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Ferenc Snétberger|Titok

Titok

Ferenc Snétberger

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Von Piano nach Pianissimo. Durch „Titok“, dem ungarischen Wort für „Geheimnis“, tritt Ferenc Snétbergers Schaffen als Plattenkünstler in eine neue Phase. Nachdem frühere Alben seit zirka 1995 das immense Spektrum des Gitarristen zeigten, gleicht diese im Mai 2015 in Oslo entstandene Aufnahme mit der klassischen Konzertgitarre einer kühnen Versuchsanordnung. Von Stück zu Stück verändern Snétberger als Komponist und der Produzent Manfred Eicher die Parameter oder überlassen gleich den Musikern die Entscheidung, um sie (und uns) aus der Reserve zu locken, über sich selbst hinaus- zuwachsen, im flüchtigen musikalischen Moment etwas Unvergängliches suchend. Das beginnt in „Cou Cou“ als stimmverteilter Lockruf und setzt sich im Titelstück als kurze Verfolgungsjagd, ausgelöst durch einen Bass-Gesang, fort. Erst dann entrollt sich die Melodie eines Songs, „Kék Kerék“ (Das blaue Rad), durch den Joey Barons Stahlbesen wie in den Mai tanzen. Snétberger erzählt, Johann Sebastian Bach habe ihn zur Musik gebracht. Aus einer sehr musikalischen Familie kommend, lernte er beim Vater als Dreizehnjähriger Gitarre spielen, bis ihm das Duo Egberto Gismontis mit Naná Vasconcelos eine neue Welt der Musik zeigte. Das längste Stück, das „Rambling“ heißt, ist ein slow gespielter Walzer, mit Snétbergers typischer Ruhe und Gelassenheit artikuliert, jeden Ton formend. In „Orange Tango“ klopft Baron auf seine Trommel wie Piazzolla das Bandonéon berührt, während Anders Jormin vielleicht einen kubanischen Song von Silvio Rodriguez im Kopf hat. Faszinierend, wie sich in „Fairytale“ sehr leicht das Tempo wellenförmig verschiebt, dem Wind gleich, der einem beim Gehen in den Rücken bläst. Worauf sich alsdann wieder die Formen in etwas Neues auflösen, in „Álom“ (Traum) oder besonders in „Leolo“ wie Kamerafahrten um 360 Grad, die einen angenehmen, sanften Schwindel erzeugen.
© Lippegaus, Karl / www.fonoforum.de

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Titok

Ferenc Snétberger

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1
Cou Cou
00:02:56

Jan Erik Kongshaug, Recording Engineer, StudioPersonnel - Joey Baron, Composer, Drums, MainArtist, AssociatedPerformer - Manfred Eicher, Producer - Anders Jormin, Composer, Double Bass, MainArtist, AssociatedPerformer - Ferenc Snétberger, Composer, Guitar, MainArtist, AssociatedPerformer

℗ 2017 ECM Records GmbH

2
Titok
00:02:21

Jan Erik Kongshaug, Recording Engineer, StudioPersonnel - Joey Baron, Composer, Drums, MainArtist, AssociatedPerformer - Manfred Eicher, Producer - Anders Jormin, Composer, Double Bass, MainArtist, AssociatedPerformer - Ferenc Snétberger, Composer, Guitar, MainArtist, AssociatedPerformer

℗ 2017 ECM Records GmbH

3
Kék Kerék
00:04:04

Jan Erik Kongshaug, Recording Engineer, StudioPersonnel - Joey Baron, Drums, MainArtist, AssociatedPerformer - Manfred Eicher, Producer - Anders Jormin, Double Bass, MainArtist, AssociatedPerformer - Ferenc Snétberger, Composer, Guitar, MainArtist, AssociatedPerformer

℗ 2017 ECM Records GmbH

4
Rambling
00:07:27

Jan Erik Kongshaug, Recording Engineer, StudioPersonnel - Joey Baron, Drums, MainArtist, AssociatedPerformer - Manfred Eicher, Producer - Anders Jormin, Double Bass, MainArtist, AssociatedPerformer - Ferenc Snétberger, Composer, Guitar, MainArtist, AssociatedPerformer

℗ 2017 ECM Records GmbH

5
Orange Tango
00:05:15

Jan Erik Kongshaug, Recording Engineer, StudioPersonnel - Joey Baron, Drums, MainArtist, AssociatedPerformer - Manfred Eicher, Producer - Anders Jormin, Double Bass, MainArtist, AssociatedPerformer - Ferenc Snétberger, Composer, Guitar, MainArtist, AssociatedPerformer

℗ 2017 ECM Records GmbH

6
Fairytale
00:05:27

Jan Erik Kongshaug, Recording Engineer, StudioPersonnel - Joey Baron, Drums, MainArtist, AssociatedPerformer - Manfred Eicher, Producer - Anders Jormin, Double Bass, MainArtist, AssociatedPerformer - Ferenc Snétberger, Composer, Guitar, MainArtist, AssociatedPerformer

℗ 2017 ECM Records GmbH

7
Álom
00:07:10

Jan Erik Kongshaug, Recording Engineer, StudioPersonnel - Joey Baron, Drums, MainArtist, AssociatedPerformer - Manfred Eicher, Producer - Anders Jormin, Double Bass, MainArtist, AssociatedPerformer - Ferenc Snétberger, Composer, Guitar, MainArtist, AssociatedPerformer

℗ 2017 ECM Records GmbH

8
Leolo
00:05:57

Jan Erik Kongshaug, Recording Engineer, StudioPersonnel - Joey Baron, Drums, MainArtist, AssociatedPerformer - Manfred Eicher, Producer - Anders Jormin, Double Bass, MainArtist, AssociatedPerformer - Ferenc Snétberger, Composer, Guitar, MainArtist, AssociatedPerformer

℗ 2017 ECM Records GmbH

9
Ease
00:05:28

Jan Erik Kongshaug, Recording Engineer, StudioPersonnel - Joey Baron, Drums, MainArtist, AssociatedPerformer - Manfred Eicher, Producer - Anders Jormin, Double Bass, MainArtist, AssociatedPerformer - Ferenc Snétberger, Composer, Guitar, MainArtist, AssociatedPerformer

℗ 2017 ECM Records GmbH

10
Renaissance
00:05:23

Jan Erik Kongshaug, Recording Engineer, StudioPersonnel - Joey Baron, Drums, MainArtist, AssociatedPerformer - Manfred Eicher, Producer - Anders Jormin, Double Bass, MainArtist, AssociatedPerformer - Ferenc Snétberger, Composer, Guitar, MainArtist, AssociatedPerformer

℗ 2017 ECM Records GmbH

11
Clown
00:05:09

Jan Erik Kongshaug, Recording Engineer, StudioPersonnel - Joey Baron, Composer, Drums, MainArtist, AssociatedPerformer - Manfred Eicher, Producer - Anders Jormin, Composer, Double Bass, MainArtist, AssociatedPerformer - Ferenc Snétberger, Composer, Guitar, MainArtist, AssociatedPerformer

℗ 2017 ECM Records GmbH

12
Rush
00:01:56

Jan Erik Kongshaug, Recording Engineer, StudioPersonnel - Joey Baron, Composer, Drums, MainArtist, AssociatedPerformer - Manfred Eicher, Producer - Anders Jormin, Composer, Double Bass, MainArtist, AssociatedPerformer - Ferenc Snétberger, Composer, Guitar, MainArtist, AssociatedPerformer

℗ 2017 ECM Records GmbH

13
Inference
00:02:16

Jan Erik Kongshaug, Recording Engineer, StudioPersonnel - Joey Baron, Drums, MainArtist, AssociatedPerformer - Manfred Eicher, Producer - Anders Jormin, Double Bass, MainArtist, AssociatedPerformer - Ferenc Snétberger, Composer, Guitar, MainArtist, AssociatedPerformer

℗ 2017 ECM Records GmbH

Albumbeschreibung

Von Piano nach Pianissimo. Durch „Titok“, dem ungarischen Wort für „Geheimnis“, tritt Ferenc Snétbergers Schaffen als Plattenkünstler in eine neue Phase. Nachdem frühere Alben seit zirka 1995 das immense Spektrum des Gitarristen zeigten, gleicht diese im Mai 2015 in Oslo entstandene Aufnahme mit der klassischen Konzertgitarre einer kühnen Versuchsanordnung. Von Stück zu Stück verändern Snétberger als Komponist und der Produzent Manfred Eicher die Parameter oder überlassen gleich den Musikern die Entscheidung, um sie (und uns) aus der Reserve zu locken, über sich selbst hinaus- zuwachsen, im flüchtigen musikalischen Moment etwas Unvergängliches suchend. Das beginnt in „Cou Cou“ als stimmverteilter Lockruf und setzt sich im Titelstück als kurze Verfolgungsjagd, ausgelöst durch einen Bass-Gesang, fort. Erst dann entrollt sich die Melodie eines Songs, „Kék Kerék“ (Das blaue Rad), durch den Joey Barons Stahlbesen wie in den Mai tanzen. Snétberger erzählt, Johann Sebastian Bach habe ihn zur Musik gebracht. Aus einer sehr musikalischen Familie kommend, lernte er beim Vater als Dreizehnjähriger Gitarre spielen, bis ihm das Duo Egberto Gismontis mit Naná Vasconcelos eine neue Welt der Musik zeigte. Das längste Stück, das „Rambling“ heißt, ist ein slow gespielter Walzer, mit Snétbergers typischer Ruhe und Gelassenheit artikuliert, jeden Ton formend. In „Orange Tango“ klopft Baron auf seine Trommel wie Piazzolla das Bandonéon berührt, während Anders Jormin vielleicht einen kubanischen Song von Silvio Rodriguez im Kopf hat. Faszinierend, wie sich in „Fairytale“ sehr leicht das Tempo wellenförmig verschiebt, dem Wind gleich, der einem beim Gehen in den Rücken bläst. Worauf sich alsdann wieder die Formen in etwas Neues auflösen, in „Álom“ (Traum) oder besonders in „Leolo“ wie Kamerafahrten um 360 Grad, die einen angenehmen, sanften Schwindel erzeugen.
© Lippegaus, Karl / www.fonoforum.de

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