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Die Alben

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Klassik - Erschienen am 24. Mai 2019 | naïve classique

Hi-Res Booklet Auszeichnungen Diapason d'or de l'année - Diapason d'or
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Klassik - Erschienen am 3. Mai 2019 | BIS

Hi-Res Booklet Auszeichnungen Diapason d'or de l'année - Gramophone Editor's Choice - Diapason d'or / Arte
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Klassik - Erschienen am 22. März 2019 | harmonia mundi

Hi-Res Booklet Auszeichnungen Diapason d'or de l'année - Diapason d'or
Das Ensemble Resonanz setzt seine sehr persönliche Auseinandersetzung mit der Orchestermusik des 18. Jahrhunderts fort. Seit einigen Jahren stellt sich das Ensemble unter der Leitung seines inspirierenden Dirigenten Riccardo Minasi der Herausforderung, unter Beherrschung der historisch informierten Aufführungspraxis auf modernem Instrumentarium zu spielen. Vierzig Jahre nach der »Barockrevolution« ist es eine anregende Erfahrung, Haydns ausdrucksstarke Orchestersätze zu den Sieben letzten Worten Christi im Klanggewand der vielseitigen Hamburger zu hören. »Haydn entfaltet in den neun kurzen Sätzen ein erstaunliches Spektrum an Stimmungen. Verstörende, monolithische Passagen wechseln ab mit lichten Momenten des Zwiegesprächs zwischen Geigen und Holzbläsern. Minasi und das Ensemble Resonanz finden jedes Mal einen Duktus, ein spezifisches Gewicht, die keinen Zweifel zulassen: Hier ist von etwas die Rede, demgegenüber alles andere nichtig wird, alltäglich, Tand.« (Die Welt) © harmonia mundi
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Klassik - Erschienen am 15. März 2019 | Warner Classics

Hi-Res Booklet Auszeichnungen Diapason d'or de l'année - Diapason d'or
Dieser neuesten CD des Artemis Quartetts steht ein besonderer Platz in der Diskografie des in Berlin ansässigen Ensembles zu, denn sie dokumentiert die – inzwischen wieder veränderte – Konstellation, die sich nach dem tragischen Tod des Bratschisten Friedemann Weigle 2015 zusammenfand. Drei Jahre später sind vier Spieler zu hören, die zu einer klanglichen und musikalischen Einheit verschmolzen sind. Es entstehen mitunter bezaubernde Klangmischungen, etwa im Übergang zum langsamen Satz des fünften Streichquartetts, wo sich erste Geige und Bratsche im Abstand von zwei Oktaven parallel bewegen und mit fahlem Klang ein unendlich trauriges Volkslied einstimmen. Das damals neu hinzugestoßene Quartettmitglied Anthea Kreston ist eine starke Persönlichkeit, die die Bezeichnung „zweite Geige“ entschieden Lügen straft: Sowohl scheinbar harmlose Begleitfiguren – beispielsweise zu Beginn des zweiten Satzes im siebten Streichquartett – als auch solistische Stellen gestaltet sie spannend. Gregor Sigl fügt sich in seine neue Rolle als Bratschist mit fein moduliertem Ton überzeugend ein, während Vineta Sareika und Eckart Runge die unerschütterlichen Außensäulen des Ensembles bleiben. Hinzu kommt die Pianistin Elisabeth Leonskaja, durch deren Mitwirkung diese Interpretation des Klavierquintetts restlos überzeugend gelingt. Noch genauer als bei den beiden Streichquartetten wird hier die Balance zwischen sarkastisch vorgetäuschtem und echtem Gefühl getroffen, die Schostakowitschs Musik ausmacht, etwa im Scherzo und im Finale, die mit gebührendem Understatement gestaltet werden. Zudem ist das Klavier, das oft gegen die geballten Streicher aufzutreten hat, perfekt ins Gesamtklangbild integriert. © Solare, Carlos Maria / www.fonoforum.de
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Klassik - Erschienen am 30. November 2018 | Mirare

Hi-Res Booklet Auszeichnungen Diapason d'or de l'année - Diapason d'or - Gramophone Editor's Choice - Le Choix de France Musique - Choc de Classica
Durch seine „Brillanz und seine Reife“ (The Guardian) hat sich der russisch-litauische Pianist Lukas Geniušas in der internationalen Musikszene als einer der interessantesten Künstler seiner Generation durchgesetzt. Er war bereits in der Wigmore Hall in London, im Concertgebouw in Amsterdam, im Verdisaal in Mailand, im Großen Saal des Moskauer Konservatoriums, bei Roque d’Anthéron zu hören und ist auch mit Orchestern wie Philharmonique de Radio France, Orchestre National de Lyon, NHK-Sinfonieorchester von Tokyo, den Sankt Petersburger Philharmonikern oder dem Russischen Nationalorchester aufgetreten. Die Liste könnte noch lange fortgeführt werden. Er hat hier ein Programm von Prokofjew zusammengestellt, in dem er Jugendwerke – die Zehn Stücke Op. 12, die der Komponist am Ende seiner Studien als Abschlussarbeit geschrieben hat und die bereits zutiefst seine persönliche Sprache sprechen! – mit der Zweiten Sonate von 1912, einem Werk erster Reife und der Fünften Sonate als Spätwerk kombiniert. Diese Fünfte Sonate wurde 1923 nach Prokofjews Aufenthalt in Paris „zum ersten Mal“ geschrieben und dann drei Jahrzehnte später überarbeitet – sicher unter dem Druck des berüchtigten Dekrets von Zhdanov, der den unglückseligen Komponisten sämtlicher anti-sowjetischer Vergehen bezichtigte, aber auch in einem ganz persönlichen Interesse, die pianistische Geste zu verfeinern. Das Werk enthält so große Ähnlichkeiten mit der Tonsprache von Poulenc, dass es fast „pariserisch“ wirkt. © SM/Qobuz
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Klassik - Erschienen am 19. Oktober 2018 | Warner Classics

Hi-Res Booklet Auszeichnungen Diapason d'or de l'année - Diapason d'or - Le Choix de France Musique - 5 étoiles de Classica
Nach Bach und den französischen Meistern Rameau und Royer erkundet Rondeau, offenbar auf der Suche nach dem ganz anderen, nun Domenico Scarlatti. Fünfzehn Sonaten hat er zu einem Konzertprogramm geordnet. Und obwohl er mit über 79 Minuten bereits an der Grenze der Spieldauer einer CD kratzt, hat er noch ein wild-atonales Interludium von 30 Sekunden eingefügt, einzig um dem Hörer zu signalisieren, er solle jetzt eine Pause machen. Offenbar ist Rondeau bewusst, dass heutigen Ohren ein langes Cembaloprogramm schwer zuzumuten ist; er weiß auch, dass Scarlattis Tastenmusik den Reizklang des Instruments durch ihre Satzart auf die Spitze treibt. Wo Bach wohldisponierte Polyfonie treibt und die Clavecinisten durch Brechung und Ornament duftigen Charme ermöglichen, verlangt Scarlatti die rhythmische Attacke, den gnadenlosen Zusammenfall der starken Taktzeiten, oktavierende Bässe und eine Verdichtung der Akkordschläge bis zur prasselnd-dissonanten Tontraube. Rondeau verschärft das durch theatralisch auffahrende Gesten, aufreizende Verzögerungen oder scheinbar besinnungsloses Voranstürmen. Er nutzt Drastik und Einfallsreichtum Scarlattis für ein Programm kalkulierter Gegensätze. In dessen Zentrum steht die Sonate C-Dur K 132, die Rondeau breit ausspielt und mit allen Wiederholungen auf über zehn Minuten Länge bringt. Er schafft damit nach den vorangegangenen Kontrasten eine Oase der Ruhe. Die zweite „Konzerthälfte“ bekommt mit der Sonate C-Dur K 199 einen ähnlichen Ruhepunkt, gefolgt von der Sonate K 460, ebenfalls in C, als brillantem Finale – einem vorläufigen freilich, denn das letzte Wort hat, expressiv ausgespielt, die Sonate K 481 in klagendem f-Moll. Ihr Pendant ganz zu Beginn ist die geradezu zärtliche A-Dur-Sonate K 208. Rondeau zeichnet Scarlatti als Borderliner: voller funkensprühender Einfälle, manchmal von anstrengender Sprunghaftigkeit – am Ende aber unterwegs von süßer Melancholie zu dunkler Depression. © Sprondel, Friedrich / www.fonoforum.de
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Klassik - Erschienen am 12. Oktober 2018 | Deutsche Grammophon (DG)

Hi-Res Booklet Auszeichnungen Diapason d'or de l'année - Diapason d'or - Le Choix de France Musique - Choc de Classica
Die Deutsche Grammophon schickt ihren jüngsten Klavierstar auf große Reise mit dem „Zielort Rachmaninow“. Und anders als die das Begleitheft durchziehende Bildergeschichte, die den heute 27-jährigen Daniil Trifonov als nachdenklichen Einzelgänger auf nostalgischer Eisenbahnfahrt zeigt, wird er dabei hochkarätig begleitet von einem der früheren „Big Five“ der US-Musikszene, den „Philadelphians“ – immerhin das Orchester, mit dem Rachmaninow vor knapp achtzig Jahren seine eigene Aufnahme der Klavierkonzerte einspielte. Eine hochambitionierte Produktion also, und die Erwartungen, die daraus erwachsen, scheinen sich anfangs voll zu erfüllen: Der große Einstieg ins c-Moll-Konzert hat Aplomb, zeigt Trifonov in virtuoser Hochform, hält im Tempo eine überzeugende Mitte zwischen dem „schweren“ Richter und dem eleganten Kocsis und klingt hervorragend offen und transparent. Bald allerdings beginnt zu irritieren, dass er und Dirigent Yannick Nézet-Séguin aus der Musik offenbar vor allem ein Maximum an gefühligem Sentiment herauszuholen versuchen. Ihnen scheint außer Sicht geraten zu sein, dass die „weltschmerzlichen“ Momente in Rachmaninows Kompositionen immer auch in eine Formung von klassizistischer Strenge eingebunden sind. Eine interpretatorische Einseitigkeit, die sich am Ende aller Virtuosität zum Trotz nicht auszahlt. Günstiger steht es in stilistischer Beziehung um die schon 2015 entstandene, ebenfalls brillante Live-Aufführung des g-Moll-Konzerts. Allerdings muss man hinnehmen, dass gleich in den eröffnenden Takten das Klavier sich in der Hitze des Orchestergetümmels kaum behaupten kann. Zwischen den Konzerten noch die drei solistischen Bach-Sätze: Blitzsauber vorgetragen, nur spielte Rachmaninow selber sie 1942 deutlich knackiger. © Harden, Ingo / www.fonoforum.de
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Violinensolo - Erschienen am 8. September 2017 | Ondine

Hi-Res Booklet Auszeichnungen Diapason d'or de l'année - Diapason d'or - Le Choix de France Musique - Choc de Classica - Herausragende Tonaufnahme - 5 Sterne Fono Forum Klassik
Natürlich sind seit Jahren die Sonaten und Partiten für Solovioline von Bach hundert Mal aufgenommen worden, auch von den weltallerbesten Solisten überhaupt. Aber wenn eine neue Aufnahme mit dem Geiger Christian Tetzlaff erscheint, kann man nur sagen: „Mitbürger, Freunde, hört Qobuz an“. Konzerte mit Christian Tetzlaff werden oft zu einer existenziellen Erfahrung für Interpret und Publikum gleichermaßen, altvertraute Stücke erscheinen plötzlich in völlig neuem Licht, auch natürlich im Rahmen einer Studioaufnahme wie dieser. Voraussetzung für Tetzlaffs Ansatz sind Mut zum Risiko und spieltechnische Souveränität, Offenheit und eine große Wachheit fürs Leben. So ist seine Interpretation dieser Werke ein rechtes und ganz neues Erlebnis. © SM/Qobuz
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Geistliche Vokalmusik - Erschienen am 12. Mai 2017 | Decca Music Group Ltd.

Hi-Res Booklet Auszeichnungen Diapason d'or de l'année - Diapason d'or - Diapason d'or / Arte - 5 Sterne Fono Forum Klassik
Manchmal überholt das Leben die Kunst auf allzu strenge Weise: Während des Schreibens dieser Rezension über Antonín Dvořáks Stabat Mater erreichte mich die Nachricht vom Ableben Jiří Bélohláveks. Der Chefdirigent der Tschechischen Philharmonie wurde 71 Jahre alt; er starb freilich nach längerem Leiden nicht unerwartet. Und dennoch ... Ohnehin ist Trauer eine durchgehende Folie dieses Werks, nicht nur des Textes zum Fest der „Sieben Schmerzen Marias“ wegen. Denn Dvořák schrieb das Stabat Mater wohl unter dem Eindruck des frühen Todes seiner ersten drei Kinder: Josefa starb im Jahr 1875, Růžena und Otakar innerhalb von wenigen Tagen im Sommer 1877. Im November des gleichen Jahres stellte der Komponist das Werk fertig. So sind denn die innigen Passagen dieser Kantate (nach dem Text des italienischen Dichters Iacopone da Todi, gest. 1306) äußerst schmerzdurchtränkt; für den gläubigen Antonín Dvořák war die Komposition Trauerarbeit und Katharsis. Das in zehn Abschnitte gegliederte und fast eineinhalb Stunden lange Werk gilt als erstes Oratorium der neueren tschechischen Musik. Jiří Bélohlávek hatte es bereits zweimal eingespielt, 1990 für Chandos und 1997 für Supraphon, und vor allem der zweiten Aufnahme nachgerade Präzedenzcharakter verliehen. In seiner jüngsten Einspielung für Decca vom März 2016 mit der Tschechischen Philharmonie und dem Philharmonischen Chor Prag drehte er, vielleicht im Bewusstsein seiner tödlichen Krankheit, die Schraube noch um einige Windungen weiter; seine Interpretation ist in der Verbindung von musikalischer Sinnlichkeit und spiritueller Ergriffenheit meinem Empfinden nach kaum zu übertreffen. Dazu verfügt die Aufnahme mit Eri Nakamura, Elisabeth Kulman, Michael Spyres und Jongmin Park über ein fein ausgewogenes Solistenquartett, und der Chor singt schlichtweg großartig. Jeder der fünf Sterne ist ehrlich verdient. © Persché, Gerhard / www.fonoforum.de
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Klaviersolo - Erschienen am 7. April 2017 | Sony Classical

Hi-Res Booklet Auszeichnungen Diapason d'or de l'année - Diapason d'or - 4F de Télérama - Gramophone Award - Gramophone Record of the Month - Le Choix de France Musique - Choc de Classica - 5 Sterne Fono Forum Klassik
Zwanzig Jahre ist es schon her, dass Arcadi Volodos mit seinem diskografischen Erstling Weltruhm erntete und mit stupender Virtuosität und ausgesprochen klangschönem Ton höllisch schwierige Transkriptionen scheinbar mühelos meisterte. Seine weiteren Einspielungen – vor allem seine Schubert-Aufnahmen – verrieten dann mehr von seinem ausgesprochen lyrischen Naturell. Es war also wohl nur eine Frage der Zeit, dass sich Volodos den Klavierstücken von Johannes Brahms zuwenden würde. Seine neue Einspielung bestätigt, dass er zu den großen Pianisten dieses Jahrhunderts zählt. Brahms ̓ späte Klavierstücke sind nicht leicht zu spielen, verweigern sich aber jeder vordergründigen Virtuosität. Andante und Adagio sind die vorherrschenden Tempobezeichnungen, nur vereinzelt verirrt sich ein Allegretto oder ein Allegro energico in das ansonsten ruhige Geschehen. Volodos unterstreicht das durch die Wahl seiner Tempi. Vergleicht man sie mit denen beispielsweise von Wilhelm Kempff (seit langer Zeit eine meiner Lieblingsaufnahmen), so spielt Kempff fast durchgängig schneller. Bei Kempff klingt Brahms klar und natürlich fließend, mit hellem und schlankem Klavierklang. Volodos hingegen fasziniert mit einem komplett komplementären Konzept: Er nimmt mehr Pedal, sein Raum besitzt deutlich mehr Hall. Bei ihm klingt Brahms dunkel und schwer und, wenn gefordert – wie bei den „unruhig bewegten“ Wellen zu Beginn des Capriccio op. 76 Nr. 1 – auch energisch und kraftvoll. Aber zumeist interpretiert Volodos die Klavierstücke und Intermezzi so kantabel, so pianissimo-zart, mit so feinen, delikaten, im Diskant aber auch leuchtenden Farbtönen, dass Brahms wie ein wehmütiger Melancholiker höchsten Grades erscheint. Hinreißend! Volodos’ Klangkultur ist geradezu überragend, bei ihm beginnt der Flügel zu singen. Arcadi Volodos formt aus kleinen Stücken große Kunst. © Willmes, Gregor / www.fonoforum.de
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Geistliche Vokalmusik - Erschienen am 3. März 2017 | Coro

Hi-Res Booklet Auszeichnungen Diapason d'or de l'année - Diapason d'or - Choc de Classica - Choc Classica de l'année
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Trios - Erschienen am 27. Januar 2017 | harmonia mundi

Hi-Res Booklet Auszeichnungen Diapason d'or de l'année - Diapason d'or - Le Choix de France Musique
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Duette - Erschienen am 21. Oktober 2016 | Mirare

Hi-Res Booklet Auszeichnungen Diapason d'or de l'année - Diapason d'or - Le Choix de France Musique - Choc de Classica - Herausragende Tonaufnahme
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Instrumentalmusik - Erschienen am 21. Oktober 2016 | Erato - Warner Classics

Hi-Res Booklet Auszeichnungen Diapason d'or de l'année - Diapason d'or - 4F de Télérama - Gramophone Award - 5 Sterne Fono Forum Klassik
Wie viele aus der Avantgarde der 70er Jahre stammenden Komponisten nahm Wolfgang Rihm den umgekehrten Weg und seine letzten Werke nähern sich den früheren, älteren Sprachen an - vorausgesetzt man bezeichnet Berg als alt. Sein Violinkonzert Gedichte des Malers, das er in 2015 schuf, enthält mehr Klangelemente und weniger klassische Harmonien und verhält sich leidenschaftlich lyrisch und offenbart Orchesterfarben von atemberaubender Schönheit. Renaud Capuçon, der sich 2013 das Konzert Aufgang von Pascal Dusapin (der ihm dieses widmete) zu eigen machte, nimmt sich diesem Werk hier neben jenem von Rihm an. Auch bei Aufgang erleben wir eine Renaissance der Lyrik und der Emotion, der puren Schönheit, der offensichtlichen Einfachheit - frei von Dogmen oder Anforderungskatalogen - in einer unglaublichen orchestralen Komplexität. Ein Meisterwerk, das man nicht verpassen darf. Jeux d’eau (2012) von Bruno Mantovani, das dritte Werk, das dieses Album komplettiert, scheint dabei fast das "modernste" zu sein - das ist vielleicht nur logisch, wenn man bedenkt, dass es sich hierbei um den jüngsten der drei Komponisten handelt - aber wieder einmal in einer Sprechart wiedergegeben wird, die Schönheit, reiche Klänge und orchestrale Seelenzustände sucht. Alle drei Werke wurden während öffentlicher Konzerte aufgezeichnet. © SM/Qobuz
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Klassik - Erschienen am 1. Oktober 2016 | Passacaille

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Klassik - Erschienen am 2. September 2016 | Deutsche Grammophon (DG)

Hi-Res Booklet Auszeichnungen Diapason d'or de l'année - Diapason d'or / Arte - 4 étoiles Classica - 5 Sterne Fono Forum Klassik
Anna Netrebko gelingt auf ihrem neuen Album ein Verismo, der ohne Verismen auskommt. Ihre Wahrheit liegt in der Musik, im Gesang, im Klang. Selten hört man die auf der CD versammelten Show-Stopper des Repertoires derart musikalisch durchdacht, so wunderschön gesungen und dabei höchst spannend gestaltet. „La mamma morta“, mit kammermusikalischem Feinsinn von Antonio Pappano und dem römischen Orchester eingeleitet, bleibt Kunstgesang auch im Entkräfteten. Die Portamenti der Butterfly-Arie („Un bel dì“) wirken absolut schlüssig, die Unruhe des Wartens steigert sich bis zum letzten und noch im letzten Ton; auch La Wallys Schmerz wird ohne Nachdruck fühlbar. Ganz wunderbar gelingt die Arie aus „I Pagliacci“, ohne Hektik, aber mit großer Sehnsucht. Und auch hier wieder eine phänomenale Leistung des Orchesters, das die instrumentale Andeutung der Vögel mit unerhörter Präzision und Ausdifferenziertheit zelebriert. Anna Netrebko hat sich ihren lyrischen Klangkern bewahrt, selbst in einem horrend schweren Stück wie der Gioconda-Arie verliert die Stimme nie ihr Gleichgewicht, sie bewahrt ihr rundes, weiches, volles, sinnliches, strahlendes und zugleich sensibles Wesen. Man ist überrascht, wie einfach vieles auf dieser Aufnahme klingt, wie selbstverständlich – wie wahrhaftig. Die großen Ausbrüche reißen emotional mit, fallen dabei aber nie aus der musikalischen Linie. Selbst das „Tutto è finito“ am Ende der gewaltigen Manon-Lescaut-Arie wird ausgesungen. Anna Netrebko widersteht in sängerischer Vollkommenheit jeder Versuchung, außerhalb ihres Rahmens Farbakzente setzen zu wollen. Die Stimme schwingt immer frei aus, und die Seele schwingt mit – ohne dass sich die Sängerin darum verzehren müsste. Schließlich ist Verismo kein Naturalismus oder gar vokales Method Acting – sondern höchste Lust. © Schmitz, Johannes / www.fonoforum.de
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Klavierkonzerte - Erschienen am 26. August 2016 | harmonia mundi

Hi-Res Booklet Auszeichnungen Diapason d'or de l'année - Gramophone Editor's Choice - Diapason d'or / Arte - Le Choix de France Musique - 4 étoiles Classica - 5 Sterne Fono Forum Klassik
Allegro maestoso, eine Überschrift, die Interpreten immer wieder zum Grübeln verleitet. Mozart wählte diese Bezeichnung für den Kopfsatz seiner a-Moll-Sonate KV 310 – und was hat es da nicht schon für Umsetzungsversuche gegeben, von bleiern bis rasant. „Allegro maestoso“ wählt Mozart auch für sein C-Dur-Konzert KV 503, und prompt ist es wieder da, das Deutungsproblem. Das zeigen die beiden vorliegenden Neueinspielungen eindrucksvoll. Auf der einen Seite Mitsuko Uchida, die mit dem Cleveland Orchestra seit Jahren an einem Zyklus der Mozart-Konzerte tüftelt. Uchida nimmt dieses „maestoso“ wörtlich, aber in Verbindung mit dem „Allegro“ doch auffallend breit. So bekommt dieser Satz eine (offensichtlich gewollte) Schwere. Und eine Düsternis, als wolle Uchida zeigen, das C-Dur eine sehr ambivalente Tonart sein kann. Auf der anderen Seite stehen Olivier Cavé und das Orchester Divertissement. Hier klingt das ganz anders: zielgerichtet vorwärtsstrebend, strahlender, triumphaler, aber eben auch weniger „maestoso“. Reduziert man den Höreindruck auf nackte Zahlen, so braucht Uchida 16 Minuten und eine gute halbe, während Cavé für denselben Satz ganze zweieinhalb Minuten weniger braucht. Es sind halt unterschiedliche Wege. Uchida koppelt das C-Dur-Konzert mit dem G-Dur-Konzert KV 453. Beide Werke zeigen, wie blendend sich die Musiker aus Cleveland und die Pianistin verstehen. Wie schon bei den vorigen Aufnahmen klingt das sehr kammermusikalisch, vor allem mit Blick auf die souverän einbezogenen Holzbläser. Uchidas Qualitäten als Mozart-Interpretin sind über Jahrzehnte oft gelobt worden, an ihnen hat sich nichts geändert. Vielleicht wagt sie in einigen Passagen mehr, ihr Spiel wirkt einerseits reflektierter, andererseits nuancenfeiner. Wenn auch diese CD nicht ganz an das Niveau der zuletzt veröffentlichten Folgen heranreicht, so handelt es sich immer noch um einen vitalen Mozart mit viel Esprit. Bei Cavé ist vieles neu. Der Schweizer tritt erstmals mit Mozart-Konzerten in Erscheinung, drei hat er ausgewählt – in dieser ungewöhnlichen Reihenfolge: KV 415, 175, 503. Neu ist auch das Orchester. Divertissement wurde für diese Aufnahme ins Leben gerufen, von Rinaldo Alessandrini, dem umtriebigen Cembalisten, Pianisten, Dirigenten, Forscher. Dass seine Musiker handverlesen sind, hört man. Alle spielen mit Verve und Risikolust. Ein Mozart voller Kontraste, knallig, bunt und straff. Cavé harmoniert mit dieser neuen Orchestervereinigung prächtig. Seine Läufe kommen leicht perlend und klug gerundet, seine Lust am Dialogisieren mit dem Orchester gelingt unbeschwert. Das alles klingt beherzt und entstaubt, frisch und agil, immer mit den nötigen Pausen zum Atemholen. Im Fall des C-Dur-Konzerts KV 415 bietet sich ein Vergleich an mit dem ebenfalls auf historischen Instrumenten spielenden Freiburger Barockorchester. Die Freiburger sind deutlich Mozart-erfahrener, und das hört man auch. Wo Divertissement an einigen Stellen eine Spur draufgängerisch wirkt, gelingen den Freiburgern die Feinheiten feiner. Das Ein- und Ausatmen vollzieht sich natürlicher, mikrokosmischer. Diese Aufnahme vereinigt die drei Konzerte KV 413 bis 415, die Mozart in der Wiener Zeitung vom 15. Januar 1783 hatte ankündigen lassen. Solist ist Kristian Bezuidenhout. Er spielt genau so, wie wir ihn von seinen Sonaten-Aufnahmen kennen. Das sonst gern zierlich wirkende Fortepiano wird bei ihm zur großen Bühne, auf der alle Leidenschaften Platz finden. Wo Mozart die Konzertform nutzt, um wie mit einer Lupe den Blick nach innen zu lenken, setzt Bezuidenhout das mit einer Selbstverständlichkeit in Töne, als sei es das Leichteste der Welt. © Vratz, Christoph / www.fonoforum.de
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Klassik - Erschienen am 26. August 2016 | Ars Produktion

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Klassik - Erschienen am 24. Juni 2016 | Universal Music Division Decca Records France

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Quintette - Erschienen am 10. Juni 2016 | Winter & Winter

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