluss der Öffentlichkeit statt. Was tun, sprach Zeus? Aller guten Dinge sind drei. Drei Musiker feilen am dritten Album. Produzent Bill Ham oblag es, den für den Sound so immanent wichtigen Terry Manning an Land zu ziehen. Er verpasst dem Album den knochentrockenen Klang, der auch heute noch völlig zeitlos anmutet. Ham mit seiner Firma Lone Wolf Productions sollte die Geschicke der Band bis 2006 leiten und war auch für den Imagewandel der Band zuständig. Aus den texanischen Provinzmusikern machte er gefeierte Stars der MTV-Generation. Ohne ihn spielte das Trio vielleicht heute noch bei Rodeos zum Tanz auf, statt um die Welt zu touren. Das beste Image ersetzt aber nicht die musikalische Substanz. Ein Live-Set des Trios ohne "La Grange"? Undenkbar! Um ihren ersten richtigen Hit gab es im Nachhinein noch jede Menge Ärger. John Lee Hookers Kumpel Bernard Besman, der die Rechte am 1948 erschienenen Song "Boogie Chillun" hält, zerrte das Trio vor Gericht und verklagte ZZ Top. Da Besman für das Stück beim Erscheinen aber kein Copyright anmeldete, konnten Gibbons, Hill und Beard auch nicht verurteilt werden. Wäre auch zu schade gewesen, hätte man das Trio für diese geniale Nummer verknackt. Gibbons legt seine Interpretation des Hooker-Riffs vor, auf dem Beard im Hintergrund munter mit den Sticks klöppelt. Spätestens, wenn der Gitarrist auf den Verzerrer latscht und Frank Beard den unwiderstehlichen Shuffle-Rhythmus spielt, gibt es aber kein Halten mehr. Der Text dreht sich um einen Puff im Kaff La Grange namens Chicken Ranch, dem sogar später ein Musical gewidmet wurde: "The Best Little Whorehouse in Texas". Muss dort wohl ziemlich abgegangen sein, damals. Den Anfang macht jedoch ein kongeniales Duo, bestehend aus "Waitin' For The Bus" und "Jesus Just Left Chicago". Dass die beiden Songs in der Studio-Version ohne Pause hintereinander weg laufen, ist einem Zufall geschuldet: Soundmann Manning schnibbelte einfach zu viel Tape weg. Heute kann man sich gar nicht vorstellen, dass diese zwei Nummern separat funktionieren. Auch live spielen ZZ Top das Doppelpack nur im Verbund. Der Beginn zeichnet die Marschrichtung vor. ZZ Top interpretieren den Bluesrock nun um einige Nuancen tighter. Das gipfelt in aggressiveren Ausbrüchen à la "Beerdrinkers And Hellraisers", das mit beiden Beinen tief im Hardrock steht. Der Track lebt neben dem fulminanten Gitarrenspiel vom perfekt zueinander passenden Wechselgesang von Hill und Gibbons. Dem eher rauchigen Organ des Klampfers setzt der Basser einen schönen, klaren Kontrapunkt entgegen. Ein Stilmittel, das die Band in ihrer weiteren Karriere leider zu selten verwendete. Außer um Sex und Damen aus dem horizontalen Gewerbe ("La Grange", "Precious And Grace") geht es auf dem Album auch um ungewohntere Themen: So erzählt Gibbons von einem Späßchen der anderen Sorte, bei dem man froh sein kann, nicht besoffen auf den Straßen von Texas aufgegriffen zu werden: "Master Of Sparks" beschreibt die Unsitte, Betrunkene in einem Metallkäfig zu stecken und diese Konstruktion an einem Truck zu befestigen. Wenn bei entsprechender Geschwindigkeit das Metall anfängt, Funken zu sprühen wähnt man sich als "Master Of Sparks". Sehr witzig. Das locker vor sich hin groovende "Shiek" fährt eine andere Schiene. "I met a shiek from Mozambique, who led me to the Congo. He dreamed to go to Mexico and sample a burrito." Dazu passen passen Rasseln und ein etwas derangiert vor sich hin quäkender Billy, der offensichtlich druff zu sein scheint. Mit "Hot, Blue And Righteous" und dem finalen Schunkler "Have You Heard" huldigen ZZ Top noch ausgiebigst dem Blues in seiner reineren Form, wohingegen "Precious And Grace" mit den oben Erwähnten Klassikern mühelos mithalten kann. Die verschobene Rhythmik und der hysterisch klingende Sololauf von Gibbons sind jedoch nicht unbedingt massenkompatibel. Den Titel "Little Ol' Band From Texas" haben sie sich über die Jahre zwar bewahrt, sie kokettieren damit immer wieder. Aber "little" war nach "Tres Hombres" im ZZ Top-Universum gar nichts mehr: Ab Juli 1973 ging es für das Trio steil. © Laut
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Pop - Erschienen am 13. April 2004 | Rhino - Elektra

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Soul - Erschienen am 22. Februar 2019 | Rhino

Hi-Res Auszeichnungen Qobuz' perfekte Schallplattensammlung
Der von Jimi Hendrix vergötterte Gitarrist, der von Prince angehimmelte Sänger mit seiner unwahrscheinlichen Falsettstimme, der im Kampf für die Bürgerrechte in Amerika engagierte Autor und hochkarätige Songwriter Curtis Mayfield schuf riesige, groovige Sinfonien und schlug zwischen Funk, Jazz, Blues, Gospeltradition und Soul solide Brücken im Breitbandformat. Nachdem er sich in den sechziger Jahren bei den Impressions einen Namen gemacht hatte, machte er 1970 im Alleingang weiter. Diese Box Keep On Keeping On enthält also seine vier ersten Studioalben in geremasterter Version: Curtis (1970), Roots (1971), Back to the World (1973) und Sweet Exorcist (1974). Der mit einem Wah-Wah-Pedal, passenden Perkussionsinstrumenten und durchwegs ätherischen Streichereinlagen vorangetriebene R&B erhält damit eine zweite Chance. Jedes einzelne Thema stellt eine in der Gospeltradition verankerte Mini-Tragödie mit sozialem Engagement dar. Und die grandiosen Arrangements dieser Platten (vor allem Curtis, sein eigentliches Meisterwerk, und Roots) bieten jeweils ein Pendant zu Marvin Gayes What’s Going On. Dabei ist anzumerken, dass diese Box 1970/1974 aber nicht den Soundtrack für den Film Superfly von Gordon Parks Jr. aus dem Jahre 1972, enthält, den die Singleauskoppelungen Pusherman und Freddie’s Dead berühmt gemacht haben. © Marc Zisman/Qobuz
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Pop - Erschienen am 2. Oktober 2020 | Nonesuch

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Bei amerikanischem Folk geht es um Tradition und Kulturerbe. Von den Ältesten, von einer Generation zur nächsten überlieferte Lieder, die lebendig bleiben und sich weiterentwickeln. Musiker spielen sie innerhalb ihrer Familie und reichen sie weiter. Joachim Cooder ist keine Ausnahme von der Regel. Er ist der Sohn von Ry Cooder, dem unendlich großen Musiker mit seiner nach allen Seiten hin offenen Vision des Folk. Joachim hat oft mit seinem Vater gespielt und heute ist es nun sein Vater, der ihn anlässlich seines Debütalbums Over That Road I’m Bound begleitet, welches dem Repertoire eines Old-Time-Musikers gewidmet ist, Uncle Dave Macon. Letzterer kam 1870 zur Welt und starb 1952. Er war einer der Gründerväter der Folk- und Countrymusik, den man an seiner hohen, näselnden Stimme und an seinem nervösen Banjospiel erkennt. Joachim Cooder erweist ihm die Ehre. Da er aber zu den Progressisten zählt, modernisiert er seine Versionen, interpretiert sie neu und eignet sie sich somit an. Erstens spielt er auf seiner elektrischen Mbira, diesem seltsamen von afrikanischen Vorbildern inspirierten Instrument, einer Mischung aus Xylophon und Lamellophon, dessen graziöser Klang den Ton des Albums bestimmt. Und für seine Arrangements ließ er sich dann sowohl von Musik aus Afrika inspirieren (man kann den alten Farka Touré hören und Alis Sohn an der Gitarre) als auch von Irland und den Appalachen. Die Vokalharmonien streifen uns wie warmer Wind und die Saiteninstrumente (Gitarre, Violine, Banjo…) weben neue Motive, denen als Vorlage die Songs von Uncle Dave Macon dienen. Die Produktion des Ganzen ist perfekt, subtil, modern, und streicht uns sanft um die Ohren, ohne je rückständig zu sein. Joachim Cooder ist sehr wohl seines Vaters Sohn. © Stéphane Deschamps/Qobuz
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Pop - Erschienen am 12. Juli 2019 | Rhino - Elektra

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Alternativ und Indie - Erschienen am 17. April 2020 | Cooking Vinyl Limited

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Dass der Singer/Songwriter aus der Großstadt Toronto ausgerechnet nach Stratford, Ontario gezogen ist, entbehrt nicht einer gewissen Ironie: Aus der beschaulichen Ortschaft machte sich einst ausgerechnet Justin Bieber auf nach Los Angeles, um Popstar zu werden. Diesen Drang kennt Ron Sexsmith mit 56 nicht mehr. Dass er sich in der neuen Umgebung pudelwohl fühlt, zeigt sich gleich zu Beginn am Vogelgezwitscher seines nunmehr 16. Werks. "Wir sind im Winter umgezogen, und ich stellte mir vor, wie schön es im Frühling sein würde", erklärt er den Titel des ersten Stücks "Spring Of The Following Year". "Wir haben Hasen im Hof und sind auf allen Seiten von Bäumen umgeben, sodass uns massenweise Vögel besuchen. Jeden Morgen höre ich Kardinäle, und wir hatten eine Ente im Hof. Vögel habe ich in Toronto nie wirklich bemerkt", beschreibt Sexsmith in der offiziellen Pressemitteilung. Die neue Umgebung habe ganz allgemein für Inspiration gesorgt. "Unmittelbar nach meiner Ankunft fühlte ich, wie sich diese enorme Stresswolke verflüchtigte, und all diese Lieder fingen zu sprudeln an. Ich lief jeden Tag am Fluss entlang in die Stadt und fühlte mich wie Huckleberry Finn. Das hatte einen wirklich großen Einfluss auf meinen Gemütszustand", erklärt er weiter. Etwas Selbstironie schadet nicht, wie Cover und Albumtitel zeigen, denn um bloße Einsiedelertum handelt es sich hier sicherlich nicht. Eher bezieht sich Sexsmith auf den Umstand, dass er fast alle Instrumente selbst einspielte. Zur Seite stand ihm noch sein langjähriger Schlagzeuger Don Kerr, der auch die Produktion übernahm und eine entscheidende Frage stellte: "Warum machst du nicht eine dieser Paul McCartney-Platten?". Sexsmiths direkte Antwort darauf heißt "You Don't Wanna Hear It", das auch von McCartneys einstiger Bands Wings stammen könnte. Doch den Ex-Beatle hört man auch an anderer Stellen heraus - das kennt man vom Kanadier. Beherzt greift Sexsmith zu Klavier, Keyboard, Bass und Gitarren, letztere gleichwohl weniger präsent als auf vielen seiner früheren Alben. Stellenweise trägt er etwas zu dick auf, etwa bei der Klavierballade "Whatever Shade Your Heart Is In", die ohne Streicher aus der Konserve besser geklungen hätte. Doch gelingt es Ron stets, die für ihn typische melancholisch angehauchte und dennoch zuversichtliche Pop-Atmosphäre zu erzeugen, die diesmal noch entspannter klingt als sonst. Der Opener macht nebenbei auch Hoffnung in Zeiten von Corona, da die Veröffentlichung des Albums auf den Höhepunkt der ersten Epidemiewelle datiert. "Ich wusste nicht, dass wir auf diese schreckliche Situation zusteuern würden, in der wir uns jetzt befinden", sagt er in einem Interview. "Aber ich bin froh, dass ich ein positives Album herausbringe. Das gilt besonders für "Spring Of The Following Year". Es ist ein Lied über die Zeit danach und die Vorfreude auf etwas". © Laut
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Soul - Erschienen am 20. Juni 1995 | Rhino Atlantic

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Pop - Erschienen am 7. September 2018 | Centricity Music - 12Tone Music, LLC

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Pop - Erschienen am 6. Dezember 1977 | Rhino - Elektra

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Alternativ und Indie - Erschienen am 9. Oktober 2020 | Warner Records

Die im Jahr 2000 zum Kult gewordenen Linkin Park bestätigten, dass das Nu-Metal-Genre seit Beginn des Jahrhunderts auf kommerzieller Ebene in höchsten Sphären verkehrte. Mit mittlerweile 30 Millionen verkauften Exemplaren ihres Debütalbums Hybrid Theory begann ein neuer Abschnitt in kommerzieller und musikalischer Hinsicht. Drei Jahre nach dem Tod des Sängers Chester Bennington gibt es dennoch Grund zum Feiern. Diese Geburtstagsausgabe enthält insbesondere das Album in seiner Originalfassung sowie Reanimation, seinen Remix, um den sich zwei Jahre später der Gitarrist und Rapper der Gruppe, Mike Shinoda, gekümmert hat, sowie Hybrid Theory EP, das 1999 erschienene, erste Stück aus der Diskografie der Gruppe. Soweit scheint dies für die Fans nichts besonders Überraschendes mitzubringen. Interessant ist diese Box vor allem dank ihrer B-Sides und Rarities. Sie verrät übrigens, welch große Verlockung England für die Gruppe darstellt. Es ist der Vorposten für ihren weltweiten Export mit BBC-Live-Sendungen für Titel wie In the End oder Papercut, auf denen Chester Bennington seine gewohnt raue Stimme schont und sich sanfter gibt. Das trifft dagegen keineswegs für die Live-Auftritte in der Londoner Docklands Arena zu, von denen es die Stücke A Place In My Head und dieses Points of Authority zu hören gibt, das mit einer gigantischen Geräuschkulisse zu Ende geht. Weiters sind da die LPU Rarities, also der 5. Teil der Box. Dieser besteht aus ausgesonderten Studio- und Demoaufnahmen und zeigt, wie Linkin Park Mike Shinodas Arbeit mit Drumcomputern und Synthesizern integrierte. Hier kommt die elektronische Komponente der Gruppe zur Geltung, an der bereits die zukünftige Entwicklung ihres Sounds, aber auch die Solokarriere ihres Bandleaders und Masterminds abzusehen ist. Am Schluss gibt es die Forgotten Demos mit zwölf unveröffentlichten Aufnahmen aus der Zeit, als Linkin Park noch Xero hießen, unter dem Deckmantel der Anonymität ihre Kreise zogen und ihr Sänger noch nicht Chester Bennington hieß, sondern Mike Wakefield. Hier wird die Fusion in ihrer weitaus ungeschliffeneren Form sichtbar, eben wie Gott sie schuf, und damit können wir die Genesis eines der wichtigsten musikalischen Phänomene der letzten zwanzig Jahre nachvollziehen. © Brice Miclet/Qobuz
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Pop - Erschienen am 23. Oktober 1992 | Reprise

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Rock - Erschienen am 13. März 2007 | Reprise

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Rock - Erschienen am 17. April 2012 | Rhino - Warner Records

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