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Danish String Quartet|Prism II (Bach, Schnittke, Beethoven)

Prism II (Bach, Schnittke, Beethoven)

Danish String Quartet

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Beethovens späte Quartette sind tief in der Tradition verwurzelt – und weisen zugleich weit in die Zukunft. Diese Verbindungen nachzuzeichnen, hat sich das Danish String Quartet als Ziel seiner Reihe „Prism“ vorgenommen. Das wird in der zweiten Folge noch schlüssiger erreicht als in der ersten. Bachs h-Moll-Fuge aus dem Wohltemperierten Klavier erklingt zu Beginn als exemplarisches Vorbild für das lineare Denken des späten Beethoven; im dritten Streichquartett von Alfred Schnittke zitiert und verfremdet der Komponist das Thema der Großen Fuge, mit der Beethoven die ursprüngliche Version seines B-Dur-Quartetts op. 130 beendet. Schon hier, bei Schnittke, demonstriert das Danish String Quartet die von ihm bekannte Flexibilität im Klang, mit einer Palette von vibratolos-fahlen Farben bis zur brutalen Attacke. Diese Bandbreite macht sich das Ensemble auch im besagten B-Dur-Quartett von Beethoven zunutze, findet aber insgesamt einen weicheren Zugang als man gewohnt ist. Nicht, weil etwa die schroffen Konturen geglättet würden; die Große Fuge wirkt genau so schroff, kontrastreich und beklemmend dicht, wie es der Notentext verlangt. Doch die lyrischen Momente der Musik treten stärker in den Vordergrund – schon im ersten Satz, dessen weit ausgreifende Linien die Streicher romantisch aussingen. Aber eben auch im dritten Satz, der hier viel weniger burschikos klingt als sonst, und im Alla danza tedesca, dessen engräumige Crescendobögen das Danish String Quartet sehr dezent ausformt. Die wunderbar innige Cavatina ist schließlich der Höhepunkt einer teilweise geradezu zärtlichen Interpretation. Für den warmherzigen Gesamteindruck dürfte nicht zuletzt auch die auffällige Präsenz der Bratschenstimme verantwortlich sein.
© Stäbler, Marcus / www.fonoforum.de

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Prism II (Bach, Schnittke, Beethoven)

Danish String Quartet

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The Well-Tempered Clavier: Book 1, BWV 846-869 (Johann Sebastian Bach)

1
Fugue in B Minor, BWV 869 (Arr. Förster for Strings)
00:06:48

Danish String Quartet (Rune Tonsgaard Sorensen, Violin - Frederik Øland, Violin - Asbjørn Nørgaard, Viola - Fredrik Schøyen Sjölin, Cello) - Johann Sebastian Bach, Composer - Emanuel Aloys Förster, Arranger - Manfred Eicher, Producer - Engineer, Recording Engineer - Markus Heiland, Mixer, Mastering

℗ 2019 ECM Records GmbH, under exclusive license to Deutsche Grammophon GmbH, Berlin

String Quartet No. 3 (Alfred Schnittke)

2
1. Andante
00:06:11

Danish String Quartet (Rune Tonsgaard Sorensen, Violin - Frederik Øland, Violin - Asbjørn Nørgaard, Viola - Fredrik Schøyen Sjölin, Cello) - Alfred Schnittke, Composer - Manfred Eicher, Producer - Engineer, Recording Engineer - Markus Heiland, Mixer, Mastering

℗ 2019 ECM Records GmbH, under exclusive license to Deutsche Grammophon GmbH, Berlin

3
2. Agitato
00:07:49

Danish String Quartet (Rune Tonsgaard Sorensen, Violin - Frederik Øland, Violin - Asbjørn Nørgaard, Viola - Fredrik Schøyen Sjölin, Cello) - Alfred Schnittke, Composer - Manfred Eicher, Producer - Engineer, Recording Engineer - Markus Heiland, Mixer, Mastering

℗ 2019 ECM Records GmbH, under exclusive license to Deutsche Grammophon GmbH, Berlin

4
3. Pesante
00:08:36

Danish String Quartet (Rune Tonsgaard Sorensen, Violin - Frederik Øland, Violin - Asbjørn Nørgaard, Viola - Fredrik Schøyen Sjölin, Cello) - Alfred Schnittke, Composer - Manfred Eicher, Producer - Engineer, Recording Engineer - Markus Heiland, Mixer, Mastering

℗ 2019 ECM Records GmbH, under exclusive license to Deutsche Grammophon GmbH, Berlin

String Quartet No. 13 in B-Flat Major, Op. 130 (Ludwig van Beethoven)

5
1. Adagio ma non troppo – Allegro
00:09:52

Danish String Quartet (Rune Tonsgaard Sorensen, Violin - Frederik Øland, Violin - Asbjørn Nørgaard, Viola - Fredrik Schøyen Sjölin, Cello) - Ludwig van Beethoven, Composer - Manfred Eicher, Producer - Engineer, Recording Engineer - Markus Heiland, Mixer, Mastering

℗ 2019 ECM Records GmbH, under exclusive license to Deutsche Grammophon GmbH, Berlin

6
2. Presto
00:02:00

Danish String Quartet (Rune Tonsgaard Sorensen, Violin - Frederik Øland, Violin - Asbjørn Nørgaard, Viola - Fredrik Schøyen Sjölin, Cello) - Ludwig van Beethoven, Composer - Manfred Eicher, Producer - Engineer, Recording Engineer - Markus Heiland, Mixer, Mastering

℗ 2019 ECM Records GmbH, under exclusive license to Deutsche Grammophon GmbH, Berlin

7
3. Poco scherzando. Andante con moto ma non troppo
00:07:05

Danish String Quartet (Rune Tonsgaard Sorensen, Violin - Frederik Øland, Violin - Asbjørn Nørgaard, Viola - Fredrik Schøyen Sjölin, Cello) - Ludwig van Beethoven, Composer - Manfred Eicher, Producer - Engineer, Recording Engineer - Markus Heiland, Mixer, Mastering

℗ 2019 ECM Records GmbH, under exclusive license to Deutsche Grammophon GmbH, Berlin

8
4. Alla danza tedesca. Allegro assai
00:03:22

Danish String Quartet (Rune Tonsgaard Sorensen, Violin - Frederik Øland, Violin - Asbjørn Nørgaard, Viola - Fredrik Schøyen Sjölin, Cello) - Ludwig van Beethoven, Composer - Manfred Eicher, Producer - Engineer, Recording Engineer - Markus Heiland, Mixer, Mastering

℗ 2019 ECM Records GmbH, under exclusive license to Deutsche Grammophon GmbH, Berlin

9
5. Cavatina. Adagio molto espressivo
00:07:49

Danish String Quartet (Rune Tonsgaard Sorensen, Violin - Frederik Øland, Violin - Asbjørn Nørgaard, Viola - Fredrik Schøyen Sjölin, Cello) - Ludwig van Beethoven, Composer - Manfred Eicher, Producer - Engineer, Recording Engineer - Markus Heiland, Mixer, Mastering

℗ 2019 ECM Records GmbH, under exclusive license to Deutsche Grammophon GmbH, Berlin

10
6. Große Fuge, Op. 133 (Ouverture. Allegro – Fuga)
00:16:44

Danish String Quartet (Rune Tonsgaard Sorensen, Violin - Frederik Øland, Violin - Asbjørn Nørgaard, Viola - Fredrik Schøyen Sjölin, Cello) - Ludwig van Beethoven, Composer - Manfred Eicher, Producer - Engineer, Recording Engineer - Markus Heiland, Mixer, Mastering

℗ 2019 ECM Records GmbH, under exclusive license to Deutsche Grammophon GmbH, Berlin

Albumbeschreibung

Beethovens späte Quartette sind tief in der Tradition verwurzelt – und weisen zugleich weit in die Zukunft. Diese Verbindungen nachzuzeichnen, hat sich das Danish String Quartet als Ziel seiner Reihe „Prism“ vorgenommen. Das wird in der zweiten Folge noch schlüssiger erreicht als in der ersten. Bachs h-Moll-Fuge aus dem Wohltemperierten Klavier erklingt zu Beginn als exemplarisches Vorbild für das lineare Denken des späten Beethoven; im dritten Streichquartett von Alfred Schnittke zitiert und verfremdet der Komponist das Thema der Großen Fuge, mit der Beethoven die ursprüngliche Version seines B-Dur-Quartetts op. 130 beendet. Schon hier, bei Schnittke, demonstriert das Danish String Quartet die von ihm bekannte Flexibilität im Klang, mit einer Palette von vibratolos-fahlen Farben bis zur brutalen Attacke. Diese Bandbreite macht sich das Ensemble auch im besagten B-Dur-Quartett von Beethoven zunutze, findet aber insgesamt einen weicheren Zugang als man gewohnt ist. Nicht, weil etwa die schroffen Konturen geglättet würden; die Große Fuge wirkt genau so schroff, kontrastreich und beklemmend dicht, wie es der Notentext verlangt. Doch die lyrischen Momente der Musik treten stärker in den Vordergrund – schon im ersten Satz, dessen weit ausgreifende Linien die Streicher romantisch aussingen. Aber eben auch im dritten Satz, der hier viel weniger burschikos klingt als sonst, und im Alla danza tedesca, dessen engräumige Crescendobögen das Danish String Quartet sehr dezent ausformt. Die wunderbar innige Cavatina ist schließlich der Höhepunkt einer teilweise geradezu zärtlichen Interpretation. Für den warmherzigen Gesamteindruck dürfte nicht zuletzt auch die auffällige Präsenz der Bratschenstimme verantwortlich sein.
© Stäbler, Marcus / www.fonoforum.de

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