Freiburger Barockorchester, Petra Müllejans Handel : Concerti a due cori

Handel : Concerti a due cori

Freiburger Barockorchester, Petra Müllejans

Erschienen am 9. Februar 2018 bei harmonia mundi

Künstler: Freiburger Barockorchester

Genre: Klassik > Kammermusik

Auszeichnungen: 5 étoiles de Classica ( März 2018)

Inkl.: 1 Digitales Booklet

  • hi-res logo
  • 24-Bit – 96.00 kHz

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Anlässlich der Uraufführung seines Oratoriums Joshua in Covent Garden im Jahr 1748 hat Händel das erste seiner drei Concerto a due cori HWV 332 komponiert – oder vielmehr arrangiert. „Cori“ steht hier nicht für Vokalensemble, sondern für eine Gruppe von Instrumentalisten, in diesem Fall jeweils zwei Oboen, zwei Hörner und ein Fagott, also zehn Solisten insgesamt, die sich über dem von Streichern geschaffenen Klangteppich gegenseitig antworten. Zu der damaligen Zeit war es üblich, die Aufführung großer Werke, Oratorien oder Opern, mit rein instrumentalen Werken zu bereichern. Aber Händel war ein vielbeschäftigter Mensch und ein erstklassiger Geschäftsmann; so viel Musik auf einmal zu schreiben, war nicht gerade eine leichte Aufgabe. So erklärt sich die große Anzahl instrumentaler Werke, die durch Recycling – Transkription, Transposition, Neuinstrumentierung, sogar Plagiat, alle Möglichkeiten standen offen – bestehender Stücke entstanden sind, oft seiner eigenen, manchmal auch der anderer Komponisten, die darüber nicht unbedingt informiert wurden. Im Fall des Ersten Concerto, hat Händel nur aus seinem eigenen Repertoire geschöpft, insbesondere aus seinen Opern und Oratorien.

Das Zweite Concerto HWV 333, das um 1747 entstanden ist, wurde zum ersten Mal 1748 in Covent Garden zusätzlich als Uraufführung des Oratoriums Alexander Balus dargeboten. Der Komponist hat dafür drei seiner eigenen Oratorien als Quelle verwendet, darunter Esther und Der Messias, der damals noch nicht so berühmt war. In der Überarbeitung übernimmt die Bläsergruppe Partien, die ursprünglich für Sänger oder den Chor gedacht waren. Für das Dritte Concerto HWV 334 schließlich hat Händel fast nichts wiederverwertet – fast alles ist neu! – nur der erste Satz, für den er die sogenannte Fitzwilliam-Ouverture umgeschrieben hat und das Allegro-Finale, das eine Jagdarie aus seiner Oper Partenope wiederaufnimmt.

Für diese Aufnahme haben sich die Musiker des beispielhaften Freiburger Barockorchesters etwas Besonderes ausgedacht: Die beiden Solistenensembles werden jeweils von einem eigenen Streichorchester begleitet, wodurch ein beeindruckender Stereoeffekt entsteht. Das eine der beiden Orchester wird von Gottfried von der Goltz an der Geige, das andere – ebenfalls nach alter Art von der ersten Geige aus – von Petra Müllejans geleitet. © SM/Qobuz

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Album : 1 Disc - 19 Tracks Gesamte Laufzeit : 00:48:33

    Concerto a due cori in F Major, HWV 334 (Georg Friedrich Händel)
  1. 1 I. Ouverture

    Freiburger Barockorchester - Gottfried von der Goltz & Petra Müllejans, Concertmeister & Violin - Georg Friedrich Händel, Composer Copyright : harmonia mundi harmonia mundi

  2. 2 II. Allegro

    Freiburger Barockorchester - Gottfried von der Goltz & Petra Müllejans, Concertmeister & Violin - Georg Friedrich Händel, Composer Copyright : harmonia mundi harmonia mundi

  3. 3 III. Allegro ma non troppo

    Freiburger Barockorchester - Gottfried von der Goltz & Petra Müllejans, Concertmeister & Violin - Georg Friedrich Händel, Composer Copyright : harmonia mundi harmonia mundi

  4. 4 IV. Adagio

    Freiburger Barockorchester - Gottfried von der Goltz & Petra Müllejans, Concertmeister & Violin - Georg Friedrich Händel, Composer Copyright : harmonia mundi harmonia mundi

  5. 5 V. Andante larghetto

    Freiburger Barockorchester - Gottfried von der Goltz & Petra Müllejans, Concertmeister & Violin - Georg Friedrich Händel, Composer Copyright : harmonia mundi harmonia mundi

  6. 6 VI. Allegro

    Freiburger Barockorchester - Gottfried von der Goltz & Petra Müllejans, Concertmeister & Violin - Georg Friedrich Händel, Composer Copyright : harmonia mundi harmonia mundi

  7. Concerto a due cori in B-Flat Major, HWV 332
  8. 7 I. Ouverture

    Freiburger Barockorchester - Gottfried von der Goltz & Petra Müllejans, Concertmeister & Violin - Georg Friedrich Händel, Composer Copyright : harmonia mundi harmonia mundi

  9. 8 II. Allegro ma non troppo

    Freiburger Barockorchester - Gottfried von der Goltz & Petra Müllejans, Concertmeister & Violin - Georg Friedrich Händel, Composer Copyright : harmonia mundi harmonia mundi

  10. 9 III. Allegro

    Freiburger Barockorchester - Gottfried von der Goltz & Petra Müllejans, Concertmeister & Violin - Georg Friedrich Händel, Composer Copyright : harmonia mundi harmonia mundi

  11. 10 IV. Largo

    Freiburger Barockorchester - Gottfried von der Goltz & Petra Müllejans, Concertmeister & Violin - Georg Friedrich Händel, Composer Copyright : harmonia mundi harmonia mundi

  12. 11 V. A tempo ordinario

    Freiburger Barockorchester - Gottfried von der Goltz & Petra Müllejans, Concertmeister & Violin - Georg Friedrich Händel, Composer Copyright : harmonia mundi harmonia mundi

  13. 12 VI. Alle breve moderato

    Freiburger Barockorchester - Gottfried von der Goltz & Petra Müllejans, Concertmeister & Violin - Georg Friedrich Händel, Composer Copyright : harmonia mundi harmonia mundi

  14. 13 VII. Minuet

    Freiburger Barockorchester - Gottfried von der Goltz & Petra Müllejans, Concertmeister & Violin - Georg Friedrich Händel, Composer Copyright : harmonia mundi harmonia mundi

  15. Concerto a due cori in F Major, HWV 333
  16. 14 I. Pomposo

    Freiburger Barockorchester - Gottfried von der Goltz & Petra Müllejans, Concertmeister & Violin - Georg Friedrich Händel, Composer Copyright : harmonia mundi harmonia mundi

  17. 15 II. Allegro

    Freiburger Barockorchester - Gottfried von der Goltz & Petra Müllejans, Concertmeister & Violin - Georg Friedrich Händel, Composer Copyright : harmonia mundi harmonia mundi

  18. 16 III. A tempo giusto

    Freiburger Barockorchester - Gottfried von der Goltz & Petra Müllejans, Concertmeister & Violin - Georg Friedrich Händel, Composer Copyright : harmonia mundi harmonia mundi

  19. 17 IV. Largo

    Freiburger Barockorchester - Gottfried von der Goltz & Petra Müllejans, Concertmeister & Violin - Georg Friedrich Händel, Composer Copyright : harmonia mundi harmonia mundi

  20. 18 V. Allegro ma non troppo

    Freiburger Barockorchester - Gottfried von der Goltz & Petra Müllejans, Concertmeister & Violin - Georg Friedrich Händel, Composer Copyright : harmonia mundi harmonia mundi

  21. 19 VI. A tempo ordinario

    Freiburger Barockorchester - Gottfried von der Goltz & Petra Müllejans, Concertmeister & Violin - Georg Friedrich Händel, Composer Copyright : harmonia mundi harmonia mundi

  • Beschreibung des Albums
  • Anlässlich der Uraufführung seines Oratoriums Joshua in Covent Garden im Jahr 1748 hat Händel das erste seiner drei Concerto a due cori HWV 332 komponiert – oder vielmehr arrangiert. „Cori“ steht hier nicht für Vokalensemble, sondern für eine Gruppe von Instrumentalisten, in diesem Fall jeweils zwei Oboen, zwei Hörner und ein Fagott, also zehn Solisten insgesamt, die sich über dem von Streichern geschaffenen Klangteppich gegenseitig antworten. Zu der damaligen Zeit war es üblich, die Aufführung großer Werke, Oratorien oder Opern, mit rein instrumentalen Werken zu bereichern. Aber Händel war ein vielbeschäftigter Mensch und ein erstklassiger Geschäftsmann; so viel Musik auf einmal zu schreiben, war nicht gerade eine leichte Aufgabe. So erklärt sich die große Anzahl instrumentaler Werke, die durch Recycling – Transkription, Transposition, Neuinstrumentierung, sogar Plagiat, alle Möglichkeiten standen offen – bestehender Stücke entstanden sind, oft seiner eigenen, manchmal auch der anderer Komponisten, die darüber nicht unbedingt informiert wurden. Im Fall des Ersten Concerto, hat Händel nur aus seinem eigenen Repertoire geschöpft, insbesondere aus seinen Opern und Oratorien.

    Das Zweite Concerto HWV 333, das um 1747 entstanden ist, wurde zum ersten Mal 1748 in Covent Garden zusätzlich als Uraufführung des Oratoriums Alexander Balus dargeboten. Der Komponist hat dafür drei seiner eigenen Oratorien als Quelle verwendet, darunter Esther und Der Messias, der damals noch nicht so berühmt war. In der Überarbeitung übernimmt die Bläsergruppe Partien, die ursprünglich für Sänger oder den Chor gedacht waren. Für das Dritte Concerto HWV 334 schließlich hat Händel fast nichts wiederverwertet – fast alles ist neu! – nur der erste Satz, für den er die sogenannte Fitzwilliam-Ouverture umgeschrieben hat und das Allegro-Finale, das eine Jagdarie aus seiner Oper Partenope wiederaufnimmt.

    Für diese Aufnahme haben sich die Musiker des beispielhaften Freiburger Barockorchesters etwas Besonderes ausgedacht: Die beiden Solistenensembles werden jeweils von einem eigenen Streichorchester begleitet, wodurch ein beeindruckender Stereoeffekt entsteht. Das eine der beiden Orchester wird von Gottfried von der Goltz an der Geige, das andere – ebenfalls nach alter Art von der ersten Geige aus – von Petra Müllejans geleitet. © SM/Qobuz

Infos zur ersten Aufzeichnung:

Recorded October 2014, Teldex Studio Berlin (Germany)

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