Qobuz Store wallpaper
Kategorie:
Warenkorb 0

Ihr Warenkorb ist leer

The Black Keys - El Camino

Mes favoris

Cet élément a bien été ajouté / retiré de vos favoris.

El Camino

The Black Keys

Digitales Booklet

Verfügbar in
logo Hi-Res
24-Bit 44.1 kHz - Stereo

Musik-Streaming

Hören Sie dieses Album mit unseren Apps in hoher Audio-Qualität

Testen Sie Qobuz kostenlos und hören Sie sich das Album an

Hören Sie dieses Album im Rahmen Ihres Streaming-Abonnements mit den Qobuz-Apps

Abonnement abschließen

Hören Sie dieses Album im Rahmen Ihres Streaming-Abonnements mit den Qobuz-Apps

Download

Kaufen Sie dieses Album und laden Sie es in verschiedenen Formaten herunter, je nach Ihren Bedürfnissen.

Spätestens seit Vanessa Williams' Über-Hit "Save The Best For Last" von 1992 weiß man, dass man sich nicht über ein vermeintlich eher bescheidenes Musikjahr auslassen sollte, ehe nicht die letzte Scheibe das Presswerk verlassen hat. Neben all dem Weihnachtstinnef, der in Form von überflüssigen Best Of-Scheiben, musikalischen Christkind-Bekennungen und aufgeplusterten Re-Releases die Plattenläden überschwemmt, klingelt dieser Tage nämlich auch noch das siebte Black Keys-Machwerk an der Tür und bittet vehement um Einlass in die Lagerhallen der Verkaufsmärkte. Die Jahreslisten-Verantwortlichen dieser Redaktion werden sich ins Knie beißen, wohlwissend, dass die Albumcharts 2011 zu diesem Zeitpunkt leider bereits feststehen. Sie ignorieren daher elf Tracks, die so dermaßen vintage sind, dass Starsky & Hutch sowie Kollege Shaft gerne in die Zeitmaschine steigen würden, um mit ihren einstigen Serien-Produzenten nochmal in die Soundtrack-Diskussion einzusteigen. Das Duo Auerbach/Carney lässt auf "El Camino" den Soul weitestgehend im Archiv und rockt stattdessen schneller, dreckiger und staubiger auf dem Pfade Richtung Low-Fi-Himmel, dass einem schon beim groovenden Opener "Lonely Boy" ganz schwindelig wird. Hallende Chöre und Out-of-time-Handclaps geben sich die Klinke in die Hand, wenn das Duo auf "Dead And Gone" und "Gold In The Ceiling" an den Rauschebärten von Bill Gibbons und Dusty Hill zupft. Der Boogie hat die Oberhand, ehe sich mit "Little Black Submarines" erste balladeske Klänge breitmachen. Doch nach zwei Minuten verlässt Dan Auerbach den "Stairway To Heaven"-Pfad abrupt und deckelt die Nummer mit der brachialen Verzerrung seines Sechssaiters. Der kantige Waschküchen-Sound und das fast schon arrogant coole Stimmorgan von Auerbach haben mehr "So What?"-Attitüde gefressen, als sämtliche Versuchs-Checker dieser Welt zusammen. Doch der Zweier glänzt weder mit viel Bling Bling noch mit aufgesetzter Graderobe, und schon gar nicht mit penetranter Extrovertiertheit. Die Coolness kommt hier aus dem Keller. Da, wo es feucht ist, wo der Putz bröckelt und sich der Trockner mit Carneys Drumset duelliert. "El Camino" rockt ohne Kutte und ohne strähnigen Vokuhila. Stilecht und erhaben lachen sich die Black Keys über das klägliche Treiben der Branche ins Fäustchen. So einfach kann das sein. Egal ob das schleppende "Sister", der krude Deep Purple-Led Zeppelin-Black Sabbath-Mix "Stop Stop" oder das sonnendurchflutete Melodie-Monster "Nova Baby": "El Camino" ist ein 2000-Watt-Gefrierschrank mit feurigem Herzen und ebensolcher Seele, simpel gestrickt und mit höchstem Unterhaltungswert.
© Laut

Weitere Informationen

El Camino

The Black Keys

launch qobuz app Ich habe die Qobuz Desktop-Anwendung für Windows / MacOS bereits heruntergeladen Öffnen

download qobuz app Ich habe die Qobuz Desktop-Anwendung für Windows / MacOS noch nicht heruntergeladen Downloaden Sie die Qobuz App

Kopieren Sie den folgenden Link, um das Album zu teilen

Sie hören derzeit Ausschnitte der Musik.

Hören Sie mehr als 70 Millionen Titel mit unseren Streaming-Abonnements

Hören Sie dieses Album und mehr als 70 Millionen weitere Titel im Rahmen Ihres Streaming-Abonnements mit unseren Apps.

1
Lonely Boy
00:03:13

Brian Burton, Writer - Danger Mouse , Producer - Tchad Blake, MixingEngineer - Dan Auerbach, Producer, Guitar, Vocals, Writer - The Black Keys, MainArtist - Patrick Carney, Producer, Drums, Writer - Brian Lucey, MasteringEngineer

© 2011 Nonesuch Records ℗ 2011 Nonesuch Records

2
Dead and Gone
00:03:41

Brian Burton, Writer - Danger Mouse , Producer - Tchad Blake, MixingEngineer - Dan Auerbach, Producer, Guitar, Vocals, Writer - The Black Keys, MainArtist - Patrick Carney, Producer, Drums, Writer - Brian Lucey, MasteringEngineer

© 2011 Nonesuch Records ℗ 2011 Nonesuch Records

3
Gold on the Ceiling
00:03:44

Brian Burton, Writer - Danger Mouse , Producer - Tchad Blake, MixingEngineer - Dan Auerbach, Producer, Guitar, Vocals, Writer - The Black Keys, MainArtist - Patrick Carney, Producer, Drums, Writer - Brian Lucey, MasteringEngineer

© 2011 Nonesuch Records ℗ 2011 Nonesuch Records

4
Little Black Submarines
00:04:11

Brian Burton, Writer - Danger Mouse , Producer - Tchad Blake, MixingEngineer - Dan Auerbach, Producer, Guitar, Vocals, Writer - The Black Keys, MainArtist - Patrick Carney, Producer, Drums, Writer - Brian Lucey, MasteringEngineer

© 2011 Nonesuch Records ℗ 2011 Nonesuch Records

5
Money Maker
00:02:57

Brian Burton, Writer - Danger Mouse , Producer - Tchad Blake, MixingEngineer - Dan Auerbach, Producer, Guitar, Vocals, Writer - The Black Keys, MainArtist - Patrick Carney, Producer, Drums, Writer - Brian Lucey, MasteringEngineer

© 2011 Nonesuch Records ℗ 2011 Nonesuch Records

6
Run Right Back
00:03:17

Brian Burton, Writer - Danger Mouse , Producer - Tchad Blake, MixingEngineer - Dan Auerbach, Producer, Guitar, Vocals, Writer - The Black Keys, MainArtist - Patrick Carney, Producer, Drums, Writer - Brian Lucey, MasteringEngineer

© 2011 Nonesuch Records ℗ 2011 Nonesuch Records

7
Sister
00:03:25

Brian Burton, Writer - Danger Mouse , Producer - Tchad Blake, MixingEngineer - Dan Auerbach, Producer, Guitar, Vocals, Writer - The Black Keys, MainArtist - Patrick Carney, Producer, Drums, Writer - Brian Lucey, MasteringEngineer

© 2011 Nonesuch Records ℗ 2011 Nonesuch Records

8
Hell of a Season
00:03:45

Brian Burton, Writer - Danger Mouse , Producer - Tchad Blake, MixingEngineer - Dan Auerbach, Producer, Guitar, Vocals, Writer - The Black Keys, MainArtist - Patrick Carney, Producer, Drums, Writer - Brian Lucey, MasteringEngineer

© 2011 Nonesuch Records ℗ 2011 Nonesuch Records

9
Stop Stop
00:03:29

Brian Burton, Writer - Danger Mouse , Producer - Tchad Blake, MixingEngineer - Dan Auerbach, Producer, Guitar, Vocals, Writer - The Black Keys, MainArtist - Patrick Carney, Producer, Drums, Writer - Brian Lucey, MasteringEngineer

© 2011 Nonesuch Records ℗ 2011 Nonesuch Records

10
Nova Baby
00:03:27

Brian Burton, Writer - Danger Mouse , Producer - Tchad Blake, MixingEngineer - Dan Auerbach, Producer, Guitar, Vocals, Writer - The Black Keys, MainArtist - Patrick Carney, Producer, Drums, Writer - Brian Lucey, MasteringEngineer

© 2011 Nonesuch Records ℗ 2011 Nonesuch Records

11
Mind Eraser
00:03:14

Brian Burton, Writer - Danger Mouse , Producer - Tchad Blake, MixingEngineer - Dan Auerbach, Producer, Guitar, Vocals, Writer - The Black Keys, MainArtist - Patrick Carney, Producer, Drums, Writer - Brian Lucey, MasteringEngineer

© 2011 Nonesuch Records ℗ 2011 Nonesuch Records

Albumbeschreibung

Spätestens seit Vanessa Williams' Über-Hit "Save The Best For Last" von 1992 weiß man, dass man sich nicht über ein vermeintlich eher bescheidenes Musikjahr auslassen sollte, ehe nicht die letzte Scheibe das Presswerk verlassen hat. Neben all dem Weihnachtstinnef, der in Form von überflüssigen Best Of-Scheiben, musikalischen Christkind-Bekennungen und aufgeplusterten Re-Releases die Plattenläden überschwemmt, klingelt dieser Tage nämlich auch noch das siebte Black Keys-Machwerk an der Tür und bittet vehement um Einlass in die Lagerhallen der Verkaufsmärkte. Die Jahreslisten-Verantwortlichen dieser Redaktion werden sich ins Knie beißen, wohlwissend, dass die Albumcharts 2011 zu diesem Zeitpunkt leider bereits feststehen. Sie ignorieren daher elf Tracks, die so dermaßen vintage sind, dass Starsky & Hutch sowie Kollege Shaft gerne in die Zeitmaschine steigen würden, um mit ihren einstigen Serien-Produzenten nochmal in die Soundtrack-Diskussion einzusteigen. Das Duo Auerbach/Carney lässt auf "El Camino" den Soul weitestgehend im Archiv und rockt stattdessen schneller, dreckiger und staubiger auf dem Pfade Richtung Low-Fi-Himmel, dass einem schon beim groovenden Opener "Lonely Boy" ganz schwindelig wird. Hallende Chöre und Out-of-time-Handclaps geben sich die Klinke in die Hand, wenn das Duo auf "Dead And Gone" und "Gold In The Ceiling" an den Rauschebärten von Bill Gibbons und Dusty Hill zupft. Der Boogie hat die Oberhand, ehe sich mit "Little Black Submarines" erste balladeske Klänge breitmachen. Doch nach zwei Minuten verlässt Dan Auerbach den "Stairway To Heaven"-Pfad abrupt und deckelt die Nummer mit der brachialen Verzerrung seines Sechssaiters. Der kantige Waschküchen-Sound und das fast schon arrogant coole Stimmorgan von Auerbach haben mehr "So What?"-Attitüde gefressen, als sämtliche Versuchs-Checker dieser Welt zusammen. Doch der Zweier glänzt weder mit viel Bling Bling noch mit aufgesetzter Graderobe, und schon gar nicht mit penetranter Extrovertiertheit. Die Coolness kommt hier aus dem Keller. Da, wo es feucht ist, wo der Putz bröckelt und sich der Trockner mit Carneys Drumset duelliert. "El Camino" rockt ohne Kutte und ohne strähnigen Vokuhila. Stilecht und erhaben lachen sich die Black Keys über das klägliche Treiben der Branche ins Fäustchen. So einfach kann das sein. Egal ob das schleppende "Sister", der krude Deep Purple-Led Zeppelin-Black Sabbath-Mix "Stop Stop" oder das sonnendurchflutete Melodie-Monster "Nova Baby": "El Camino" ist ein 2000-Watt-Gefrierschrank mit feurigem Herzen und ebensolcher Seele, simpel gestrickt und mit höchstem Unterhaltungswert.
© Laut

Informationen zu dem Album

Auszeichnungen:

Verbessern Sie diese Seite

Qobuz logo Warum Musik bei Qobuz kaufen?

Aktuelle Sonderangebote...

Prokofiev: Piano Concerto No.3 / Ravel: Piano Concerto In G Major

Martha Argerich

Martha Argerich - Debut Recital

Martha Argerich

Martha Argerich and Friends Live from Lugano 2015

Martha Argerich

Chopin: Piano Concerto No. 1 / Liszt: Piano Concerto No. 1

Martha Argerich

Mehr auf Qobuz
Von The Black Keys

Delta Kream

The Black Keys

Delta Kream The Black Keys

"Let's Rock"

The Black Keys

"Let's Rock" The Black Keys

Brothers (Deluxe Remastered Anniversary Edition)

The Black Keys

Turn Blue

The Black Keys

Turn Blue The Black Keys

Going Down South

The Black Keys

Going Down South The Black Keys

Playlists

Das könnte Ihnen auch gefallen...

Back the Way We Came: Vol. 1 (2011 - 2021)

Noel Gallagher's High Flying Birds

Back the Way We Came: Vol. 1 (2011 - 2021) Noel Gallagher's High Flying Birds

Folklore (Explicit)

Taylor Swift

Folklore (Explicit) Taylor Swift

evermore (Explicit)

Taylor Swift

evermore (Explicit) Taylor Swift

WHEN WE ALL FALL ASLEEP, WHERE DO WE GO?

Billie Eilish

Terra Firma

Tash Sultana

Terra Firma Tash Sultana
Panorama-Artikel...
Die Black Keys in 10 Songs

Seit 2001 erinnern uns die Black Keys mit ihrem gradlinigen Sound, der auf jeglichen Schnickschnack und überflüssige Soli verzichtet, an den Ursprung des Blues. Zwei Musiker: wild, brutal, minimalistisch und unverblümt. Ein einmaliger Stil, den Dan Auerbach und Patrick Carney 20 Jahre lang weiterentwickelt haben, ohne jemals ihre Seele dem Teufel zu verkaufen, der am Mississippi-Delta ständig im Hinterhalt lauert. Zehn Songs zum Beweis.

Jack White, Retter des Rock

Egal, ob mit den White Stripes oder als Solokünstler, Jack White hat alle Etappen des Rock miterlebt, auch die schwierigen. Das Genie prophezeit mit seinen tausend Projekten: Rockmusik wird energiegeladen zurückkommen. Und bis das geschehen soll, nehmen wir das Phänomen White noch einmal genauer unter die Lupe.

Skandinavischer Jazz in 10 Alben

Winterliche, weite Landschaften, majestätische Natur... Skandinavien wird oft auf die ewig gleichen Klischees reduziert. Beim Jazz ist es genauso. Dabei folgt der dänische Jazz gern der nordamerikanischen Tradition, in Norwegen ist man experimentierfreudig, während in Schweden unentschieden zwischen den Stilen manövriert wird. Trotz aller Unterschiede spricht man vom skandinavischen Jazz immer wie von einer großen Familie. Seit Anfang der 70er Jahre haben die Musiker, die aus der Kälte kamen, den Jazz durch ihre Originalität geprägt, die von der heutigen Generation weitergegeben wird. Lassen Sie uns diese Patchwork-Familie in den folgenden 10 Alben näher betrachten. Sie wurden ganz subjektiv aus einer Diskographie ausgewählt, die unermesslich ist wie ein Fjord.

Aktuelles...