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Sébastien Tellier - Politics

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Politics

Sébastien Tellier

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Einige Sekunden wirre Bläserkakophonie machen dem Tellier-Neuling anfangs weis, er habe sich womöglich etwas schwer Verdauliches eingehandelt. Reingelegt: das kurze Durcheinander gibt nur den Auftakt zu einem harmoniegeschwängerten Song mit einer satter Bläserlinie und einem Refrain mit Frauenstimme und zappaeskem Gebrumme. Es folgt das poppige "League Chicanos" mit nicht nur sprachlich eindeutig lateinamerikanischem Einschlag, bevor "Wonder Africa" mit schaukelndem Rhythmus zum ersten Mal so richtig in die Hüfte fährt. Mit "Broadway" und "La Retournelle" erschließt sich dann auch, warum Tellier im vergangenen Jahr mit Air auf großer Welttournee war: so luftig arrangieren derzeit eben nur Franzosen. "Benny" erinnert irgendwie an Captain Beefheart, "Ketchup vs. Genocide" dagegen orientiert sich stilistisch klar am 80er Synthiepop. Immer weiter spannt Tellier im Verlauf der CD den Bogen der musikalischen Genres, auch den Kitsch streift ermanches Mal. Doch abgesehen vom kratzigen "La Tiere" versprühen alle Stücke dieses Albums eine große Unbeschwertheit. Genau so unbekümmert, wie Tellier im Zitateschatz der Musikgeschichte wildert, klingt auch das Resultat, das er und seine Partner Quentin Dupieux alias Mr. Oizo, der French House-Knöpfchendreher Philippe Zdar und der nigerianische Drummer Tony Allen, langjähriger Sideman von Fela Kuti eingespielt bzw. abgemischt haben. Vielseitig wie die Musik Telliers sind auch seine Texte, die ebenfalls eines gemeinsam haben: sie alle handeln von den sonst wenig beachteten Verlierern und Außenseitern unserer Welt. "Mauer" etwa erzählt von einer Ost-Berlinerin, mit dem Fall derselben nachtrauert, weil diese ihr den Tennispartner ersetzt hatte. So trägt diese CD nicht nur das lustige Cover, sondern auch den anspruchsvollen Titel zu Recht.
© Laut

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Politics

Sébastien Tellier

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1
Bye-Bye
00:02:18

Sébastien Tellier, Performer - Sébastien Tellier, Composer

2004 Record Makers 2004 Record Makers

2
League Chicanos
00:03:12

Sébastien Tellier, Performer - Sébastien Tellier, Composer

2004 Record Makers 2004 Record Makers

3
Wonderafrica
00:05:07

Sébastien Tellier, Performer - Sébastien Tellier, Composer

2004 Record Makers 2004 Record Makers

4
Broadway
00:04:03

Sébastien Tellier, Performer - Sébastien Tellier, Composer

2004 Record Makers 2004 Record Makers

5
La ritournelle
00:07:34

Sébastien Tellier, Performer - Sébastien Tellier, Composer

2004 Record Makers 2004 Record Makers

6
Benny
00:03:10

Sébastien Tellier, Performer - Sébastien Tellier, Composer

2004 Record Makers 2004 Record Makers

7
Slow Lynch
00:01:20

Sébastien Tellier, Performer - Sébastien Tellier, Composer

2004 Record Makers 2004 Record Makers

8
Mauer
00:03:18

Sébastien Tellier, Performer - Sébastien Tellier, Composer

2004 Record Makers 2004 Record Makers

9
La tuerie
00:02:57

Sébastien Tellier, Performer - Sébastien Tellier, Composer - Quentin Dupieux, Composer

2004 Record Makers 2004 Record Makers

10
Ketchup vs. Genocide
00:03:45

Sébastien Tellier, Performer - Sébastien Tellier, Composer

2004 Record Makers 2004 Record Makers

11
Zombi
00:03:21

Sébastien Tellier, Performer - Sébastien Tellier, Composer

2004 Record Makers 2004 Record Makers

Albumbeschreibung

Einige Sekunden wirre Bläserkakophonie machen dem Tellier-Neuling anfangs weis, er habe sich womöglich etwas schwer Verdauliches eingehandelt. Reingelegt: das kurze Durcheinander gibt nur den Auftakt zu einem harmoniegeschwängerten Song mit einer satter Bläserlinie und einem Refrain mit Frauenstimme und zappaeskem Gebrumme. Es folgt das poppige "League Chicanos" mit nicht nur sprachlich eindeutig lateinamerikanischem Einschlag, bevor "Wonder Africa" mit schaukelndem Rhythmus zum ersten Mal so richtig in die Hüfte fährt. Mit "Broadway" und "La Retournelle" erschließt sich dann auch, warum Tellier im vergangenen Jahr mit Air auf großer Welttournee war: so luftig arrangieren derzeit eben nur Franzosen. "Benny" erinnert irgendwie an Captain Beefheart, "Ketchup vs. Genocide" dagegen orientiert sich stilistisch klar am 80er Synthiepop. Immer weiter spannt Tellier im Verlauf der CD den Bogen der musikalischen Genres, auch den Kitsch streift ermanches Mal. Doch abgesehen vom kratzigen "La Tiere" versprühen alle Stücke dieses Albums eine große Unbeschwertheit. Genau so unbekümmert, wie Tellier im Zitateschatz der Musikgeschichte wildert, klingt auch das Resultat, das er und seine Partner Quentin Dupieux alias Mr. Oizo, der French House-Knöpfchendreher Philippe Zdar und der nigerianische Drummer Tony Allen, langjähriger Sideman von Fela Kuti eingespielt bzw. abgemischt haben. Vielseitig wie die Musik Telliers sind auch seine Texte, die ebenfalls eines gemeinsam haben: sie alle handeln von den sonst wenig beachteten Verlierern und Außenseitern unserer Welt. "Mauer" etwa erzählt von einer Ost-Berlinerin, mit dem Fall derselben nachtrauert, weil diese ihr den Tennispartner ersetzt hatte. So trägt diese CD nicht nur das lustige Cover, sondern auch den anspruchsvollen Titel zu Recht.
© Laut

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