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Iggy Pop - Free

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Free

Iggy Pop

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James Osterberg alias Iggy Pop - er ist frei (Free)? Als sich das größte Rock-Reptil mit seiner originellen Punkkrone und seinem Status als lebende Legende zum Besten gab, war es je etwas anderes als eine einzige Bürde? Im Opener seines 18. Albums präsentiert der 72-Jährige, Ex-Iguana-Mitglied, diesen einfachen Satz: „I wanna be free“ („Ich will frei sein“). Im Jahre 2016 zeigte er sich auf seinem mit Josh Homme von den Queens Of The Stone Age herausgebrachten Post Pop Depression finster und undurchschaubar, was nichts zu tun hatte mit seinem üblichen Nijinski-Image und plötzlicher Begeisterung für Taijiquan und Qigong… Mit diesem kurzen Free (33 Minuten) präsentiert sich Iggy noch viel introvertierter, kontemplativer, vor allem aber in kleinem Kreis. Ein atypisches Opus, das in enger Zusammenarbeit mit der Gitarristin Sarah Lipstate und dem Jazz-Trompeter Leron Thomas entstanden ist, der für ein gemütliches Ambiente mit äußerst sphärischen Klängen sorgte. „Es handelt sich um ein Album, in dem andere Künstler an meiner Stelle reden, ich stelle ihnen meine Stimme zur Verfügung. Nach der Konzerttournee für Post Pop Depression sagte ich mir, dass ich diesem andauernden Unsicherheitsgefühl, das mir viel zu lange schon das Leben und meine Karriere versalzt, ein Ende setzen müsse. Ich habe mich wie leer gefühlt. Ich wollte eine Sonnenbrille aufsetzen, einfach raus und das war’s dann. Ich wollte frei sein. Ich weiß, dass es eine Illusion ist und Freiheit einfach nur ein Gefühl, aber ich bin alt genug, um zu wissen, dass dieses Gefühl es die Sache wert ist. Mehr braucht es nicht, nicht unbedingt Glück und Liebe, sondern das Gefühl, frei zu sein. Dieses Album ist irgendwie zum mir gekommen, und ich ließ es kommen.“ Zwischen Jazz-Ambiente und Spoken Word, von Hard Rock weit entfernt – er zitiert Gedichte von Lou Reed (We Are the People) und Dylan Thomas (Do Not Go Gentle Into That Good Night) – lässt Iggy seine fesselnde Crooner-Stimme mit Endzeitstimmung über allerlei Wortarten und Gedankenformen wandern. Und zwar in einem Maße, dass uns beim Opener Free ab und zu The Idiot in den Sinn kommt, sein finsteres Meisterwerk voller Synthie-Klänge, das er 1977 in Berlin ausgeheckt hatte, zusammen mit David Bowie… Vierzig Jahre danach nimmt sich Iggy Pop nun die Freiheit, seine Freunde genauso wie seine Feinde vor den Kopf zu stoßen und eine seiner ausgefallensten und persönlichsten Platten vorzustellen.© Marc Zisman/Qobuz

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Free

Iggy Pop

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1
Free
00:01:48

Iggy Pop, Author, Vocals, MainArtist, AssociatedPerformer - Sarah Lipstate, Composer, Producer

℗ 2019 Thousand Mile Inc., under exclusive licence to Caroline International Ltd.

2
Loves Missing
00:04:19

Iggy Pop, Author, Vocalist, MainArtist, AssociatedPerformer - Leron Thomas, Composer, Producer

℗ 2019 Thousand Mile Inc., under exclusive license to Caroline International Ltd.

3
Sonali
00:03:30

Iggy Pop, Vocalist, MainArtist, AssociatedPerformer - Leron Thomas, Author, Producer - Ruby Sylvain, Composer

℗ 2019 Thousand Mile Inc., under exclusive license to Caroline International Ltd.

4
James Bond
00:04:31

Iggy Pop, Vocalist, MainArtist, AssociatedPerformer - Leron Thomas, Producer, ComposerLyricist

℗ 2019 Thousand Mile Inc., under exclusive license to Caroline International Ltd.

5
Dirty Sanchez
00:04:21

Iggy Pop, Vocalist, MainArtist, AssociatedPerformer - Leron Thomas, Producer, ComposerLyricist

℗ 2019 Thousand Mile Inc., under exclusive license to Caroline International Ltd.

6
Glow In The Dark
00:03:57

Iggy Pop, Vocalist, MainArtist, AssociatedPerformer - Leron Thomas, Producer, ComposerLyricist

℗ 2019 Thousand Mile Inc., under exclusive license to Caroline International Ltd.

7
Page
00:04:08

Iggy Pop, Vocalist, MainArtist, AssociatedPerformer - Leron Thomas, Producer, ComposerLyricist

℗ 2019 Thousand Mile Inc., under exclusive license to Caroline International Ltd.

8
We Are The People
00:03:13

Iggy Pop, Vocalist, MainArtist, AssociatedPerformer - Lou Reed, Author - Leron Thomas, Composer, Producer

℗ 2019 Thousand Mile Inc., under exclusive license to Caroline International Ltd.

9
Do Not Go Gentle Into That Good Night
00:01:48

Iggy Pop, Vocalist, MainArtist, AssociatedPerformer - Dylan Thomas, Author - Noveller, Producer - Sarah Lipstate, Composer

℗ 2019 Thousand Mile Inc., under exclusive license to Caroline International Ltd.

10
The Dawn
00:02:08

Iggy Pop, Author, Vocalist, MainArtist, AssociatedPerformer - Noveller, Producer - Sarah Lipstate, Composer

℗ 2019 Thousand Mile Inc., under exclusive license to Caroline International Ltd.

Albumbeschreibung

James Osterberg alias Iggy Pop - er ist frei (Free)? Als sich das größte Rock-Reptil mit seiner originellen Punkkrone und seinem Status als lebende Legende zum Besten gab, war es je etwas anderes als eine einzige Bürde? Im Opener seines 18. Albums präsentiert der 72-Jährige, Ex-Iguana-Mitglied, diesen einfachen Satz: „I wanna be free“ („Ich will frei sein“). Im Jahre 2016 zeigte er sich auf seinem mit Josh Homme von den Queens Of The Stone Age herausgebrachten Post Pop Depression finster und undurchschaubar, was nichts zu tun hatte mit seinem üblichen Nijinski-Image und plötzlicher Begeisterung für Taijiquan und Qigong… Mit diesem kurzen Free (33 Minuten) präsentiert sich Iggy noch viel introvertierter, kontemplativer, vor allem aber in kleinem Kreis. Ein atypisches Opus, das in enger Zusammenarbeit mit der Gitarristin Sarah Lipstate und dem Jazz-Trompeter Leron Thomas entstanden ist, der für ein gemütliches Ambiente mit äußerst sphärischen Klängen sorgte. „Es handelt sich um ein Album, in dem andere Künstler an meiner Stelle reden, ich stelle ihnen meine Stimme zur Verfügung. Nach der Konzerttournee für Post Pop Depression sagte ich mir, dass ich diesem andauernden Unsicherheitsgefühl, das mir viel zu lange schon das Leben und meine Karriere versalzt, ein Ende setzen müsse. Ich habe mich wie leer gefühlt. Ich wollte eine Sonnenbrille aufsetzen, einfach raus und das war’s dann. Ich wollte frei sein. Ich weiß, dass es eine Illusion ist und Freiheit einfach nur ein Gefühl, aber ich bin alt genug, um zu wissen, dass dieses Gefühl es die Sache wert ist. Mehr braucht es nicht, nicht unbedingt Glück und Liebe, sondern das Gefühl, frei zu sein. Dieses Album ist irgendwie zum mir gekommen, und ich ließ es kommen.“ Zwischen Jazz-Ambiente und Spoken Word, von Hard Rock weit entfernt – er zitiert Gedichte von Lou Reed (We Are the People) und Dylan Thomas (Do Not Go Gentle Into That Good Night) – lässt Iggy seine fesselnde Crooner-Stimme mit Endzeitstimmung über allerlei Wortarten und Gedankenformen wandern. Und zwar in einem Maße, dass uns beim Opener Free ab und zu The Idiot in den Sinn kommt, sein finsteres Meisterwerk voller Synthie-Klänge, das er 1977 in Berlin ausgeheckt hatte, zusammen mit David Bowie… Vierzig Jahre danach nimmt sich Iggy Pop nun die Freiheit, seine Freunde genauso wie seine Feinde vor den Kopf zu stoßen und eine seiner ausgefallensten und persönlichsten Platten vorzustellen.© Marc Zisman/Qobuz

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