Qobuz Store wallpaper
Kategorie:
Warenkorb 0

Ihr Warenkorb ist leer

Piotr Anderszewski - Mozart : Piano Concertos Nos 25 & 27

Mes favoris

Cet élément a bien été ajouté / retiré de vos favoris.

Mozart : Piano Concertos Nos 25 & 27

Piotr Anderszewski

Digitales Booklet

Verfügbar in
logo Hi-Res
24-Bit 96.0 kHz - Stereo

Musik-Streaming

Hören Sie dieses Album mit unseren Apps in hoher Audio-Qualität

Testen Sie Qobuz kostenlos und hören Sie sich das Album an

Hören Sie dieses Album im Rahmen Ihres Streaming-Abonnements mit den Qobuz-Apps

Abonnement abschließen

Hören Sie dieses Album im Rahmen Ihres Streaming-Abonnements mit den Qobuz-Apps

Download

Kaufen Sie dieses Album und laden Sie es in verschiedenen Formaten herunter, je nach Ihren Bedürfnissen.

Das „große“ C-Dur-Konzert hat bei den Musikologen stets analytische Ekstasen ausgelöst, mit solcher Meisterschaft verarbeitet Mozart hier Klangmaterial von beispielloser Neutralität. Der kalte Hauch, der von seiner musterhaften Klassizität ausgeht, lässt indes die Hörerherzen und nicht selten alle pianistische Fantasie versteinern. Ein interpretatorisches Problem, das Piotr Anderszewski gereizt haben dürfte. Schon die gewaltigen Akkordkolonnaden des Orchesterthemas dirigiert er federnd und mit leichtem Hang zur ruppig abphrasierenden Verkürzung der Schlussnoten, sodass das Material ein Gutteil seiner abweisenden Monumentalität verliert. Sein Soloeingang klingt dann, als öffne ein sehr fehlbares, zartes Individuum die Tür zu einem marmornen Sanktuarium, so subtil gestaltet er diese vortastenden Figuren, leicht zögernd und klanglich unerhört fein abschattiert. Übernimmt er schließlich das Hauptthema vom Orchester, sind die Akkordblöcke ganz gewichtlos und durchlichtet. Fast alle Interpreten treten hier gewichtiger auf. Anderszewski ist indes kein Luftgeist, jedes Mittel ist ihm recht, der olympischen Vollkommenheit lebensvolle Unregelmäßigkeit entgegenzusetzen. Das Spektrum kunstvoll inszenierter Spontanität reicht von launig-unvorhersehbaren Auszierungen, besonders im Andante und Finale, bis zum solistischen „Unterlaufen“ ganzer Formabschnitte, etwa, wenn sich Anderszewski in der Kopfsatz-Durchführung derart innig in seine melodischen Einwürfe einspinnt, dass aller Vorwärtsdrang zum Stillstand kommt. Mozarts letztes Konzert weiß nichts mehr von den Reibungen zwischen Individuum und orchestraler „Ordnungsmacht“, hier sind sie in mildem, kammermusikalischem Einvernehmen. Spannung gewinnt es aus seiner schweifenden Harmonik, deren abgründige Wendungen Anderszewski mit aller Raffinesse ausspielt.
© Kornemann, Matthias / www.fonoforum.de

Weitere Informationen

Mozart : Piano Concertos Nos 25 & 27

Piotr Anderszewski

launch qobuz app Ich habe die Qobuz Desktop-Anwendung für Windows / MacOS bereits heruntergeladen Öffnen

download qobuz app Ich habe die Qobuz Desktop-Anwendung für Windows / MacOS noch nicht heruntergeladen Downloaden Sie die Qobuz App

Kopieren Sie den folgenden Link, um das Album zu teilen

Sie hören derzeit Ausschnitte der Musik.

Hören Sie mehr als 70 Millionen Titel mit unseren Streaming-Abonnements

Hören Sie dieses Album und mehr als 70 Millionen weitere Titel im Rahmen Ihres Streaming-Abonnements mit unseren Apps.

Piano Concerto No. 25 in C major, K. 503 (Wolfgang Amadeus Mozart)

1
I. Allegro maestoso
00:15:37

Chamber Orchestra of Europe - Piotr Anderszewski, Conductor, Piano, - Wolfgang Amadeus Mozart, Composer

© 2018 Parlophone Records Limited, a Warner Music Group Company ℗ 2018 Parlophone Records Limited, a Warner Music Group Company

2
II. Andante
00:08:00

Chamber Orchestra of Europe - Piotr Anderszewski, Conductor, Piano, - Wolfgang Amadeus Mozart, Composer

© 2018 Parlophone Records Limited, a Warner Music Group Company ℗ 2018 Parlophone Records Limited, a Warner Music Group Company

3
III. Allegretto
00:09:00

Chamber Orchestra of Europe - Piotr Anderszewski, Conductor, Piano, - Wolfgang Amadeus Mozart, Composer

© 2018 Parlophone Records Limited, a Warner Music Group Company ℗ 2018 Parlophone Records Limited, a Warner Music Group Company

Piano Concerto No. 27 in B-Flat Major, K. 595 (Wolfgang Amadeus Mozart)

4
I. Allegro
00:13:58

Chamber Orchestra of Europe - Piotr Anderszewski, Conductor, Piano, - Wolfgang Amadeus Mozart, Composer

© 2018 Parlophone Records Limited, a Warner Music Group Company ℗ 2018 Parlophone Records Limited, a Warner Music Group Company

5
II. Larghetto
00:07:58

Chamber Orchestra of Europe - Piotr Anderszewski, Conductor, Piano, - Wolfgang Amadeus Mozart, Composer

© 2018 Parlophone Records Limited, a Warner Music Group Company ℗ 2018 Parlophone Records Limited, a Warner Music Group Company

6
III. Allegro
00:08:48

Chamber Orchestra of Europe - Piotr Anderszewski, Conductor, Piano, - Wolfgang Amadeus Mozart, Composer

© 2018 Parlophone Records Limited, a Warner Music Group Company ℗ 2018 Parlophone Records Limited, a Warner Music Group Company

Albumbeschreibung

Das „große“ C-Dur-Konzert hat bei den Musikologen stets analytische Ekstasen ausgelöst, mit solcher Meisterschaft verarbeitet Mozart hier Klangmaterial von beispielloser Neutralität. Der kalte Hauch, der von seiner musterhaften Klassizität ausgeht, lässt indes die Hörerherzen und nicht selten alle pianistische Fantasie versteinern. Ein interpretatorisches Problem, das Piotr Anderszewski gereizt haben dürfte. Schon die gewaltigen Akkordkolonnaden des Orchesterthemas dirigiert er federnd und mit leichtem Hang zur ruppig abphrasierenden Verkürzung der Schlussnoten, sodass das Material ein Gutteil seiner abweisenden Monumentalität verliert. Sein Soloeingang klingt dann, als öffne ein sehr fehlbares, zartes Individuum die Tür zu einem marmornen Sanktuarium, so subtil gestaltet er diese vortastenden Figuren, leicht zögernd und klanglich unerhört fein abschattiert. Übernimmt er schließlich das Hauptthema vom Orchester, sind die Akkordblöcke ganz gewichtlos und durchlichtet. Fast alle Interpreten treten hier gewichtiger auf. Anderszewski ist indes kein Luftgeist, jedes Mittel ist ihm recht, der olympischen Vollkommenheit lebensvolle Unregelmäßigkeit entgegenzusetzen. Das Spektrum kunstvoll inszenierter Spontanität reicht von launig-unvorhersehbaren Auszierungen, besonders im Andante und Finale, bis zum solistischen „Unterlaufen“ ganzer Formabschnitte, etwa, wenn sich Anderszewski in der Kopfsatz-Durchführung derart innig in seine melodischen Einwürfe einspinnt, dass aller Vorwärtsdrang zum Stillstand kommt. Mozarts letztes Konzert weiß nichts mehr von den Reibungen zwischen Individuum und orchestraler „Ordnungsmacht“, hier sind sie in mildem, kammermusikalischem Einvernehmen. Spannung gewinnt es aus seiner schweifenden Harmonik, deren abgründige Wendungen Anderszewski mit aller Raffinesse ausspielt.
© Kornemann, Matthias / www.fonoforum.de

Informationen zu dem Album

Auszeichnungen:

Verbessern Sie diese Seite

Qobuz logo Warum Musik bei Qobuz kaufen?

Aktuelle Sonderangebote...

Aqualung

Jethro Tull

Aqualung Jethro Tull

Crime Of The Century [2014 - HD Remaster]

Supertramp

Thick as a Brick

Jethro Tull

Thick as a Brick Jethro Tull

Misplaced Childhood

Marillion

Mehr auf Qobuz
Von Piotr Anderszewski

Bach: Well-Tempered Clavier, Book 2 (Excerpts)

Piotr Anderszewski

J. S. Bach : English Suites Nos 1, 3 & 5

Piotr Anderszewski

Partitas por clavier 1, 3 & 6

Piotr Anderszewski

Partitas por clavier 1, 3 & 6 Piotr Anderszewski

J.S. Bach: Suite française No. 5 / Ouverture dans le style français

Piotr Anderszewski

Bach: Well-Tempered Clavier, Book 2 (Excerpts) - Prelude and Fugue No. 8 in D-Sharp Minor, BWV 877: II. Fugue

Piotr Anderszewski

Das könnte Ihnen auch gefallen...

Chopin : Concertos for Pianoforte & String Quintet

David Lively

Saint-Saëns : Piano Concertos Nos. 1 & 2

Romain Descharmes

Saint-Saëns : Piano Concertos Nos. 1, 2 & 4

Louis Lortie

Mozart: The Complete Piano Concertos

Murray Perahia

Mendelssohn

Jan Lisiecki

Mendelssohn Jan Lisiecki
Panorama-Artikel...
Julius Katchen, Faszination Brahms

Auch wenn die Pianisten unserer Zeit, egal welcher Generation sie angehören, Brahms' Klaviermusik im Handumdrehen einspielen - vor allem die letzten Werke op. 116 bis op. 119, die sehr geschätzt werden -, war das nicht immer der Fall. Als der amerikanische Pianist Julius Katchen 1962 mit seinen Brahms-Aufnahmen begann, veröffentlichte er bei Decca die allererste Gesamtaufnahme der Werke für Klavier solo des deutschen Komponisten. Etwa zehn Jahre später folgte die Aufnahme des Deutschen Peter Rösel und in jüngster Zeit, die von weiteren Dutzend Pianisten…

Hélène Grimaud – Born to be wild

Ein kurzer Überblick über die Diskographie von Hélène Grimaud anlässlich ihres 50. Geburtstages und ihrer 30-jährigen diskographischen Tätigkeit. Von Denon bis Deutsche Grammophon über Erato und Teldec - wir werfen einen Blick zurück auf einen einzigartigen persönlichen, aufrichtigen und glorreichen Lebensweg.

Label-Geschichten: Naïve Classique

Naïve Classique: ein großer Strom und seine Nebenflüsse

Aktuelles...