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Anne Schwanewilms|Schöne Welt…

Schöne Welt…

Charles Spencer, Anne Schwanewilms

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Bei Liedprogrammen wird die Musik häufig als „heilige Kunst“ gepriesen, ob nun Freude oder Schmerz, Glück oder Leid das Thema ist. Solcher Ambivalenz unterwirft sich auch das jüngste Recital von Anne Schwanewilms, wobei Franz Schubert („durch emotionale Extreme geprägt“) zum besonderen Kronzeugen der Sängerin wird. So wird bei „Im Abendrot“ die „schöne Welt“ (CD-Titel) weniger existenziell bestätigt als herbeigesehnt. Als wahres Paradies erscheint oft das Jenseits wie in „Der Tod und das Mädchen“ („sanft in meinen Armen schlafen“) oder „Schwestergruß“ („Ich wandere schon in reinem Licht“). Anne Schwanewilms geht zwar nicht so weit wie Anna Prohaska, die mit „Behind the Lines“ an den Ersten Weltkrieg erinnerte und die irdische Welt als einen Ort der Schrecknisse zeichnete. Das traditionelle Liedrepertoire (bei Anne Schwanewilms kommen zu Schubert noch Franz Schreker und Erich Wolfgang Korngold) spielt ja auch lieber – wenn auch „ein halb mal lustig, ein halb mal traurig“ – mit Glücksbildern. Die Sängerin warnt im Vorwort zu ihrer CD allerdings davor, „schöne Welt“ mit „heile Welt“ gleichzusetzen. Anders als Schreker fand der Emigrant Korngold in den USA immerhin eine „neue Welt“, wurde erfolgreich, aber wohl nur bedingt glücklich. Die Biografien dieser beiden Komponisten integriert Anne Schwanewilms geschickt ins Schubert-Programm. Ihren geschmeidigen, höhenleuchtenden, oft regelrecht narkotisch wirkenden Sopran könnte man mitunter als für das gewählte Thema zu trostvoll empfinden. Wie sie aber beispielsweise die Jenseitsatmosphäre von „Der Tod und das Mädchen“ zu imaginieren versteht (der einstigen Mezzosopranistin gelingt am Schluss ein klangvoll raunendes Tiefen-E), erzeugt regelrecht Gänsehaut. Charles Spencer ist ihr ein würdiger Partner; besonders beeindruckt seine Klangmalerei bei „Die junge Nonne“.
© Zimmermann , Christoph / www.fonoforum.de

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Schöne Welt…

Anne Schwanewilms

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Die Gotter Griechenlands, D. 677 (Franz Schubert)

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Die Götter Griechenlands, D. 677
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Franz Schubert, Composer - Charles Spencer, Artist - Anne Schwanewilms, Artist, MainArtist

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An den Mond, D. 296 (Franz Schubert)

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An den Mond, D. 296
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Franz Schubert, Composer - Charles Spencer, Artist - Anne Schwanewilms, Artist, MainArtist

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An den Mond, Op. 57 Nr. 3, D. 193 (Franz Schubert)

3
An den Mond, Op. 57 Nr. 3, D. 193
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Franz Schubert, Composer - Charles Spencer, Artist - Anne Schwanewilms, Artist, MainArtist

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Im Abendrot, D. 799 (Franz Schubert)

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Im Abendrot, D. 799
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5 Gedichte, Op. 3 (Franz Schreker)

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Nr. 1, In alten Tagen
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Franz Schreker, Composer - Charles Spencer, Artist - Anne Schwanewilms, Artist, MainArtist

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Das Madchen, D. 652 (Franz Schubert)

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Das Mädchen, D. 652
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Franz Schubert, Composer - Charles Spencer, Artist - Anne Schwanewilms, Artist, MainArtist

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Die junge Nonne, Op. 43 Nr. 1, D. 828 (Franz Schubert)

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Die junge Nonne, Op. 43 Nr. 1, D. 828
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(C) 2016 Capriccio (P) 2016 Capriccio

Schwestergruss, D. 762 (Franz Schubert)

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Schwestergruß, D. 762
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Franz Schubert, Composer - Charles Spencer, Artist - Anne Schwanewilms, Artist, MainArtist

(C) 2016 Capriccio (P) 2016 Capriccio

Der Tod und das Mädchen, Op. 7 Nr. 3, D. 531 (Franz Schubert)

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Der Tod und das Mädchen, Op. 7 Nr. 3, D. 531
00:03:26

Franz Schubert, Composer - Charles Spencer, Artist - Anne Schwanewilms, Artist, MainArtist

(C) 2016 Capriccio (P) 2016 Capriccio

3 Lieder, Op. 22 (Erich Wolfgang Korngold)

14
Nr. 1, Was du mir bist…
00:03:04

Erich Wolfgang Korngold, Composer - Charles Spencer, Artist - Anne Schwanewilms, Artist, MainArtist

(C) 2016 Capriccio (P) 2016 Capriccio

15
Nr. 2, Mit dir zu schweigen…
00:02:01

Erich Wolfgang Korngold, Composer - Charles Spencer, Artist - Anne Schwanewilms, Artist, MainArtist

(C) 2016 Capriccio (P) 2016 Capriccio

16
Nr. 3, Welt ist stille eingeschlafen…
00:02:55

Erich Wolfgang Korngold, Composer - Charles Spencer, Artist - Anne Schwanewilms, Artist, MainArtist

(C) 2016 Capriccio (P) 2016 Capriccio

Ellens Gesang I, Op. 52 Nr. 1, D. 837 "Raste, Krieger" (Franz Schubert)

17
Ellens Gesang I, Op. 52 Nr. 1, D. 837 "Raste, Krieger"
00:08:44

Franz Schubert, Composer - Charles Spencer, Artist - Anne Schwanewilms, Artist, MainArtist

(C) 2016 Capriccio (P) 2016 Capriccio

Ellens Gesang II, Op. 52 Nr. 2, D. 838 "Jäger, ruhe von der Jagd!" (Franz Schubert)

18
Ellens Gesang II, Op. 52 Nr. 2, D. 838 "Jäger, ruhe von der Jagd!"
00:03:36

Franz Schubert, Composer - Charles Spencer, Artist - Anne Schwanewilms, Artist, MainArtist

(C) 2016 Capriccio (P) 2016 Capriccio

Ellens Gesang III, Op. 52 Nr. 6, D. 839 "Ave Maria" (Franz Schubert)

19
Ellens Gesang III, Op. 52 Nr. 6, D. 839 "Ave Maria"
00:07:05

Franz Schubert, Composer - Charles Spencer, Artist - Anne Schwanewilms, Artist, MainArtist

(C) 2016 Capriccio (P) 2016 Capriccio

Albumbeschreibung

Bei Liedprogrammen wird die Musik häufig als „heilige Kunst“ gepriesen, ob nun Freude oder Schmerz, Glück oder Leid das Thema ist. Solcher Ambivalenz unterwirft sich auch das jüngste Recital von Anne Schwanewilms, wobei Franz Schubert („durch emotionale Extreme geprägt“) zum besonderen Kronzeugen der Sängerin wird. So wird bei „Im Abendrot“ die „schöne Welt“ (CD-Titel) weniger existenziell bestätigt als herbeigesehnt. Als wahres Paradies erscheint oft das Jenseits wie in „Der Tod und das Mädchen“ („sanft in meinen Armen schlafen“) oder „Schwestergruß“ („Ich wandere schon in reinem Licht“). Anne Schwanewilms geht zwar nicht so weit wie Anna Prohaska, die mit „Behind the Lines“ an den Ersten Weltkrieg erinnerte und die irdische Welt als einen Ort der Schrecknisse zeichnete. Das traditionelle Liedrepertoire (bei Anne Schwanewilms kommen zu Schubert noch Franz Schreker und Erich Wolfgang Korngold) spielt ja auch lieber – wenn auch „ein halb mal lustig, ein halb mal traurig“ – mit Glücksbildern. Die Sängerin warnt im Vorwort zu ihrer CD allerdings davor, „schöne Welt“ mit „heile Welt“ gleichzusetzen. Anders als Schreker fand der Emigrant Korngold in den USA immerhin eine „neue Welt“, wurde erfolgreich, aber wohl nur bedingt glücklich. Die Biografien dieser beiden Komponisten integriert Anne Schwanewilms geschickt ins Schubert-Programm. Ihren geschmeidigen, höhenleuchtenden, oft regelrecht narkotisch wirkenden Sopran könnte man mitunter als für das gewählte Thema zu trostvoll empfinden. Wie sie aber beispielsweise die Jenseitsatmosphäre von „Der Tod und das Mädchen“ zu imaginieren versteht (der einstigen Mezzosopranistin gelingt am Schluss ein klangvoll raunendes Tiefen-E), erzeugt regelrecht Gänsehaut. Charles Spencer ist ihr ein würdiger Partner; besonders beeindruckt seine Klangmalerei bei „Die junge Nonne“.
© Zimmermann , Christoph / www.fonoforum.de

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