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Jiří Bělohlávek  - Dvorák : Stabat Mater, Op.58, B.71

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Dvorák : Stabat Mater, Op.58, B.71

Czech Philharmonic Orchestra & Choir - Jiri Belohlavek

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Manchmal überholt das Leben die Kunst auf allzu strenge Weise: Während des Schreibens dieser Rezension über Antonín Dvořáks Stabat Mater erreichte mich die Nachricht vom Ableben Jiří Bélohláveks. Der Chefdirigent der Tschechischen Philharmonie wurde 71 Jahre alt; er starb freilich nach längerem Leiden nicht unerwartet. Und dennoch ... Ohnehin ist Trauer eine durchgehende Folie dieses Werks, nicht nur des Textes zum Fest der „Sieben Schmerzen Marias“ wegen. Denn Dvořák schrieb das Stabat Mater wohl unter dem Eindruck des frühen Todes seiner ersten drei Kinder: Josefa starb im Jahr 1875, Růžena und Otakar innerhalb von wenigen Tagen im Sommer 1877. Im November des gleichen Jahres stellte der Komponist das Werk fertig. So sind denn die innigen Passagen dieser Kantate (nach dem Text des italienischen Dichters Iacopone da Todi, gest. 1306) äußerst schmerzdurchtränkt; für den gläubigen Antonín Dvořák war die Komposition Trauerarbeit und Katharsis. Das in zehn Abschnitte gegliederte und fast eineinhalb Stunden lange Werk gilt als erstes Oratorium der neueren tschechischen Musik. Jiří Bélohlávek hatte es bereits zweimal eingespielt, 1990 für Chandos und 1997 für Supraphon, und vor allem der zweiten Aufnahme nachgerade Präzedenzcharakter verliehen. In seiner jüngsten Einspielung für Decca vom März 2016 mit der Tschechischen Philharmonie und dem Philharmonischen Chor Prag drehte er, vielleicht im Bewusstsein seiner tödlichen Krankheit, die Schraube noch um einige Windungen weiter; seine Interpretation ist in der Verbindung von musikalischer Sinnlichkeit und spiritueller Ergriffenheit meinem Empfinden nach kaum zu übertreffen. Dazu verfügt die Aufnahme mit Eri Nakamura, Elisabeth Kulman, Michael Spyres und Jongmin Park über ein fein ausgewogenes Solistenquartett, und der Chor singt schlichtweg großartig. Jeder der fünf Sterne ist ehrlich verdient.
© Persché, Gerhard / www.fonoforum.de

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Dvorák : Stabat Mater, Op.58, B.71

Jiří Bělohlávek

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Stabat Mater, Op.58, B.71 (Antonín Dvořák)

1
1. "Stabat mater dolorosa"
Eri Nakamura
00:19:48

Antonín Dvorák, Composer - Elisabeth Kulman, Contralto, MainArtist, AssociatedPerformer - Czech Philharmonic Orchestra, Orchestra, MainArtist - Jirí Belohlávek, Conductor, MainArtist - Andrew Walton, Producer, Recording Producer - Prague Philharmonic Choir, Chorus, MainArtist, AssociatedPerformer - Eri Nakamura, Soprano, MainArtist, AssociatedPerformer - Michael Spyres, Tenor, MainArtist, AssociatedPerformer - Philip Siney, Recording Engineer, StudioPersonnel - Jongmin Park, MainArtist, AssociatedPerformer, Bass (Vocal)

℗ 2017 Czech Philharmonic

2
2. "Quis est homo, qui non fleret"
Eri Nakamura
00:10:08

Antonín Dvorák, Composer - Elisabeth Kulman, Contralto, MainArtist, AssociatedPerformer - Czech Philharmonic Orchestra, Orchestra, MainArtist - Jirí Belohlávek, Conductor, MainArtist - Andrew Walton, Producer, Recording Producer - Eri Nakamura, Soprano, MainArtist, AssociatedPerformer - Michael Spyres, Tenor, MainArtist, AssociatedPerformer - Philip Siney, Recording Engineer, StudioPersonnel - Jongmin Park, MainArtist, AssociatedPerformer, Bass (Vocal)

℗ 2017 Czech Philharmonic

3
3. "Eia mater, fons amoris"
Prague Philharmonic Choir
00:07:05

Antonín Dvorák, Composer - Czech Philharmonic Orchestra, Orchestra, MainArtist - Jirí Belohlávek, Conductor, MainArtist - Andrew Walton, Producer, Recording Producer - Prague Philharmonic Choir, Chorus, MainArtist, AssociatedPerformer - Philip Siney, Recording Engineer, StudioPersonnel

℗ 2017 Czech Philharmonic

4
4. "Fac ut ardeat cor meum"
Jongmin Park
00:09:16

Antonín Dvorák, Composer - Czech Philharmonic Orchestra, Orchestra, MainArtist - Jirí Belohlávek, Conductor, MainArtist - Andrew Walton, Producer, Recording Producer - Prague Philharmonic Choir, Chorus, MainArtist, AssociatedPerformer - Philip Siney, Recording Engineer, StudioPersonnel - Jongmin Park, MainArtist, AssociatedPerformer, Bass (Vocal)

℗ 2017 Czech Philharmonic

5
5. "Tui nati vulnerati"
Prague Philharmonic Choir
00:04:52

Antonín Dvorák, Composer - Czech Philharmonic Orchestra, Orchestra, MainArtist - Jirí Belohlávek, Conductor, MainArtist - Andrew Walton, Producer, Recording Producer - Prague Philharmonic Choir, Chorus, MainArtist, AssociatedPerformer - Philip Siney, Recording Engineer, StudioPersonnel

℗ 2017 Czech Philharmonic

6
6. "Fac me vere tecum flere"
Michael Spyres
00:05:50

Antonín Dvorák, Composer - Czech Philharmonic Orchestra, Orchestra, MainArtist - Jirí Belohlávek, Conductor, MainArtist - Andrew Walton, Producer, Recording Producer - Prague Philharmonic Choir, Chorus, MainArtist, AssociatedPerformer - Michael Spyres, Tenor, MainArtist, AssociatedPerformer - Philip Siney, Recording Engineer, StudioPersonnel

℗ 2017 Czech Philharmonic

7
7. "Virgo virginum praeclara"
Prague Philharmonic Choir
00:06:46

Antonín Dvorák, Composer - Czech Philharmonic Orchestra, Orchestra, MainArtist - Jirí Belohlávek, Conductor, MainArtist - Andrew Walton, Producer, Recording Producer - Prague Philharmonic Choir, Chorus, MainArtist, AssociatedPerformer - Philip Siney, Recording Engineer, StudioPersonnel

℗ 2017 Czech Philharmonic

8
8. "Fac ut portem Christi mortem"
Eri Nakamura
00:05:08

Antonín Dvorák, Composer - Czech Philharmonic Orchestra, Orchestra, MainArtist - Jirí Belohlávek, Conductor, MainArtist - Andrew Walton, Producer, Recording Producer - Eri Nakamura, Soprano, MainArtist, AssociatedPerformer - Michael Spyres, Tenor, MainArtist, AssociatedPerformer - Philip Siney, Recording Engineer, StudioPersonnel

℗ 2017 Czech Philharmonic

9
9. "Inflammatus et accensus"
Elisabeth Kulman
00:06:02

Antonín Dvorák, Composer - Elisabeth Kulman, Contralto, MainArtist, AssociatedPerformer - Czech Philharmonic Orchestra, Orchestra, MainArtist - Jirí Belohlávek, Conductor, MainArtist - Andrew Walton, Producer, Recording Producer - Philip Siney, Recording Engineer, StudioPersonnel

℗ 2017 Czech Philharmonic

10
10. "Quando corpus morietur"
Eri Nakamura
00:08:06

Antonín Dvorák, Composer - Elisabeth Kulman, Contralto, MainArtist, AssociatedPerformer - Czech Philharmonic Orchestra, Orchestra, MainArtist - Jirí Belohlávek, Conductor, MainArtist - Andrew Walton, Producer, Recording Producer - Prague Philharmonic Choir, Chorus, MainArtist, AssociatedPerformer - Eri Nakamura, Soprano, MainArtist, AssociatedPerformer - Michael Spyres, Tenor, MainArtist, AssociatedPerformer - Philip Siney, Recording Engineer, StudioPersonnel - Jongmin Park, MainArtist, AssociatedPerformer, Bass (Vocal)

℗ 2017 Czech Philharmonic

Albumbeschreibung

Manchmal überholt das Leben die Kunst auf allzu strenge Weise: Während des Schreibens dieser Rezension über Antonín Dvořáks Stabat Mater erreichte mich die Nachricht vom Ableben Jiří Bélohláveks. Der Chefdirigent der Tschechischen Philharmonie wurde 71 Jahre alt; er starb freilich nach längerem Leiden nicht unerwartet. Und dennoch ... Ohnehin ist Trauer eine durchgehende Folie dieses Werks, nicht nur des Textes zum Fest der „Sieben Schmerzen Marias“ wegen. Denn Dvořák schrieb das Stabat Mater wohl unter dem Eindruck des frühen Todes seiner ersten drei Kinder: Josefa starb im Jahr 1875, Růžena und Otakar innerhalb von wenigen Tagen im Sommer 1877. Im November des gleichen Jahres stellte der Komponist das Werk fertig. So sind denn die innigen Passagen dieser Kantate (nach dem Text des italienischen Dichters Iacopone da Todi, gest. 1306) äußerst schmerzdurchtränkt; für den gläubigen Antonín Dvořák war die Komposition Trauerarbeit und Katharsis. Das in zehn Abschnitte gegliederte und fast eineinhalb Stunden lange Werk gilt als erstes Oratorium der neueren tschechischen Musik. Jiří Bélohlávek hatte es bereits zweimal eingespielt, 1990 für Chandos und 1997 für Supraphon, und vor allem der zweiten Aufnahme nachgerade Präzedenzcharakter verliehen. In seiner jüngsten Einspielung für Decca vom März 2016 mit der Tschechischen Philharmonie und dem Philharmonischen Chor Prag drehte er, vielleicht im Bewusstsein seiner tödlichen Krankheit, die Schraube noch um einige Windungen weiter; seine Interpretation ist in der Verbindung von musikalischer Sinnlichkeit und spiritueller Ergriffenheit meinem Empfinden nach kaum zu übertreffen. Dazu verfügt die Aufnahme mit Eri Nakamura, Elisabeth Kulman, Michael Spyres und Jongmin Park über ein fein ausgewogenes Solistenquartett, und der Chor singt schlichtweg großartig. Jeder der fünf Sterne ist ehrlich verdient.
© Persché, Gerhard / www.fonoforum.de

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